CH363295A - Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei Folienstücken luftdicht verpackt ist, und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei Folienstücken luftdicht verpackt ist, und Verfahren zu deren Herstellung

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CH363295A CH6156958A CH6156958A CH363295A CH 363295 A CH363295 A CH 363295A CH 6156958 A CH6156958 A CH 6156958A CH 6156958 A CH6156958 A CH 6156958A CH 363295 A CH363295 A CH 363295A
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Description


  



  Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei   Folienstiicken    luftdicht verpackt ist, und Verfahren zu deren Herstellung
Gegenstand der Erfindung ist eine Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei   Folienstücken,    von denen mindestens das eine eine die Ware enthaltende Vertiefung aufweist, luftdicht verpackt ist, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.



   Es ist bekannt, Waren zwischen zwei Folienstücke, von denen mindestens das eine eine Vertiefung zur Aufnahme der Ware aufweist, zu verpakken, wobei die beiden   Folienstücke    auf ihrer ganzen Berührungsfläche durch Schweissen oder Kleben miteinander verbunden werden. Zur Entnahme der Ware können die Folien dann aber nicht oder nur schwer voneinander getrennt werden, da sie wegen ihrer Verbindung auf ihrer ganzen Berührungsfläche nirgends zum Auseinanderziehen einzeln ergriffen werden können ; ausserdem weisen solche Verbindungen in der Regel eine grössere Festigkeit auf als die einzelne Folie, so dass beim Versuch, die beiden Folienstücke voneinander zu trennen,   cher    die eine Folie reisst, als dass die Verbindung zwischen den Folienstücken sich löst.

   Zur Entnahme der Ware müssen dann beide Folienstücke längs einer von ihrem Rand nach der die Ware enthaltenden Vertiefung laufenden Linien aufgerissen werden. Setzt man, um die Aufreissoperation zu   erleichtem,    die Festigkeit der Folien längs der Aufreisslinie z. B. durch Perforation oder thermische Behandlung herab, so besteht die Gefahr, dass die Packung auch zur Unzeit reisst ; auch wird dadurch die Wasserdampfdurchlässigkeit der   Packung vergrössert.    Da das Aufreissen vielfach ruckweise und quer durch die die Ware enthaltende Vertiefung hindurch verläuft, besteht bei zerbrechlichen Waren die Gefahr einer Beschädigung. Ist die verpackte Ware ein pulverförmiges Gut, so besteht die Gefahr, dass es beim Offnen verschüttet wird, vor allem dann, wenn die Aufreisslinie gegen das Zentrum der Vertiefung zu läuft.

   Bei der   Verwen-    dung solcher Verpackungen als Portionspackungen, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie, ist es unpraktisch, wenn nach dem Aufreissen die aufgerissene Packung oder die entstandenen beiden Pak  kungshälften    noch besonders entleert werden müssen.



   Die erfindungsgemässe Packung ist von den er  wähnten    Mängeln frei, und zum Verpacken können zudem zähe widerstandsfähige Folien verwendet werden, ohne dass nachher die Entnahme der Ware in unerwünschter Weise erschwert würde.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist eine Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei Fo  liewlstücken,    von denen mindestens das eine eine die Ware enthaltende Vertiefung aufweist, luftdicht verpackt ist. Diese Packung ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die beiden   Folienstücke    in einer längs des Umfanges der Vertiefung geschlossenen Zone miteinander verbunden sind und dass sie den Umfang dieser Zone an mindestens einer Stelle miteinander unverbunden überragen, wobei die Verbindung derart ist, dass sie sich beim   Auseinander-    ziehen der beiden Folienstücke löst, ohne dass die   Folienstücke    zerreissen.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der   erfindungs-    gemässen Packung, bei welchem mindestens in einem Folienstück eine Vertiefung zur Aufnahme der Ware gebildet, die Ware in diese Vertiefung eingebracht, dieses Folienstück mit dem anderen bedeckt und die beiden   Folienstücke    rings um die Vertiefung miteinander verbunden werden.

