CH365185A - Mühle, vorzugsweise für Kaffee - Google Patents

Mühle, vorzugsweise für Kaffee

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CH365185A
CH365185A CH6866259A CH6866259A CH365185A CH 365185 A CH365185 A CH 365185A CH 6866259 A CH6866259 A CH 6866259A CH 6866259 A CH6866259 A CH 6866259A CH 365185 A CH365185 A CH 365185A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
spring
grinder
coffee
leaf spring
Prior art date
Application number
CH6866259A
Other languages
English (en)
Inventor
Engi Walter
Original Assignee
Ditting Adolf
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/38Parts or details
    • A47J42/40Parts or details relating to discharge, receiving container or the like; Bag clamps, e.g. with means for actuating electric switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


      Mühle,    vorzugsweise     für        Kaffee       Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle, vor  zugsweise für Kaffee, mit einem elastisch gelagerten       Mahlgutauslassrohr    und einem als Klopfer ausgebil  deten Tütenhalter. Die Erfahrung hat gezeigt, dass  sich das Mahlgut während des Mahlvorganges elektro  statisch auflädt und an den Innenwänden des     Auslass-          rohres    haften bleibt.

   Eine vollständige Entfernung  der     Mahlgutreste    im     Auslassrohr    ist bei den bekannten  Mühlen aber selbst bei mehrmaligem Klopfen nicht  erreichbar, da jeweils nur ein kurzer Stoss auf das  Rohr ausgeübt werden kann, der jedoch nicht ge  nügt, um das Mahlgut von der Rohrwandung zu  lösen.  



  Um eine einwandfreie Reinigung des     Auslass-          rohres    zu erreichen, ist bei der Mühle gemäss der  Erfindung das     Mahlgutauslassrohr    durch eine Blatt  feder vom     Mühlengehäuse    distanziert gehalten und  der dem     Mahlgutauslassrohr    anliegende Tütenhalter  ebenfalls an einer Blattfeder befestigt. Hierbei ist man  von der Erkenntnis ausgegangen,     d'ass    eine Lösung des  Mahlgutes nur dann erreicht werden kann, wenn man  das     Auslassrohr    in anhaltende Schwingungen     versetzt.     



  Eine Schwingung des     Mahlgutauslassrohres    kann  jedoch nur dann erreicht werden, wenn das Rohr  einerseits über eine Feder am Gehäuse befestigt ist  und anderseits auch in einer gewissen Entfernung von  demselben liegt, so dass das Gehäuse bei den Schwin  gungen nicht störend wirken kann. Eine weitere Vor  aussetzung für einen einwandfreien     Schwingvorgang     ist die federnde Lagerung der kombinierten Klopf  und Tütenhaltevorrichtung, da sonst im Entstehen  begriffene     Schwingungen    durch den     Klopfer    wiederum       vernichtet    würden.  



  Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung. Es stellen dar:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein     Mahlgutaus-          lassrohr    einer Kaffeemühle,         Fig.    2 einen Querschnitt nach der     Linie        II-II    der       Fig.    1.  



  In     Fig.    1 befindet sich in der mit 1 bezeichneten  Gehäusewand einer     Kaffeemühle        eine    Bohrung 2,  durch die der gemahlene Kaffee austritt. An der Ge  häusewand 1 ist beispielsweise mittels Flanschen 3  und Streben 5 eine Haltevorrichtung 4 für das Mahl  gutauslassrohr 6 befestigt. An der Haltevorrichtung 4  ist mittels     einer    Schraube 7 eine elastische Feder 8  befestigt, welche das     Mahlgutauslassrohr    6 trägt. Wie  bei 9 dargestellt, ist das obere Ende der Feder 8 ge  schlitzt, so dass mittels der Schraube 7 die Einspann  länge der Feder 8 verändert werden kann.  



  Vorzugsweise von der gleichen Schraube 7 wird  eine zweite Feder 10     gehalten,    welche auch aus meh  reren     übereinanderliegenden    Lamellen bestehen kann.  Auch die Feder 10 ist an     ihrem    oberen Ende ge  schlitzt, so dass in gleicher Weise wie bei der Feder 8  die     Einspannlänge    verändert werden kann. Am  unteren Ende der Feder 10 ist mittels einer Schraube  11 ein Handgriff 12 befestigt. Der     Handgriff    12  besitzt an seinem oberen Ende eine     zu.    der Blatt  feder 10 hin gerichtete Querrippe 13, die sich bei  einer im     Uhrzeigersinn    gerichteten Bewegung des       Handgriffes    12 auf der Blattfeder 10 abstützt.

