CH356962A - Verfahren zur Herstellung endloser Treibriemen aus Faserstoffbändern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung endloser Treibriemen aus Faserstoffbändern

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CH356962A
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Gross Fritz
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Gross Fritz
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/10—Joining belts by sewing, sticking, vulcanising, or the like; Constructional adaptations of the belt ends for this purpose

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Herstellung endloser Treibriemen aus     Faserstoffbändern       Zum Antrieb von Spinnspindeln und anderen  rotierenden Maschinenteilen werden vielfach Treib  riemen verwendet, die aus einem     Faserstoffband    her  gestellt sind. Zur Herstellung solcher endloser Treib  riemen werden noch heute die Enden eines geweb  ten oder geflochtenen     Faserstoffbandes    in voller  Stärke     übereinandergelegt    und miteinander vernäht.

    Dadurch entsteht aber eine dicke und schlecht bieg  same     überlappungsstelle,    die bei Spinnmaschinen bei  jedem Umlauf einen Schlag auf die sehr rasch um  laufenden Spindeln ausübt und dadurch die Ma  schine schädigt, zu Fadenbrüchen führt bzw. weiche  Stellen im     Garn    hervorruft. Ausserdem wird der die  Bandenden miteinander verbindende Nähfaden sehr  schnell durchgescheuert, so dass die Verbindungs  stelle sich auflöst. Zudem nimmt das Zusammen  nähen eines neu einzusetzenden Treibbandes sehr viel  Zeit in Anspruch.  



  Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, die  Enden solcher Antriebsbänder miteinander zu ver  kleben, um die beim Auswechseln schadhafter     Treib-          bänder    entstehenden Stillstandszeiten der Maschinen  zu verkürzen, die bisher bei Spinnmaschinen zu  einem erheblichen Produktionsausfall     führten,    weil  ein einziges     Spindeltreibband    ja gleichzeitig mehrere  Spindeln antreibt.  



  Dieses Verkleben war aber bisher auf sogenannte   doppelte  Bänder beschränkt, weil nach Ansicht  der Fachleute nur diese Bänder die     Möglichkeit    bie  ten, die Bandenden an der Verbindungsstelle so zu  verdünnen, dass beim     übereinanderlegen    der Band  enden keine Verdickung entsteht. Diese  doppelten   Bänder bestehen nämlich aus zwei miteinander     ver-          webten    oder vernähten Lagen, von denen jede die  Stärke eines einfachen Bandes hat.  



  Wenn man nun die beiden Enden eines solchen  doppelten Bandes nach der Mittelebene des Bandes    auftrennt und am einen Bandende die äussere, am  anderen Bandende die innere Lage des Bandes auf  gleiche Länge abschneidet, so ergeben die stehen  bleibenden einfachen Bandenden, von denen jedes nur  die halbe Stärke des unverletzten Bandes hat, nach  dem     übereinanderlegen    und Verkleben eine Über  lappungsstelle, welche hinsichtlich ihrer Dicke mit  der Normalstärke des unverletzten Bandes überein  stimmt, also keine Verdickung aufweist.  



  Es zeigte sich jedoch, dass auch solche Klebver  bindungen nicht imstande sind, den rasch     dufeinan-          derfolgenden        Biegungswechseln    standzuhalten, denen  insbesondere     Spindeltreibbänder    im Betrieb ausge  setzt sind.

   Diese Tatsache ist wohl     hauptsächlich     darauf zurückzuführen, dass der auf die Bandenden  aufgetragene Klebstoff nicht genügend in die glatte,  meist     appretierte    und daher     klebstoffabweisende    Ober  fläche der Bandenden eindringen kann, und dass  auch die nur aus einer einzigen Bandlage bestehen  den Bandenden noch so steif sind, dass sie infolge  der bei den scharfen     Umbiegungen    an den Riemen  scheiben und     Umlenkrollen    auftretenden hohen  Biegebeanspruchungen und -     Zentrifugalkräften    das  Bestreben haben, sich     tangential        abzuspreizen.     



