CH356832A - Maschine zum automatischen Bewickeln von Kleinmotorenankern - Google Patents
Maschine zum automatischen Bewickeln von KleinmotorenankernInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/08—Forming windings by laying conductors into or around core parts
- H02K15/09—Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted rotors
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Description
Maschine zum automatischen Bewickeln von Kleinmotorenankern Die Anker von Kleinmotoren (Kaffeemühlen motoren, Rasierapparaten usw.) werden Bekannter weise auf Maschinen in der Art bewickelt, dass die Spulen eine nach der anderen in die Ankernuten ge wickelt werden.
Dabei hält die Wickelmaschine nach jeder eingewickelten Spule an, um für jede Kollektor lamelle die nötige Zwischenanzapfung in Form einer Schlaufe von Hand herauszuziehen und an einem Haken zu fixieren. Trotz Erhöhung der Drehzahl einer solchen Wickelmaschine ergibt :sich durch das An halten des Schlaufenziehens und Ankerdrehens ein sehr schlechtes Verhältnis der reinen Wickelzeit zur gesamten Fertigungszeit.
Die neue Maschine gestattet es nun, Kleinanker derart zu bewickeln, d'ass während des gesamten Wik- kelvorganges die Maschine nicht mehr anhält; mit anderen Worten, das Schlaufenziehen und Weiter drehen des Ankers geschieht während dies Laufes der Maschine.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine gemäss der Erfindung soll anhand von Fig. 1 bis 8 näher erläu tert werden. Die Steuerung der Maschine wird vom Zähler 1 aus vorgenommen. Es.ist dies ein Einfall- Rollenzähler, bei dem die Einerrolle 2 auf Fig. 2 den Schalitvorgang der Maschine steuert. Diese Einer rolle 2 hat zwei Muldenscheiben 3 und 4.
Die Zähler- ach.se wird abwechselnd einmal vor- und rückwärts in der später beschriebenen Art und Weise gedreht und kann auf max. 9999 Windungen eingestellt wer den. Die Einfallsrollen 6 auf Hebel 5 können nur dann in die Mulden der Einer- bis Tausenderrollen einfallen, wenn diese alle in einer Linie, parallel zur Rollenachse 7, liegen. Die Mulden können jeweils auf die gewünschte Zahl eingestellt werden.
Ist die ge- wählte Windungszahl erreicht, dann wird der Hebel 5, welcher mit dem Federdruck der Blattfedern 8 gegen die Zählerrollen gedrückt wird, mit seinen Einfallrol- len 6 in die Mulden derselben einfallen und durch die dadurch bewirkte Hebelbewegung wird der Ma schinenschaltvorgang eingeleitet.
Der Brems- und Umschaltvorgang der Maschine wird während einer Umdrehung der Nockenscheibe 79 durchgeführt, was .entsprechend der Untersetzung von 1 : 6 von der Wik- kelwelle her sechs Umdrehungen der Planscheibe 33 entspricht;
darmerfolgt die später beschriebene Um kehrung der Drehrichtung der Zählerrollen. Nach dem Umschalten erfolgt das Zählen der Windungen in subtrahierendem Sinne, bis bei Null der von den Fe dern 12 belastete Hebel 11 mit seiner Einfallrolle 13 in die Mulde 3 (Nullmulde) einfällt und dabei eben falls den Schaltvorgang der Maschine auslöst.
Damit beim Rücklaufen der Zählerrollen die Hebel 5 oder 11 nach den für den Umschaltvor gang nötigen sechs Windungen nicht nochmals durch Einfahlen in die Mulden den Schaltvor- gang auslösen, ist an der Einerrollie der Sperr hebel 9 artgebracht,
welcher mittels der Feder 10 gegen die Stirnseite der Einerrolle gepresst wird. Dadurch wird der Hebel 9 beim Umkehren der Dreh richtung der Einerrolle 2 reibungsschlüssig mitgedreht und sperrt jeweils den Hebel 5 oder 11 beim 0-Durch- gang des Zählers.
Der Hebel 11 mit seiner Rolle 13 wird mit den Blattfedern 12 gegen die Mulden scheibe 3 der Einerrolle gedrückt und kann nur dann die Schaltbewegung beim Einfallen der Rolle 13 in die Mulde der Muldenscheibe 3, welche der Zahl Null dieser Einerrolle gegenübersteht, ausführen, wenn der Sperrhebel 9 den Hebel 11 freigibt, d. h. wenn die Rollen in subtrahierendem Sinn drehen (also rück wärts).
