CH360058A - Verfahren zur Herstellung von tetrazyklischen Lactamen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von tetrazyklischen Lactamen

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CH360058A
CH360058A CH360058DA CH360058A CH 360058 A CH360058 A CH 360058A CH 360058D A CH360058D A CH 360058DA CH 360058 A CH360058 A CH 360058A
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tryptamine
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Theodor Dr Petrzilka
Albert Dr Frey
Hans Dr Ott
Hansruedi Dr Schenk
Franz Dr Troxler
Albert Dr Hofmann
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Sandoz Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     tetrazyklischen        Lactamen       Es wurde gefunden, dass man zu     tetrazyklischen          Lactamen    der Formel 1 gelangen kann,  
EMI0001.0005     
    in welcher     R1    bis R4 Wasserstoff- oder Halogen  atome oder     Hydroxy-,        Alkoxy-    oder     Aralkoxygrup-          pen    oder     R2    und     R3    auch eine     Methylend'ioxygruppe     bedeuten,

   und     R5    und     R6    für Wasserstoffatome oder  niedere     Alkylgruppen    stehen, indem man auf eine       bizyklische,    ungesättigte     Ketosäure    der Formel Il  
EMI0001.0019     
    in welcher R für     Acetyl    steht,     Perjodsäure    oder     Na-          triumperjod'at    in Gegenwart katalytischer Mengen von       Osmiumtetroxyd    einwirken lässt, die entstandene       Aldehyd-dicarbonsäure    mit     Diazomethan    verestert,

    den     Aldehyd-dicarbonsäure-dimethylester    mit     Trypt-          amin    oder einem seiner Derivate der Formel     III     
EMI0001.0031     
    kondensiert, die gebildete     Schiffsche    Base reduziert  und das Reaktionsprodukt verseift.  



  Es war schon     bekannt    [R. B. Woodward und     Mit-          arb.,    J.     Amer.        Chem.        Soc.    78, 2023 (1956)], dass ein       Lactam    der Formel I, in welcher     R1,        R2,        R4    und R6  für Wasserstoff,     R3    für     Methoxy    und     RS    für     Methyl     stehen, in Form seines     Methylester-acetates    erhalten  wird, wenn man die     Oxysäure        II,

      in welcher R = H,  mit     Diazomethan    verestert und mit     Acetanhydrid/          Pyridin        acetyliert,    den entstandenen     Acetylester    mit der       molaren    Menge     Osmium-tetroxyd    oxydiert, das     entstan-          dene        Keto-diol        mit        Perjodsäure    spaltet,

   den gebildeten       Aldehyd-dicarbonsäure-monomethylester        mit        Diazo-          methan        verestert,    den Ester mit     Methoxy-tryptamin          kondensiert    und die     Schiffbase    mit     Natrium-borhydrid     reduziert.

   Durch Behandlung des Reaktionsproduktes  mit     Diazomethan    und     Acetanhydrid/Pyridin    wird die  Verbindung I     (R1,    R2,     R4    und     R6    = H,     R3    =     OCH3    und       RS    = CH..)     in    Form ihres     Methyl'ester-acetates    in  einer Ausbeute von etwa     276/o    d.     Th.    (über alle  Stufen) erhalten.  



  Das erwähnte Verfahren hat nun     verschiedene     Nachteile, indem  a) die bei der     Behandlung    mit Zink und Eis  essig anfallende     Oxy-säure        1I        (R    =     H)        in    einer geson  derten Stufe mit     Diazomethan    verestert und mit       Acetanhydrid/Pyridin        acetyliert    werden muss,  b) für die     oxydative    Aufspaltung des ungesättig  ten     Ketons    mindestens die     molare    Menge Osmium-           tetroxyd    verwendet wird,

   wobei in mässiger Ausbeute       (41%)        das        Keto-diol        isoliert        wird,        was        unrationell     und teuer ist,  c) die an der Ester- und     Acetylgruppe    bei der  Reduktion mit     Natrium-borhydrid    teilweise verseifte       Verbindung    I durch nochmalige Behandlung mit       Diazomethan    und     Pyridin/Acetanhydrid    in den     Acet-          oxy-ester        übergeführt    wird,

   obwohl beide Ester im  weiteren Verlauf der Synthese wieder verseift wer  den,  d) im Verlauf des Verfahrens dreimal     Diazo-          methan    zur     Veresterung    gebraucht wird, was unwirt  schaftlich ist.  



  Die erwähnten Nachteile werden vermieden, wenn  man erfindungsgemäss von Verbindungen der Formel       II    ausgeht, die z. B. bei der Behandlung von Verbin  dungen der Formel IV,  
EMI0002.0021     
    in welcher     R5    die gleiche Bedeutung     besitzt    wie in  Formel I und     1I,    mit Zink und     Acetanhydrid    gemäss  Schweiz.

