CH362972A - Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut - Google Patents

Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut

Info

Publication number
CH362972A
CH362972A CH6471458A CH6471458A CH362972A CH 362972 A CH362972 A CH 362972A CH 6471458 A CH6471458 A CH 6471458A CH 6471458 A CH6471458 A CH 6471458A CH 362972 A CH362972 A CH 362972A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
measuring
channel
holes
pack
Prior art date
Application number
CH6471458A
Other languages
English (en)
Inventor
Hartvig Johansen Leif
Original Assignee
Hartvig Johansen Leif
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartvig Johansen Leif filed Critical Hartvig Johansen Leif
Publication of CH362972A publication Critical patent/CH362972A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/72Contents-dispensing means
    • B65D5/76Contents-dispensing means for discharging metered quantities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


  
 



  Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abmesspackung für Schüttgut in Form von Pulver, z. B. für Seifenpulver, Heilmittel in Pulverform, die im weitern Sinne auch für Späne usw. verwendbar ist.



   Die Erfindung ist der Art, bei welcher die Abmesspackung aus einem Behälter besteht, der mit einem im Inneren des Behälters längs einer der Seitenwände angeordneten und in der ganzen Länge des Behälters verlaufenden Abmesskanal versehen ist, der durch ein oder mehrere Löcher in ein und derselben Ebene verlaufenden Scheidewand, die den Kanal abgrenzt, mit dem Hauptraum des Behälters in Verbindung steht, wobei im einen Ende des Behälters Schwächungslinien zum Abreissen eines Teiles der Behälterstirnwand im Gebiete des Kanalendes angeordnet sind, um eine Entleerungsöffnung für das Schüttgut zu bilden.



   Die Erfindung bezweckt, eine Abmesspackung dieser Art so auszugestalten, dass die Abmessung des Inhaltes in einer besonders einfachen, wirksamen und kontrollierbaren Weise vorgenommen werden kann.



   Die Packung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Loch oder die Löcher in der Scheidewand des Kanals in einem der gewünschten Portion entsprechenden Abstand von der einen Stirnfläche angeordnet sind, die keine Entleerungs öffnung hat, dass ferner der Abmesskanal mit einem Fenster versehen ist, das so angebracht ist, dass man durch dasselbe mindestens den Teil des Abmesskanals beobachten kann, der die eigentliche Abmesskammer bildet, und dass auf der äusseren Seite des Behälters bei dem Fenster ein oder mehrere Markierungszeichen angeordnet sind zur genauen Kontrolle der Menge des Inhalts des Abmesskanals.



   Die Erfindung ist anschliessend an Hand der Zeichnung erläutert, die beispielhaft eine Ausführungsform der neuartigen Abmesspackung zeigt.



   Fig. 1 veranschaulicht den Zuschnitt des Abmessbehälters vor dem Umfalzen und Zusammenleimen.



   Fig. 2 veranschaulicht einen vertikalen Längsschnitt durch den Behälter nach Linie II-II der Fig. 3.



   Fig. 3 ist eine Ansicht des Behälters, von der Schmalseite aus gesehen.



   Fig. 4 verkörpert einen Horizontalschnitt durch den Behälter nach Linie IV-IV der Fig. 2.



   Fig. 5 zeigt den Behälter in perspektivischer Darstellung.



   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der Abmessbehälter aus einer einzigen Platte von Pappe oder anderem geeignetem Material so gestanzt, dass breite Seitenwandfelder 1, schmale Kantenwandfelder 2 und 3 und eine schmale Scheidewand 4 entstehen. Ausserdem sind Stirnwandfelder 5 vorgesehen. Die einzelnen Felder sind durch die gestrichelt angedeuteten Schwächungslinien oder Falze voneinander getrennt.



  Auf den üblichen Automaten werden die Felder entlang den Schwächungslinien zusammengebogen und dann verleimt, so dass die fertige Packung die in Fig. 2-5 dargestellte Form erhält.



   Die Scheidewand 4 trennt den Hauptraum 6, der als Vorratsraum für den pulverförmigen Stoff 7 dient, von dem Abmesskanal 8, der über die ganze Länge des Behälters verläuft. Die portionsweise Entleerung des Abmesskanals 8 geschieht durch eine Entleerungsöffnung, die, wenn die Abmesspackung verwendet werden soll, dadurch gebildet wird, dass eine durch eine bogenförmige Schwächungslinie begrenzte Zunge   51    am einen Ende der Kantenwand 3 eingedrückt wird, so dass der Teil der Endwand, der das Ende des Kanals 8 deckt, leicht abgerissen werden kann. Auf der Zeichnung zeigen Fig. 2, 3 und 5 den Behälter in stehender, normaler Stellung, bei welcher  die Entleerungsöffnung (nicht gezeigt) am oberen Ende des Behälters gebildet werden soll.



