CH365185A - Mühle, vorzugsweise für Kaffee - Google Patents
Mühle, vorzugsweise für KaffeeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J42/38—Parts or details
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Description
Mühle, vorzugsweise für Kaffee Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle, vor zugsweise für Kaffee, mit einem elastisch gelagerten Mahlgutauslassrohr und einem als Klopfer ausgebil deten Tütenhalter. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich das Mahlgut während des Mahlvorganges elektro statisch auflädt und an den Innenwänden des Auslass- rohres haften bleibt.
Eine vollständige Entfernung der Mahlgutreste im Auslassrohr ist bei den bekannten Mühlen aber selbst bei mehrmaligem Klopfen nicht erreichbar, da jeweils nur ein kurzer Stoss auf das Rohr ausgeübt werden kann, der jedoch nicht ge nügt, um das Mahlgut von der Rohrwandung zu lösen.
Um eine einwandfreie Reinigung des Auslass- rohres zu erreichen, ist bei der Mühle gemäss der Erfindung das Mahlgutauslassrohr durch eine Blatt feder vom Mühlengehäuse distanziert gehalten und der dem Mahlgutauslassrohr anliegende Tütenhalter ebenfalls an einer Blattfeder befestigt. Hierbei ist man von der Erkenntnis ausgegangen, d'ass eine Lösung des Mahlgutes nur dann erreicht werden kann, wenn man das Auslassrohr in anhaltende Schwingungen versetzt.
Eine Schwingung des Mahlgutauslassrohres kann jedoch nur dann erreicht werden, wenn das Rohr einerseits über eine Feder am Gehäuse befestigt ist und anderseits auch in einer gewissen Entfernung von demselben liegt, so dass das Gehäuse bei den Schwin gungen nicht störend wirken kann. Eine weitere Vor aussetzung für einen einwandfreien Schwingvorgang ist die federnde Lagerung der kombinierten Klopf und Tütenhaltevorrichtung, da sonst im Entstehen begriffene Schwingungen durch den Klopfer wiederum vernichtet würden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Mahlgutaus- lassrohr einer Kaffeemühle, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
In Fig. 1 befindet sich in der mit 1 bezeichneten Gehäusewand einer Kaffeemühle eine Bohrung 2, durch die der gemahlene Kaffee austritt. An der Ge häusewand 1 ist beispielsweise mittels Flanschen 3 und Streben 5 eine Haltevorrichtung 4 für das Mahl gutauslassrohr 6 befestigt. An der Haltevorrichtung 4 ist mittels einer Schraube 7 eine elastische Feder 8 befestigt, welche das Mahlgutauslassrohr 6 trägt. Wie bei 9 dargestellt, ist das obere Ende der Feder 8 ge schlitzt, so dass mittels der Schraube 7 die Einspann länge der Feder 8 verändert werden kann.
Vorzugsweise von der gleichen Schraube 7 wird eine zweite Feder 10 gehalten, welche auch aus meh reren übereinanderliegenden Lamellen bestehen kann. Auch die Feder 10 ist an ihrem oberen Ende ge schlitzt, so dass in gleicher Weise wie bei der Feder 8 die Einspannlänge verändert werden kann. Am unteren Ende der Feder 10 ist mittels einer Schraube 11 ein Handgriff 12 befestigt. Der Handgriff 12 besitzt an seinem oberen Ende eine zu. der Blatt feder 10 hin gerichtete Querrippe 13, die sich bei einer im Uhrzeigersinn gerichteten Bewegung des Handgriffes 12 auf der Blattfeder 10 abstützt.
Die Befestigungsschraube 11 ist mit einer Bohrung ver sehen, in der ein vorzugsweise aus Gummi bestehen der Hammer 14 eingesetzt ist. Die Feder 10 ist so vorgespannt, dass der Hammer 14 in der Ruhestellung gegen das Rohr 6 gedrückt wird.