  Bei  einfachen      Spindeltreibbändern,    die wegen  ihres geringeren Gewichts, Preises und Kraftbedarfs  sowie wegen ihrer grösseren Biegsamkeit in der Spinn  industrie bevorzugt verwendet werden, trat beim  Verkleben der Bandenden schon deshalb ein Miss  erfolg auf, weil die Bandenden bisher     unverdünnt          übereinandergelegt        wurden.    Infolgedessen wird das  über die Bandfläche nach innen überstehende Band  ende beim     Auflaufen    gegen den     Wirtel        losgestossen.     Das nach aussen überstehende Bandende dagegen  wird durch     Zentrifugalwirkung    nach aussen gespreizt  und dann fortschreitend losgerissen.

   Zudem ist die       Dberlappungsstelle        infolge    des     I7bereinanderlegens         der unverdünnten Bandenden verdickt und hat daher  die gleichen schlechten Laufeigenschaften, die vor  stehend mit Bezug auf Treibbänder mit     übereinan-          dergenähten    Enden beschrieben wurden. Ein Ver  dünnen der zu überlappenden Bandenden durch keil  förmiges     Zuschärfen,    wie dies bei Lederriemen be  kannt ist, hielt man bei gewebten Bändern nicht für       möglich,    weil man ein Zerstören und Herauslösen  des Schusses aus dem Band befürchtete.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass ein  keilförmiges     Verdünnen    der Enden von aus Faserstof  fen bestehenden, z. B. gewebten Bändern, sogar mit  besonderem     Vorteil    möglich ist, wenn man die ein  ander     zugekehrten    Flächen der Bandenden durch   Abschleifen  verdünnt. Unter  Abschleifen  soll in  diesem Fall nicht nur die Behandlung mit einer  Schleifscheibe, sondern jedes faserweise Abtragen  der Fäden verstanden werden. Durch das Abschlei  fen ergibt sich der besondere Vorteil, dass der     Kleb-          stoff    beim Auftragen leicht in den nun aufgelocker  ten Faserstoff eindringen kann.

   Ausserdem entstehen  an den Bandenden     aufgespleisste    faserige Fadenenden,  die sich beim     übereinanderlegen    der beiden Band  enden gegenseitig durchdringen und     zwischeneinan-          derlegen.    Die     Verklebung    der beiden Bandenden wird  dadurch sehr innig, das Treibband leicht biegsam  und äusserst widerstandsfähig gegen alle auftreten  den     Laufbeanspruchungen.    Das Abschleifen der  Bandenden erfolgt vorzugsweise mittels einer rasch  rotierenden Schleif-, Raspel-, Feil-, Fräs- oder  Schmirgelscheibe,

   gegen deren Umfang das Band  ende angedrückt und entgegengesetzt zur Drehrich-         tung    der Scheibe so an dieser     vorbeibewegt    wird, dass  das Ende des Bandes zuletzt mit der Scheibe in  Berührung kommt.  



  Ein erfindungsgemäss zubereitetes und verklebtes       Faserstofftreibband    kommt den bekannten vorzüg  lichen Laufeigenschaften eines viel teureren, endlos  gewebten Treibbandes annähernd gleich, ohne je  doch dessen Nachteil aufzuweisen, welcher darin be  steht, dass ein  endlos gewebtes  Band nur in solchen  Maschinen verwendet werden kann, bei deren Kon  struktion besondere Mittel für das Einsetzen von  endlosen Treibriemen vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung endloser Treibrie men aus Faserstoffbändern, deren einander überlap pende Enden miteinander verklebt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugekehrten LUber- lappungsflächen der Bandenden vor dem Verkleben durch ein faserweises Abtragen der Fäden keilförmig verdünnt und' aufgerauht werden. II. Aus einem Faserstoffband bestehender Treib riemen, insbesondere für Spinnmaschinen, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das keilförmige Verdünnen der Bandenden mittels einer rotierenden Schleifscheibe erfolgt, an deren Umfang das Bandende entgegen gesetzt zur Drehrichtung der Scheibe vorbeibewegt wird.
CH356962D 1957-11-05 1957-11-05 Verfahren zur Herstellung endloser Treibriemen aus Faserstoffbändern CH356962A (de)

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