CH360149A - Verfahren zur Herstellung von Dioxazinpigmenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dioxazinpigmenten

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CH360149A
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Christoph Dr Frey
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B19/00Oxazine dyes
    • C09B19/02Bisoxazines prepared from aminoquinones

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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     Dioxazinpigmenten       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein    Verfahren zur Herstellung von neuen Dioxazinfarb-  
EMI0001.0005     
  
     worin Ar     einen        aromatischen    Rest bedeutest,     R1    und       R2        niedrigmolekulare        Alkylresbe    und X ein Wasser  stoffatom oder einen     Substituenten    bedeuten.

    
EMI0001.0013     
    worin Z ein Wasserstoffatom oder einen     Alkoxyrest     bedeutet, mit     nichtsulfierenden        Kondensationsmitteln     behandelt.  



  Die als Ausgangsstoffe dienenden     Verbindungen     
EMI0001.0018     
  
   
EMI0001.0019     
    Das erfindungsgemässe     Verfahren    ist dadurch  gekennzeichnet, dass man Verbindungen der For  mel    der Formel (2)     können    zweckmässig erhalten wer  den durch     Kondensation    von einem     Mol        eines          -p-Benzo-chinans    mit 2     Mol    eines Amins der For  mel    oder durch Reduktion einer Verbindung der Formel      zur     Diaminoverbindung    und nachträgliche     Acylie-          rung,

      wobei die     Acylierungsbedingungen    so gewählt  werden können, dass die     Acylierung    und der nach  folgende     Ringschluss    zum     Dioxazin    in einer Opera  tion     durchgeführt    werden können.  



  Von besonderem Interesse als Ausgangsstoffe für  das vorliegende     Verfahren    sind, ihrer leichten Zu  gänglichkeit wegen, jene     Verbindungen    der Formel  (2),     worin    beide X Chloratome bedeuten. Darin be  deuten     R1    und     R2        niedrigmolekulare        Alkylreste,    vor  zugsweise solche, enthaltend nicht mehr als 2     Kohlen-          stoffatome.     



       ArCO-    stellt den Rest einer     aromatischen        Mono-          carbonsäure    dar, vorzugsweise     einer        solchen    der       Benzolreihe,    insbesondere der     Benzoesäure.    Daneben  seien auch     Benzolcarbonsäuren    genannt, die     im    Kern       Substituenten,    wie Halogenatome, insbesondere     Chlor-          und    Bromatome,     Alkoxygruppen,    insbesondere       Methoxygruppen,        Alkylgruppen,

      z. B.     Methylgruppen,          Arylgruppen,    wie z. B.     Phenylgruppen,    ferner     Cyano-,          Nitro-    oder     Acylaminogruppen    aufweisen.  



  Als Beispiele seien die Reste der folgenden     Ben-          zolcarbonsäuren    genannt:       4-Methyl-benzolcarbonsäure,          2-Fluor-benzolcarbonsäure,          2-Chlor-benzolcarbonsäure,          4-Chlor-benzalcarbonsäure,          2,4-Dichlor-benzolcarbonsäure,          2,5-Dichlor-benzolcarbonsäure,          4-Brom-benzolcarbonsäure,          4-Phenyl-benzolcarbonsäure,          4-Methoxy-benzoicarbonsäure,          4-Cyano-benzolcarbonsäure,

            4-Nitro-benzolcarbonsäure.     Als Beispiele weiterer     Arylcarbonsäuren    seien  die Reste der 1-     oder    2     Naphthoesäure    genannt.  



  Zur     Durchführung    des     Oxazinringschlusse-s.    wer  den die     erwähnten    Ausgangsstoffe mit     nichts.ulfieren-          den    Kondensationsmitteln behandelt. Als solche  eignen sich     beispielsweise        Friedel-Crafts-Katalysato-          ren,    wie z. B.

   Aluminiumchlorid oder     Eisenchlorid,     insbesondere aber aromatische Säurechloride, bei  spielsweise     Benzoylchlorid    oder     Naphthoylchlorid,          Benzotrichlorid    oder     Benzolsulfochlorid.    Als besonders       zweckmässig    erweist es sich, das Chlorid derjenigen       Carbonsäure    zu verwenden, welche die     Acylreste    des       Ausgangsstoffes    bildet.