   In einem gewissen Abstand vom unteren Ende des Behälters ist bzw. sind in der Scheidewand 4 ein oder mehrere Löcher 9 angebracht, durch welche, wenn der Behälter die gezeigte Stellung einnimmt, Pulver oder dergleichen aus dem Hauptraum 6 in den unteren Teil des Kanals 8 hineinströmen und ihn mit einer abgemessenen Pulverportion füllen kann.



  Die Grösse dieser Portion wird von der Höhe der Löcher über dem unteren Ende des Behälters bestimmt, indem das Pulver die Löcher absperrt, wenn es die obere Kante derselben erreicht hat. Die Löcher 9 sind ferner so angeordnet und dimensioniert, dass zwischen den Löchern Gleitflächen entstehen, die bewirken, dass das Pulver beim Entleeren über die Löcher Brücken bildet, so dass das Pulver nicht in den Behälter zurückfällt.



   Der Behälter ist mit einem oder mehreren, aus Kunststoff oder dergleichen bestehenden Fenstern versehen, um eine Kontrolle über die Pulvermenge im Behälter zu ermöglichen. Bei der gezeigten Ausführungsform ist in der Wand 3 ein Fenster 11 angeordnet, das eine solche Lage hat, dass man denjenigen Teil des Abmesskanals beobachten kann, der die eigentliche Abmesskammer bildet. Es können ausserdem auch ein oder mehrere Fenster 111 in der einen oder beiden Seitenwänden 1 angeordnet sein, um den Pulverinhalt im Hauptraum 6 kontrollieren zu können. Diese Fenster, die in Fig. 5 durch strichpunktierte Linien angedeutet sind, verlaufen zweckmässig über die ganze Höhe des Behälters.



  Wegen ihrer Länge können die Fenster gegebenenfalls von schmalen, querlaufenden Verstärkungsrippen überbrückt werden, die aus dem Behältermaterial gebildet sind.



   Um eine genaue Kontrolle über den Inhalt des Behälters und die Grösse der Portionen 10 zu ermöglichen, kann die Aussenseite des Behälters neben den Fenstern mit einem oder mehreren Markierungszeichen 12 versehen sein, die gegebenenfalls in Skalenform angeordnet sind.



   Die beschriebene Abmesspackung wird in folgender Weise benutzt:
Falls beim Erhalt der Packung der Kanal 8 mehr Pulver enthält als bis zu den Strichen 12, wird die Packung in horizontaler Stellung mit nach oben gekehrtem Fenster 11 gehalten und geschüttelt, wodurch das Pulver durch die Löcher 9 in den Vorratsbehälter 6 zurückkehrt. Wird die Packung dann vertikal gerichtet (Fig. 2), so strömt das Pulver wieder in den Kanal 8 aus und steigt dort bis zu den Strichen 12. Danach wird die Packung geöffnet, indem die Zunge   51    eingedrückt und zusammen mit einem Teil der oberen Endwand losgerissen wird.



  Durch ein schnelles Umkippen der Packung um ungefähr 1800 kommt die Entleerungsöffnung in die untere Lage, und die Portion 10 strömt durch diese Öffnung aus dem Kanal 8 aus. Wenn man die Pakkung anschliessend wieder auf einen Tisch oder dergleichen in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage, also mit der Entleerungsöffnung nach oben stellt, wird eine neue Portion des Inhalts in die Abmesskammer hineinströmen. Die Packung ist auf diese Weise zum Gebrauch mit einer abgemessenen Portion fertig, so lange sich eine genügende Menge Pulver in ihr befindet. Wenn die Pulvermenge in der Packung so klein wird, dass das Pulver selbst die Portion nicht regulieren kann, muss man nachhelfen, indem man die Packung in schräger Stellung hält, so dass das Pulver in die Abmesskammer hinein gelangen kann.



  Die Packung wird etwas geschüttelt, bis das Pulver auf die Höhe der Striche 12 angehäuft ist.



