CH366193A - Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben

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CH366193A
CH366193A CH5501458A CH5501458A CH366193A CH 366193 A CH366193 A CH 366193A CH 5501458 A CH5501458 A CH 5501458A CH 5501458 A CH5501458 A CH 5501458A CH 366193 A CH366193 A CH 366193A
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CH5501458A
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Kurt Prof Dr Ing Glaeser
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Inst Werkzeugmaschinen
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    • F16H—GEARING
    • F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/12—Gearings comprising primarily toothed or friction gearing, links or levers, and cams, or members of at least two of these types
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
    • F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
    • F16H1/16—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H57/02—Gearboxes; Mounting gearing therein
    • F16H57/021—Shaft support structures, e.g. partition walls, bearing eyes, casing walls or covers with bearings
    • F16H2057/0213—Support of worm gear shafts

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Description


      Einrichtung    zur Beeinflussung des Laufes von     Zahnradgetrieben,     vorzugsweise Schneckengetrieben    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben,  vorzugsweise von Schneckengetrieben, deren eines  Getriebeglied dem mit ihm zusammenwirkenden. an  deren Getriebeglied laufend zusätzliche positive und  negative Drehungen erteilt.  



  Die bekannten Einrichtungen dieser Art, die die  Erzielung eines geräuscharmen Laufes der mit ihnen  erzeugten Zahnräder bezwecken, suchen durch die  Erhöhung der Gleichförmigkeit der Übersetzung die  Fehler auszugleichen oder -unwirksam zu machen,  die sich auf die mit ihnen erzeugten Zahnradgetriebe  übertragen und dabei Schwingungen und Geräusche  erzeugen.  



  Man hat z. B zur Erzielung eines möglichst kon  stanten     übersetzungsverhältnisses    von Teilgetrieben  an dem einen der beiden zusammenwirkenden Glieder  eine     mitumlaufende    Polarkurve angeordnet, von der  aus das andere Getriebeglied mittels Hebeln, Ge  windespindeln, Keilen oder dergleichen verschoben  wird, so dass dem ersteren eine zusätzliche Drehung  erteilt und seine Drehungsfehler ausgeglichen werden.  



  Bei einer weiteren Einrichtung wurde zur Er  höhung der kinematischen Genauigkeit von     mittels          Korrektionskurven    arbeitenden Zahnradgetrieben     eine     die Ungleichförmigkeit einer Bewegung enthaltende  Kurve angeordnet, die das eine     Getriebeglied    selbst  axial derart verschiebt, dass die innerhalb     einer    Um  drehung dieses Gliedes vorhandenen Abweichungen  der Bewegung des anderen Getriebegliedes von dessen  gleichförmiger Drehung aufgehoben werden.  



  Bei allen diesen Einrichtungen hat man also die  Lage des Teilungsfehlers unverändert gelassen. Man  hat lediglich die Grösse des Teilungsfehlers geändert,  so dass die immer noch vorhandenen kleinsten Tei  lungsfehler eines mit einem solchen korrigiert ange-         triebenen    Teilgetriebe erzeugten Zahnrades in allen  Schnitten senkrecht zur Achse an der gleichen  Stelle des Radumfanges liegen, wodurch besonders bei  hochtourigen Getrieben immer noch wesentliche  Schwingungen und Geräusche entstehen.  



  Durch die     Erfindung    soll auch dieser Nachteil  noch beseitigt und     eine    Einrichtung z. B. für Teil  getriebe der angeführten Art geschaffen werden, die  einen sehr hohen Grad geräuscharmen Laufes der       mit        Hilfe    des     Teilgetriebes    erzeugten Zahnräder ge  währleistet.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass zusammen mit  dem mit einer Antriebswelle verbundenen antreiben  den Getriebeglied des Zahnradgetriebes ein zusätz  liches Getriebe angetrieben     wird,    dessen mit der An  triebswelle     synchron    angetriebener     Zahnrädersatz    eine  von 1 verschiedene Übersetzung hat, welchem Satz  ein eine Zusatzbewegung erzeugendes Getriebeteil       nachgeschaltet    ist, welches mit seinem Abtrieb diese  Zusatzbewegung auf das     erwähnte    antreibende Ge  triebeglied überträgt.  



  In den Zeichnungen ist die Erfindung beispiels  weise dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung eines nach  dem Erfindungsgedanken arbeitenden Teilschnecken  getriebes einer     Zahnräder-Wälzfräsmaschine,          Fig.    2 eine weitere Ausführungsart der erfindungs  gemässen Einrichtung.  



  Auf der Antriebswelle 1 der Getriebeanordnung  nach     Fig.    1 sitzt     einerseits    eine Schnecke 2, die     ein     Schneckenrad 3 treibt, anderseits ein Stirnrad 4. Das  Rad 4 steht mit einem auf einer Zwischenwelle 5 an  geordneten Stirnrad 6 in Eingriff. Statt des Stirnrad  paares 4, 6 kann auch ein aus mehr als zwei Rädern  bestehender Rädersatz, dessen     Übersetzungsverhältnis         von 1 abweicht, angeordnet sein. Auf der Zwischen  welle 5 ist eine Scheibe 7 vorgesehen, die an ihrem  Umfang eine Kurve trägt. Mit dieser Kurvenscheibe  7 steht ein Finger 8 in Berührung. Dieser ist an einem  Keil 9 angeordnet, welcher mittels einer Druckfeder  11 ständig gegen die     Kurvenscheibe    7 gepresst wird.