   Die Reaktion wird     zweck-          mässig    in einem hochsiedenden,     indifferenten    orga  nischen Lösungsmittel,     beispielsweise        Nitrobenzol,     Mono-,     Dichlor-    oder     Trichlorbenzol,    Naphthalin oder       a-Chlor-naphthalin,    in der Wärme durchgeführt. Die  Reaktion verläuft besonders glatt und rasch bei  jenen Verbindungen der Formel (2), worin Z eine       Alkoxygruppe    bedeutet.

   Werden solche Verbindungen  der Formel (2) als     Ausgangsstoffe    verwendet, worin  Z ein     Wasserstoffatom    bedeutet, so sind längere  Reaktionszeiten erforderlich. Ausserdem     erweist    sich  in diesem Fall der Zusatz eines     Oxydationsmittels,     beispielsweise     Natriumnitrit    oder     Dinitrophenol,    oder    die Verwendung eines oxydierend wirkenden Lösungs  mittels, wie z. B. Nitrobenzol, als zweckmässig.  



  Die     erhaltenen,    der eingangs erwähnten Formel  (1) entsprechenden Produkte stellen wertvolle,     vio-          liette    Pigmente dar, die sich durch gute Temperatur  beständigkeit, insbesondere aber durch gute     Licht-          und        Migrations.echtheit    auszeichnen. Dies ist vor  allem für den sog.

   Pigmentdruck wertvoll, das heisst  für Druckverfahren, die darauf beruhen, Pigmente  mittels passender Klebmittel, wie Casein,     härtbaren     Kunststoffen, insbesondere Harnstoff oder     Melamin-          Formaldehyd-Kondensationsprodukten,        Polyvinyl-          chlorid-    oder     Polyvinylacetat-Lösungen    bzw. Emul  sionen oder anderen Emulsionen (zum Beispiel       Öl-in-Wasser-    oder     Wasser-in-Öl-Emulsionen)    auf  einem Substrat, insbesondere auf einer Textilfaser,  aber auch auf anderen flächenförmigen Gebilden  wie Papier (zum Beispiel Tapeten) oder Geweben  aus Glasfasern zu fixieren.

   Die     Pigmente    können auch  für andere Verwendungszwecke, z. B. in fein     verteilter     Form zum Färben von Kunstseide aus Viskose oder       Celluloseäthern    und     -estern    oder aus     Superpolyamiden     bzw.     Superpolyurethanen    in der Spinnmasse sowie  zur Herstellung von gefärbten Lacken oder Lackbild  nern, Lösungen und Produkten aus     Acetylcellulose,          Nitrocollulose,    natürlichen Harzen oder     Kunstharzen,     wie     Polymerisationsharzen,    z.B.     Polyvinylchlorid    oder  Polystyrol, oder Kondensationsharzen, z.

   B.     Amino-          plasten,        Phenoplasten,    Polyäthylen, Polyacryl, Gummi,  Casein, Silikon und     Silikonharzen    gute Dienste leisten.  Ausserdem lassen sie sich vorteilhaft bei der Her  stellung von Farbstiften, kosmetischen Präparaten  oder     Laminierplatten    verwenden.  



       Infolge    ihrer chemischen Indifferenz und guten       Temperaturbeständigkeit    können die gemäss vorlie  gendem Verfahren erhaltenen Pigmente normaler  weise in Massen bzw. Präparaten der genannten Art  verteilt werden und dies zweckmässig in einem Zeit  punkte, da diese Massen bzw. Präparate ihre     definitive     Gestalt noch nicht besitzen. Die zur Formgebung  benötigten Massnahmen, wie Spinnen, Pressen, Härten,  Giessen, Verkleben u. a. m. können dann auch in Gegen  wart der vorliegenden Pigmente durchgeführt werden.  



