CH365294A - Schmiereinrichtung für das Lager einer Hinterrad-Schwinggabel, insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen - Google Patents

Schmiereinrichtung für das Lager einer Hinterrad-Schwinggabel, insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen

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Publication number
CH365294A
CH365294A CH5970758A CH5970758A CH365294A CH 365294 A CH365294 A CH 365294A CH 5970758 A CH5970758 A CH 5970758A CH 5970758 A CH5970758 A CH 5970758A CH 365294 A CH365294 A CH 365294A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bearing
container
rear wheel
fork
lubricating device
Prior art date
Application number
CH5970758A
Other languages
English (en)
Inventor
Mares Karel
Jean Dr Pivrnec
Original Assignee
Z 9 Kvetna Narodni Podnik
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Publication date
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Publication of CH365294A publication Critical patent/CH365294A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J31/00Installations of lubricating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description


      Schmiereinrichtung    für das Lager einer     Hinterrad-Schwinggabel,     insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen    Die Erfindung betrifft eine Schmiereinrichtung  für das Lager einer     Hinterrad-Schwinggabel,    insbe  sondere von einspurigen Motorfahrzeugen, bei wel  cher das Lager der Schwinggabel     mittels    Öl ge  schmiert wird, das zu ihm durch ein Gefälle oder durch  den beim     Erwärmen    des Getriebewerkes vom Motor  entstehenden Überdruck     zugeführt    wird.

   Bei einspu  rigen     Fahrzeugen    werden für die Abfederung des  Hinterrades vorzugsweise     Schwinggabeln        verwendet,     bei denen das Hinterrad am Ende der Gabelarme  aufgehängt und die Gabel selbst schwingbar an einem  Bolzen gelagert ist, der entweder am Fahrzeugrah  men oder am Motorblock oder an anderer Stelle in  der     Nähe    des Motor- oder Getriebekastens befestigt  ist.  



  Die Lagerung der Schwinggabel wird bei bekann  ten     Ausführungen    mit Hilfe von     Schmiernippeln    und  ähnlichen Einrichtungen und mittels     Schmierpressen,     mit deren     Hilfe    der Schmierstoff in das Lager     ein-          gepresst    wird, geschmiert. Diese     Verfahren    erfordern  eine häufige Schmierung des Lagers,     wenn    dadurch  einer vorzeitigen Abnützung vorgebeugt werden soll,  insbesondere dann, wenn das Fahrzeug oft in Be  trieb ist.

   Dieser     Schmiernippel    muss an einer zu  gänglichen Stelle angebracht werden, was bei der  neueren Bauweise eines     Einspur-Fahrzeuges    mit ver  kleideten Funktionsteilen schwierig ist, besonders des  halb, weil das Lager der hinteren Schwinggabel in  unmittelbarer Nähe des Getriebekastens angeordnet  sein muss, damit die Entfernung zwischen der Achse  des Kettenrades und der Achse des Schwinggabel  bolzens möglichst klein sei, damit es nicht zu Span  nungsschwankungen der Kette bei den Schwingungen  der     Hinterrad-Schwinggabeln    kommt. Eine gleiche  Situation ergibt sich auch bei     andern    Arten von Ge  triebeorganen, z.

   B. bei sekundärer     Übersetzung    mit-         tels    einer Welle und ähnlichen, bei welchen die hin  tere     Schwinggabel    verwendet wird.  



  Da am     Einspur-Fahrzeug    mit     Hilfe    eines Schmier  nippels und einer Schmierpresse     in    der Regel nur  dieses Lager zu schmieren ist,     erfordert    die bisher       bekannte        Konstruktion,    dass     allein    für diese Opera  tion das. Fahrzeugzubehör auch mit einer Schmier  presse     ausgestattet    wird, die verhältnismässig grosse  Abmessungen aufweist und daher schwierig als Zu  behörbestandteil am einspurigen Motorfahrzeug     un-          terzubringen    ist.

   Ein weiterer     Nachteil    ist auch, dass  der Fahrer an häufiges Schmieren denken und diese  Operation mit verhältnismässig bedeutenden Schwie  rigkeiten     vollführen    muss.  



  Der Gegenstand dieser     Erfindung    beseitigt die  aufgezeigten Nachteile dadurch, dass im geschlosse  nen Getriebegehäuse oberhalb des     Schmierstoffspie-          gels    ein Behälter     angeordnet    ist, der durch einen Ka  nal oder ein Rohr mit dem Lager der Schwinggabel  verbunden ist.  



  Die Einrichtung     kann    so ausgeführt sein, dass  im Inneren des Getriebekastens oder eines andern  geschlossenen Raumes des Getriebegehäuses, z. B.,  der primären Übersetzung, ein     Behälter        angeordnet          ist,        in    dem der durch die sich bewegenden Teile des  Getriebeorganes verspritzte Schmierstoff, z. B. Öl  gesammelt wird.

   Bei dieser     Ausführungsform    der  Einrichtung     fliesst    aus dem Behälter der Schmier  stoff in das Lager durch einen Kanal oder eine Rohr  leitung und dies entweder durch das Eigengewicht  des Schmierstoffes oder durch den im geschlossenen  Raum des Getriebewerkes beim Betrieb entstehenden       Überdruck.    Der Vorteil dieser Ausführung besteht  darin, dass das Lager der hinteren Schwinggabel  selbsttätig geschmiert wird, ohne dass der Fahrer  um die     Schmierung    besondere Sorge tragen muss.

