CH359704A - Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäureamiden und N-Alkyl-pyrrolidin-monocarbonsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäureamiden und N-Alkyl-pyrrolidin-monocarbonsäureamiden

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CH359704A
CH359704A CH359704DA CH359704A CH 359704 A CH359704 A CH 359704A CH 359704D A CH359704D A CH 359704DA CH 359704 A CH359704 A CH 359704A
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alkyl
monocarboxamides
piperidine
pyrrolidine
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Thuresson Bo Dr Phil
Harald Egner Boerje Per
Goesta Pettersson Bror
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Bofors Ab
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  Verfahren zur Herstellung von     N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäureamiden     und     N-Alkyl-pyrrolidin-monocarbonsäureamiden       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-         monocarbonsäureamiden    und     N-Alkyl-pyrrolidin-          monocarbonsäureämiden    entsprechend den Formeln  
EMI0001.0006     
    In diesen Formeln bezeichnet     R1    eine     Alkyl-          gruppe,

      R2 und R3 entweder jedes für sich eine     Alkyl          gruppe    oder auch das eine eine     Alkylgruppe    und  das andere ein Wasserstoffatom. Die     Substituenten          R2    und     R3    können an beliebigen Stellen des     Hetero-          cyclus    angeordnet sein. Ar bedeutet einen     unsubsti-          tuierten    oder substituierten     Benzolkern.    Der Benzol  kern kann z.

   B. mit einer     Alkylgruppe    oder einem  Chloratom in     2-.Stellung,    in     4-Stellung    mit einer       Hydroxylgruppe,    einer     Alkylgruppe    oder einer Alk  oxygruppe und in     6-Stellung    mit einem Chloratom,  einer     Alkylgruppe    oder einer     Alkoxygruppe    substi  tuiert sein.  



  Die obengenannten     Amide    haben sich als aus  gezeichnete     Lokalanästhetika    erwiesen.  Erfindungsgemäss     erfolgt    die Herstellung der ge  nannten     Amid'e    durch Umsetzung einer entsprechen  den am Stickstoff freien oder     alkylsubstituierten          Piperidin-    oder     Pyrrolidin-monocarbonsäure,    deren       Anhydrid,    Ester oder     Halogenid    mit einem aroma  tischen Amin der Formel     NH2    Ar und, falls man  von einer     N-unsubstituierten    Säure ausgegangen ist,

         Alkylierung    des ringgebundenen Stickstoffes.    <I>Beispiel I</I>  Das Säurechlorid von     5-Äthyl-piperidin-2-car-          bonsäurehydrochlorid    wird am geeignetsten mit       Phosphorpentachlorid    in     Acetylchlorid    hergestellt.  211 Gewichtsteile     5-Äthyl-piperidin        2-carbonsäure-          chlorid-hydrochlorid    lässt man mit 121 Gewichtsteilen       2,6-Xylidin    in Aceton reagieren.

   Die Mischung wird  eine halbe Stunde im Wasserbad     erwärmt.    Das  Aceton wird im Vakuum     abdestilliert,    und der Rück  stand     wird    in Wasser gelöst. Das     pH    wird     mit     Lauge auf 5,5 eingestellt.     Unreagiertes        Xylidin    wird  durch Extraktion     mit    Äther entfernt. Die     wässrige     Lösung wird mit Kohle behandelt und die Base mit  Lauge gefällt. Die     Kristalle    werden abgesaugt und  mit Wasser gewaschen sowie bis zur Trockne im  Vakuum abgedampft.

   Dann werden 2 Teile     Diäthyl-          sulfat    zugegeben, und die Lösung wird bei 100   während 4 Stunden erhitzt. Es wird Wasser zuge  setzt und der     überschuss    an     Diäthylsulfat        mit    Äther  extrahiert. Die Lösung wird mit Aktivkohle behan  delt und die Base, die aus     N-Äthyl-5-äthyl-piperidin-          2-carbonsäure-2',6'-xylidid    besteht, wird mit Lauge      gefällt. Die Base wird     abgenutscht    und mit Wasser  gewaschen.  



  <I>Beispiel 2</I>  197 Gewichtsteile     6-Methyl-piperidin-3-carbon-          säurechloridhydrochlorid    lässt man mit 121 Ge  wichtsteilen     2,6-Xylidin    in Aceton reagieren. Nach  Aufarbeitung und     Alkylierung    entsprechend Beispiel  1     erhält    man     N-Äthyl-6-methyl-piperidin-3-carbon-          säure-2',6'        xylidid.     



  <I>Beispiel 3</I>  211     Gewichtsteile    2,6     Dimethyl-piperidin-4-car-          bonsäure-chlorid-hydrochlorid    lässt man mit 121 Ge  wichtsteilen     2-Äthyl-anilin    in Aceton     reagieren.    Nach  Aufarbeitung entsprechend Beispiel 1 und     Alkyhe-          rung    mit     Dimethylsulfat    erhält man     N-Methyl-2,

  6-          dimethyl-piperidin-4-carbonsäure-2'-äthyl-anilid.       <I>Beispiel 4</I>  184     Gewichtsteile        5-Methyl-pyrrolidin-2-carbon-          säure-chlorid-hydrochlorid    lässt man mit 121 Ge  wichtsteilen     2,6-Xylidin    in Aceton reagieren. Nach  Aufarbeitung und     Alkylierung    entsprechend Bei  spiel 1 erhält man     N-Äthyl-5-methyl-pyrrolidin-2-          carbonsäure-2',6'-xylidid.     



  <I>Beispiel 5</I>  198 Gewichtsteile     4-Äthyl-pyrrolidin-2-carbon-          säure-chlorid-hydrochlorid    lässt man mit 137 Ge  wichtsteilen     2-Äthoxy-anilin    in Aceton     reagieren.     Nach Aufarbeitung und     Alkylierung    entsprechend  Beispiel 1 mit     N-Propylbromid    erhält man     N-n-Pro-          pyl-5-äthyl-pyrrolidin-2-carbonsäure-2'-äthoxy-anilid.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N Alkyl-piperidin-monocarbonsäureamiden und N Alkyl-pyrrolidin- monocarbonsäureamiden entsprechend den Formeln EMI0002.0038 in denen R1 eine Alkylgruppe, R2 und R3 entweder jedes für sich eine Alkylgruppe oder das eine eine Alkylgruppe und das andere ein Wasserstoffatom bezeichnen, und Ar einen substituierten oder unsub- stituierten Benzolkern bedeutet,
    dadurch gekenn zeichnet, dass man eine entsprechende am Stickstoff freie oder alkylsubstituierte Piperidin- oder Pyrroli- din-monocarbonsäure, deren Anhydrid, Ester oder Halogenid mit einem aromatischen Amin der Formel NHAr umsetzt und, falls man von einer N-unsub- stituierten Säure ausgegangen ist, den ringgebun denen Stickstoff alkyliert.
CH359704D 1956-02-22 1957-02-05 Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäureamiden und N-Alkyl-pyrrolidin-monocarbonsäureamiden CH359704A (de)

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