   Das Verfahren ist   erfindungsgemäss    dadurch gekennzeichnet, dass man zwei Folien verwendet, von denen mindestens die eine mindestens schichtweise auf der Seite, auf der sie mit der andern Folie verbunden werden soll, schweissbar oder heissverklebbar ist, und dass man die beiden   Folienstücke    in einer rings um die Vertiefung zusammenhängenden, aber sich nur über einen Teil der gegenseitigen   Beriihrungs-.    fläche der beiden Folien erstreckenden Schweissbzw. Heissklebezone verschweisst bzw. heissverklebt, so dass die beiden   Folienstücke    den Umfang der Schweiss-bzw. Heissklebezone an mindestens einer Stelle miteinander unverbunden überragen.



   Es ist dann möglich, zur Entnahme der Ware jedes der beiden Folienstücke an der genannten Stelle, an welcher sie die Verbindungszone unverbunden überragen, einzeln zu ergreifen, um die beiden   Folienstücke    voneinander zu ziehen und ihre gegenseitige Verbindung zu lösen.



   Da dabei die Vertiefung, in welcher die Ware liegt, nicht beeinträchtigt wird, lassen sich auch zerbrechliche Waren auf diese Weise unbeschädigt auspacken, und die Gefahr des   Verschüttens    von pulverförmigem Gut besteht nicht. Bei   Portionspackun-    gen kann die Packung direkt über einem   Gefäss    aufgerissen werden, wobei sie sich bei geeigneter Haltung selbständig während des Aufreissens entleert.



   Verbindungen, welche sich beim Auseinanderziehen der beiden Folienstücke lösen, ohne dass die   letzteren reissen, sind    sowohl duroh Kleben als auch durch   Schweissen oder    Heissverkleben herstellbar.



  Im allgemeinen wird man Schweiss-oder Heissklebeverbindungen bevorzugen, da sie in kürzerer Zeit herstellbar sind als Klebeverbindungen und eine Verunreinigung der verpackten Ware durch Klebstoff dabei unmöglich ist.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Packung dargestellt, die Gegenstand der. Erfindung ist. An Hand dieser Zeichnung wird auch eine Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens beispielsweise erläutert.



   Es zeigen :
Fig.   1    eine Portionspackung eines pulverförmigen   Nahrungsmittelkonzentrats    im Schnitt, und
Fig. 2 diese Portionspackung im   Grundriss.   



   Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 je eine Variante der Packung.



   Die in Fig.   1    dargestellte, mit dem pulverförmigen Konzentrat   1    gefüllte Umhüllung besteht aus zwei thermoplastischen   Folienstücken    2 und 3, deren jedes auf seiner dem andern Folienstück zugewandten Seite eine dünne Schicht 4 bzw. 5 aus einem andern thermoplastischen Material trägt. Die Folienstücke 2 und 3 bestehen aus bei   gewöhnlicher Tem-    peratur zähem, hartem, durchsichtigem und eine glatte Oberfläche aufweisendem Kunststoff, der erst bei einer relativ hohen   Erweichungstemperatur pla-    stisch wird. Die Folie 2 ist so verformt, dass sie auf ihrer beschichteten Seite eine kreisrunde Vertiefung 6 aufweist, in welcher sich das Konzentratpulver 1 befindet.

   Die Schichten 4 und 5 bestehen aus einem Kunststoff anderer Zusammensetzung, der schon bei gewöhnlicher Temperatur eine niedrige Fliessgrenze und eine noch unterhalb der Fliessgrenze des Materials der   Folienstücke    2 und 3 liegende Zugfestigkeitsgrenze aufweist. Ausserdem liegt die Temperatur, bei welcher das Material der Schichten 4 und 5 schweissbar ist, unterhalb der Erweichungstempera  tur-desjenigen    der   Folienstücke    2 und 3.