Die Umschaltung der Drehrichtung des Zäh lers 1 erfolgt gemäss Fig. 5 so, d'ass der Schalthebel 18 das Schaltrad 16 mit seinen Schaltstiften 17 um 90 dreht. Das Schaltrad 16 ist als Nockenscheibe der art ausgeführt, dass jeweils zwei gegenüberliegenden Schaltstiften 17 Nasen oder Nuten auf der Zähler seite des Radas zugeordnet sind.
Die Feder 20 auf der Zählerachse drückt eine Hülse 19 mit Zugkeil 21 immer gegen das Schaltrad 16. Der Zugkeil 21 wird nun bei jedem Schaltvorgang von der Nocke am Schaltrad nach links oder von der Feder 20 in die Nute des Schaltrades nach rechts gedrückt, so d:ass er entweder mit dem Räderspiel 14 oder 15 im Eingriff kommt.
Das Räderspiel 14 sowie auch 15 wird von der Planscheibenwelle der Maschine her angetrieben, wobei die Räder 14 addieren und die Räder 15 durch Einschalten eines Zwischenrades subtrahierend die Zählerrollen des Zählers 1 antreiben.
Gleichzeitig mit dem Umschalten des Zählers er folgt die Bremsung der Planscheibe, das Weiterschal ten des Ankers und das Schlaufenziehen der Draht schlaufen zwischen den gewickelten Spulen. Die Bremsung der Planscheibe erfolgt gemäss Fig. 3 und 4. Fig. 3 zeigt die Einleitung des Bremsvorganges der Maschine.
Im Schaltmoment des Zählers 1 wird der Nocken 103 vom Antriebsteil der Maschine ge dreht und drückt den Winkelhebel mit den Kugel lagern 104 und 105 über den Hülsenhebel <B>106</B> gegen die Druckfeder 107, welche mit der Schraube 108 fixiert wird. Der Hülsenhebel 106 dreht bei seiner Bewegung den Nocken 109 auf der Plänscheibenseite der Maschine. Über das Gestänge 110 und den Knie hebel 22 werden nun zwei Funktionen an der Plan scheibe ausgeübt.
Zuerst wird das Bremsband 24 mit tels des Hebelzapfens 26 kurz gegen die Planscheibe gezogen und bremst diese mittels der Bremszapfen 27 aus Bremsmaterial ab. Der zweite Befestigungs zapfen 25 des Bremsbandes ist fest an der Maschihe angebracht. Die zweite Funktion der Kniehebelbetä- tigung ist das Anpressen der Gumnüantriebswalze 23 an die Planscheibe.
Der Antrieb dieser Walze erfolgt vom Motor 53 über Riemenscheibe 54, Keilriemen 55, Riemenscheibe 56, Schneckenwelle 57, Schnek- kenrad 58, Kettenrad 29, Kette und Kettenrad 30, 31 und 32 her.
Die so angetriebene Planscheibe 33 läuft nun mit einer stark reduzierten Umdrehungszahl von 200 u; min und der Schaltvorgang von Zähler und Anker vollziehen sich während dieses reduzierten Laufes. -Der Antrieb der Planscheibe 33 .erfolgt vom Motor 34 her über die Riemenscheibe 35, Keilriemen 36, Riemenscheibe 37 und Antriebswelle 38 gemäss Fig. 1 und 3.
Die Planscheibe 33 :dient zur Aufnahme des An kers 39 gemäss Fig. 7 und 1. Der Anker 39 ruht mit seinen Achsschenkeln auf den beiden Ankerstützen 40 und 41. Dabei wird: der Anker 39 vom Reitstock 42 her gegen diese Stützen 40 und 41 gepresst.
Dies geschieht mittels der Druckfeder 43 und der Pinole 44 (s. Fig. 1), welche auf der Ankerseite die festen Drahtleitbacken 45 besitzt, welche jeweils genau dem Wickelschritt und dem Anker angepasst werden müs sen. Das Ein- und Ausbauen des Ankers geschieht nach Rückziehen der Pinole 44 bei Betätigung des Fusshebels 46 über die Kette 47 und den Winkelhebel. 48 von Hand.