   Die  Befestigungsschraube 11 ist mit     einer    Bohrung ver  sehen,     in    der     ein    vorzugsweise aus Gummi bestehen  der Hammer 14 eingesetzt ist. Die Feder 10 ist so  vorgespannt, dass der Hammer 14 in der Ruhestellung  gegen das Rohr 6 gedrückt wird.  



  Wie aus     Fig.    2     entnommen    werden kann, besitzt  das Rohr 6 eine     Einspannvorrichtung    für     die    Feder  8, welche es gestattet, das Rohr relativ zu der Feder  zu verschieben. Die     Haftreibung    zwischen der Feder  8 und der     Einspannvorrichtung    an dem Rohr 6 muss  jedoch auf     alle    Fälle so stark     sein,    dass ein uner-           wünschtes        Lösen    des Rohres 6 von der Feder 8 ver  mieden ist.  



  Aus     Fig.    2 kann weiterhin ersehen werden, dass  das Rohr 6 Versteifungsrippen 16 aufweist, die,  wie aus     Fig.    1 entnommen werden kann, sich nicht  bis zu dem unteren Abschluss des Rohres erstrecken.  Die Versteifungsrippen 16 dienen somit auch dazu,  einen Anschlag für den von unten auf das Rohr       aufzusteckenden    Abfüllbeutel     zu    bilden.  



  Das obere Ende des Rohres 6 ist der Neigung des  Rohres entsprechend derart abgeschnitten, dass sich  dieses direkt an die Öffnung 2 der     Kaffeemühle    an  schliesst.  



  Bei Inbetriebnahme wird zunächst ein Beutel bei  abgehobenem Hammer 14 über das untere Ende des  Rohres 6 geschoben, bis dieser an     die    unteren Enden  der Versteifungsrippen 16 stösst. Der Hammer 14  wird nun freigegeben und hält den Beutel in dieser  Lage. Nach der Abfüllung des Beutels wird dieser  in seiner Lage gehalten und der Hammer 14 mit  tels des Handgriffes 12 abgehoben und gegen die  Aussenwand des Rohres 6 schnellen gelassen. Dies  kann     mehrfach    wiederholt werden.  



  Es wird hierdurch erreicht, dass sich alle Kaffee  teilchen, welche sich an der Innenwandung des Roh  res 6 festgesetzt haben, ablösen und in den Beutel       fallen.     



  Wie Versuche ergeben haben, kann durch Ver  änderung der     Einspannlänge    der Federn 8 und 10  erreicht werden, dass das Rohr eine optimale Schwin  gung     ausführt.        Vermutlich    ist dies dann der Fall,    wenn die Resonanzfrequenzen der beiden Schwing  systeme entweder gleich sind oder in     einem        ganz-          zahligen    Verhältnis zueinander stehen.  



  Das Rohr 6 besteht vorzugsweise aus einem  durchsichtigen Material, so dass von aussen ohne  weiteres erkennbar ist, ob noch     Kaffeeteile    an der       Rohrinnenwand    haften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mühle, vorzugsweise für Kaffee, mit einem ela stisch gelagerten Mahlgutauslassrohr und einem als Klopfer ausgebildeten Tütenhalter, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mahlgutauslassrohr (6) durch eine Blattfeder (8) vom Mühlengehäuse (1) distanziert gehalten und der dem Mahlgutauslassrohr anliegende Tütenhalter (10 bis 14) ebenfalls an einer Blatt feder (10) befestigt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Blattfedern (8, 10) durch eine gemeinsame Befestigungsschraube (7) gehalten sind. 2. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die wirksame Federlänge jeder Blatt feder (8 bzw. 10) veränderbar ist. 3.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mahlgutauslassrohr an seinem oberen Ende einseitig angeschrägt ist und die Längs achse des Mahlgutauslassrohres zum Mühlengehäuse (1) geneigt ist.
CH6866259A 1959-01-23 1959-01-23 Mühle, vorzugsweise für Kaffee CH365185A (de)

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CH365185A true CH365185A (de) 1962-10-31

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