   Der Umriss der beiden   Folienstücke    2 und 3 ist gleich und entspricht einem gleichseitigen Dreieck mit abgerundeten Ecken. Die Vertiefung 6 der Folie 2 hat einen Durchmesser, der etwas kleiner ist als der des eingeschriebenen Kreises des Umrisses beider   Folienstücke.   



   Rings um die Vertiefung 6 sind die beiden Schichten 4 und 5 in einer kreisringförmigen Zone 7 miteinander verschweisst, so dass sie eine luftdichte Verbindung zwischen beiden   Foltenstücken    2 und 3 bilden. Ausserhalb dieser Zone 7 liegen die Folienstücke 2 und 3 mit ihren Schichten 4 bzw. 5   unver-    bunden aufeinander, so dass sie drei Paare von die Zone 7 überragenden Lappen 8 bilden, an denen je eines der   Folienstücke    ergriffen und vom andern weggezogen werden kann, um die Verbindung zwischen beiden Folien in der Zone 7 zu lösen.

   Dabei werden die in dieser miteinander verschweissten Schichten 4 und 5 voneinander bzw. von den Folien 2 und 3 gerissen, oder die eine von ihnen reisst zwischen den Flächen, längs denen sie mit der sie tragenden Folie und mit der andern dieser Schichten verbunden ist, so dass das in der Vertiefung 6 enthaltene   Konzentratpulver    1 entnommen werden kann.



  Die   Folienstücke    2 und 3 bleiben, weil ihr Material eine höhere Festigkeit aufweist als das der Schichten 4 und 5, im wesentlichen unversehrt.



   Zur fabrikmässigen Herstellung der beschriebenen Portionspackung geht man beispielsweise nach einer Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens wie folgt vor :
Die Folien, aus denen die   Folienstücke    2 und 3 erzeugt werden sollen, werden in Bandform verwendet und von je einer Rolle abgezogen ; auf jeder von ihnen wird die Schicht 4 bzw. 5 durch Aufspritzen oder Aufstreichen einer Lösung oder Suspension des Kunststoffes, der diese Schicht bilden soll, in einem flüssigen Lösungsmittel bzw. Träger und nachfolgendes Trocknen erzeugt.



   Hierauf wird die Folie 2 durch eine   Unterdruck-      Verformungsvorrichtung gefiihrt, in    welcher die Ver  tiefungen    6 erzeugt werden. In dieser Vorrichtung kommt ein Abschnitt des Folienbandes 2 mit der Schicht nach oben auf einen Formkörper mit ebener Oberfläche zu liegen, in welcher eine Vertiefung von der Vertiefung   6    entsprechender Form gebildet ist.



  Durch Bestrahlen von oben wird der auf dem Formkörper liegende   Folienbandabschnitt    bis über seine Erweichungstemperatur hinaus erwärmt. Dann wird in der Vertiefung des Formkörpers ein Unterdruck zur Wirkung gebracht, so dass die durch das   Erwär-    men weich gewordene Folie durch den auf ihre Oberseite wirkenden Luftdruck in die Vertiefung des Formkörpers hineingedrückt wird und deren Form annimmt. Nach Abkühlen und Widererstarren des  Folienabschnittes wird die Vertiefung 6, die er nunmehr aufweist, aus der Vertiefung des Formkörpers herausgehoben.



   Beim Erwärmen des Folienbandes 2 wird die von ihm getragene Schicht 4 zwar   schweissfähig    ; doch kommt sie, da nach dem   Unterdruckverfahren    gearbeitet wird und die Vertiefungen 6 nicht mittels eines Stempels erzeugt werden, mit keiner andern Oberfläche in Berührung und ist nach dem Abkühlen des Folienbandes unverändert.