        Auch hinsichtlich der     Konstruktion    und Fabrikation  ist diese     Ausführung        einfacher    und billiger, da die  Schmiernippel, deren Montage und die Schmier  presse fortfallen.  



  In der     Zeichnung    sind zwei     Ausführungsbeispiele          des        Erfindungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 einen Schnitt durch den Motor- und Ge  triebekasten und das Lager der hinteren Schwing  gabel als erstes Beispiel, wobei das Öl vom Behälter  in das Lager durch eigenes Gewicht befördert wird;       Fig    la einen Schnitt durch die Einrichtung zur       Beförderung    des     öles    aus dem Behälter infolge über  druckes im Getriebekasten als zweites Beispiel ;

         Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1 auf den Motor  block und das Lager, teilweise im Schnitt.  



  Bei der in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Ausfüh  rung ist in einem Getriebekasten 1 an geeigneter  Stelle ein Behälter 2 angeordnet, in dem das Öl ge  sammelt wird, welches durch die inneren Organe  des Getriebekastens, z. B. durch Zahnräder 3, 4 ver  spritzt wird. In den     Behälter    ist ein Rohr 5 einge  führt, welches den     Behälter    2     mit    einem Lager 6  einer Schwinggabel 7 verbindet.

   Der Behälter 2 ist  oberhalb des Ölspiegels 8 in dem geschlossenen Ge  triebegehäuse angebracht und befindet sich oberhalb  der durch die Achse des Lagers 6 gehenden Ebene,  wie in     Fig.    1 dargestellt, oder in dieser Ebene, so  dass das im Behälter 2 beim Betrieb des Getriebes  sich durch Verspritzen     ansammelnde    Öl kraft seines  Eigengewichtes oder des     beim    Betrieb im Gehäuse  1 entstehenden     Überdruckes    in das Lager 6 beför  dert wird, welches auf diese Weise     während    der gan  zen Betriebszeit     selbstätig        geschmiert    wird.  



  Bei der in     Fig.    la dargestellten     Ausführung    ist  der oberhalb des     Ölspiegels    8 angebrachte Behälter  2 unterhalb der durch die Achse des Lagers 6 des  Schwinghebels 7 durchgehenden horizontalen Ebene  angeordnet. Das Verbindungsrohr 5 ist in diesem  Falle vorerst     abwärts    und dann aufwärts in das La  ger 6 geführt. Die Menge des Öles, mit dem     das.     Lager 6     geschmiert    werden soll, ist durch das Volu  men des sich im Behälter 2 und in der Abbiegung  des Rohres 5 unter dem Ölspiegel 9 befindlichen    Öls gegeben.

   Das im Behälter 2 und in der Abbie  gung des Rohres 5 angesammelte Öl wird beim An  steigen des     Druckes,        verursacht    durch Ansteigen der  Temperatur während des Betriebes im geschlossenen  Getriebegehäuse, in das Lager hinausgedrückt und  dadurch das Lager 6 selbsttätig mit der erforder  lichen Menge Öl     geschmiert.     



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbei  spiele     veranschaulicht,    bei denen das Öl aus dem     In-          nern.    des Getriebekastens entnommen wird. Analog  kann der Behälter 2 auch in einem andern geschlos  senen Raum des     Getriebegehäuses,    z. B. im Raum  der primären Übersetzung angeordnet werden.  



  Für den Fall, dass das     Schwinggabellager    direkt  am Körper des Getriebekastens, z. B. in einem ent  sprechend geformten     Anguss,    angeordnet ist, wird  das Lager mit dem Behälter, anstatt mit einem Rohr,  mit einem Kanal verbunden, der direkt im Körper  des Getriebekastens ausgebildet und in der gleichen  Weise wie das Rohr geformt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schmiereinrichtung für das Lager einer Hinter rad-Schwinggabel, insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen, bei welcher das Lager der Schwing gabel mittels Öl geschmiert wird, das zu ihm durch ein Gefälle oder durch den beim Erwärmen des Ge triebewerkes vom Motor entstehenden Überdruck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im ge schlossenen Getriebegehäuse oberhalb des Schmier- stoffspiegels (8) ein Behälter (2) angeordnet ist, der durch einen Kanal oder ein Rohr (5) mit dem Lager (6) der Schwinggabel (7) verbunden ist.
    UNTERANSPRUCH Schmiereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beim Anbringen des La gers (6) der Schwinggabel (7) oberhalb des Schmier- stoffspiegels im Behälter (2) das den Schmierstoff vom Behälter (2) zum Lager (6) führende Rohr oder der Kanal eine Biegung nach abwärts aufweist, um die erforderliche Menge Schmierstoff in Vorrat zu halten (Fig. 1a).
CH5970758A 1957-07-26 1958-05-20 Schmiereinrichtung für das Lager einer Hinterrad-Schwinggabel, insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen CH365294A (de)

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CH5970758A CH365294A (de) 1957-07-26 1958-05-20 Schmiereinrichtung für das Lager einer Hinterrad-Schwinggabel, insbesondere von einspurigen Motorfahrzeugen

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