   Patent     Nr.354437,    erhalten werden und  die Oxydation erfindungsgemäss so     durchführt,    dass  man nur katalytische Mengen von.     Osmium-tetroxyd          verwendet    und- das gebildete, nicht isolierte     Diol    mit       Perjodsäure    oder     Natriumperjodat        oxydiert.    Durch       Verseifung    des nach der Reduktion der     Schiffschen     Base anfallenden Reaktionsproduktes, z.

   B. mit     me-          thanolischer    Natronlauge, erhält man die     Oxy-säure     I meist in     wohlkristallisierter        Form,    in einer     Aus-          beute        von        65-75%        d.        Th.,        berechnet        über        alle     Stufen.

   Ferner lässt sich die als Ausgangsmaterial be  nutzte     Acetoxy-säure        1I,    welche bereits 5 von den 6  im     Reserpin    vorkommenden     Asymmetriezentren    ent  hält, leicht und quantitativ über das     Strychninsalz    in  die optischen Antipoden zerlegen. Durch die im Ver  gleich zur Synthese nach R.

   B.     Woodward    1. c. in  einer viel     früheren    Stufe     durchgeführte    Spaltung in  die optischen Antipoden können wertvolle Reagen  zien, wie     Tryptamin,        Natrium-borhyd'rid    u. a. zur  Hälfte     gespart    werden, wodurch die Synthese wesent  lich an     Wirtschaftlichkeit    gewinnt.  



  Im folgenden wird die besprochene Zerlegung  der     Acetoxy-säure        1I    in die optischen Antipoden       näher    beschrieben.  



  62 g     racemische        Acetoxy-säure        II    (Formel     II:          R5    =     CH3,    R =     CH.C0)    und 73 g Strychnin werden  in 2 Liter     Methanol    gelöst, die klare Lösung wird    auf die Hälfte eingeengt, worauf beim Erkalten 50 g       Strychninsalz    der     (-)-Acetoxy-säure        1I    in Prismen  vom     Smp.    240-241 ,     [a]r,    = -122  (c = 0,2 in  Äthanol) auskristallisieren.

   Durch Konzentration der  Mutterlauge werden noch 11,5 g Salz derselben  Reinheit gewonnen, so dass die Ausbeute 61,5 g,       d.        h.        91%        d.        Th.,        beträgt.        In        der        Mutterlauge        ver-          bleibt    das     Strychninsalz    der     (+)-Acetoxy-säure        1I.     



  Zur Gewinnung der freien     (-)-Acetoxy-säure        II     werden die erhaltenen 61,5 g     Strychninsalz    in  200     cm3    Wasser aufgeschlämmt und unter Eis  kühlung mit 80 cm- 2n Ammoniak versetzt. Man  rührt während 5 Minuten bei 0 , filtriert vom aus  geschiedenen Strychnin ab, versetzt das     Filtrat    mit       Salzsäure    bis zur kongosauren Reaktion und extra  hiert mehrmals mit Essigester.

   Der     Essigester-extrakt     wird über Natriumsulfat getrocknet, zur Trockne  eingedampft, und der Rückstand aus Methanol um  kristallisiert, worauf die     (-)-Acetoxy-säure        1I    in  stark lichtbrechenden Platten vom     Smp.    223-225 ,       HD    = -219  (c = 0,2 in Äthanol), erhalten wird.       Ausbeute        26,6        g        oder        86%        d.        Th.     



  Aus der Mutterlauge des     Strychninsalzes    der       (-)-Acetoxy-säure        1I    wird beim Eindampfen das       Strychninsalz    der     (+)-Acetoxy-säure        1I    als farbloses  Harz erhalten. Man löst es in 200     cm3    Wasser, ver  setzt die Lösung unter Eiskühlung mit 80 cm-' 2n       Ammoniaklösung,        filtriert    vom ausgeschiedenen  Strychnin ab und     isoliert    die (+)     Acetoxy-säure        II     wie im Beispiel 2 beschrieben.

   Nach einmaligem       Umkristallisieren    aus Methanol erhält man 27,9 g  Platten vom     Smp.    222-224 ,     [.x]D    = + 217  (c =  0,2 in Äthanol).  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestell  ten, bisher unbekannten Verbindungen sind bei  Zimmertemperatur kristallin und stellen wertvolle  Zwischenprodukte dar. Sie sollen zur Herstellung  von therapeutisch wichtigen Substanzen, z. B. für  die Synthese des     Reserpins    und seiner     Analoga,    Ver  wendung finden.  



  In den nachfolgenden Beispielen erfolgen alle  Temperaturangaben in Celsiusgraden. Die Schmelz  punkte sind     unkorrigiert.       <I>Beispiel 1</I>    0,845 g     racemische        1,2,3,4,7,8,9,10-Oktahydro-          2    -     methoxy    - 3 -     acetoxy-7-oxo-l-naphthoesäure    vom       Smp.        210-215     (Formel     II:        R5    =     CH,;,    R =     CH3C0)     (hergestellt nach Schweiz.

