CH361652A - Gebäudefassade - Google Patents

Gebäudefassade

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CH361652A
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CH
Switzerland
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Inventor
Haedrich Julius
Original Assignee
Jul Haedrich & Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms
    • E04B2/967Details of the cross-section of the mullions or transoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description


  Gebäudefassade    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Gebäude  fassade aus     vertikalen    und horizontalen Pfosten, zwi  schen denen Fassadenelemente     eingesetzt        sind,    und  bei der die Pfosten     Metallprofile,    vorzugsweise aus  Leichtmetall,     aufweisen.    Die Fassadenelemente um  fassen z. B. Fenster-, Tür-,     Brüstungs-    und Verklei  dungselemente. Solche Fassaden werden bevorzugt  als Verkleidung von     Stahlsk        elettbauten    verwendet.

    Es     sind    Fassaden bekannt, bei denen die     vertikalen     und horizontalen Pfosten den gleichen     Querschnitt     haben. Vielfach sollen aber die Pfosten verschiedene  Breite aufweisen, um das     architektonische        Bild    der  Fassade zu variieren. Bei den für Fassaden bevor  zugten, durch     Strangpressen    hergestellten Leicht  metallpfosten     ist    aber die Breite     beschränkt.     



  Erfindungsgemäss wird eine architektonische Ver  änderung     der    Fassade ermöglicht, indem     mindestens     ein Teil der Pfosten aus zwei     in    Längsrichtung ver  laufenden     Teilpfosten    besteht, die in der Fassaden  ebene in     Abstand    voneinander angeordnet und     durch     Distanzstücke     miteinander    verbunden     sind,    wobei der  Zwischenraum     zwischen    den Teilpfosten     mindestens     gegen aussen abgedeckt ist. Durch die Wahl der Ab  stände zwischen den Teilpfosten kann das Bild der  Fassade nach Wunsch verändert werden.

   Es besteht  die Möglichkeit, die vertikalen oder die horizontalen  oder alle Pfosten     in    Teilpfosten     aufzuteilen    und  durch die Abdeckung des Zwischenraumes zu ver  breitern. Es ist auch die Anordnung von     in    Teil  pfosten aufgeteilten Pfosten in einem Gerippe aus  vertikalen und     horizontalen,    ungeteilten Pfosten glei  chen     Querschnitts    möglich. In die durch die verti  kalen und     horizontalen    Pfosten gebildeten Vierecke  sind die Fassadenelemente     eingesetzt,    z.

   B. je     ein     Fenster-, Tür-,     Brüstun,gs-    oder     Verkleidungselement          oder    auch mehrere     zugleich,    z. B. ein     Brüstungs-    und  ein     Fensterelement.       Als Abdeckung des Zwischenraumes zwischen  den Teilpfosten gegen aussen können je nach Breite  Platten, die     vorzugsweise    in Deckleisten gefasst sind,       oder    auch genügend breite Deckleisten allein ver  wendet werden.  



  Die Zeichnung zeigt zwei     Ausführungsbeispiele     der Erfindung als     Horizontalschnittedurch        zwei    ver  tikale     Teilpfosten,        wobei,    in     Fig.    1 Fensterelemente  und in     Fig.    2     Brüstungselemente        eingesetzt        sind.       Die vertikalen     Pfosten    weisen     zwei    Teilpfosten 1  und la aus Metallprofilen auf, die     durch    Distanz  bügel 2 miteinander verbunden     sind.    In den Zwi  schenraum kann eine Isolation 3 eingebracht sein.

    In     Fig.    1 ist der Zwischenraum     zwischen    den     Teil-          pfosten    1 und 1 a gegen aussen     durch        eine        Blech-,     Kunststoff- oder     Glasplatte    4 abgedeckt, die     in    Deck  leisten 5     eingefasst    ist. Die Flansche der Deckleisten  stehen auf dem eingesetzten Fassadenelement auf.  Die Deckleisten können beliebig geformt sein und aus  Metall, vorzugsweise Leichtmetall oder Kunststoff  bestehen.  



  In     Fig.    1 ist das     eingesetzte        Fassadenelement    ein  Fensterelement, das so eingesetzt ist, dass dessen  Rahmen 6 mit je .einem Flansch 7 und 8 an der  Aussenseite 9 respektive an     einem    seitlichen Anschlag  10 auf den     Teilpfosten    aufliegt, und durch an der  Aussenseite 9 befestigte     Klemmstücke    11 gehalten       wird.,    auf die auch die Deckleisten 5     aufgesetzt        sind.     Mindestens an der Aussenseite 9 ist zwischen dem  Flansch des Rahmens und dem Teilpfosten eine  wärmeisolierende     Dichtung        eingelegt,

      so dass ein  Wärmeübergang von     innen    nach aussen durch den  Pfosten praktisch verhindert     wird.    Zweckmässiger  weise wird auch ein Rahmen 6     eingesetzt,    der im  Steg     in,    bekannter     Weise    eine hier     nicht        dargestellte          Unterbrechung    der     Wärmebrücke        aufweist.         In den Rahmen 6     kann    eine feste Verglasung  oder ein     Fensterflügel        eingesetzt    sein.  



  Die übrigen     horizontalen    und vertikalen Pfosten  des     Fassadengerippes,    die nicht     in    Teilpfosten aufge  teilt sind, sind so ausgebildet, dass die Rahmen an       ihnen    auf     gleiche    Weise befestigt werden     können    wie  an den     Teilpfosten.    Dank dieser Ausbildung der Fas  sade können die     vorgefertigten    Fassadenelemente von  aussen in das aufgestellte und am     Skelettbau        befe-          stigte        Pfostengerippe        eingesetzt    werden,

       ohne        Behin-          derung    durch Pfeiler     und    Böden des     Skelettbaues     und die     Befestigungsmittel    der Fassade.  