  Falls die gemäss vorliegendem Verfahren zu ver  wendenden Pigmente nicht von     vorneherein    in     fein-          verteilter    Form und/oder in der für ihre Verwendung  besonders geeigneten Modifikation vorliegen, ist es  angezeigt, sie vor der Applikation einer Konditionie  rung zu unterwerfen, beispielsweise durch     Mahlung     in trockener oder wässerig feuchter Form, zweck  mässig in Gegenwart eines organischen wasserlöslichen  oder wasserunlöslichen Lösungsmittels, oder auch  durch Kneten oder     Mahlen    des Rohpigmentes in  Gegenwart fester Hilfsstoffe, z. B.     auswaschbarer     Salze. Auch die Kombination verschiedener Methoden  kann zu guten Resultaten führen.

   In vielen     Fällen     erweist es sich als     vorteilhaft,    zwecks     überführung     in eine feinverteilte Form, das Rohpigment mit dem  zu färbenden Substrat oder einer Komponente davon  zu vermahlen.      In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichts  teile die Prozente Gewichtsprozente, und die Tempe  raturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  70,1 Teile     2-Äthoxy-4-benzoylamino-5-isopropo:xy-          1-amino-benzol-Hydrochlorid    werden mit 24,6     Teilen          Chloranil    und 65 Teilen     Natriumacetat    in 750     Volum-          teilen    Alkohol 15 bis 20 Stunden lang unter Rück  fluss im Sieden gehalten, dann warm     abfiltriert,    mit  Alkohol, anschliessend mit Wasser gewaschen.

   Man  erhält ein braunviolettes Pulver, welches das     2,5-          Dichlor-3,6-bis    - [2'-     äthoxy-4'-benzoylamino-        5'-iso@          propoxy-phenylamino]-1,4-benzochinon    darstellt.  



  40 Teile dieses Produktes werden in 400     Volum-          teilen        o-Dichlor-benzol    zusammen mit 30     Volum-          teilen        Benzoylchlorid    10 Stunden lang auf 165 bis       170e    erwärmt. Nach dem Erkalten wird das schön  kristallisierte Pigment abgesaugt, mit heissem     o-Di-          chlor-benzol,    heissem Alkohol und heissem Wasser  gewaschen und getrocknet. Das grün bronzierende  Pigment stellt das     2,6-Dibenzoylamino-3,7-diiso-          propoxy-9,10-dichlor-triphen-d'ioxazin    dar.

   Es färbt,  in feine Verteilung gebracht, die     Polyvinylchlorid--          folie    in violettem Ton von sehr guter Licht- und       Migrationsechtheit.     



  Die feine Verteilung des Pigmentes kann dadurch  erreicht werden, dass man das Pigment     :entsprechend     den Angaben der deutschen Patentschrift     Nr.1015    556  in Gegenwart von     Kohlenwasserstoffen    oder deren       Substitutionsprodukten,    Salzen und     Dispergiermitteln     mahlt, diese Mischung nach dem Mahlen mit Wasser       anteigt,    die     Kohlenwasserstoffe    oder deren     Substitu-          tionsprodukte    mit Wasserdampf     abdestilliert    und das  Pigment durch Filtration von den im Wasser gelösten  Salzen abtrennt,

   mit Wasser     nachwäscht    und trocknet.  



  Das als Ausgangsmaterial dienende     2-Äthoxy-4-          benzoylamino-    5 -     isopropoxy-    1     -amino-benzol    kann  z. B. auf folgendem Wege gewonnen werden:  97,5 Teile     2-Isopropoxy-5-äthoxy-l-amino-benzol     (hergestellt nach Angaben der deutschen     Patentschrift          Nr.845083    durch     Veräthern    des     Alkalisalzes    des       1-Nitro-2-oxy-5-äthoxy-benzols    mit     Isopropylchlorid     und nachträglicher Reduktion der Nitrogruppe)

   wer  den in 600     Volumteilen    Chlorbenzol und 46     Volum-          teilen        Pyridin    gelöst, worauf nach     Zutropfen    von  80 Teilen     Benzoylchlorid    noch 3 Stunden auf 90 bis  95  erwärmt wird. Das     2-Isopropoxy-5-äthoxy-l-          benzoylamino-benzol    wird     abfiltriert    und aus     Alkohol     und Wasser     umkristallisiert.     



