CH359807A - Maschine zum Abbrennstumpfschweissen - Google Patents

Maschine zum Abbrennstumpfschweissen

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CH359807A
CH359807A CH359807DA CH359807A CH 359807 A CH359807 A CH 359807A CH 359807D A CH359807D A CH 359807DA CH 359807 A CH359807 A CH 359807A
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CH
Switzerland
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clamping jaws
clamping
electrodes
pairs
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English (en)
Inventor
Neukom Alfred
Rabenow Guenther
Original Assignee
Schlatter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  Maschine zum Abbrennstumpfschweissen    Die Schweissstromzuführung bei     Abbrennschweiss-          maschinen    erfordert Kontaktbacken (Elektroden)  mit guter elektrischer Leitfähigkeit und kleinem  Kontaktwiderstand, vorzugsweise Backen aus einer  Kupferlegierung. Solche Backen sind zum Festspan  nen von schweren Werkstücken nicht geeignet, weil  sie keinen für die grossen Stauchkräfte ausreichenden  Reibungskoeffizienten haben und bei den erforder  lichen grossen Spannkräften einem übermässigen  Verschleiss unterworfen wären.  



  Das Festspannen von schweren Werkstücken er  fordert Backen aus verschleissfestem Material mit  grossem Reibungskoeffizienten, insbesondere Stahl  backen. Solche Backen sind wegen ihrer schlech  ten elektrischen     Leitfähigkeit    und ihres Kontakt  widerstandes zur Schweissstromzuführung ungeeig  net.  



  Abbrennschweissmaschinen für schwere Werk  stücke wurden deshalb mit getrennten     Spannbak-          kenpaaren    und Kontaktbackenpaaren ausgerüstet,  wobei die die grossen Spannkräfte ausübenden  Spannbacken aus Stahl bestehen, während die Kon  taktbacken (Elektroden) aus einer Kupferlegierung  bestehen und nur einen kleinen, für einen niedri  gen Kontaktwiderstand erforderlichen Druck aus  üben.  



  Die Spannkraft der im allgemeinen vertikalen  Spannbackenpaare ist in der Regel veränderbar,  zwecks Anpassung an verschieden schwere Werk  stücke. Denn kleinere Werkstücke würden bei An  wendung einer für grosse     Werkstücke    angemessenen  Spannkraft deformiert, und bei kleineren Spann  flächen würden die Werkstücke und die     Spannbak-          ken    beschädigt. Der Bereich, innerhalb dessen die  Spannkraft dieser Spannbackenpaare verändert wer  den kann, ist aus konstruktiven Gründen begrenzt.  In der Praxis beträgt beispielsweise bei einem maxi-    mal eine Spannkraft von 400 Tonnen entwickeln  den Spannbackenpaar die minimale Spannkraft etwa  60 Tonnen.  



  Werkstücke, die durch die kleinste Spannkraft  dieses Bereiches übermässig beansprucht würden,  können auf solchen Maschinen nicht geschweisst  werden.  



  Zur     Vermeidung    dieses Nachteiles sind bei der  Maschine nach der Erfindung Mittel vorhanden,  um wahlweise entweder wenigstens eines der Elek  trodenpaare und dessen Antriebsmittel zur Schweiss  stromzuführung zum Werkstück und das zugeord  nete Spannbackenpaar zum Festhalten des Werk  stückes arbeiten zu lassen, oder das Elektroden  paar zum Festspannen des Werkstückes und gleich  zeitig zur Schweissstromzuführung zu diesem bei in  Ruhelage ausser Betrieb gesetzten, zugeordneten  Spannbackenpaar einzusetzen. Ausserdem sind bei  derseits der Schweissstelle je zwei horizontale Spann  backenpaare angeordnet, die zum Ausrichten der  Werkstücke steuerbar sind und eine kleinere Spann  kraft haben als die vertikalen Spannbackenpaare.  



  Mit der erfindungsgemässen Maschine können  Werkstücke, deren Abmessungen und Gewicht in  nerhalb der dem Spannkraftbereich der vertikalen  Spannbackenpaare zugeordneten Grenzen liegen, in  bisher üblicher Weise miteinander verschweisst wer  den, wobei die Werkstücke mit den Spannbacken       festgespannt    werden, und die Elektroden nur zur       Schweissstromzuführung    dienen.

