CH359731A - Brückenartig ausgebildete Hochstrasse aus Beton - Google Patents

Brückenartig ausgebildete Hochstrasse aus Beton

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CH359731A
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Dyckerhoff & Widmann Ag
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    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
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    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


      Brückenartig        ausgebildete    Hochstrasse aus Beton    Die Zunahme des Verkehrs, vor allem in den  Grossstädten, erfordert die Errichtung von Strassen  für den     Schnellverkehr,    die zweckmässig als Brücken  ausgebildet werden. Wegen der Verkehrsdichte wer  den ausgesprochen breite Brücken benötigt, und zwar  muss man für die vierspurige Brücke 25 m und für  eine sechsspurige Brücke 31m Breite rechnen.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe wurden in letzter  Zeit, vor allem in den USA, Konstruktionen aus  Stahlbeton entwickelt. Diese bestehen im allgemei  nen aus Säulen, Quer- und     Längsträgern    sowie aus  der Fahrbahnplatte. Die     normale    Spannweite be  trägt dabei 15 m und der     Säulenabstandin    der Querrich  tung 4 m, so dass in einem     Brückenquerschnitt    sieben  Säulen und mehr nebeneinander angeordnet werden  müssen. Über diesen     Säulen        liegen    Querträger. Über  letztere wird die Fahrbahn als     Plattenbalken    ge  spannt.

   Unter der Fahrbahnplatte befindet sich so  mit eine     Vielzahl    von Stützen, was vom ästhetischen  Standpunkt aus höchst     unbefriedigend    ist und weiter  hin die Ausnützung des Raumes unter der Brücke  stark behindert.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine brückenartig  ausgebildete Hochstrasse aus Beton, bei welcher diese  Nachteile vermieden werden.     Dieselbe        besteht    aus       aneinandergereihten    Abschnitten einer Fahrbahn  platte, die aus säulenartigen Stützen auskragen, min  destens     annähernd    rechteckige oder quadratische       Grundrissform    haben und an ihrer Oberseite in der  Längs- und Querrichtung vorgespannt     sind.    Jeder Ab  schnitt der     Fahrbahnplatte    ist in mindestens zwei zu  sammenhängende Teilstücke unterteilt,

   die sich von  den Rändern her zur Mitte hin nach Art einer auf die  Spitze gestellten Pyramide verdicken und auf rippen  artigen Balken     aufliegen,    die aus der säulenartigen  Stütze auskragen.    Die     Zeichnung    stellt Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes dar.  



       Fig.    1 zeigt eine brückenartig ausgebildete Hoch  strasse in Ansicht,       Fig.    2 ist     eine    Ansicht von unten, wobei die säu  lenförmige Stütze geschnitten ist,       Fig.    3 gibt einen     Schnitt    nach der Linie     III-111     der     Fig.    2 wieder,       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    2,       Fig.    5 ist ein     Schrägbild    eines Teiles der brücken  artigen Hochstrasse     mit    einer anderen Ausbildung der  Stütze,

         Fig.    6 gibt in     Stirnansicht    eine     Ausführungsform     der brückenartigen Hochstrasse mit     rechteckiger          Grundfläche    der     einzelnen    Abschnitte der Fahrbahn  platte wieder,       Fig.    7 ist eine Ansicht von unten zu     Fig.    6.  



  Bei der in den     Fig.    1-5 dargestellten Ausfüh  rungsform einer brückenartig ausgebildeten, aus Be  ton bestehenden Hochstrasse sind die     einzelnen    an  einandergereihten Abschnitte 1, aus welchen sich  die     Fahrbahnplatte    zusammensetzt, im Grundriss qua  dratisch gestaltet und an ihrer Oberseite, das heisst im  oberen Bereich des Querschnittes der Fahrbahnplatte,  in der Längs-     und        Querrichtung    mit nicht dargestell  ten Spannbewehrungen versehen. Die     einzelnen    Ab  schnitte kragen je aus einer säulenartigen Stütze 3  aus.

   Jeder Plattenabschnitt ist in vier zusammenhän  gende, gleich grosse Teilstücke unterteilt, die nach  Art auf die Spitze gestellter Pyramiden gestaltet sind,  so dass die Dicke von den     Rändern    der     Teilstücke    aus  nach deren Mitte 2 zu wächst und dort ihre grösste  Stärke hat. Aus der säulenartigen, massiv ausgebilde  ten, jeweils im Schwerpunkt eines Abschnittes an-      geordneten Stütze 3 kragen diagonal zu den Teil  stücken rippenartige Balken 4 aus, die in der Mitte  der Teilstücke     in    die aussenliegenden     Pyramidenflä-          chen    auslaufen.  