   Mittels des beschriebenen Systems, d. h. durch den Abmesskanal, können leicht genaue und kontrollierte Portionen erhalten werden, deren Grösse von der Höhe der Löcher 12 über dem unteren Ende der Packung abhängig ist. Falls man bestimmte Portionen nicht wünscht, kann dies dadurch erreicht werden, dass man die Packung mit der nach oben gekehrten, fensterlosen Kantenwand in einer schrägen Stellung hält. Das Pulver wird in diesem Falle kontinuierlich in den Kanal hinein und durch die Entleerungsöffnung heraus strömen, bis die Packung in vertikale Stellung aufgerichtet wird. Wenn nur wenig Pulver übrig ist, kann die Packung etwas ge schüttelt werden, bis sie völlig leer ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abmesspackung für. pulverförmiges Schüttgut, be stehend aus einem Behälter, der mit einem im Inneren des Behälters längs einer der Seitenwände ange ordneten und in der ganzen Länge des Behälters verlaufenden Abmesskanal versehen ist, der durch ein oder mehrere Löcher in einer in ein und derselben Ebene verlaufenden Scheidewand, die den Kanal abgrenzt, mit dem Hauptraum des Behälters in Verbindung steht, wobei im einen Ende des Behälters Schwächungslinien zum Abreissen eines Teiles der Behälterstirnwand im Gebiete des Kanalendes ange ordnet sind, um eine Entleerungsöffnung für das Schüttgut zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch oder die Löcher (9) in der Scheidewand (4) des Kanals (8) in einem der gewünschten Portion entsprechenden Abstand von der einen Stirnfläche (5) angeordnet sind, die keine Entleerungsöffnung hat,
    dass ferner der Abmesskanal (8) mit einem Fenster (11) versehen ist, das so angebracht ist, dass man durch dasselbe mindestens den Teil des Abmess kanals beobachten kann, der die eigentliche Abmess kammer bildet, und dass auf der äusseren Seite des Behälters bei dem Fenster ein oder mehrere Markie rungszeichen (12) angeordnet sind zur genauen Kon trolle der Menge des Inhalts des Abmesskanals.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abmesspackung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Grösse und Anordnung des Loches bzw. der Löcher (9) in der Scheidewand (4), dass das Schüttgut im Kanal (8), wenn erforderlich, durch Schütteln des Behälters zurück in den Hauptraum gebracht werden kann.
    2. Abmesspackung nach Patentanspruch, mit mehreren Löchern in der Scheidewand, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (9) so angeordnet und dimensioniert sind, dass zwischen den Löchern Gleitflächen entstehen, die bewirken, dass das Pulver beim Entleeren über die Löcher Brücken bildet, damit das Pulver nicht in den Behälter zurückfällt.
CH6471458A 1957-10-19 1958-10-06 Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut CH362972A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO12597257 1957-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH362972A true CH362972A (de) 1962-06-30

Family

ID=19908411

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6471458A CH362972A (de) 1957-10-19 1958-10-06 Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH362972A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2427937A1 (de) Karton zur aufmachung von waren
CH616629A5 (de)
DE2703278A1 (de) Verpackungsschale
DE2105440C3 (de) Schaukarton für zerbrechliche Gegenstände, insbesondere Eier
DE2253736A1 (de) Schaukarton fuer zerbrechliche gegenstaende
CH362972A (de) Abmesspackung für pulverförmiges Schüttgut
DE6919362U (de) Kartonverpackung
DE1632909B2 (de) Bepflanzbehaelter
AT221018B (de) Schachtel od. dgl. als Abmeßpackung für pulverförmiges Gut
DE1123615B (de) Schachtel od. dgl. als Abmesspackung fuer pulverfoermiges Schuettgut
CH391571A (de) Behälter aus Kunststoff
DE2356115A1 (de) Dosiervorrichtung fuer ein trockenes, koerniges material
DE1632909C3 (de) Bepflanzbehälter
CH654675A5 (de) Laengsmagazin.
DE3332585C2 (de)
DE2346876A1 (de) Gitterkasten
DE2344096A1 (de) Verpackungskarton fuer zerbrechliche gegenstaende
DE29906634U1 (de) Eierverpackung
DE1941654U (de) Trog mit handgriften und stapeleinrichtungen.
DE6806872U (de) Absetzrahmen zur brotherstellung
CH377713A (de) Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel
DE8114005U1 (de) Faecherelement
DE1174249B (de) Transportkaesten
DE9405373U1 (de) Tiefkühlschalenverpackung
DE19647658A1 (de) Faltschachtel mit Schüttöffnung