   Ausserdem ermög  licht die erfindungsgemässe Maschine aber auch ein  Verschweissen von Werkstücken, deren Abmes  sungen und Gewicht unterhalb der Grössen liegen,  welche der     minimalen    Spannkraft der vertikalen       Spannbackenpaare    zugeordnet sind, wobei die ver  tikalen Spannbacken in Ruhelage (also zurückgezo  gen) gehalten und die     Werkstücke    mit den in die-      sein Falle sowohl zur Schweissstromzuführung als  auch als Spannvorrichtung dienenden Elektroden  paare     festgehalten    werden.

   In beiden     Fällen    ermög  lichen die horizontalen Spannbackenpaare ein Aus  richten der Werkstücke, im     letzteren    Falle tragen  sie ausserdem zum Festhalten der Werkstücke bei,  wobei sie nur Spannkräfte ausüben, die beispiels  weise den Druckkräften der Elektroden annähernd  gleich sind.  



  Die Maschine kann mit ortsfesten oder einstell  baren Anschlägen zusammen arbeitende, hydraulisch  oder mechanisch angetriebene Spannbacken und  Elektroden haben. Sie kann     vorteilhaft    auch mit  hydraulischen Spannbackenpaaren und Elektroden  paaren     ausgeführt    sein, welche mittels. eines spe  ziellen hydraulischen Steuerventils (vergl. Schwei  zer Patent Nr. 349012)     ein    Ausrichten der Werk  stücke     ermöglichen.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des     Erfindungsgegenstandes    schematisch dargestellt.  Es zeigen:  Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer Ma  schine zum Abbrennstumpfschweissen von Schienen,  Fig. 2 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 1,  Fig. 3 einen Teil eines Leitungsschemas der  hydraulischen Antriebsanlage der Maschine nach  Fig. 1 und 2,  Fig. 4 und 5 je einen Längsschnitt durch ein  Magnetventil der Anlage nach Fig. 3 in zwei ver  schiedenen Stellungen,  Fig. 6 und 7 je einen Längsschnitt durch ein  anderes Steuerventil der Anlage nach Fig. 3 in zwei  verschiedenen Stellungen.  



  Die dargestellte Maschine hat ein Maschinen  gestell mit einem Unterteil 1 und einem Oberteil 2.  Der Oberteil 2 ist isoliert auf dem Unterteil 1       befestigt    und umfasst ein kräftiges., beispielsweise  für     Spannkräfte    von 60 bis 400 Tonnen     bemessenes,     vertikales Spannbackenpaar 3a, 3b (Fig. 3) mit  hydraulischen     Zylindern   <I>4a, 4b</I> (von denen     in     Fig. 1 nur die obere Backe 3a und der zugehörige  hydraulische Antriebszylinder 4a dargestellt sind),  zwei schwächere horizontale Spannbackenpaare 5a,  5b und 7a, 7b (Fig. 3) mit hydraulischen Antriebs  zylindern 6a, 6b und 8a, 8b (von denen in Fig.

   1  und 2 nur die Zylinder dargestellt sind) und ein  Elektrodenpaar mit Kupferbacken 9a, 9b und hy  draulischen Antriebszylindern 10a, 10a', 10b (von  denen in Fig. 1 und 2 nur der obere Zylinder 10a,  10a' dargestellt ist). Das Elektrodenpaar 9a, 9b  ist zwischen dem vertikalen Spannbackenpaar 3a,  3b und der durch ein X bezeichneten Schweissstelle  angeordnet. Beide Elektroden 9a, 9b sind an einen  der Sekundärpole des Schweisstransformators 11 an  geschlossen.  



  Auf dem     Unterteil    1 ist relativ zur Vertikalebene  durch die Schweissstelle X symmetrisch zum Ober  teil 2 ein Schlitten 12 in der Längsrichtung der  Maschine verschiebbar gelagert. Zum Antrieb des    Schlittens 12 dient eine hydraulische Antriebsvor  richtung mit     zwei    Zylindern 13.