Damit während des Laufens der Maschine das Pedal 46 nicht betätigt werden kann, ist eine Verrie gelung 49 durch einen Elektromagneten vorgesehen, die jeweils beim Betätigen des. Einschaltdruckknopfes 50 anspricht.
Die Antriebsmotoren der Maschine wer den nach ausgeführter Bewicklung dies Ankers durch den Mikroschalter 51 automatisch oder von Hand durch Betätigung des Ausschaltdruckknopfes 52 still- gesetzt. Dabei fällt der stromlos, gewordene Verrie- gelungsmagnet 49 ab, und das Pedal. 46 kann zwecks Ausbau des bewickelten Ankers 39 betätigt werden. Die Planscheibe 33 besitzt weiters die für das Weiter schelten des Ankers nötigen Schaltelemente gemäss Fig. 7.
Beim oben beschriebenen reduzierten Lauf der Planscheibe läuft das Kugellager 59 des Schalt hebels 60 auf die Nase des Schalthebels 61 auf. Dabei wird über den Hebel 62 der Schieber 63, der in der Planscheibe geführt ist, nach oben gezogen. Der auf dem Schieber 63 im Zapfen 64 drehbar gelagerte Schalthaken 65 wird durch die Biegefeder 66 gegen den Anker gepresst. Wenn nun im Schaltvorgang der Schieber nach oben geschoben wird, rastet der Schalt haken 65 in die nächste Ankernute ein und dreht den Anker bei dem durch die Zugfeder 67 bewirkten Rückwärtsgang des Schiebers um eine Nutenteilung weiter.
Damit der Anker nicht mehr zurückdrehen kann, ist eine Federreste 68 so in der Planscheibe angebracht, dass diese jeweils in einer Ankernute ein rastet und den Anker am Rückwärtsdrehen hindert.
Bei Betätigung des Schiebers 63 wird gleichzeitig der Schlaufenhaken 69 nach aussen bewegt und zieht die für die spätere Verlötung mit der Kollektorlame:lle nötige Drahtschlaufe. Der Schaltvorgang wird vom Zähler 1 her vorgenommen; gemäss Fig. 6 betätigt der Zähler 1 über die Stange 70 die Schaltklinke 71, welche im Drehzapfen 72 gelagert ist in der Weise, dass dieser den Steuerhebel 73 freigibt und: dieser durch die Zugfeder 74 nach oben gezogen wird. Dabei läuft das auf dem Hebel 73 angebrachte Kugellager 75 auf die Kurve 76 auf.
Die Raste 77 kann dabei in die nächste Nute der Nutenacheibe 78 einrasten und kuppelt diese dabei mit der vor der Nutenscheibe 78 sitzenden Steuerscheibe 79, so dass diese mitge- dreht wird. Die Steuerscheibe 79 besitzt eine Mulde, in welche die Kugellager des Steuerhebels 80 einfallen können, da der Steuerhebel 80 dauernd mit der Zug feder 81 gegen die Steuerscheibe 79 gezogen wird (s. Fig. 6).
Beim Einfall der Kugellager des Steuer hebels 80 in die Mulde der Steuerscheibe 79 wird gleichzeitig der Schalthebel 82 betätigt (s. Fig. 5), der über die Zugstange 83 dien Motor 34, welcher die Planscheibe antreibt, über einen Schalter stillsetzt. Der Steuerhebel 80 ist im Zapfen 84 drehbar gelagert und hat am anderen Hebelende den Steuerschlitz 85, welcher den Klinkenhebel 86 betätigt. Dieser ist im Zapfen 87 drehbar gelagert und besitzt am anderen Hebelende die Klinke 88.
Diese betätigt also gemäss Fig. 1 bei jedem Schaltvorgang das Klinkenrad 89, welches gleichviel Zähne oder ein Vielfaches der zu bewickelnden Nutenzahl des Ankers besitzt. Nach jeder bewickelten Ankernute wird das Schaltrad 89 von der Klinke 88 um einen Klinken zahn weitergedreht. Auf dem Klinkenrad 89 ange brachte Schaltstifte 90 schalten über dien Mikroschal ter 51 jeweils nach erfolgter Ankerbewicklung den Maschinenstromkreis aus, und die Maschine hält für den Ausbau des bewickelten und"Einbau des umbe wickelten neuen Ankers an.
Durch Druck auf den Druckknopfschalter 50 wird die Maschine wieder angeschlossen.