  Die einfachste Grundform eines solchen Fahr  bahnabschnittes ist also das Quadrat. Wenn die       Brückenstrasse    25 m breit ist, so überdeckt ein Ab  schnitt eine Grundfläche von 25 X 25 m. Die Platte  von 25 X 25 m     Grundfläche    hat an den Rändern  z. B. eine Stärke (Dicke) von 25 cm und ist in vier       Teilstücken    von je<B>12,5</B> X 12,5 m     Grundfläche    ge  teilt. Man kann der Fahrbahnplatte unter Beibehal  tung der Teilstücke,     die    nach     Art    auf die Spitze ge  stellter Pyramiden gestaltet sind, aber auch eine recht  eckige     Umrissform    geben, was z.

   B. bei schrägen     Stra-          ssenüberkreuzungen        zweckmässig    ist.  



  Bei der     Konstruktion        nach        Fig.    5 ist die säulen  artige Mittelstütze in vier symmetrische Einzelstützen  3' aufgelöst. Der Raum zwischen den Einzelstützen  3' kann für beliebige Zwecke, z. B. als Garagen, Ge  schäftsräume, Läden usw. ausgenutzt werden.  



  Wenn sich der Verkehr auf jeder Fahrbahn nur  in einer Richtung     abwickeln    soll, kann man die Fahr  bahnabschnitte auf getrennten Überbauten führen. Die       einzelnen        Abschnitte    der Fahrbahnplatte sind in sol  chem Fall schmäler und haben die Form von Recht  ecken.

   Bei solchen     Ausbildungen    wird     jeder    Abschnitt  der     Fahrbahnplatte    in nur zwei zusammenhängende,  mindestens     annähernd    rechteckige Teilstücke unter  teilt, die sich ebenfalls von ihren     Rändern    her zur  Mitte hin nach Art einer auf die Spitze gestellten Py  ramide verdicken und die auf parallel zur längeren       Rechteckseite    aus der säulenartigen Stütze auskragen  den,     rippenartigen        Balken    aufliegen.  



  In den     Fig.    6 und 7 sind zwei derartige parallel       nebeneinanderlaufende    Fahrbahnen auf getrennt von  einander angeordneten Überbauten la,     lb    dargestellt.  Die Fahrbahnplatte eines jeden Überbaues ist im  Grundriss rechteckig und besteht aus zwei     Teilstük-          ken.    Die Säulen 3a und 3b sind in der Mitte der Be  rührungslinie beider Teilstücke vorgesehen. Die rip  penartigen, aus den Säulen 3a, 3b auskragenden Bal  ken<I>4n., 4b</I> verlaufen parallel zur Längsseite der recht  eckigen Fahrbahnplatte und laufen in die unterseitigen       Pyramidenflächen   <I>2a, 2b</I> der     Teilstücke    aus.  



  Wenn die     brückenartig        ausgebildete        Hochstrasse          in    Kurven verläuft, so erhalten hier die     einzelnen    Ab  schnitte der     Fahrbahnplatte    eine     Grundrissform,    die  nur     annähernd    quadratisch oder     rechteckig    ist, sich  also etwas der Form eines Trapezes oder Kreisring  abschnittes nähert.  



  Bei Brückenstrassen, die     in    geringer Höhe über  dem Niveau des Strassennetzes liegen, ist es nötig, in  der Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stüt  zen Trennfugen anzuordnen. Zweckmässig wird hier  für eine     Konstruktion    gewählt, welche Querkräfte  übernimmt, der Längsbewegung     jedoch    Raum lässt.  Wenn die Stützen eine grössere Höhe haben, so kann  von der Anordnung von Fugen     zwischen    zwei     aufein-          anderfolgenden        Stützen    abgesehen werden,     weil    dann    die Nachgiebigkeit der Stützen den Verzicht auf Fu  gen möglich macht.

   In solchen Fällen sind Fugen nur  in grösseren Abständen nötig. Die     Längsspannglieder     können in diesem Fall über mehrere Abschnitte  durchlaufen. Die Überleitung der auskragenden Rip  pen in die Stützen kann in verschiedener     Form    vor  genommen werden.  