   Patent     Nr.354437),    im  folgenden     Acetoxy-säure        1I    genannt, werden in 6 cm-'       Dioxan    gelöst, die Lösung mit 9 mg festem     Osmium-          tetroxyd    und hierauf mit 3,6 g kristallisiertem     Na-          triumperjodat    in 30     ein-    Wasser versetzt.

   Nach  14stündigem Stehen bei     Zimmertemperatur    wird die  Lösung dreimal mit Essigester     extrahiert,    der  Extrakt über Natriumsulfat getrocknet, filtriert, und  das Filtrat mit ätherischer     Diazomethanlösung    bis  zur bleibenden Gelbfärbung behandelt. Die Lösung  wird     im    Vakuum bei einer     Badtemperatur    von etwa           35     zur Trockne eingedampft, der Rückstand in  10     cm3    Benzol     aufgenommen    und mit einer Lösung  von 0,575 g     Tryptamin    in 15     cm3    Benzol behandelt.

    Man lässt 4 Minuten bei Zimmertemperatur stehen,  verdampft im Vakuum bei einer     Badtemperatur    von  30  zur Trockne und löst dien Rückstand in 15     cm3     Methanol. Die Lösung wird mit 345 mg     Natrium-          borhydrid    versetzt, 6 Minuten bei Raumtemperatur  und 4 Minuten auf dem Wasserbad stehengelassen,  worauf der klaren Lösung 15 Tropfen Eisessig zu  gefügt werden. Man engt im Vakuum ein und ver  teilt zwischen In Salzsäure und Essigester. Die       Essigesterlösung    wird mit Wasser und gesättigter  Kochsalzlösung gewaschen und die     wässrigen     Extrakte noch zweimal mit Essigester extrahiert.

    Die vereinigten     Essigesterauszüge    werden über Na  triumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel im  Vakuum entfernt. Man löst den amorphen Rück  stand (1,2 g) in einem Gemisch von 15     cm3    Methanol  und 9     em3    1 n Natronlauge, kocht die Lösung wäh  rend 45 Minuten am     Rückfluss,    säuert mit     Salzsäure     bis zur kongosauren Reaktion an und entfernt die  Hauptmenge des Methanols im Vakuum, worauf  das     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in welcher     R1,          R.2,        R3,

      R4 und     R6        ==    H und     R5    =     CH",    vom     Smp.     243-247  auskristallisiert. Ausbeute 860 mg oder       749/o    der Theorie.  



  <I>Beispiel 2</I>  0,845 g     (-)-Acetoxy-säure        II    (Formel     II:          R_i    =     CH3,    R =     CH3C0)    werden wie in Beispiel 1  angegeben oxydiert, mit     Tryptamin    kondensiert und  die entstandene     Schiffsche    Base reduziert.

   Man erhält  0,744 g     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in welcher  die Symbole     R1    bis     R6    die gleiche Bedeutung haben  wie im Beispiel 1, in Prismen vom     Smp.    139-140 ,       [a]n    = + 49  (c = 0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 3</I>  845 mg     (+)-Acetoxy-säure        1I    (Formel     1I:          R.5    =     CH3,    R =     CH3C0)    werden wie in Beispiel 1  angegeben oxydiert, mit     Tryptamin    kondensiert, und  die entstandene     Schiffsche    Base reduziert.

   Man er  hält 785 mg oder     689/o    der Theorie     Oxy-säure-lactam     der Formel I, in welcher die Symbole     Ri    bis     R6    die  gleiche Bedeutung haben wie in Beispiel 1, in  Prismen vom     Smp.    139-14l , [a]20 = -50   (c = 0,3 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 4</I>  <B>1,69</B> g     (-)-1,2,3,4,7,8,9,10-Oktahydro-2-meth-          oxy-3-acetoxy-7-oxo-l-naphthoesäure    vom     Smp.    223  bis 225  (Formel     II),    im folgenden     (-)-Acetoxy-          säure    genannt, werden in 18     cm3        Dioxan    gelöst, die  Lösung mit 18 mg festem     Osmium-tetroxyd    und  hierauf mit 7,53 g     kristallisiertem        Natriumperjodat        in     60     cm3    Wasser versetzt.

   Nach 14stündigem Stehen       bei    Zimmertemperatur wird die Lösung dreimal mit  Essigester extrahiert, der Extrakt über Natriumsulfat  getrocknet, filtriert, und das Filtrat mit ätherischer         Diazomethanlösung    bis zur bleibenden Gelbfärbung  behandelt. Die Lösung wird im Vakuum bei einer       Badtemperatur    von etwa 35  zur Trockne einge  dampft, der Rückstand in 20     cm3    Benzol aufgenom  men und mit einer Lösung von 1,14 g     6-Methoxy-          tryptamin    in 30     cm3    Benzol behandelt.

   Man lässt 4  Minuten bei Zimmertemperatur stehen, verdampft  im Vakuum bei einer     Badtemperatur    von 30  zur  Trockne und löst den Rückstand in 30     cm3    Me  thanol. Die Lösung wird mit 690 mg Natrium  borhydrid versetzt, 6 Minuten bei Raumtemperatur  und 4 Minuten auf dem Wasserbad stehengelassen,  worauf der klaren Lösung 30 Tropfen Eisessig zu  gefügt werden. Man engt im Vakuum ein und ver  teilt zwischen     1n        Salzsäure    und Essigester.