   An dem Schlitten  12 sind dem vertikalen Spannbackenpaar 3a, 3b  mit Antriebszylindern 4a, 4b, den horizontalen  Spannbackenpaaren mit Antriebszylindern 6a, 6b  und 8a, 8b und dem Elektrodenpaar 9a, 9b mit An  triebszylindern 10a, 10a', 10b symmetrisch ent  sprechend ein vertikales Spannbackenpaar 14a,  14b mit Antriebszylindern 15a, 15b (von denen in  Fig. 1 nur die obere Backe 14a und Zylinder 15a  dargestellt sind), zwei horizontale Spannbacken  paare mit Antriebszylindern 16a, 16b und 17a, 17b  und ein vertikales Elektrodenpaar 18a, 18b mit  Antriebszylindern (von denen nur der obere Zylin  der 19a dargestellt ist), angebracht. Die Elektroden  18a, 18b sind mit dem anderen der Sekundärpole  des Schweisstransformators 11 verbunden.  



  Alle genannten Antriebszylinder (ausgenommen  10a') enthalten je einen (nur in Fig. 3 dargestellten)  doppeltwirkenden Kolben. Im folgenden sind der  der zugeordneten Backe zugewandte Zylinderraum  als Rückzugsraum und der dieser Backe abgewandte  Zylinderraum als Arbeitsraum bezeichnet.  



  Die hydraulische Anlage zum Antrieb der Spann  backenpaare und Elektrodenpaare ist in Fig. 3 teil  weise dargestellt. Dabei ist der Teil der Anlage,  welcher zum Antrieb der am Schlitten 12 angebrach  ten Spannbackenpaare und des ebenfalls am Schlit  ten 12 angebrachten Elektrodenpaares 18a, 18b  dient, nicht dargestellt. Dieser nicht dargestellte Teil  der hydraulischen Anlage ist entsprechend dem dar  gestellten Teil für den Antrieb der Spannbacken  paare 3a,<I>3b, 5a, 5b, 7a, 7b</I> und des Elektroden  paares 9a, 9b ausgeführt.  



  Ausserdem ist der zum Antrieb des Schlittens 12  dienende Teil dieser Anlage weggelassen. Die teil  weise dargestellte Anlage hat einen Öltank 20, in  den die     Saugleitung    21 einer Pumpe 22 hineinragt,  welche öl unter Druck durch ein Rückschlagven  til 23 in eine Speiseleitung (Druckleitung) 24  drückt. In den Öltank 20 mündet eine Ölrückleitung  25.

   Die Zylinderräume beiderseits der     doppeltwir-          kenden    Kolben der Zylinder<I>4a</I> bzw.<I>4b</I> bzw. 6a,  <I>6b, 8a,</I> 8b der     Spannbackenpaare    3a,<I>3b, 5a, 5b,</I>  <I>7a, 7b</I> und der Zylinder 10a,     lOa'    bzw. 10b des       Elektrodenpaares   <I>9a, 9b</I> sind wie in     Fig.    3 gezeigt  je über ein Magnetventil 27 bzw. 28 bzw. 26 bzw.  30 bzw. 29 mit den Leitungen 24 und 25 verbun  den. Der Aufbau der in     Fig.    3 symbolisch darge  stellten Magnetventile 26, 27, 28, 29, 30 ist aus,  der schematischen Darstellung     Fig.    4 und 5 zu er  sehen.

   Wie aus     Fig.    4 und 5 ersichtlich, ermöglichen  es die Ventile, wahlweise den einen Zylinderraum  (Arbeitsraum) mit der Speiseleitung 24 und den  anderen Zylinderraum (Rückzugsraum) mit der  Rückleitung 25     (Fig.    5) oder umgekehrt den einen  Zylinderraum (Arbeitsraum) mit der Rückleitung 25  und den anderen (Rückzugsraum) mit der Speise  leitung 24 zu verbinden     (Fig.    4). Die Magnetwick  lung der Ventile 26, 27, 28, 29, 30 ist an ein im      einzelnen nicht dargestelltes Steuergerät 35 (Fig. 1  und 2) angeschlossen.  



