CH366193A - Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben - Google Patents
Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise SchneckengetriebenInfo
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Description
Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise von Schneckengetrieben, deren eines Getriebeglied dem mit ihm zusammenwirkenden. an deren Getriebeglied laufend zusätzliche positive und negative Drehungen erteilt.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art, die die Erzielung eines geräuscharmen Laufes der mit ihnen erzeugten Zahnräder bezwecken, suchen durch die Erhöhung der Gleichförmigkeit der Übersetzung die Fehler auszugleichen oder -unwirksam zu machen, die sich auf die mit ihnen erzeugten Zahnradgetriebe übertragen und dabei Schwingungen und Geräusche erzeugen.
Man hat z. B zur Erzielung eines möglichst kon stanten übersetzungsverhältnisses von Teilgetrieben an dem einen der beiden zusammenwirkenden Glieder eine mitumlaufende Polarkurve angeordnet, von der aus das andere Getriebeglied mittels Hebeln, Ge windespindeln, Keilen oder dergleichen verschoben wird, so dass dem ersteren eine zusätzliche Drehung erteilt und seine Drehungsfehler ausgeglichen werden.
Bei einer weiteren Einrichtung wurde zur Er höhung der kinematischen Genauigkeit von mittels Korrektionskurven arbeitenden Zahnradgetrieben eine die Ungleichförmigkeit einer Bewegung enthaltende Kurve angeordnet, die das eine Getriebeglied selbst axial derart verschiebt, dass die innerhalb einer Um drehung dieses Gliedes vorhandenen Abweichungen der Bewegung des anderen Getriebegliedes von dessen gleichförmiger Drehung aufgehoben werden.
Bei allen diesen Einrichtungen hat man also die Lage des Teilungsfehlers unverändert gelassen. Man hat lediglich die Grösse des Teilungsfehlers geändert, so dass die immer noch vorhandenen kleinsten Tei lungsfehler eines mit einem solchen korrigiert ange- triebenen Teilgetriebe erzeugten Zahnrades in allen Schnitten senkrecht zur Achse an der gleichen Stelle des Radumfanges liegen, wodurch besonders bei hochtourigen Getrieben immer noch wesentliche Schwingungen und Geräusche entstehen.
Durch die Erfindung soll auch dieser Nachteil noch beseitigt und eine Einrichtung z. B. für Teil getriebe der angeführten Art geschaffen werden, die einen sehr hohen Grad geräuscharmen Laufes der mit Hilfe des Teilgetriebes erzeugten Zahnräder ge währleistet.
Dies wird dadurch erreicht, dass zusammen mit dem mit einer Antriebswelle verbundenen antreiben den Getriebeglied des Zahnradgetriebes ein zusätz liches Getriebe angetrieben wird, dessen mit der An triebswelle synchron angetriebener Zahnrädersatz eine von 1 verschiedene Übersetzung hat, welchem Satz ein eine Zusatzbewegung erzeugendes Getriebeteil nachgeschaltet ist, welches mit seinem Abtrieb diese Zusatzbewegung auf das erwähnte antreibende Ge triebeglied überträgt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispiels weise dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines nach dem Erfindungsgedanken arbeitenden Teilschnecken getriebes einer Zahnräder-Wälzfräsmaschine, Fig. 2 eine weitere Ausführungsart der erfindungs gemässen Einrichtung.
Auf der Antriebswelle 1 der Getriebeanordnung nach Fig. 1 sitzt einerseits eine Schnecke 2, die ein Schneckenrad 3 treibt, anderseits ein Stirnrad 4. Das Rad 4 steht mit einem auf einer Zwischenwelle 5 an geordneten Stirnrad 6 in Eingriff. Statt des Stirnrad paares 4, 6 kann auch ein aus mehr als zwei Rädern bestehender Rädersatz, dessen Übersetzungsverhältnis von 1 abweicht, angeordnet sein. Auf der Zwischen welle 5 ist eine Scheibe 7 vorgesehen, die an ihrem Umfang eine Kurve trägt. Mit dieser Kurvenscheibe 7 steht ein Finger 8 in Berührung. Dieser ist an einem Keil 9 angeordnet, welcher mittels einer Druckfeder 11 ständig gegen die Kurvenscheibe 7 gepresst wird.
An der Schrägfläche 10 des Keiles 9 liegt ein Druck stück 12 an, das durch eine Feder 13 ständig in Anlage mit der Schrägfläche 10 gehalten wird.