   Die       Essigesterlösung        wird    mit Wasser und gesättigter       Kochsalzlösung    gewaschen und die     wässrigen    Extrakte  noch     zweimal    im Essigester extrahiert. Die vereinig  ten     Essigesterauszüge    werden über Natriumsulfat ge  trocknet und das Lösungsmittel     im    Vakuum ent  fernt.

   Man löst den amorphen Rückstand in einem  Gemisch von 30     cm3    Methanol und 18     cm3    In Na  tronlauge, erhitzt die Lösung während 45 Minuten  zum Sieden am     Rückfluss,    säuert mit     Salzsäure    bis  zur kongosauren Reaktion an und entfernt die  Hauptmenge des Methanols im Vakuum, worauf  1,5g     Oxy-säurelactam    der Formel I, in welcher     R1,          R2,        R4    = H und     R3    =     OCHS    bedeuten, entspre  chend einer Ausbeute von     609/o    der Theorie, erhal  ten werden.

   Aus     verd.    Methanol Prismen vom     Smp.     152-l53 .     [a120    = + 48  (c = 0,2 in     Pyridin).       <I>Beispiel S</I>  5,64 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     1I    werden  wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert, das Oxyda  tionsprodukt mit     Diazomethan    verestert, der ent  standene     Aldehyd'-dicarbonsäure-ester    mit     5-Meth-          oxy    -     tryptamin    kondensiert und die gebildete       Schiffsche    Base reduziert.

   Man erhält 5,21g     Oxy-          säure-lactam    der Formel I, in welcher     R1,        R3    und       R4        d'ie    gleiche Bedeutung haben wie     im    Beispiel 1  und     R2    für eine     Methoxylgruppe    steht, entsprechend  einer Ausbeute von 63     9/o    der Theorie. Die Verbin  dung kristallisiert aus     Methanol/Äther    in Nadeln  vom     Doppel-Smp.    136  und 153 ,     [a]20    = + 37   (c = 0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 6</I>  3,38 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     II    werden  wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das Oxyda  tionsprodukt mit     Diazomethan        verestert,    der entstan  dene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit     7-Methoxy-          tryptamin        kondensiert    und die gebildete     Schiffsche     Base reduziert.

   Nach der     Verseifung    des Reduktions  produktes erhält man 2,8g     Oxy-säure-lactam    der  Formel I, in welcher     Ri,        R2    und     R3    die gleiche Be  deutung haben wie im Beispiel 1 und     R4    für eine       Methoxylgruppe    steht, entsprechend einer Ausbeute  von     561/o    der Theorie.

   Die Verbindung kristallisiert      aus     Methanol/Wasser    in     Nadeln,    vom     Smp.    145 bis  <I>147 ,</I> [a]20<I>=</I> +     45     (c = 0,2     in        Pyridin).     



  <I>Beispiel 7</I>  2,55 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     II    werden  wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das Oxyda  tionsprodukt nach     Veresterung    mit     Diazomethan    mit       6-Äthoxy-tryptamin    kondensiert und die gebildete       Schiffsehe    Base reduziert.

   Man erhält 2,15g     Oxy-          säure-lactam    der Formel I,     in    welcher     R1,        R2    und     R4     die gleiche Bedeutung haben wie im Beispiel 1 und       R3    für eine     Äthoxylgruppe    steht, entsprechend einer  Ausbeute von     551/o    der Theorie.

   Die Verbindung       kristallisiert    aus     Methanol/Wasser    in Nadeln vom       Smp.    l52-154 ,     [a120    = +     39     (c = 0,3 in     Pyridin).     <I>Beispiel 8</I>  0,845 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     II    wer  den wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das  Oxydationsprodukt mit     Diazomethan    verestert,

   der  entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit 6  Benzyloxy     tryptanlin    kondensiert und die gebildete  Schiffsehe Base     reduziert.    Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes     erhält    man 1,184 g     Oxy-säure-          lactam    der Formel I, worin     R1,        R2    und     R4    die  gleiche Bedeutung haben wie im Beispiel 1 und R3  für eine     Benzyloxygruppe    steht.

   Die neue Verbin  dung kristallisiert aus     Aceton/Wasser    in Nadeln vom       Smp.    159-165 , [a]20 = + 36  (c = 0,5 in     Pyridin).          Ausbeute        80%        der        Theorie.       <I>Beispiel 9</I>  4,23 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     1I    werden  wie im Beispiel 1 beschrieben     oxydiert,    das Oxyda  tionsprodukt     verestert,

      der entstandene     Aldehyd-          dicarbonsäure-ester    mit     5-Benzyloxy-tryptamin    kon  densiert und die gebildete     Schiffsehe    Base     reduziert.     Nach     Verseifung    des Reduktionsproduktes erhält  man 5,83g     Oxy-säure-lactam    der Formel I, worin       R1,        R3    und     R4    die gleiche Bedeutung besitzen wie  im Beispiel 1 und     R2    für     eine        Benzyloxygruppe    steht.