  Jeder der Kolben der Zylinder 4a, 6a und 8a  hat eine grössere Arbeitsfläche als der Kolben des  zugeordneten Zylinders 4b bzw. 6b bzw. 8b. Zwi  schen den zur Ausführung des Arbeitshubes des  Spannbackens zu beaufschlagenden Raum (Arbeits  raum) der Zylinder 4a, 6a,<I>8a,</I> 10a und das zuge  ordnete Ventil 26, 27 bzw. 30 ist noch je ein Ven  til 33, 31, 32 bzw. 34 besonderer Art geschaltet,  welches mechanisch vom Kolben des betreffenden  Zylinders betätigt wird und einen zusätzlichen An  schluss an die Rückleitung 25 hat. Der Aufbau und  die Wirkungsweise von Ventilen dieser Art sind in  der genannten Schweizer Patentschrift Nr. 349012  ausführlich beschrieben. Fig. 6 und 7 zeigen einen  axialen Schnitt durch ein solches Ventil in zwei  verschiedenen Stellungen des Ventilkörpers.  



  Der Kolben des horizontalen Spannbackens. 7a  ist mit einer Stossstange 36 verbunden, welche das  Gehäuse des Ventils 31 entsprechend der Kolben  bewegung verschiebt und in einer von der Stellung die  ses Kolbens und der Einstellung einer Stellschraube 37  abhängigen Lage gegen einen     Ansatz    38 des Ventil  körpers des Ventils 32 drückt. Der Ansatz 38 des  Ventilkörpers des     Ventils    31 gleitet auf einer schie  fen Ebene 39, welche mittels einer Stellschraube 40  relativ zum Spannbacken 5a verschiebbar ist. Durch  diese Anordnung wird in noch zu erläuternder  Weise sowohl eine Parallelverschiebung des einge  spannten Werkstückes als auch ein Schwenken des  selben in horizontaler Ebene ermöglicht.  



  Der Elektrode 9a sind zwei axial übereinander  liegende Zylinder 10a, 10a' zugeordnet. In jedem  dieser Zylinder ist ein Kolben verschiebbar ange  ordnet, wobei der eine Kolben 41 ein doppeltwir  kender, der andere Kolben 42 jedoch ein nur beim  Arbeitshub der Elektrode 9a wirkungsfähiger Kol  ben ist. Das von der     Stellung    der Elektrode 9a  abhängige Ventil 34 verbindet den dem Kolben 41  zugeordneten Arbeitsraum über das Ventil 30 mit  der Druckleitung 24. Ein vom Steuergerät 35 betä  tigtes Magnetventil 43 verbindet den Arbeitsraum  des Zylinders 10a' wahlweise mit dem Arbeitsraum  des Zylinders 10a oder mit der Ölrückleitung 25.  



  Die Flächen der Kolben der Zylinder 10a, 10a',  10b der Elektroden 9a und 9b sind wesentlich klei  ner als die Flächen der Kolben der Zylinder 4a  und 4b.  



  Die miteinander zu verschweissenden Schienen  sind in Fig. 1 und 2 mit 44 und 45 bzeichnet.  



  Die Arbeitsweise des in Fig. 3 dargestellten  Teiles der beschriebenen Maschine ist folgende:  Beim Schweissen grosser, schwerer Werkstücke  ist das Ventil 43 in der Stellung, in welcher der  Arbeitsraum des Zylinders 10a' mit der     Ölrücklei-          tung    25 verbunden ist. Die Stellschraube 47 ist so  weit zurückgedreht, dass sie auch in Arbeitslage der  Elektrode 9a den Ansatz 38 des Ventilkörpers des  Ventils 34 nicht berührt.

   Sämtliche Spannbacken-    paare 3a,<I>3b, 5a, 5b, 7a, 7b</I> und die Elektroden  paare 9a, 9b werden in Betrieb gesetzt, indem aus  gehend von der Ruhelage dieser Spannbackenpaare  und dieses     Elektrodenpaares    die Schiene 44 einge  führt und dann die Ventile 26, 27, 28, 29 bzw. 30  in die Stellung     (Fig.    5) gebracht werden, in wel  cher das<B>öl</B> aus der Speiseleitung 24 in die Arbeits  räume der Zylinder 6a, 6b,<I>8a, 8b, 4a, 4b, 10b</I>  bzw. 10a strömt, wodurch die Spannbacken und die  Elektroden aus ihrer Ruhelage in die Arbeitslage  verschoben werden. Dabei     fliesst    das Öl aus den  Rückzugsräumen der Zylinder durch die Rücklei  tung 25 in den Öltank 20 zurück.  



