CH365733A - Verfahren zur Herstellung von Aryl-alkylthioäthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aryl-alkylthioäthern

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CH365733A
CH365733A CH5768658A CH5768658A CH365733A CH 365733 A CH365733 A CH 365733A CH 5768658 A CH5768658 A CH 5768658A CH 5768658 A CH5768658 A CH 5768658A CH 365733 A CH365733 A CH 365733A
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CH
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aryl
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alkylthioethers
hydroxymethylmercaptobenzene
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CH5768658A
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Delfs Detlef
Wedemeyer Karlfried
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C321/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   Aryl-alkylthioäthern   
Es wurde gefunden, dass man Aryl-alkylthioäther erhält, wenn man aromatische Verbindungen mit Dialkyldisulfiden in Gegenwart von Kondensationsmitteln umsetzt.



   Geeignete aromatische Verbindungen sind z. B. o-Xylol, Phenol, Chlorphenol, p-Kresol, p-Chlorphenol,   fl-Naphthol    usw. Als Dialkyldisulfide lassen sich z. B. Dimethyldisulfid, Diäthyldisulfid, Diisopropyldisulfid, Dibutyldisulfid usw. verwenden.



   Die Durchführung des neuen Verfahrens kann in einfacher Weise erfolgen, indem man die Reaktionskomponenten zusammen gibt, gegebenenfalls in Gegenwart eines inerten Verdünnungsmittels. Als Kondensationsmittel eignen sich dabei die üblicherweise verwendeten Verbindungen, wie z. B. Aluminiumchlorid, Eisen-III-chlorid, Zinkchlorid oder Bleicherde. In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, dass man eine der Reaktionskomponenten erst allmählich zusetzt, um die Reaktion in einfacher Weise regulieren zu können.



   Die zweckmässigste Reaktionstemperatur hängt von der Aktivität des Kondensationsmittels und der Reaktionsfähigkeit der beiden Reaktionskomponenten ab. Im allgemeinen werden jedoch gute Ergebnisse bei Reaktionstemperaturen bis zu   1500    erhalten.



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren entsteht als Nebenprodukt jeweils 1 Mol   Alkylthiol,    das nach der Oxydation zum Dialkyldisulfid erneut wieder eingesetzt werden kann. Diese Oxydation kann in vielen Fällen auch im Reaktionsgemisch selbst vorgenommen werden. Verwendet man z. B. beim Umsatz von m-Xylol mit Dimethyldisulfid Eisen-III-chlorid als Kondensationsmittel, so wird dieses durch das sich bildende Methylthiol zum Eisen-II-chlorid reduziert, wobei sich das Methylthiol zum Dimethyldisulfid oxydiert.



   Die durch das erfindungsgemässe Verfahren zugänglichen Verbindungen eignen sich als Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel usw.



   Beispiel 1
In 1 Liter m-Xylol werden unter Rühren 364 g   FeCl3    suspendiert. Bei -5   bis - 100    werden dann 94 g Dimethyldisulfid eingetragen. Nach einstündigem Rühren   bei - 5o    wird die Temperatur innerhalb von 3 Stunden auf   15     erhöht. Von etwa   5"    an setzt Chlorwasserstoffentwicklung ein. Nach   10stündigem    Nachrühren bei   15200    wird eine Stunde auf 50 bis 600 erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann dreimal mit je 1 Liter Wasser ausgerührt. Dem zweiten Waschwasser werden dabei 50   ml    konz. Salzsäure zugesetzt. Anschliessend wird mit 500 ml 40/oiger Natronlauge ausgerührt und das Reaktionsgemisch fraktioniert destilliert.

   Man erhält 228 g   Methyl-    mercaptoxylol Kp6   100-115".   



   Beispiel 2
94 g Phenol und 47 g Dimethyldisulfid wurden in 150   ml    Chlorbenzol gelöst. Bei   20-30"    wurden dann 80 g FeCl3 eingetragen. Nach 6stündigem Nachrühren wurde das Eisenchlorid mit Wasser ausgewaschen und das Reaktionsprodukt fraktioniert destilliert. Es wurden 43 g 2-Hydroxy-methylmercaptobenzol   Kp22      104106     erhalten.



   Beispiel 3
In eine Suspension von 2680 g   AlCl5    in 1500   ml    Chlorbenzol wurde bei   10200    eine Lösung von 1880 g Phenol in 1000 ml Chlorbenzol eingetragen.



  Dann wurden innerhalb von 11/2 Stunden unter Einhaltung der Temperatur 1600 g Dimethyldisulfid eingetropft. Nach 3stündigem Nachrühren bei   20O     wurde im siedenden Wasserbad bis zum Aufhören der Gasentwicklung erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser ausgewaschen und fraktioniert destilliert. Es wurden erhalten: 555 g Phenol, 1140 g 2-Hydroxy-methylmercaptobenzol und 200 g 4-Hydroxy-methylmercapto-benzol   (kit2 146').   



   Beispiel 4
94 g Phenol wurden mit 60 g trockener Bleicherde auf   1500    erhitzt. Bei dieser Temperatur wurden 75 g Dimethyldisulfid innerhalb von 2 Stunden unter Rühren eingetropft. Es wurde noch 1 Stunde bei   1500    nachgerührt, dann wurde von der Bleicherde abgesaugt und der Filterrückstand gut mit Benzol ausgewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum destilliert. Es wurden 12 g 2-Hydroxy-methylmercaptobenzol (Kp22   10P-106")    und 52 g 4-Hydroxy-methylmercapto-benzol   (KP, 2      146 )    erhalten.



   Beispiel 5
Ein Gemisch aus 188 g Phenol, 100 g aktivierter Bleicherde, bekannt unter der Markenbezeichnung  Tonsil , und 94 g Dimethyldisulfid wurde unter Rückfluss auf   110-120"    erhitzt. Der Rücklauf wurde langsam schwächer und hatte nach 3 Stunden ganz aufgehört. Es entweicht dann auch kein Methylmercaptan mehr. Es wurde nun vom    Tonsil     abgesaugt, der Filterrückstand mit Chloroform ausgewaschen und das Filtrat destilliert. Es wurden 36 g 2-Hydroxy-methylmercapto-benzol und 61 g 4-Hydroxy-methylmercapto-benzol erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aryl-alkylthio äthern, dadurch gekennzeichnet, dass man aromatische Verbindungen mit Dialkyldisulfiden in Gegenwart von Kondensationsmitteln umsetzt.
CH5768658A 1957-04-13 1958-03-29 Verfahren zur Herstellung von Aryl-alkylthioäthern CH365733A (de)

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