Wie aus Fig. 2 entnommen werden kann, besitzt das Rohr 6 eine Einspannvorrichtung für die Feder 8, welche es gestattet, das Rohr relativ zu der Feder zu verschieben. Die Haftreibung zwischen der Feder 8 und der Einspannvorrichtung an dem Rohr 6 muss jedoch auf alle Fälle so stark sein, dass ein uner- wünschtes Lösen des Rohres 6 von der Feder 8 ver mieden ist.
Aus Fig. 2 kann weiterhin ersehen werden, dass das Rohr 6 Versteifungsrippen 16 aufweist, die, wie aus Fig. 1 entnommen werden kann, sich nicht bis zu dem unteren Abschluss des Rohres erstrecken. Die Versteifungsrippen 16 dienen somit auch dazu, einen Anschlag für den von unten auf das Rohr aufzusteckenden Abfüllbeutel zu bilden.
Das obere Ende des Rohres 6 ist der Neigung des Rohres entsprechend derart abgeschnitten, dass sich dieses direkt an die Öffnung 2 der Kaffeemühle an schliesst.
Bei Inbetriebnahme wird zunächst ein Beutel bei abgehobenem Hammer 14 über das untere Ende des Rohres 6 geschoben, bis dieser an die unteren Enden der Versteifungsrippen 16 stösst. Der Hammer 14 wird nun freigegeben und hält den Beutel in dieser Lage. Nach der Abfüllung des Beutels wird dieser in seiner Lage gehalten und der Hammer 14 mit tels des Handgriffes 12 abgehoben und gegen die Aussenwand des Rohres 6 schnellen gelassen. Dies kann mehrfach wiederholt werden.
Es wird hierdurch erreicht, dass sich alle Kaffee teilchen, welche sich an der Innenwandung des Roh res 6 festgesetzt haben, ablösen und in den Beutel fallen.
Wie Versuche ergeben haben, kann durch Ver änderung der Einspannlänge der Federn 8 und 10 erreicht werden, dass das Rohr eine optimale Schwin gung ausführt. Vermutlich ist dies dann der Fall, wenn die Resonanzfrequenzen der beiden Schwing systeme entweder gleich sind oder in einem ganz- zahligen Verhältnis zueinander stehen.
Das Rohr 6 besteht vorzugsweise aus einem durchsichtigen Material, so dass von aussen ohne weiteres erkennbar ist, ob noch Kaffeeteile an der Rohrinnenwand haften.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mühle, vorzugsweise für Kaffee, mit einem ela stisch gelagerten Mahlgutauslassrohr und einem als Klopfer ausgebildeten Tütenhalter, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mahlgutauslassrohr (6) durch eine Blattfeder (8) vom Mühlengehäuse (1) distanziert gehalten und der dem Mahlgutauslassrohr anliegende Tütenhalter (10 bis 14) ebenfalls an einer Blatt feder (10) befestigt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Blattfedern (8, 10) durch eine gemeinsame Befestigungsschraube (7) gehalten sind. 2. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die wirksame Federlänge jeder Blatt feder (8 bzw. 10) veränderbar ist. 3.Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mahlgutauslassrohr an seinem oberen Ende einseitig angeschrägt ist und die Längs achse des Mahlgutauslassrohres zum Mühlengehäuse (1) geneigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6866259A CH365185A (de) | 1959-01-23 | 1959-01-23 | Mühle, vorzugsweise für Kaffee |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6866259A CH365185A (de) | 1959-01-23 | 1959-01-23 | Mühle, vorzugsweise für Kaffee |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365185A true CH365185A (de) | 1962-10-31 |
Family
ID=4528912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6866259A CH365185A (de) | 1959-01-23 | 1959-01-23 | Mühle, vorzugsweise für Kaffee |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH365185A (de) |
-
1959
- 1959-01-23 CH CH6866259A patent/CH365185A/de unknown
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