    Die neue Verbindung     kristallisiert    aus Methanol/  Wasser in     Polyedern    vom     Smp.    125-128 ,     [a]20    =       +420        (c        =        0,4        in        Pyridin).        Ausbeute        79%        der     Theorie.  



  <I>Beispiel 10</I>  2,55 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel Il werden  wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das Oxyda  tionsprodukt     verestert,    der entstandene     Aldehyd-          dicarbonsäure-ester    mit     4-Chlor-tryptamin    konden  siert und die gebildete     Schiffsehe    Base reduziert.  Nach     Verseifung    des Reduktionsproduktes erhält  man 2,74 g     Oxy-säure-lactam    der Formel' 1, worin       R2,        R3    und     R4    die gleiche Bedeutung haben wie im  Beispiel 1 und     R1    für ein Chloratom steht.

   Die neue  Verbindung     kristallisiert    aus     Methanol/Wasser    in  Nadeln vom     Smp.        140-145 ,    [a]20 - + 55  (c =       0,3        in        Pyridin).        Ausbeute        72%        der        Theorie.       <I>Beispiel 11</I>  1,21 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel Il werden  wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das Oxyda  tionsprodukt verestert, der entstandene     Aldehyd-          dicarbonsäure-ester    mit     5,

  6-Methylendioxy-tryptamin     kondensiert und die gebildete Schiffsehe Base redu  ziert. Nach     Verseifung    des Reduktionsproduktes er  hält man 1,09 g     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in  welcher     R2    und     R3    für eine     Methylendioxygruppe     stehen und     R1    und R4 die gleiche Bedeutung wie       im    Beispiel 1 haben.

   Die neue Verbindung kristalli  siert aus     Methanol/Wasser    in rhombischen Blättchen  vom     Smp.    154-155 ,     [a]20    = + 47  (c = 0,3 in       Pyrid'in).        Ausbeute        59%        der        Theorie.     



  <I>Beispiel 12</I>  2,55 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     1I    werden  wie im Beispiel 1 beschrieben oxydiert und verestert  und mit 2,1 g rohem     5,6-Dimethoxy-tryptamin    um  gesetzt. Man erhält 1,84 g     Oxy-säure-laetam    der  Formel I, worin     R,    und     R3    je eine     Methoxylgruppe     bedeuten und     R1    und     R4    die gleiche Bedeutung wie  im Beispiel 1 besitzen.

   Die neue Verbindung kristal  lisiert aus     Methanol/Wasser    in Gegenwart kleiner  Mengen     Methylenchlorid    in feinen Nadeln vom     Smp.     128-130 ,     [a120    = + 38  (c = 0,2 in     Pyridin).        Aus-          beute        46%        der        Theorie.       <I>Beispiel 13</I>  4,1 g     (+)-1,2,3,4,7,8,9,10-Oktahydro-2-methoxy-          3-acetoxy-7-oxo-l-naphthoesäure    vom     Smp.    222 bis  224      [(+)

  -Acetoxy-säure    der Formel     1l]    werden wie  im Beispiel 1 beschrieben     oxydiert    und mit     5,6-Me-          thylendioxy-tryptamin    kondensiert. Man erhält 3,63 g       Oxy-säure-lactam    der Formel 1, worin     R,    und     R3    für  eine     Methylendioxygruppe    stehen und     R1    und     R4     die     gleiche    Bedeutung wie im Beispiel 1 haben.

   Die  neue Verbindung     kristallisiert    aus     Methanol/Wasser     in rhombischen Blättchen vom     Smp.    151-l53 ,       [a120        =        -49         (c        =        0,3        in        Pyridin).        Ausbeute        58%     der Theorie.  



  <I>Beispiel 14</I>  2,55 g     (-)-Acetoxy-säure    werden     in    40     cm3          Dioxan    gelöst, die Lösung mit 0,03 g festem     Osmium-          tetroxyd    und hierauf mit 10,05 g kristallisiertem     Na-          triumperjodat    in 90     cm3    Wasser versetzt. Nach  15stündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird die  Lösung dreimal mit Essigester extrahiert, der Extrakt  über Natriumsulfat getrocknet,     filtriert    und das  Filtrat mit ätherischer     Diazomethanlösung    bis     zur     bleibenden Gelbfärbung behandelt.

   Die Lösung wird  im Vakuum bei einer     Badtemperatur    von etwa 35        zur    Trockne eingedampft, der Rückstand in 25     cm3     Benzol aufgenommen und mit einer Lösung von  1,75 g     4-Methoxy-tryptamin    in 35     cm3    Benzol be  handelt. Man lässt 10 Minuten bei     Zimmertemperatur     stehen, versetzt nacheinander mit 25     cm3    Methanol  und 1,5g     Natrium-borhydrid,    erwärmt die Lösung  10 Minuten auf dem Wasserbad, zerstört das über-           schüssige        Natrium-borhydrid    durch Zusatz von etwas  Eisessig.