  Da der Kolben im Zylinder 4a eine grössere  Fläche hat als der Kolben im Zylinder 4b, wirkt  auf den Spannbacken 3a eine grössere Kraft, solange  das Ventil 33 sich in der in     Fig.    6 gezeigten Stel  lung befindet. Sobald das Werkstück zwischen den  Spannbacken 3a, 3b erfasst ist, geht der Spann  backen 3b unter der Wirkung des mit grösserer  Kraft angetriebenen Spannbackens 3a zurück. So  bald jedoch die Stellschraube 46 den Ansatz 38 des  Ventilkörpers des Ventils 33 erreicht und diesen  Ventilkörper in die in     Fig.    7 gezeigte Stellung ver  schoben hat, entweicht ein Teil des zugeführten  Öles durch den zentralen     Kanal    des     Ventilkörpers     und gelangt in die Rückleitung 25.

   Dadurch tritt  eine mit     zunehmender    Verschiebung     des.    Ventilkörpers  zunehmende     Druckentlastung    des Kolbens     im    Zylinder  4a auf, bis die Kraft des Kolbens 3b der Summe  aus der Kraft des Kolbens 3a und der von der  Schwere der Schiene 44 auf den Kolben 3b ausge  übten Kraft das Gleichgewicht hält. Sobald das der  Fall ist, bleiben beide     Kolben,stehen.    Durch Betäti  gung der Stellschrauben 46 kann die Lage der Backe  3a,     in    welcher die Schiene 44 festgehalten wird,  eingestellt und auch     nachträglich    verändert werden.  



  In gleicher Weise wirken die Ventile 31 und  32 in horizontaler Richtung auf die Lage der  Schiene 44, wobei die Schwerkraft des Werkstückes  jedoch ausser Betracht fällt. Die beiden     Spannbak-          ken    5a und 7a werden dabei stets im gleichen Masse  verschoben.     Das,    Gleichgewicht zwischen den Spann  kräften der Spannbacken 5a und 5b und der Spann  backen<I>7a</I> und<I>7b</I> wird stets bei einer durch die  Stellung der Einstellschrauben 40, 37 wählbaren  Lage der Spannbacken 5a und 7a relativ zueinan  der hergestellt. Diese seitliche Verschiebung ist nur  bei gelösten Spannbacken und Elektroden möglich.  



  Da das Ventil 43 den Arbeitsraum des Zylinders  10a' mit der Rückleitung 25 verbindet, die Kolben  der Zylinder 10a und 10b gleiche Flächen haben,  und das Ventil 34 sich in seiner Ruhelage nach       Fig.    6 befindet, wirken entgegengesetzt gleiche  Kräfte auf die Elektroden 9a und 9b. Daher haben.  diese Elektroden 9a und 9b keinen Einfluss auf die  Lage des Werkstückes und folgen auch     einer    Lage  veränderung desselben ohne weiteres.  



  Die Arbeitsweise derjenigen     Spannbackenpaare     (von denen in     Fig.    1 und 2 nur die Spannbacke 14a      und die Zylinder 15a, 16a, 16b,<I>17a, 17b</I> darge  stellt sind) und des Backenpaares 18a, 18b für die  Schiene 45 ist dieselbe wie die an Hand der Fig. 3  beschriebene Arbeitsweise der     Spannbacken-    und  Backenpaare für die Schiene 44.  



  Der Schweisstransformator 11 ist auf eine den  grossen Werkstücken angemessene Leistung ge  schaltet.  



  In dieser Stellung der     Spannbacken    und Elek  troden erfolgt die Schweissung, wobei beim Stauch  prozess die Zylinder 13 mit einer dem Querschnitt  der grossen Werkstücke angemessenen Stauchkraft  beaufschlagt werden.  