   Der betrachtete. Folienbandabschnitt wandert dann weiter in eine Füllvorrichtung, in welcher in die Vertiefung 6 eine deren Fassungsvermögen um ein weniges übersteigende Menge Konzentratpulver geschüttet wird ; der sich über den unverformten, die Vertiefung umgebenden Randteil der Folie erhebende   Überschuss    des Pulvers wird mittels einer Rakel abgestrichen, so dass die Vertiefung 6 mit einer genau ihrem Fassungsvermögen entsprechenden und daher für jede Vertiefung gleichen Pulvermenge gefüllt ist.



   Dann wird der mit den gefüllten Vertiefungen 6 versehene   Folienbandabschnitt    2 mit einem entsprechenden Abschnitt des Folienbandes 3 bedeckt ; dieses wird mit der Schicht 5 nach unten derart zugeführt, dass diese Schicht 5 die Schicht 4 des ersten Folienbandes 2 rings um jede der gefüllten Vertiefungen 6 berührt. Mit Hilfe zweier Stempel, von denen der eine von oben gegen die Folie 3 und der andere von unten gegen die Folie 2   gefiihrt    wird, und die z.

   B. mittels Hochfrequenzstrom auf eine unterhalb der Erweichungstemperatur der Folien 2 und 3 liegende Temperatur erwärmt sind und miteinander kongruente, nach Lage, Form und   Grosse    der Zone 7 entsprechende kreisringförmige Arbeitsflächen aufweisen, werden die Schichten 4 und 5 auf eine Temperatur erwärmt, bei der sie in dieser Zone 7 miteinander   verschweissen.    Da die Folien 2 und 3 bei dieser Temperatur noch nicht weich sind, kleben sie an den Stempeln nicht an und werden bei dieser   Schweissoperation    auch nicht geschwächt.



   Nach dem Erkalten werden schliesslich die beiden nunmehr miteinander verbundenen   Folienbän-    der in Paare kongruenter dreieckiger Abschnitte geteilt, die den in Fig. 2   dargestellten Umriss aufwei-    sen und die zwischen sich in der Vertiefung 6 des einen die eingeschlossene   Konzentratpulvermenge    enthalten.



   Statt eines praktisch dreieckigen Umrisses   könn-    ten die aufeinanderliegenden Folienstücke auch gemäss Fig. 3 einen Umriss haben, der einen einzigen über den Umfang der   Schweisszone    7 vorstehenden Lappen 8 aufweist, oder gemäss Fig. 4 einen zwei solche Lappen aufweisenden Umriss, oder gemäss Fig. 5 einen quadratischen Umriss. Die dreieckige Form nach Fig. 2 hat jedoch den Vorteil, dass die Zahl und das Verhältnis der Breite zur Tiefe der Lappen sehr   zweckmässig    ist, indem jede Stelle der Schweisszone für das Aufreissen im Wirkungsbereich eines Lappens liegt, und die Lappen zum Ergreifen bequeme Abmessungen besitzen.



   Für die Herstellung von Schweiss-oder Heissklebeverbindungen, die sich bei Zug lösen, ohne dass die Folienstücke   reissen,    eignet sich nicht nur die vorstehend beschriebene Kombination zweier thermoplastischer Folien, deren jede auf der Seite, auf der sie mit der andern Folie verbunden werden soll, eine mit ihr verbundene Schicht trägt, die bei einer unterhalb der Erweichungstemperatur jeder der beiden Folien liegenden Temperatur   schweissfahig    wird, sondern es kann ebensogut eine der folgenden Kombinationen verwendet werden:

  
EMI3.1     


<tb>  <SEP> Folie <SEP>    1    <SEP> Folie <SEP> 2
<tb> thermoplastisch, <SEP> mit <SEP>    niichtthermoplastisch,    <SEP> 
<tb>   schweiss-oder <SEP> heiss-mit    <SEP> schweiss-oder
<tb> verklebbarer <SEP> Schicht <SEP> heissverklebbarer
<tb>  <SEP> Schicht
<tb> thermoplastisch, <SEP> mit <SEP> thermoplastisch, <SEP> nackt
<tb> schweiss-oder <SEP> heiss
<tb> verklebbarer <SEP> Schicht
<tb>   thermoplastisch, <SEP> mit <SEP> nichtthermoplastisch,    <SEP> 
<tb> schweiss-oder <SEP> heiss-nackt
<tb> verklebbarer <SEP> Schicht
<tb>   nichtthermoplastisch,    <SEP> nichtthermoplastisch,
<tb> mit <SEP> schweiss-oder <SEP> mit <SEP> schweiss-oder
<tb> heissverklebbarer <SEP> heissverklebbarer
<tb> Schicht <SEP> Schicht
<tb> niohtthermoplastisch, <SEP> thermoplastisch,