    An der     Schrägfläche    10 des Keiles 9 liegt ein Druck  stück 12 an, das durch eine Feder 13 ständig in  Anlage mit der     Schrägfläche    10 gehalten wird.  



  Die Wirkungsweise dieser Getriebeanordnung ist  wie folgt:  Über das Räderpaar 4, 6, dessen     übersetzungs-          verhältnis    unterschiedlich von 1 : 1 ist, wird die Be  wegung der Welle 1 auf die Scheibe 7 übertragen.  Die auf der Scheibe 7 vorgesehene Kurve bewegt den  Keil 9 hin und her. Durch     die        Schrägfläche    10 wird  diese Bewegung über das Druckstück 12 auf die Welle  1 und damit auch auf die Schnecke 2 übertragen, die  dadurch in an sich bekannter Weise eine ständige  Veränderung ihrer axialen Lage erfährt.  



  Die Wahl des Übersetzungsverhältnisses des Zahn  räderpaares 4, 6 und die Gestaltung der Kurve 7 wer  den derart getroffen, dass durch die axiale Verschie  bung der Schnecke dem Schneckenrad 3 ständig ge  wünschte Drehbeschleunigungen und     -verzögerungen     erteilt werden, so dass erst nach einer gewissen An  zahl von Umdrehungen desselben die gleich fehler  hafte Umdrehung wieder auftritt. Dadurch wird er  reicht, dass bei der Anwendung dieser Getriebeanord  nung     gleichgrosse    Teilfehler am erzeugten Rad nicht  parallel zu seiner Radachse, sondern schraubenför  mig verlaufend auftreten.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 ist der       Antriebswelle    8 eines Schneckengetriebes 2, 3 ein  Zwischengetriebe vorgeschaltet. Dieses besteht aus  einem Räderpaar 4, 6, der Zwischenwelle 5 und  einem Räderpaar 14, 15. Das den Antrieb für das  Schneckengetriebe 2, 3 einleitende, auf der Welle 1  sitzende Zahnrad 4 des Räderpaares 4, 6, und das  auf der Welle 5 des Zwischengetriebes sitzende Zahn  rad 6 haben ein nahe bei 1 : 1 liegendes     überset-          zungsverhältnis.    Auch das auf der Zwischenwelle 5  befestigte Zahnrad 14 des Räderpaares 14, 15 und  das auf der die Schnecke 2 des Schneckengetriebes 2,  3 antreibenden Welle 16 sitzende Zahnrad 15     haben       ein gleiches, nahe bei 1 :

   1 liegendes     übersetzungs-          verhältnis.    Das Übersetzungsverhältnis des gesamten  Zwischengetriebes 4, 5, 6, 14, 15 ist jedoch 1 : 1.  Das Zahnrad 14 des Räderpaares 14, 15 ist exzen  trisch auf der Zwischenwelle 5 befestigt.  



  Auch durch diese Ausbildungsart der Getriebe  anordnung wird erreicht, dass dem Schneckenrad 3  zusätzliche Drehbeschleunigungen und     -verzögerun-          gen    erteilt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise von Schnecken getrieben, deren eines Getriebeglied dem mit ihm zusammenwirkenden anderen Getriebeglied laufend zusätzliche positive und negative Drehungen erteilt, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit dem mit einer Antriebswelle (1) verbundenen antreibenden Getriebeglied (2) des Zahnradgetriebes ein zusätz liches Getriebe (4 bis 11 bzw. 4, 5, 6, 14, 15) an getrieben wird, dessen mit der Antriebswelle (1) syn chron angetriebener Zahnrädersatz (4, 6) eine von 1 verschiedene Übersetzung hat, welchem Satz ein eine Zusatzbewegung erzeugendes Getriebeteil (7 bis 11 bzw. 14, 15) nachgeschaltet ist, welches mit seinem Abtrieb (9 bzw.
    15) diese Zusatzbewegung auf das genannte antreibende Glied (2) überträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das nachgeschaltete Getriebeteil aus einer mit dem Abtriebsrad (6) des ein Zahnrad paar bildenden Zahnrädersatzes verbundenen Kurven scheibe (7) und einem in Achsrichtung auf das an treibende Getriebeglied (2) wirkenden Keilgetriebe (8 bis 11), das durch die Kurvenscheibe (7) betätigt wird, besteht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das nachgeschaltete Getriebeteil aus einem mit dem Abtriebsrad (6) des ein Zahnradpaar bildenden Zahnrädersatzes verbundenen weiteren Zahnradpaar (14, 15) besteht, welches ein dem ersten Zahnradpaar gleiches, von 1 verschiedenes über setzungsverhältnis hat und dessen Antriebsrad exzen trisch auf einer Zwischenwelle (5) gelagert ist.
CH5501458A 1958-01-23 1958-01-23 Einrichtung zur Beeinflussung des Laufes von Zahnradgetrieben, vorzugsweise Schneckengetrieben CH366193A (de)

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