   Man engt die Lösung im Vakuum ein und  verteilt zwischen in     Salzsäure    und     Methylenchlorid.     Die     Methylenchloridlösung    wird mit Wasser und ge  sättigter Kochsalzlösung gewaschen und die     wässrigen     Extrakte noch     zweimal    mit     Methylenchlorid    extra  hiert. Die vereinigten     Methylenchlorid-Auszüge    wer  den über     Natriumsulfat    getrocknet und das Lösungs  mittel im Vakuum entfernt.

   Man löst den amorphen  Rückstand in 25 cm-' Methanol und 30     cm-"    in Na  tronlauge, erhitzt die Lösung während     1i/2    Stunden  zum Sieden am     Rückfluss,    säuert mit Salzsäure bis  zur kongosauren Reaktion an und     entfernt    die  Hauptmenge des Methanols im Vakuum, worauf  2,47 g     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in welcher       R1    =     OCHS,        R2,        R3,    R4 und     R5    = H und R5 =     CH3     bedeuten, entsprechend einer Ausbeute von     6611/o     der Theorie, erhalten werden.

   Aus Methanol Bi  pyramiden vom     Smp.    235-237 . [a]20 = +450  (c = 0,2 in     Pyrid'in).     



  <I>Beispiel 15</I>  2,82 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel 11 (R5 =       CH,,)    werden wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan        verestert,     der entstandene Aldehyd     dicarbonsäure-dimethylester     mit     6-Isopropoxy-tryptamin    kondensiert, und die ge  bildete     Schiffsche    Base reduziert.

   Nach     Verseifung     des Reaktionsproduktes erhält man 2,39 g     Oxy-          säure-lactam    der     Formel    I, in welcher     R1,        R2,        R4     und     Re    = H,     R3    =     OCH(CH3)2    und     R5    =     CH.,        be-          deuten,

          entsprechend        einer        Ausbeute        von        55%        der     Theorie. Die Verbindung kristallisiert aus verdünn  tem Methanol in derben Prismen vom     Smp.    158 bis       161 ,    [a120 = + 36  (c = 0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 16</I>  0,93 g     1,2,3,4,7,8,9,10-Oktahydro-2-isopropoxy-          3-acetoxy-7-oxo-l-naphthoesäure    vom     Smp.    217 bis  220  der Formel     II    [R5 =     CH(CH3)    2] werden wie  im Beispiel 1 beschrieben oxydiert, das Oxydations  produkt mit     Diazomethan    verestert, der     entstandene          Aldehyd-dicarbonsäure-dimethylester    mit     6-Methoxy-          tryptamin    kondensiert und die gebildete     Schiffsche     Base reduziert.

   Nach der     Verseifung    des Reduktions  produktes erhält man 1,07g     Oxy-säure-lactam    der  Formel I, in welcher     R"        R2,        R4    und     R,    = H,       R3    =     OCH3    und     R5    =     CH(CH3),    bedeuten,

       ent-          sprechend        einer        Ausbeute        von        80%        der        Theorie.        Die          Verbindung        kristallisiert    aus Aceton in Prismen vom       Smp.    139 ,     [U]20    = + 47  (c = 0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 17</I>  <B>1,69</B> g     (-)-1,2,3,4,7,8,9,10-Oktahydro-2-meth-          oxy-3-acetoxy-7-oxo-l-naphthoesäure    vom     Smp.    223  bis 225  (Formel     II:        R5    =     CH',)    werden in 45     cm3          Dioxan    gelöst, die Lösung mit 30 mg festem       Osmiumtetroxyd    und hierauf mit 9,63 g kristalli  siertem     Natriumperjodat    in 90 cm?, Wasser versetzt.

      Nach     15stündigem    Stehen bei Zimmertemperatur  wird die Lösung dreimal mit Essigester extrahiert,  der Extrakt über     Natriumsulfat    getrocknet, filtriert  und das Filtrat mit ätherischer     Diazomethanlösung     bis zur bleibenden Gelbfärbung behandelt.

   Die Lö  sung wird im Vakuum bei     einer        Badtemperatur    von  etwa 35  zur Trockne eingedampft, der Rückstand  in 25     cm3    Benzol aufgenommen und mit einer Lö  sung von 1,75 g     4-Methoxy-tryptamin    in 35     cm3     Benzol     versetzt.    Man lässt 10 Minuten bei Zimmer  temperatur stehen, versetzt mit 25     cm3    Methanol  und 1,5g     Natriumborhydrid,        lässt    6 Minuten bei  Raumtemperatur und 4     Minuten    auf dem Wasser  bad stehen, worauf der klaren Lösung 30 Tropfen  Eisessig zugefügt werden.

