CH366490A - Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichen - Google Patents
Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D90/62—Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
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Description
Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichen Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichen. Dieselbe zeichnet sich aus durch einen an einem Hubseil hängenden Kessel mit sich nach unten trichterförmig verjüngendem Mantel, an welchem ein Boden schwenkbar angebracht ist, der automatisch mittels eines Halteorganes am Mantel lösbar festgehalten wird, wenn er in eine Lage verschwenkt wird, in welcher er den Mantel nach unten abschliesst. Dieser Kessel kann auf sehr einfache Weise entleerbar sein, lediglich durch Lösen des Halteorgans, statt in bisher üblicher Weise den Kessel zu kippen. Aus der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes wird hervorgehen, dass es besonders zweckmässig ist, eine Bedienungsstange zum Ergreifen und Lösen des Halteorganes vorzusehen. In der Zeichnung sind: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines auf zieh- und absenkbaren Kessels, in der auch die Anwendung einer diesem Kessel zugeordneten Bedienugsstange gezeigt ist; Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Ende der Bedienungsstange in grösserem Masstab, und Fig. 3 ein Schnitt gemäss der Linie III-III von Fig. 2. Die in Fig. 1 gezeigte Transportvorrichtung besteht aus einem an einem Hubseil hängenden Kessel 1 und aus einer Bedienungsstange 2, mit welcher ein schematisch angedeuteter Arbeiter 3 den Kessel zur Entleerungsstelle heranholen und entleeren kann. Der Kessel 1 weist einen sich nach unten trichterförmig verjüngenden Mantel 4 auf, an welchem ein Boden 5 mittels eines Scharniers 6 schwenkbar angebracht ist. An der dem Scharnier 6 entgegengesetzten Seite ist der Boden 5 mit einer Nase 7 versehen, die mit einer Nase 8 in Eingriff gebracht werden kann, um den Boden 5 in der in vollen Linien gezeigten Schliesslage festzuhalten. Die Nase 8 befindet sich am Ende eines nach unten ragenden Armes 9 eines bei 10 am Mantel 4 angelenkten, zweiarmigen Hebels, dessen anderer Arm 11 einen runden Querschnitt hat und zuerst vom Mantel 4 weg und dann nach oben gebogen ist. Das Gewicht des oberen Armes 11 ist bestrebt, den Hebel 9, 11 im Uhrzeigersinne von Fig. 1 zu verschwenken, so dass die Nase 8 am Mantel 4 anliegt, wenn der Boden 5 sich in seiner strichpunktiert gezeichneten Öffnungslage 5' befindet. Die Nase 7 ist oben mit einer schrägen Anschlagfläche 7' versehen, die beim Zuschlagen des Bodens, z. B. beim Abstellen des Kessels auf dem Erdboden, auf eine schräge Anschlagfläche 8' trifft, die unten an der Nase 8 vorgesehen ist, wobei der Hebel 9, 11 etwas im Gegenuhrzeigersinne verschwenkt wird, so dass hierauf die Nasen 7 und 8 miteinander in Eingriff kommen und durch automatisches Zurückverschwenken des Hebels in diesem gehalten werden. Der Kessel ist etwas unterhalb seines oberen Randes mit einer Traverse 12 versehen, die in der Mitte ein Loch 13 aufweist, mittels welchem das Hubseil 14 an der Traverse befestigt ist. An der Traverse 12 ist bei 15 das obere Ende einer kleinen Kette 16 befestigt, deren unteres Ende bei 17 am Boden 5 befestigt ist. Die Kette 16 ist nur so lang, dass sich der Boden 5 bei Lösung des Eingriffes der Nasen 7 und 8 nur bis zu der dargestellten Öffnungslage 5'verschwenken kann. Die Bedienungsstange 2 ist an ihrem einen Ende mit einer Greifvorrichtung versehen, die aus einem halbzylindrischen, an seinen Ecken abgerundeten Blechstück 18 besteht, des längs eines Teiles seiner Mittel-Mantellinie am Stangenkörper 19 befestigt ist und ein in dieser Mittellinie liegendes Loch 20 aufweist. Der Durchmesser dieses Loches 20 ist nur wenig grösser als derjenige des Querschnittes des oberen Armes 11 des Hebels 9, 11. In der Zeichnung ist ferner ein Gerüst 21 ange- deutet, auf dem eine Rutsche 22 angebracht ist, deren unteres Ende durch eine Fensteröffnung 23 eines Gebäudes 24 in dieses hineinragt, in welchem sich der Arbeiter 3 befindet. Ein Schubkarren 25 befindet sich unter dem unteren Ende der Rutsche 22. Die beschriebene Transportvorrichtung wird wie folgt benützt: Der Kessel 1 wird am Erdboden mit Mörtel, Sand oder dergleichen gefüllt und mittels des Seiles 14 z. B. einer nicht dargestellten Winde hochgezogen. Wenn der Kessel 1 sich in der gewünschten Höhe befindet und die Winde von Hand oder automatisch abgestellt worden ist, hängt der Kessel bei senkrechtem Seil 14 ausserhalb des Gerüstes 21. Bisher war es nun üblich, dass ein auf dem Gerüst stehender Arbeiter den Kessel von Hand heranholte und ihn durch Kippen auf die Rutsche 22 entleerte, während ein anderer Arbeiter 3 das von der Rutsche in den Schubkarren 