  Durch die beschriebene Hochstrasse werden mit  einem Minimum an Beton in den Mittelpunkten der  Teilstücke und an der     Stütze    Konstruktionshöhen er  reicht, die es gestatten, als Hauptbewehrung ein qua  dratisches Netz von Stahlstäben unmittelbar unter der  Oberfläche der Fahrbahnplatte anzuordnen. Dieses  Netz bildet die Hauptbewehrung des ganzen Trag  werkes. Dieses     Bewehrungsnetz    ist vorgespannt.  



  Durch die Konzentration der erwähnten Verstär  kungen in den     Mittelzonen    der Teilstücke und an der  Tragsäule werden die Biegemomente aus Eigen  gewicht gegenüber den üblichen durchlaufenden Plat  ten sehr stark verringert. Das wirkt sich dahin aus,  dass die erforderliche Menge an Stahl für die Beweh  rungen überraschend gering ist. Die Schalung ist ein  fach, da sie nur wenig von der Ebene abweicht und       in    ihrer Abwicklung die zu überdeckende Grund  fläche nur um wenige Prozent     übersteigt.     



  Das     Tragwerk    zeichnet sich durch übersichtlich  keit aus, da sowohl in der Längs- wie in der     Quer-          und    auch in der Schrägsicht, also bei jeder beliebigen  Blickrichtung, die Reihe der     säulenartigen    Stützen  optisch     erfassbar    ist. Die     verhältnismässig    grosse Kon  struktionshöhe über den Stützen, die die Grundlage  für die     Wirtschaftlichkeit    der Konstruktion ist,     kommt     optisch nicht zur Geltung, da sie auf den Stützpunkt  beschränkt ist. Der Raum unter der Fahrbahn zwi  schen den Stützen ist völlig frei und weitgehend für  andere Zwecke nutzbar.  



  Die Fahrbahnränder der     Brückenstrasse    können     in     bekannter Weise durch Leitplanken 5 gesichert wer  den     (Fig.    5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brückenartig ausgebildete Hochstrasse aus Beton mit einer aus aneinandergereihten Abschnitten beste henden Fahrbahnplatte, welche Abschnitte aus säu lenartigen Stützen auskragen, mindestens annähernd rechteckige oder quadratische Grundrissform haben und an ihrer Oberseite längs und quer vorgespannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abschnitt der Fahrbahnplatte in mindestens zwei zusammen hängende Teilstücke unterteilt ist, die sich von ihren ,
    Rändern Rändern Spitze her gestellten zur Mitte Pyramide (2) hin verdicken nach Art und einer auf aus auf der säulenartigen Stütze auskragenden, rippenartigen Balken aufliegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hochstrasse nach Patentanspruch, bei der die aneinandergereihten Abschnitte mindestens annä hernd quadratische Grundrissform haben, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Abschnitt der Fahrbahnplatte in vier zusammenhängende Teilstücke unterteilt ist, die auf diagonal aus der säulenartigen Stütze auskra genden, rippenartigen Balken aufliegen. 2.
    Hochstrasse nach Patentanspruch, bei der die aneinandergereihten Abschnitte mindestens annä hernd rechteckige Grundrissform haben, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Abschnitt der Fahrbahn latte in zwei zusammenhängende Teilstücke unter teilt ist, die auf parallel zu der längeren Rechteck seite aus der säulenartigen Stütze auskragenden Bal ken aufliegen. 3. Hochstrasse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Teilstücke mindestens annähernd die Form eines Rechteckes haben. 4.
    Hochstrasse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilstücke quadratische Umrissform haben. 5. Hochstrasse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die säulenartigen Stützen je in mehrere Einzelstützen auf gelöst sind. 6. Hochstrasse nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die säulen artigen Stützen in vier symmetrische Einzelstützen aufgelöst sind.
CH359731D 1956-10-31 1957-10-29 Brückenartig ausgebildete Hochstrasse aus Beton CH359731A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0463619A1 (de) * 1990-06-27 1992-01-02 Herbert Dipl. Ing. Dr. Geisler Verfahren zur Sanierung von Brücken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0463619A1 (de) * 1990-06-27 1992-01-02 Herbert Dipl. Ing. Dr. Geisler Verfahren zur Sanierung von Brücken

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