   Man engt im Vakuum     ein     und verteilt zwischen in Salzsäure und Essigester.  Die     Essigesterlösung    wird mit Wasser und. gesättig  ter     Kochsalzlösung    gewaschen und die     wässrigen     Extrakte noch zweimal mit     Essigester    extrahiert.  Die vereinigten     Essigesterauszüge    werden     über        Na-          triumsulfat    getrocknet und das Lösungsmittel     im     Vakuum entfernt.

   Man löst den amorphen Rück  stand in einem Gemisch von 25     cm3    Methanol und  30     cm3    in Natronlauge, erhitzt die Lösung während       1i/2    Stunden am     Rückfluss    zum Sieden, säuert mit  Salzsäure bis zur     kongosauren    Reaktion an und ent  fernt die Hauptmenge des Methanols     im    Vakuum,  worauf ein     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in wel  cher     R1    =     OCHS,        R"        R3,        R4    und     R6    = H und       R5    =<B>CH.,

  </B> erhalten wird. Die Verbindung     kristalli-          siert    aus Methanol in Doppelpyramiden vom     Smp.     235-237 . [a] D = + 45  (c = 0,2 in     Pyridin).       <I>Beispiel 18</I>  2,82 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     II        (R"        -          CH,)    werden wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan    verestert,

    der     entstandene        Aldehyd-dicarbonsäure-dimethylester     mit     4-Brom-tryptamin    kondensiert und die gebildete       Schiffsche    Base reduziert. Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure-lactam     der Formel I, in welcher     R1    =     Br,        R"        R3,        R4    und.

         R6    = H und     R5    =<B>CH..</B> Die Verbindung kristalli  siert aus     verdünntem    Methanol in     Nadeln    vom       Doppel-Smp.    140 /248-250 . [a]20 = + 51  (c =  0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 19</I>  2,82 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     II        (R5    =       CH..)    werden wie im Beispiel 1 angegeben     oxydiert,     das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan    verestert,  der     entstandene        Aldchyd-dicarbonsäure-ester    mit       6-Brom-tryptamin    kondensiert und die gebildete       Schiffsche    Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure        lactam     der Formel I, in welcher     R1,        R",        R4    und     Re    = H,       R3    =     Br    und     R5    =     CH...    Die Verbindung     kristalli-          siert    aus Methanol     in        Prismen    vom     Smp.    166-170 .

         [a120   <I>=</I> + 47  (c = 0,2 in     Pyridin).         <I>Beispiel 20</I>  2,82 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel<B>11</B>     (R5    =  <B>CH.)</B> werden wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das     Oxydationsprodukt    mit     Diazomethan    verestert,  der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäurerester    mit       6-Chlor-tryptamin        kondensiert    und die gebildete       Schiffsehe    Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure-lactam     der Formel I, in welcher     R1,        R2,    R4 und     R6    = H,       R3    = Cl und     RS    =<B>CH".</B> Die Verbindung kristalli  siert aus verdünntem Methanol in Prismen vom     Smp.     130-133 .

   [a ]D = + 51  (c = 0,2 in     Pyridin).       <I>Beispiel 21</I>  2,82 g ( )     Acetoxy-säure    der Formel     II        (R5    =       CH")    werden wie in Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan    verestert,  der entstandene Aldehyd     dicarbonsäure-ester    mit       6-n-Propoxy-tryptamin        kondensiert    und die gebildete       Schiffsehe    Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure-lactam     der Formel I, in welcher     R1,        R2,        R4    und     R,    = H,       R3    =     CH"CH@CH20    und     R5    =     CH3.    Die Verbin  dung     kristallisiert    .aus verdünntem Methanol in  Prismen vom     Smp.    160-162 .     [a]D    = + 41  (c =  0,2 in     Pyridin).     



  <I>Beispiel 22</I>  2,82 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     II        (R5    =       CH.)    werden wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan        verestert,     der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit       6-n-Butoxy-tryptamin    kondensiert und die gebildete  Schiffsehe Base     reduziert.    Nach     Verseifung    des Re  duktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure-lactam     der Formel I, in welcher     R1,        R2,

          R4    und     RE    = H,       R3    =     OCA    und     R5    =     CH3.    Die neue Verbindung  kristallisiert aus     Methanol-Wasser    in feinen Prismen  vom     Smp.    l63-165 . [a] D = + 53  (c = 0,2 in       Pyridin).     



  <I>Beispiel 23</I>  1,55 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     II        (R5    =       C,H5)    werden wie im Beispiel 1 angegeben oxydiert,  das Oxydationsprodukt     verestert,    der entstandene       Aldehyd-dicarbonsäurerester    mit     6-Methoxy-trypt-          amin        kondensiert    und die gebildete Schiffsehe Base  reduziert.

   Nach     Verseifung    des     Reduktionsproduktes     erhält man ein     Oxy-säure-lactam    der Formel I, in  welcher     R1,        R2,        R4    und     R5    = H,     R3    =     OCH3    und       R5    =     C2H5.    Die Verbindung konnte bisher nicht       kristallisiert    werden.  