   <SEP> nackt
<tb> mit <SEP> schweiss-oder
<tb> heissverklebbarer
<tb> Schicht
<tb>   mohtfbennoplastisch,    <SEP>    niclutthrmoplasisch,    <SEP> 
<tb> mit <SEP> schweiss-oder <SEP> nackt
<tb> heissverklebbarer
<tb> Schicht
<tb> 
Als   nichtthermoplastische Folie    ist Aluminiumfolie und mit Papier beschichtete Aluminiumfolie hervorragend geeignet.



   Schliesslich können mittels Hochfrequenzschweissung bei geeigneter Bemessung von Schweisstromund-zeit auch Schweissverbindungen zwischen zwei nackten thermoplastischen Folien und Heissklebeverbindungen zwischen einer nackten thermoplastischen und   einer nackten nichtthermoplastischen    Folie hergestellt werden, welche sich bei Zug lösen, ohne dass die   Folienstücke    reissen.  



      PATENTANSPRtJCHE       I.    Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei   Folienstücken,    von denen mindestens das eine eine    e    die Ware enthaltende Vertiefung aufweist, luftdicht verpackt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden   Folienstücke    in einer längs des Umfanges der 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Folienabschnittes wird die Vertiefung 6, die er nunmehr aufweist, aus der Vertiefung des Formkörpers herausgehoben.
    Beim Erwärmen des Folienbandes 2 wird die von ihm getragene Schicht 4 zwar schweissfähig ; doch kommt sie, da nach dem Unterdruckverfahren gearbeitet wird und die Vertiefungen 6 nicht mittels eines Stempels erzeugt werden, mit keiner andern Oberfläche in Berührung und ist nach dem Abkühlen des Folienbandes unverändert.
    Der betrachtete. Folienbandabschnitt wandert dann weiter in eine Füllvorrichtung, in welcher in die Vertiefung 6 eine deren Fassungsvermögen um ein weniges übersteigende Menge Konzentratpulver geschüttet wird ; der sich über den unverformten, die Vertiefung umgebenden Randteil der Folie erhebende Überschuss des Pulvers wird mittels einer Rakel abgestrichen, so dass die Vertiefung 6 mit einer genau ihrem Fassungsvermögen entsprechenden und daher für jede Vertiefung gleichen Pulvermenge gefüllt ist.
    Dann wird der mit den gefüllten Vertiefungen 6 versehene Folienbandabschnitt 2 mit einem entsprechenden Abschnitt des Folienbandes 3 bedeckt ; dieses wird mit der Schicht 5 nach unten derart zugeführt, dass diese Schicht 5 die Schicht 4 des ersten Folienbandes 2 rings um jede der gefüllten Vertiefungen 6 berührt. Mit Hilfe zweier Stempel, von denen der eine von oben gegen die Folie 3 und der andere von unten gegen die Folie 2 gefiihrt wird, und die z.
    B. mittels Hochfrequenzstrom auf eine unterhalb der Erweichungstemperatur der Folien 2 und 3 liegende Temperatur erwärmt sind und miteinander kongruente, nach Lage, Form und Grosse der Zone 7 entsprechende kreisringförmige Arbeitsflächen aufweisen, werden die Schichten 4 und 5 auf eine Temperatur erwärmt, bei der sie in dieser Zone 7 miteinander verschweissen. Da die Folien 2 und 3 bei dieser Temperatur noch nicht weich sind, kleben sie an den Stempeln nicht an und werden bei dieser Schweissoperation auch nicht geschwächt.
    Nach dem Erkalten werden schliesslich die beiden nunmehr miteinander verbundenen Folienbän- der in Paare kongruenter dreieckiger Abschnitte geteilt, die den in Fig. 2 dargestellten Umriss aufwei- sen und die zwischen sich in der Vertiefung 6 des einen die eingeschlossene Konzentratpulvermenge enthalten.
