CH364881A - Thermostat für Elektro- oder Gasherde - Google Patents
Thermostat für Elektro- oder GasherdeInfo
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- G05D23/125—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
- G05D23/126—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
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Description
Thermostat für Elektro- oder Gasherde Die bisher übliche Temperaturregelung von elek trischen Heizplatten und Gasherden geht meist davon aus, die Heizenergie der Kochstelle, zu regeln, ohne auf das aufgesetzte Kochgut Rücksicht zu nehmen. Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, dass der Temperaturfühler im Mittelpunkt der Kochstelle federnd gegen den Boden gedrückt wird und dadurch die Bodentemperatur direkt oder über einen Zwi schenteil abtastet.
Fig. <B>1</B> und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Die Heizstäbe<B>1</B> umgeben den im Zentrum der Kochstelle angeordneten Temperaturfühler 2, der mit tels einer Leitung<B>3</B> mit dem von Hand einstellbaren Regelgerät 4 verbunden ist. Der Temperaturfühler 2 wird durch die Feder<B>5</B> nach oben gedrückt und könnte direkt an dem Boden des aufgesetzten, nicht gezeichneten Kochtopfes unter Federdruck anliegen. Im gezeigten Fall ist auf dem Temperaturfühler 2 beispielsweise eine runde Scheibe<B>6</B> angebracht, wel che als Wärmeleitfläche dient und in den Strahlungs bereich der Heizstäbe<B>1</B> reicht.
In Fig. <B>1</B> sind die als Wärinebrücken ausgebilde ten radialen Stege<B>7</B> der Platte<B>6</B> gut zu sehen. Selbstverständlich ist auch jede andere Form von Wärmeleitflächen mit beliebig anders ausgebildeten Wärmebrücken möglich.
Die Wänneleitfläche oder Wärmeleitflächen wer den bzw. würden heisser, wenn kein Kochgut Wärme abnimmt. Das Regelgerät 4 bewirkt nun aber, dass bei abgenommenem Kochtopf ein Zurückregeln. bzw. Abschalten der Heizleistung erfolgt, wenn die Tempe ratur der Wärinefläche oder Wärineleitflächen die durch den Thermostaten für das Kochgut eingestellte Temperatur erreicht. Es kann sich bei der oder den Wärmeleitflächen um eine Anzahl Rippen oder, wie in Fig. <B>1</B> gezeigt, um eine ebene Scheibe<B>6</B> handeln.
Aber<B>je</B> nach Konstruktion ist ebenso jede andere Form möglich. Auch die Frage, ob man eine direkte Verbindung dieser Wärmeleitfläche oder Wärmeleit- flächen zu den Heizkörpern durch Berührung oder nur durch Strahlung wählt, hängt vonden räumlichen Gegebenheiten ab und ist für die Funktion nicht ent scheidend.
Zweckmässig ist jedoch, dass die Wärmeleitfläche oder Wärmeleitflächen teilweise oder ganz am Boden des aufgesetzten Kochtopfes anliegen.
Dadurch wird erreicht<B>'</B> dass bei aufgesetztem Kochtopf die von der oder den Wärmeleitffächen aufgenommene Wärme an den Kochtopf abgegeben wird und nicht die Messung des Temperaturfühlers unerwünscht verfälscht.
Eine genaue Dosierung der Wärmernenge, die ohne aufgesetzten Kochtopf dem Temperaturfühler zugeführt wird, erreicht man, wenn die, Wärmeleit- fläche Wärmebrücken in Form von Querschnitts- verengungen besitzt, die<B>je</B> nach Konstruktion der Kochstelle breiter oder schmäler ausgebildet werden, ohne am System selbst etwas ändern zu müssen. Bei aufgesetztem Kochtopf ist auch die Ableitung der Wärmemenge an den Topf, die von der Wärme- leitfläche aufgenommen wird, besser möglich, da über die verengten Querschnitte nur weniger Wärme abströmt.
Besonders zweckmässig erscheint es, dass die Wärmeleitfläche. oder Wärmeleitflächen vom Tempe raturfühler abnehmbar sind. Damit erreicht man we sentliche Vorteile, nicht nur bei der Anpassung der Temperaturen, sondern auch für den Einbau, für die Reinigung und den Austausch der Teile.
Der dargestellte Thermostat besitzt den Vorteil, dass bis zum Erreichen der gewünschten Temperatur des Kochgutes mit voller Leistung aufgeheizt wird, und nicht schon vorher auf geringere Leistung zu- rückgeregelt wird. Dadurch wird Zeit gespart. Es wird dabei aber auch der verschiedene Wärmeüber gang bei grossen oder kleinen Kochtöpfen oder bei Bratpfannen berücksichtigt. Je nach Farbe und Zu stand des Kochtopfes verändert sich dieser Wärine- leitwert, so dass die bisherigen Regelungen nur un genau arbeiten, ein Nachteil, den die erläuterte, erfin dungsgemässe, Anordnung nicht besitzt.
Eine weitere wesentliche Verbesserung wird beim gezeichneten Thermostat dadurch erreicht, dass der Temperaturfühler im Strahlungsbereich des Heizkör pers bzw. der Heizflammen angeordnet ist. Falls kein Kochtopf aufgesetzt ist, wird die dem Temperatur fühler zugeführte Strahlungswärine ein Zurückregeln der Heizenergie herbeiführen, weil der Temperatur fühler auf die gewünschte Kochguttemperatur einge stellt ist. Der Heizkörper wird dadurch vor über- lastung geschützt bzw. es wird verhindert, dass sinn los Heizenergie verschwendet wird.
Besonders wirk- sain wird eine derartige Anordnung, wenn am Tem peraturfühler eine oder mehrere Wärineleitflächen an gebracht sind, die mittel- oder unmittelbar im Heiz- bereich des oder der Heizkörper bzw. der Heiz- flammen angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Thermostat für Elektro- oder Gasherde, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler im Mittel punkt der Kochstelle federnd gegen den Boden des aufgesetzten Kochtopfes gedrückt wird und dadurch die Bodentemperatur direkt oder über einen Zwi schenteil abtastet. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Thermostat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Temperaturfühler mindestens teilweise im Strahlungsbereich des Heizkörpers bzw. der Heizflammen angeordnet ist. 2.Thermostat nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass am Temperaturfühler mindestens eine Wärmeleitfläche angeordnet ist. <B>3.</B> Thermostat nach Unteransprach 2, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Wärmeleitfläche durch Wärmestrahlung vom Heizkörper beeinflusst wird. 4. Thermostat nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Wärmeleitfläche durch Kon vektion vom Heizkörper beeinflusst wird.<B>5.</B> Thermostat nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeleitfläche mindestens teilweise direkt am Boden des aufgesetzten Koch topfes anliegt. <B>6.</B> Thermostat nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeleitfläche Wärmebrilk- ken in Form von Querschnittsverengungen besitzt. <B>7.</B> Thermostat nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeleitfläche vom Tempe raturfühler abnehmbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5641058A CH364881A (de) | 1958-02-27 | 1958-02-27 | Thermostat für Elektro- oder Gasherde |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH364881A true CH364881A (de) | 1962-10-15 |
Family
ID=4520488
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| CH5641058A CH364881A (de) | 1958-02-27 | 1958-02-27 | Thermostat für Elektro- oder Gasherde |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH364881A (de) |
-
1958
- 1958-02-27 CH CH5641058A patent/CH364881A/de unknown
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