Der Steuerhebel 80 löst gemäss Fig. 5 über die Zugstange 99, die Winkelhebel 100 und 101, den Zapfen 102, über die Zugklinke 18, den Umschalt vorgang des Zählers wie weiter oben beschrieben aus.. Gleichzeitig wird durch den Zapfen 102 der Kurven hebel 61 geschwenkt, der in der weiter oben beschrie benen Art und Weise das Weiterschalten des Ankers 39 in der Planscheibe 33 auslöst. Zurr besseren Draht verteilung in den Ankernuten wird eine Drahtfüh- rungsgabel 91 (gen.
Fig. 8) über dien im Zapfen 92 drehbar gelagerten Hebel 93, welscher am Hebelende das Kugellager 94 trägt, vom Steuernocken 95, auf welchem das Kugellager 94 läuft, hin und her bewegt. Hebel 93 wird durch die Zugfeder 96 dauernd gegen die Steuernocke 95 gepresst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschine zum automatischen Bewickeln von Kleinmotorenankern mit Kommutator, mit Steuerung durch einen Rollenzähler (1), dadurch gekennzeich net, dass der Zähler jeweils. entsprechend der vorge wählten Windungszahl der Ankerspulen abwechselnd vor- und rückwärts läuft und dabei im Umkehrmo ment der Drehrichtung der zu bewickelnde Anker, der in einer topfartigen Planscheibe (33) der Ma schine gelagert ist, in dieser mittels eines vom Zähler her betätigten Kurvenhebels (61) und des auf diesem auflaufenden Schalthebels (60)zur nächsten Nut wei tergedreht und gleichzeitig die Drahtschlaufe für die Kollektorlamelle mittels dies Fanghakens (69) gezo gen wird, wobei dieser Vorgang bei einer im Schaltmo ment reduzierten, durch Übersetzungsmittel erreich ten Drehzahl der Planscheibe während des Laufens der Maschine erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zähler (1) jeweils den Schalt- vorgang der Maschine über Schaltklinken (71, 73) und Hebel (70) auslöst, wobei die Planscheibe mittels ,einer Gummiwalze (23) mit einer reduzierten Dreh zahl angetrieben, der zu bewickelnde Anker um eine Nutteilung gedreht und die einer Kollektorlamelle zu geordnete Schlaufe gezogen wird.2. Maschine gemäss Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einfallrollenzähler (1) eine Einerrolle (2) mit zwei Steuermuldenscheiben besitzt, wovon die Mulde einer Scheibe (3) auf Null sitzt,.während die Mulde der zweiten Scheibe (4) auf eine beliebige Zahl von Null bis Neun eingestellt werden kann, genau wie die übrigen Muldenscheiben der an deren Dekadenrollen, wobei ein Schalthebel (9) je nach Drehrichtung des Zählers die Muldeneinfallhe- bel (5 oder 11) verriegelt. 3.Maschine gemäss Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Drehsinnsteuerung des Zählers nach erreichter Windungszahl .einer Ankerspule von einem Zughaken (18) über einen Schaltstern (16) und den Zugkeil (21) vorgenommen wird, wobei ab wechselnd jeweils Rädervorgelege gekuppelt werden, welche von der Planseheibenwell@e her den Zähler im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt antreiben.4. Maschine gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Weiterschalten des Ankers in der Planscheibe (33) zur nächsten Ankernut während des reduzierten Laufes derselben derart erfolgt, d'ass ein Schieber (63) mit Klinkenhebel (60) und Kugel lager (59), welches auf einem Kurvenhebel (61) auf läuft, das Weiterschalten vornimmt. 5.Maschine gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Steuerhebel (80) mittels seines Steuerschlitzes den Klinkenhebel (86) betätigt, auf dem die Klinke (88) sitzt, welche bei jedem Schalt vorgang das Klinkenrad (89) um einen Zahn weiter transportiert und mittels eines Zapfens (90) über einen Mikroschalter (51) nach Bewicklung des An kers die Maschine st'illsetzt. 6.Maschine gemäss Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Steuerhebel (80) mit seinem Kugellager in die Steuerscheibe (79) einfällt und dabei über Zwischenhebel (99, 100 und 101) mittels des Zapfens (102) sowohl das Umschalten des Zählers mittels der Zugklinke (18) als auch das Weiterschat ten des Ankers durch Einschwenken des Kurvenhe bels (61) vornimmt.
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