Die Wirkungsweise dieser Getriebeanordnung ist wie folgt: Über das Räderpaar 4, 6, dessen übersetzungs- verhältnis unterschiedlich von 1 : 1 ist, wird die Be wegung der Welle 1 auf die Scheibe 7 übertragen. Die auf der Scheibe 7 vorgesehene Kurve bewegt den Keil 9 hin und her. Durch die Schrägfläche 10 wird diese Bewegung über das Druckstück 12 auf die Welle 1 und damit auch auf die Schnecke 2 übertragen, die dadurch in an sich bekannter Weise eine ständige Veränderung ihrer axialen Lage erfährt.
Die Wahl des Übersetzungsverhältnisses des Zahn räderpaares 4, 6 und die Gestaltung der Kurve 7 wer den derart getroffen, dass durch die axiale Verschie bung der Schnecke dem Schneckenrad 3 ständig ge wünschte Drehbeschleunigungen und -verzögerungen erteilt werden, so dass erst nach einer gewissen An zahl von Umdrehungen desselben die gleich fehler hafte Umdrehung wieder auftritt. Dadurch wird er reicht, dass bei der Anwendung dieser Getriebeanord nung gleichgrosse Teilfehler am erzeugten Rad nicht parallel zu seiner Radachse, sondern schraubenför mig verlaufend auftreten.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Antriebswelle 8 eines Schneckengetriebes 2, 3 ein Zwischengetriebe vorgeschaltet. Dieses besteht aus einem Räderpaar 4, 6, der Zwischenwelle 5 und einem Räderpaar 14, 15. Das den Antrieb für das Schneckengetriebe 2, 3 einleitende, auf der Welle 1 sitzende Zahnrad 4 des Räderpaares 4, 6, und das auf der Welle 5 des Zwischengetriebes sitzende Zahn rad 6 haben ein nahe bei 1 : 1 liegendes überset- zungsverhältnis. Auch das auf der Zwischenwelle 5 befestigte Zahnrad 14 des Räderpaares 14, 15 und das auf der die Schnecke 2 des Schneckengetriebes 2, 3 antreibenden Welle 16 sitzende Zahnrad 15 haben ein gleiches, nahe bei 1 :
1 liegendes übersetzungs- verhältnis. Das Übersetzungsverhältnis des gesamten Zwischengetriebes 4, 5, 6, 14, 15 ist jedoch 1 : 1. Das Zahnrad 14 des Räderpaares 14, 15 ist exzen trisch auf der Zwischenwelle 5 befestigt.
Auch durch diese Ausbildungsart der Getriebe anordnung wird erreicht, dass dem Schneckenrad 3 zusätzliche Drehbeschleunigungen und -verzögerun- gen erteilt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise von Schnecken getrieben, deren eines Getriebeglied dem mit ihm zusammenwirkenden anderen Getriebeglied laufend zusätzliche positive und negative Drehungen erteilt, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit dem mit einer Antriebswelle (1) verbundenen antreibenden Getriebeglied (2) des Zahnradgetriebes ein zusätz liches Getriebe (4 bis 11 bzw. 4, 5, 6, 14, 15) an getrieben wird, dessen mit der Antriebswelle (1) syn chron angetriebener Zahnrädersatz (4, 6) eine von 1 verschiedene Übersetzung hat, welchem Satz ein eine Zusatzbewegung erzeugendes Getriebeteil (7 bis 11 bzw. 14, 15) nachgeschaltet ist, welches mit seinem Abtrieb (9 bzw.15) diese Zusatzbewegung auf das genannte antreibende Glied (2) überträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das nachgeschaltete Getriebeteil aus einer mit dem Abtriebsrad (6) des ein Zahnrad paar bildenden Zahnrädersatzes verbundenen Kurven scheibe (7) und einem in Achsrichtung auf das an treibende Getriebeglied (2) wirkenden Keilgetriebe (8 bis 11), das durch die Kurvenscheibe (7) betätigt wird, besteht. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das nachgeschaltete Getriebeteil aus einem mit dem Abtriebsrad (6) des ein Zahnradpaar bildenden Zahnrädersatzes verbundenen weiteren Zahnradpaar (14, 15) besteht, welches ein dem ersten Zahnradpaar gleiches, von 1 verschiedenes über setzungsverhältnis hat und dessen Antriebsrad exzen trisch auf einer Zwischenwelle (5) gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5501458A CH366193A (de) | 1958-01-23 | 1958-01-23 | Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben |
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Publications (1)
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| CH366193A true CH366193A (de) | 1962-12-15 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH366193A (de) |
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1958
- 1958-01-23 CH CH5501458A patent/CH366193A/de unknown
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