  Zum Schweissen kleinerer, leichterer Werkstücke  werden die Ventile 27 und 28 in der Stellung ge  halten, in welcher die vertikalen     Spannbacken    3a,  3b     zurückgezogen    sind,     und    es wird das Ventil 43  in der Stellung gehalten, in welcher es die Arbeits  räume der Zylinder 10a und 10a' miteinander ver  bindet. Der     Schweisstransformator    11 ist auf eine  dem kleineren Querschnitt der kleineren Werkstücke  angepasste Leitung geschaltet. Der hydraulische An  trieb der Elektrode 9a erfolgt mit grösserer Kraft  als der Antrieb der Elektrode 9b, weil beide Kolben  41 und 42 wirksam sind. Das Ventil 34 arbeitet in  derselben Weise wie oben für das Ventil 33 be  schrieben.

   Die Elektroden 9a und 9b     dienen    also  bei kleinen Werkstücken nicht nur zur Stromzufüh  rung, sondern auch zum vertikalen Festspannen des  Werkstückes 44. In Fig. 1 sind die Spannbacken  <I>3a, 14a</I> und die Elektroden 9a, 9b, 18a, 18b in  dieser Lage gezeichnet. Die Zylinder 13 für den An  trieb des     Schlittens    12 werden mit einer dem klei  neren     Querschnitt    der     Schweissstelle    und der klei  neren Masse der leichteren Werkstücke angemesse  nen Kraft betrieben.  



  Die beschriebene Maschine ist     zweckmässig    so  ausgeführt, dass     wahlweise    erstens entweder beide  vertikalen Spannbackenpaare 3a, 3b, 14a, 14b zum  Festspannen der Werkstücke dienen, wobei beide  Elektrodenpaare 9a, 9b, 18a, 18b nur zur     Schweiss-          ätromzuführungverwendet    werden, oder dass zweitens  beide genannten vertikalen Spannbackenpaare in zu  rückgezogener Ruhelage gehalten und beide Elektro  denpaare sowohl zum vertikalen Festspannen der  Werkstücke als auch zur Schweissstromzuführung  verwendet werden, oder dass drittens eines der ver  tikalen Spannbackenpaare zum Festspannen eines    schwereren Werkstückes und das zugeordnete Elek  trodenpaar zur Stromzuführung zu diesem betrieben  wird,

   wobei das andere vertikale Spannbackenpaar  in     zurückgezogener    Ruhelage gehalten und das die  sem zugeordnete Elektrodenpaar sowohl zum ver  tikalen Festspannen des anderen leichteren Werk  stückes als auch zur Schweissstromzuführung zu       diesem    betrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Abbrennstumpfschweissen, welche für jedes der zu verschweissenden Werkstücke ein vertikales Spannbackenpaar mit grösserer Spann kraft und ein zwischen diesem Spannbackenpaar und der Schweissstelle angeordnetes, an den einen Sekundärpol des Schweisstransformators angeschlos senes Elektrodenpaar mit kleinerer Spannkraft hat, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, und wahlweise entweder wenigstens eines der Elek trodenpaare und dessen Antriebsmittel zur Schweiss stromzuführung zum Werkstück und das zugeordnete Spannbackenpaar zum Festhalten des Werkstücks ar beiten zu lassen, oder das Elektrodenpaar zum Fest spannen des Werkstückes und gleichzeitig zur Schweissstromzuführung zu diesem bei in Ruhelage ausser Betrieb gesetzten, zugeordneten Spannbacken paar einzusetzen,
    und dass ferner beiderseits der Schweissstelle je zwei horizontale Spannbacken paare angeordnet sind, die zum Ausrichten der Werkstücke steuerbar sind und eine kleinere Spann kraft haben als die vertikalen Spannbackenpaare. UNTERANSPRUCH Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Betriebszustand wenigstens eines der vertikalen Spannbackenpaare die Backen des zugeordneten Elektrodenpaares mit entgegenge setzt gleichen Kräften beaufschlagt sind,
    und dass beim Betrieb der Maschine mit wenigstens einem in Ruhelage ausser Betrieb gesetzten vertikalen Spannbackenpaar ein Backen des zugeordneten Elek- trod'enpaares von seiner Ruhelage bis zu einer ein stellbaren Stelle seines maximalen Weges mit einer grösseren Kraft beaufschlagt ist als der andere Bak- ken dieses Elektrodenpaares.
CH359807D 1961-04-07 1961-04-07 Maschine zum Abbrennstumpfschweissen CH359807A (de)

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