25 fallende Material wegschaffte. Der auf dem Gerüst stehende Arbeiter ist nunmehr überflüssig, indem der Arbeiter 3 mit der Bedienungsstange 2 den Kessel heranholt und in die dargestellte Lage bringt. Hierzu muss der Arbeiter 3 das halbzylindrische Blech 18 mit nach unten offener Wölbung auf den Arm 11 legen, was sehr leicht zu bewerkstelligen ist. Fährt der Arbeiter 3 nun mit der Stange 2 etwas vorwärts und rückwärts, so kommt der Arm 11 vor das Loch 20 und fällt automatisch in letzteres hinein. Wenn der Arbeiter 3 den Kessel 1 in die dargestellte Lage gezogen hat, gibt er der Stange 2 einen Stoss, wodurch der Hebel 9, 11 im Gegenuhrzeigersinne verschwenkt wird und somit die Nasen 7 und 8 ausser Eingriff kommen und sich der Boden 5 durch sein Eigengewicht und die Last des Materials öffnet. Nach Entleerung des Kessels führt der Arbeiter 3 den Kessel mit der Stange 2 noch etwa in seine ursprüngliche Aufhängelage zurück und hebt dann die Stange 2 vom Hebelarm 9 ab. Wenn der Kessel 1 herabgelassen wird, schliesst sich der Boden 5 beim Abstellen auf den Erdboden automatisch, so dass der Kessel wieder gefüllt werden kann. An sich könnte man anstelle des Greiforganes 18, 20 auch eine einfache Öse verwenden. Es wäre aber dann sehr schwierig, den Hebelarm 11 einzufangen. Die Form des gewölbten Bleches 18 ist dagegen nicht sehr kritisch; das Profil des mit dem Blech geformten Kanals könnte z. B. auch trapezförmig sein. Statt die Form eines Kanals mit gegen die Kanalsohle sich verjüngendem Querschnitt zu haben, könnte das Blech 18 auch trichterförmig sein, und ein entsprechendes Loch 20 bilden. Es kann unter Umständen erwünscht sein, zwischen dem Hebelarm 11 und dem Mantel 4 eine Druckfeder vorzusehen, die den als Halteorgan für den Boden dienenden Hebel 9, 11 im Uhrzeigersinne zu drehen sucht. In diesem Falle ist es überflüssig, den Hebelarm 11 so zu dimensionieren, dass sein Gewicht zum Schliessen genügt. Doch ist die Ausführung ohne Feder ihrer Einfachheit halber im allgemeinen vorzuziehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichen, gekennzeichnet durch einen an einem Hubseil hängenden Kessel (1) mit sich nach unten trichterförmig verjüngendem Mantel (4), an welchem ein Boden (5) schwenkbar angebracht ist, der automatisch mittels eines Halteorganes (9,11) am Mantel lösbar festgehalten wird, wenn er in eine Lage verschwenkt wird, in welcher er den Mantel unten abschliesst.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan als doppelarmiger Hebel (9, 11) augebildet ist, wobei ein nach unten ragender Hebelarm (9) an seinem unteren Ende mit einer Nase (8) versehen ist, die mit einer Nase (7) zum Eingriff kommen kann, die am Boden (5) angebracht ist.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nasen (7, 8) mit schrägen Anschlagflächen (7' bzw. 8') versehen sind, die beim Zuschlagen des Bodens (5) aufeinander treffen, wobei der Hebel (9, 11) so verschwenkt wird, dass die Nasen miteinander in Eingriff kommen und durch automatisches Zurückschwenken des Hebels in diesem gehalten werden.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9, 11) durch das Gewicht des anderen Hebelarmes (11) zurückverschwenkt wird.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel mittels einer Feder zurückverschwenkt wird.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Bedienungsstange (2), die an einem Ende mit einem zum Ergreifen des anderen Hebelarmes (1]) dienenden Greiforgans (18, 20) versehen ist.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiforgan aus einem Blech (18) besteht, das zu einem Kanal mit gegen die Kanalsohle sich verjüngendem Querschnitt geformt ist und das in der Kanalsohle mit einem auf den zuletzt genannten Hebelarm (all) passenden Loch (20) versehen ist.7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiforgan die Form eines in ein auf den andern Hebelarm (11) passendes Loch mündenden Trichters hat.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des oberen Randes des Aufzugskessels (1) eine Traverse (12) vorgesehen ist, die zum Anhängen des Kessels am Hubseil (14) dient, und an der ein Zugorgan (16) befestigt ist, das anderseits am Boden (5) festgemacht ist um dessen Öffnungslage (5') festzulegen.
Priority Applications (3)
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| CH6974159A CH366490A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Transportvorrichtung für Mörtel, Sand und dergleichen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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1959
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1960
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Also Published As
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| FR1248868A (fr) | 1960-12-23 |
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