  150 Teile dieses Produktes werden     langsam    zu  einer Lösung von 74,5 Teilen     Salpetersäure    in 360  Teilen Wasser eingetragen, worauf dieses     Nitrier-          gemisch    4 bis 5 Stunden lang auf 50 bis     60         gehalten     wird; dann wird auf 90 bis 100  erwärmt und diese  Temperatur 4 bis 5 Stunden lang gehalten. Nach dem  Erkalten wird mit Wasser verdünnt, das Nitroprodukt       genutscht    und mit Wasser säurefrei gewaschen und  getrocknet.

      115 Teile des so erhaltenen     2-Äthoxy-4-benzoyl-          amino-5-isopropoxy-l-nitro-benzols    werden in 500       Volumteilen    Alkohol gelöst und nach Zusatz von  Nickel-Katalysator hydriert. Nach dem     Abfiltrieren     des Nickels     wird    der Alkohol     abdestilliert    und der  Rückstand durch Zugeben von     Salzsäure    als     Hydro-          chlorid    isoliert.  



  <I>Beispiel 2</I>  Nimmt man anstelle des .in     Beispiel    1 verwendeten       2-Äthoxy    - 4-     benzoylamino    - 5 -     isopropoxy    -1-     amino-          benzols    eine äquivalente Menge 2,5     Diisopropoxy-4-          benzoylamino-l-amino-benzol    und verfährt sonst  gleich, so erhält man das gleiche     Dioxazinpigment    wie  nach Beispiel 1.  



  <I>Beispiel 3</I>  75 Teile     2-Methoxy-4-(2',5'-dichlor-benzoylamino)-          5,isopropoxy-l-amino-benzol,    24,6 Teile     Chloranil     und 30 Teile kristallisiertes     Natriumacetat    werden in  750     Volumteilen        Äthanol    15 Stunden unter     Rückfluss     im Sieden     gehalten.    Nach dem Erkalten filtriert man  das gebildete  2,5-Dichlor-3,6-di-[2'-methoxy-4'-(2",5"       d'ichlor-benzoylamino)-5'-isopropoxy-          phenylamino]-1,4-benzo-chinon     ab und wäscht es mit Äthanol     und    mit Wasser.  



  80     Teile    dieses Produktes werden in 800     Volum-          teilen        o-D@ichlor-benzol    mit 41 Teilen     2,5-Dichlor-          benzoylchlorid    15 Stunden auf 170 bis 180      erhitzt.          Nach    dem Abkühlen auf 100      filtriert    man das Pig  ment ab, wäscht es mit heissem     o-Dichlor-benzol,     heissem Alkohol und heissem Wasser nach und trock  net es.

   Das so erhaltene     2,6-Di-(2',5'-dichlor-benzoyl-          amino)-3,7-di-isopropoxy-9,10-dichlor-triphen-dioxazin     ist ein     .grün    schillerndes Kristallpulver.     In    feine Ver  teilung gebracht, :ergibt es, in     Polyvinylchlorid    einge  walzt,     violette    Folien mit sehr guter     Migrations-    und  Lichtechtheit.  



  Die feine Verteilung des Pigmentes kann erreicht  werden, indem man das Pigment zusammen mit Na  triumchlorid und einem organischen Lösungsmittel,  wie z. B.     Isopropanol,    Methanol oder     Diacetonalkohol,     längere Zeit verknetet, die Knetmasse in Wasser auf  nimmt, wodurch das Salz und das organische Lö  sungsmittel entfernt werden. Man filtriert, wäscht das.       Pigment    mit Wasser aus und trocknet es.

      <I>Beispiel 4</I>  Ein Gemisch von 24,6     Teilen        Chloranil,    50,8 Tei  len     1-Amino-2,5-di-isopropoxy-4-nitro-benzol,    29 Tei  len kristallisiertes     Natriumacetat    und 500     Volum-          teilen    Äthanol werden 24 Stunden unter     Rückfluss        im     Sieden gehalten.     Das    Reaktionsprodukt wird nach dem  Erkalten     abfiltriert    und mit Alkohol und Wasser ge  waschen. Es ist ein braunes     kristallinisches    Pulver.

    Anschliessend reduziert man es in     verdünnter    Natron  lauge bei 50 bis 70  mit     Hydrosulfit,        filtriert    und     fällt     das 2,5     Dichlor-3,6-di-(2',5'-di-isopropoxy-4'-amino-          phenyl-amino)-1,4-benzo-chinon    durch     Einblasen    von  Luft durch die Reduktionslösung aus. Nach dem Fil  trieren wird es mit Wasser gewaschen und getrocknet.