    Statt eines praktisch dreieckigen Umrisses könn- ten die aufeinanderliegenden Folienstücke auch gemäss Fig. 3 einen Umriss haben, der einen einzigen über den Umfang der Schweisszone 7 vorstehenden Lappen 8 aufweist, oder gemäss Fig. 4 einen zwei solche Lappen aufweisenden Umriss, oder gemäss Fig. 5 einen quadratischen Umriss. Die dreieckige Form nach Fig. 2 hat jedoch den Vorteil, dass die Zahl und das Verhältnis der Breite zur Tiefe der Lappen sehr zweckmässig ist, indem jede Stelle der Schweisszone für das Aufreissen im Wirkungsbereich eines Lappens liegt, und die Lappen zum Ergreifen bequeme Abmessungen besitzen.
    Für die Herstellung von Schweiss-oder Heissklebeverbindungen, die sich bei Zug lösen, ohne dass die Folienstücke reissen, eignet sich nicht nur die vorstehend beschriebene Kombination zweier thermoplastischer Folien, deren jede auf der Seite, auf der sie mit der andern Folie verbunden werden soll, eine mit ihr verbundene Schicht trägt, die bei einer unterhalb der Erweichungstemperatur jeder der beiden Folien liegenden Temperatur schweissfahig wird, sondern es kann ebensogut eine der folgenden Kombinationen verwendet werden:
    EMI3.1 <tb> <SEP> Folie <SEP> 1 <SEP> Folie <SEP> 2 <tb> thermoplastisch, <SEP> mit <SEP> niichtthermoplastisch, <SEP> <tb> schweiss-oder <SEP> heiss-mit <SEP> schweiss-oder <tb> verklebbarer <SEP> Schicht <SEP> heissverklebbarer <tb> <SEP> Schicht <tb> thermoplastisch, <SEP> mit <SEP> thermoplastisch, <SEP> nackt <tb> schweiss-oder <SEP> heiss <tb> verklebbarer <SEP> Schicht <tb> thermoplastisch, <SEP> mit <SEP> nichtthermoplastisch, <SEP> <tb> schweiss-oder <SEP> heiss-nackt <tb> verklebbarer <SEP> Schicht <tb> nichtthermoplastisch, <SEP> nichtthermoplastisch, <tb> mit <SEP> schweiss-oder <SEP> mit <SEP> schweiss-oder <tb> heissverklebbarer <SEP> heissverklebbarer <tb> Schicht <SEP> Schicht <tb> niohtthermoplastisch, <SEP> thermoplastisch,
    <SEP> nackt <tb> mit <SEP> schweiss-oder <tb> heissverklebbarer <tb> Schicht <tb> mohtfbennoplastisch, <SEP> niclutthrmoplasisch, <SEP> <tb> mit <SEP> schweiss-oder <SEP> nackt <tb> heissverklebbarer <tb> Schicht <tb> Als nichtthermoplastische Folie ist Aluminiumfolie und mit Papier beschichtete Aluminiumfolie hervorragend geeignet.
    Schliesslich können mittels Hochfrequenzschweissung bei geeigneter Bemessung von Schweisstromund-zeit auch Schweissverbindungen zwischen zwei nackten thermoplastischen Folien und Heissklebeverbindungen zwischen einer nackten thermoplastischen und einer nackten nichtthermoplastischen Folie hergestellt werden, welche sich bei Zug lösen, ohne dass die Folienstücke reissen.
    PATENTANSPRtJCHE I. Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei Folienstücken, von denen mindestens das eine eine e die Ware enthaltende Vertiefung aufweist, luftdicht verpackt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Folienstücke in einer längs des Umfanges der Vertiefung geschlossenen Zone miteinander verbunden sind und dass sie den Umfang dieser Zone an mindestens einer Stelle miteinander unverbunden überragen, wobei die Verbindung derart ist, dass sie sich beim Auseinanderziehen der beiden Folienstücke löst, ohne dass die Folienstücke zerreissen.