  Zur     Kompensienzng    der     Wärmeausdehnung    der  Pfosten sind diese auf     bekannte    Weise     mit    Dehnungs  fugen versehen. Für die     Rahmen    6     besteht    die<B>Mög-</B>  lichkeit einer     geringen,    aber doch ausreichenden       Gleitung    der Flansche 7 und 8 auf     ihren    Auflage  =stellen.

   Die Rahmen sind     gleitfähig        zwischen    den  Pfosten     eingespannt.        Vorzugsweise    ist der     Rahmen     6 an der Bandseite, an der die Scharniere 12 befestigt       sind,    durch ein     zusätzliches    Befestigungsmittel, z. B.  eine     Schraube    13, am Pfosten 1     fixiert,    und nur  an den     andern    Seiten     zur        Ausgleichung    der     Wärme-          ausdehnung        gleitfähig    eingespannt.  



  In     Fig.    2     ist    ein     Brüstungselement        zwischen    die  Pfosten     eingesetzt.    Dessen     Rahmen    besteht aus     einem          Blechformteil    14, das abgekantete Ränder zur     Bil-          dung    von     Flanschen    15 und 16 aufweist,

   die an der       Aussenseite    9 respektive am     Anschlag    10 der Pfo  sten     aufliegen.    In den     Rahmen    ist     eine    Isolations  platte 17     eingelegt.    Diese wird durch     U-förmige    Lei  sten 18 festgehalten, die ihrerseits zusammen mit den       Klemmstücken    11     einen        Falz        für    das     Einsetzen    einer       Brüstungsverkleidungsplatte    19     bilden,    die aus Glas,

         Blech    oder     Kunststoff    bestehen kann. Zur Unterbin  dung eines     Wärmeüberganges    von innen nach aussen  ist in diesem Fall auch     zwischen        Klemmstück    11 und       eingeklemmtem    Flansch 15     eine    wärmeisolierende  Dichtung eingelegt.  



  In     Fig.    2 ist     eine        breite        Deckleiste    5a auf die  Klemmstücke 11 aufgesetzt, die den     ganzen    Zwi  schenraum zwischen den     Teilpfosten    abdeckt. Die  Klemmstücke 11     bilden    hier eine quer zur Pfosten  längsrichtung     durchgehende        Klemmleiste.     



       Zwischen    der     Isolationsplatte    17     und    der     Brü-          stungsverkleidungsplatte    19 besteht ein     Hohlraum.     In diesem dient die U-förmige     Leiste    18 am     untern          horizontalen    Teil     des        Brüstungselementes    als     Ab-          laufrinne        für    das Kondenswasser; sie weist zu diesem  Zweck und zur Ventilation des     Hohlraumes    gegen  aussen     Öffnungen    auf.

    



  Bei     vertikaler        Anordnung    der     Teilpfosten    1 und  1a     besteht        die        Möglichkeit,        diese        zusammen    mit der  Abdeckung als     Verkleidung    eines Pfeilers des zu ver-    kleidenden Skelettbaues     anzuordnen.    Sind die Teil  pfosten     horizontal        angeordnet,

      so kann die     Abdek-          kung    des Zwischenraumes zwischen den Teilpfosten  als Gehäuse eines     Storens    für das unter diesen Pfo  sten angeordnete Fenster ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gebäudefassade mit vertikalen und horizontalen Pfosten, zwischen denen Fassadenelemente eingesetzt sind, und, bei der die Pfosten Metallprofile aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Pfosten aus zwei in Längsrichtung verlaufenden Teilpfosten (1, la) besteht, die in der Fassadenebene in Abstand voneinander angeordnet und durch Distanzstücke miteinander verbunden sind, wobei der Zwischenraum zwischen den Teilpfosten minde stens gegen aussen abgedeckt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gebäudefassadenach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Zwischenraum zwischen den Teilpfosten gegen aussen durch Platten abgedeckt ist, die in auf den Teilpfosten aufgesetzten Deckleisten gefasst sind, deren Flansche auf den eingesetzten Elementen aufstehen. 2.
    Gebäudefassade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Teilpfosten gegen aussen durch eine Deckleiste abge deckt ist, deren Flansche gegen die eingesetzten Ele mente gerichtet sind. 3.
    Gebäudefassade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen der eingesetzten Fassadenelemente mit je einem Flansch an der Aussenseite (9) respektive an einem seitlichen An schlag (10) der Teilpfosten, unter Zwischenlage einer wärmeisolierenden Dichtung mindestens an der Aussenseite der Teilpfosten, aufliegen und durch an der Aussenseite befestigte Klemmstücke (1l) festge halten werden, die gleichzeitig als Zwischenstück für die Befestigung der Deckleisten dienen. 4.
    Gebäudefassade nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass @d-ie Rah men von eingesetzten Fensterelementen an der Band seite am zugehörigen Pfosten fixiert und an den an dern Seiten gleitfähig eingespannt sind. 5.
    Gebäudefassade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengehörenden zwei Teilpfosten und die Abdeckung des Zwischenraumes als Verkleidung eines Pfeilers angeordnet sind. 6. Gebäudefassade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Teilpfosten horizontal ange ordnet und die Abdeckung des Zwischenraumes zwi schen den Teilpfosten als Storengehäuse ausgebildet ist.
CH361652D 1957-10-04 1957-10-04 Gebäudefassade CH361652A (de)

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