        16,4 Teile dieses Produktes werden zusammen  mit 24     Teilen    2,5     Dichlor-benzoylchlorid    in 200     Vo-          lumteilen        o-Dichior-benzol        während.    15 Stunden auf  170 bis 180  erhitzt. Nach dem Erkalten filtriert man,  wäscht das Pigment mit heissem     o-Dichlor-benzol,     heissem     Alkohol    und heissem Wasser nach undtrock  net es. Man erhält das gleiche     Dioxazinpigment    wie  nach Beispiel 3.  



  <I>Beispiel 5</I>  19,4 Teile 1     Amino-2,5-di-isopropoxy-4-acet-          amino-benzol-Hydrochlorid,    7,5 Teile     Chloranil    und  20 Teile     kristallisiertes        Natriumacetat    werden .in 200  Teilen Äthanol 15 Stunden im Sieden gehalten. Man       filtriert    das Reaktionsprodukt noch warm ab, wäscht  es mit Alkohol und Wasser nach und trocknet es.  Es ist     ein    schwarzbraunes Pulver und stellt das       2,5-Dichlor-3,6-di-(2',5'-di-isopropoxy-4'-          acetamino-phenylamino)-1,4-benzo-chinon     dar.

      9 Teile dieses Produktes und 15 Teile     2,4-Di-          chlor-benzoylchlorid    werden in 100     Volumteilen          o-Dichlor-benzol    15 Stunden auf 170 bis 180  erhitzt.  Man filtriert nach dem Erkalten ab und wäscht mit  heissem     o-Dichl'or-benzol,    Alkohol und Wasser nach.  und trocknet das erhaltene 2,6-Di-(2',4'-dichlor       benzoylamino)-3,7-diisopropoxy-9,10-dichlor-triphen-          dioxazin,    das als grün bronzierendes Kristallpulver  anfällt.

   In feiner Verteilung in     Polyvinylchlorid    ein  gewalzt erhält man eine blaue Folie mit     guter        Migra-          tions-    und Lichtechtheit.  



  In der nachfolgenden Tabelle sind eine Reihe  weiterer     Dioxazinfarbstoffe    genannt, die nach den  Angaben des Beispiels 1 hergestellt, in     Polyvinyl-          chlorid        eingewalzt,    die in Kolonne 4 angegebenen  Farbtöne geben. Die in den ersten 3 Kolonnen ange  gebenen Reste     R1,        R2    und Ar beziehen sich auf die  Formel (1).

   In     sämtlichen    Farbstoffen bedeutet       X=Cl.     
EMI0004.0038     
  
       <I>Färbevorschrift</I>    65 Teile     Polyvinylchlorid,    35     Teile        Dioctyl-          phthalat    und 0,2 Teile des in fein     verteilten    Zustand  gebrachten, gemäss Beispiel 1,

   Absatz 2 erhaltenen  Farbstoffes werden     miteinander        verrührt    und     dann       auf einem     Zweiwalzenkalander    während 7 Minuten  bei 140      hin    und her     gewalzt.    Man     erhält    eine violett  gefärbte Folie von sehr guter Licht- und     Migrations-          echtheit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dioxazinfarb.stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbin dungen der Formel EMI0005.0016 worin R1 und R2 niedrigmolekulare Alkylreste, Ar einen aromatischen Rest, X ein Wasserstoffatom oder einen Substituenten und Z ein Wasserstoffatom oder einen Alkoxyrest bedeuten, mit n:ichtsulfierenden Kondensationsmitteln behandelt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ar in den angegebenen Formeln einen Benzolrest bedeutet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass R1 und R2 in den angegebenen Formeln eine Methylgruppe bedeuten. 3. Verfahren .gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass X in der angegebenen Formel Chlor bedeutet. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als nichtsulfierende Kon densationsmittel aromatische Säurechloride verwen det. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation .in einem indifferenten, hochsiedenden Lösungsmittel bei erhöh ter Temperatur durchführt.
CH360149D 1957-08-28 1957-08-28 Verfahren zur Herstellung von Dioxazinpigmenten CH360149A (de)

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