  <I>Beispiel 24</I>  4,19g ( )     Acetoxy-säure    der Formel     1I        (R5    =  C3-4) werden wie in Beispiel 1 angegeben     oxydiert,     das Oxydationsprodukt verestert, der entstandene       Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit     6-Methoxy-trypt-          amin        kondensiert    und die     gebildete        Schiffsehe    Base       reduziert.    Nach     Verseifung    des     Reduktionsproduktes     erhält man ein     Oxy-säure        lactam    der 

  Formel I, in  welcher     R1,        R2,        R4    und     R5    = H,     R3    =     OCHS    und    R5 =     CH.CH.CH3.    Die Verbindung konnte bisher  nicht     kristallisiert    werden.  



  <I>Beispiel 25</I>  0,93 g (-)     Acetoxy-säure    der Formel     1I        (R5    =       i-C.;H7)    werden wie in Beispiel 1 angegeben oxy  diert, das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan        ver-          estert,    der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester     mit     6-Methoxy-tryptamin        kondensiert    und die gebil  dete Schiffsehe Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des  Reduktionsproduktes erhält man ein     Oxy-säure-          lactam    der Formel I, in welcher     R1,        R2,        R4    und       R6    = H,     R5    =     CH(CH3)2    und     R3    =     OCHS.    Die  neue Verbindung kristallisiert aus Aceton in Prismen  vom     Smp.    139 .

   [a]20 + 47  (c = 0,2 in     Pyridin).     <I>Beispiel 26</I>  2,82 g     ()-Acetoxy-säure    der Formel     1I        (R5    =       CH.)    werden wie in Beispiel 1 angegeben     oxydiert,     das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan    verestert,  der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit       (d)-a-Methyl-tryptamin        i    kondensiert und die gebil  dete Schiffsehe Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des  Reduktionsproduktes erhält man ein     (d)-Oxy-säure-          lactam    der Formel I, in welcher     R1,    R."     R3    und       R4    = H,     R,    und     R,    =     CH3.    Die neue Verbindung  konnte bisher nicht     kristallisiert    gefasst werden.  



  <I>Beispiel 27</I>  2,82 g     (-)-Acetoxy-säure    der     Formel        1I        (R5    =       CH        ")        werden        wie        im        Beispiel    1     angegeben        oxydiert,     das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan        verestert,     der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit       (1)-a-Methyl-tryptamin    2 kondensiert und die gebil  dete Schiffsehe Base reduziert.

   Nach     Verseifung    des  Reduktionsproduktes erhält man ein     (1)-Oxy-säure-          lactam    der Formel I, in welcher     R1,        R2,        R3    und       R4    = H,     R5    und     R6    =<B>CH..</B> Die neue Verbindung  konnte bisher nicht kristallisiert werden.  



  <I>Beispiel 28</I>  3,95 g     (-)-Acetoxy-säure    der Formel     I1        (R5    =       CH3)    werden wie im Beispiel 1 angegeben     oxydiert,     das Oxydationsprodukt mit     Diazomethan        verestert,     der entstandene     Aldehyd-dicarbonsäure-ester    mit       (d,1)    - 6 -     Methoxy-a-methyl    -     tryptamin        33    kondensiert  und die gebildete Schiffsehe Base reduziert.

   Nach       Verseifung    des Reduktionsproduktes erhält man ein       (d,1)-Oxy-säure-lactam    3 der Formel I, in welcher     R1,          R2    und     R4    = H,     R3    =     OCHS,        R5    und     R,    =     CH3.     Die neue Verbindung ist ein amorpher Schaum, der  nicht     kristallisiert    und nicht weiter charakterisiert  wurde.    1 Die Bezeichnung  (d)  bezieht sich auf den rechts  drehenden Antipoden des     a-Methyl-tryptamins.     



  2 Die Bezeichnung  (1)  bezieht sich auf den linksdre  henden Antipoden des     a-Methyl-tryptamins.     



  3 Die Bezeichnung      (d,1)     bezieht sich auf     racemisches          6-Methoxy-a-methyl-tryptamin.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von tetrazyklischen Lactamen der Formel I EMI0007.0005 in welcher R1 bis R4 Wasserstoff- oder Halogen atome oder Hydroxy-, Alkoxy- oder Aralkoxygrup- pen oder R2 und R, auch eine Methylendioxygruppe bedeuten, und R, und R,
    für Wasserstoffatome oder niedere Alkylgruppen stehen., dadurch gekennzeich net, dass man eine bizyklische, ungesättigte Ketosäure der Formel II EMI0007.0022 in welcher R für Acetyl steht, mit Perjodsäure oder Natriumperjodat in Gegenwart katalytischer Men gen von Osmiumtetroxyd oxydiert, die entstandene Aldehyd-d'icarbonsäure mit Diazomethan verestert,
    den Aldehyd-dicarbonsäure-dimethylester mit Trypt- amin oder einem seiner Derivate der Formel III EMI0007.0034 kondensiert, die gebildete Schiffsche Base reduziert und das Reaktionsprodukt verseift.
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