    II. Verfahren zur Herstellung der Packung nach Patentanspruch I, bei welchem mindestens in einem Folienstück eine Vertiefung zur Aufnahme der Ware gebildet, die Ware in diese Vertiefung eingebracht, dieses Folienstück mit dem anderen bedeckt und die beiden Folienstücke rings um die Vertiefung mitein- ander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei Folien verwendet, von denen mindestens die eine mindestens schichtweise auf der Seite, auf der sie mit der andem Folie verbunden werden soll, schweissbar oder heissverklebbar ist, und dass man die beiden Folienstücke in einer rings um die Vertiefung zusammenhängenden, aber sich nur über einen Teil der gegenseitigen Berührungsfläche der beiden Folien erstreckenden Schweissbzw.
    Heissklebezone verschweisst bzw. heissverklebt, so dass die beiden Folienstücke den Umfang der Schweiss-bzw. Heissklebezone an mindestens einer Stelle miteinander unverbunden überragen.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beide Folien aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
    2. Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Folie aus einem thermoplastischen Kunststoff, die andere Folie mindestens schichtweise aus Aluminium besteht.
    3. Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungszone die Form eines Kreisringes hat.
    4. Packung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Folien die Form eines gleichseitigen Dreiecks haben.
    5. Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ware ein pulverförmiges Gut ist.
    6. Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstellung von je ein bestimmtes Volumen eines pul- verförmigen Gutes enthaltenden Packungen, dadurch gekennzeichnet, dass man den Vertiefungen der einen Folie ein Fassungsvermögen gibt, das dem genann- ten Volumen gleich ist, dass man vom Gut in jede Vertiefung eine deren Fassungsvermögen überstei- gende Menge schüttet und den tYberschuss mittels eines quer über die Vertiefung geführten Geräts abstreicht.
    7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Folien, welche eine schweiss-oder heissverklebte Schicht aufweist, aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht, dessen Erweichungstemperatur oberhalb der Temperatur liegt, bei der die schweiss-bzw. heissverklebbare Schicht bindefäliig wird, und dass jede der Vertiefungen durch Erwärmen der Folie auf ihre Erweichungs- temperatur und Verformen derselben mit Hilfe einer an der von der schweiss-bzw. heissverklebbaren Schicht abgewandten Seite der Folie anliegenden, eine Vertiefung aufweisenden Form durch Erzeugung eines Unterdrucks in der Formvertiefung gebildet wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass boide Folien homogene thermoplastische Kunstfolien sind und dass die Herstellung der zonenförmigen Verbindung durch Hochfrequenz schweissung erfolgt, wobei man Schweisstrom und Schweisszeit so bemisst, dass eine Verbindung entsteht, welche sich bei Auseinanderziehen der beiden FoMenstücke löst, ohne dass die Folienstücke zer reissen.
CH6156958A 1958-07-09 1958-07-09 Packung, bei welcher eine Ware zwischen zwei Folienstücken luftdicht verpackt ist, und Verfahren zu deren Herstellung CH363295A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0650676A1 (de) * 1993-11-02 1995-05-03 JOHNSON &amp; JOHNSON VISION PRODUCTS, INC. Verpackung für Kontaktlinsen

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EP0650676A1 (de) * 1993-11-02 1995-05-03 JOHNSON &amp; JOHNSON VISION PRODUCTS, INC. Verpackung für Kontaktlinsen

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