CH366973A - Verfahren zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von nichttextilen Gegenständen aus linearen, hochmolekularen Polymeren von a-Olefinen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von nichttextilen Gegenständen aus linearen, hochmolekularen Polymeren von a-Olefinen

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CH366973A
CH366973A CH6811159A CH6811159A CH366973A CH 366973 A CH366973 A CH 366973A CH 6811159 A CH6811159 A CH 6811159A CH 6811159 A CH6811159 A CH 6811159A CH 366973 A CH366973 A CH 366973A
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CH
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improving
linear
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olefins
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CH6811159A
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Inventor
Bonvicini Alberto
Postal Renzo
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Montedison Spa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/12Chemical modification
    • C08J7/16Chemical modification with polymerisable compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08J2323/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers
    • C08J2323/26Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment
    • C08J2323/30Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment by oxidation

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Description


  
 



  Verfahren zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von nichttextilen Gegenständen aus linearen, hochmolekularen Polymeren von   a-Olefinen   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein   'rfahren    zur Verbesserung der Affinität von nicht  estilen    Gegenständen aus linearen hochmolekularen Polymeren von a-Olefinen gegenüber Farbstoffen lurch Aufpfropfen von Polymerketten, welche die notwendigen reaktionsfähigen sauren oder basischen Gruppen liefern können, auf solche Gegenstände.



  Ein Verfahren dieser Art ist in der Patentschrift   Nr.    361126 beschrieben.



   Es ist bekannt, dass die geringe Farbstoffaffinität   on    Gegenständen aus Polyolefinen im wesentlichen   uf    das Fehlen von reaktionsfähigen Gruppen, welche   X erschiedene    Substanzen chemisch binden können, zurückzuführen ist. Gemäss der in der obigen Patentschrift beschriebenen Erfindung wird diese Schwie  rigkeit      übenvunden    durch Aufpfropfen von Polymeren von verschiedenen Monomeren, wie Vinylestern stickstoffhaltigen Vinylmonomeren, basischen   Xcnlaten    und Derivaten von Maleinsäureanhydrid und Acrylsäure, auf die Gegenstände.



   Die vorliegende Erfindung sieht nun ein Verfahren zur Verbesserung der Farbaffinität von nichttextilen Artikeln aus linearen, hochmolekularen Polymeren von   a-Olefinen    vor, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass auf das vorher peroxydierte Polymer solche Polymerketten aufgepfropft werden, welche sich von heterocyclischen. stickstoffhaltigen Monomeren ableiten, die wenigstens eine Isopropenylgruppe enthalten. Das erfindungsgemässe Verfahren ist besonders geeignet für Gegenstände aus linearem, hochmolekularem kristallinem Polypropylen.



   Vorzugsweise werden Isopropenylpyridine ver  endet,    und zwar 2-, 3- und 4-lsopropenylpyridin, sowie solche Isopropenylpyridine, welche am heterocyclischen Ring Methylgruppen tragen.



   Das Aufpfropfen kann in gasförmiger Phase oder in Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel, vorzugsweise in einem sauerstofffreien Medium, an den Gegenständen durchgeführt werden, welche Peroxyd- oder Hydroperoxydgruppen enthalten können.



   Das Monomer kann allein oder zusammen mit einem anderen polymerisierbaren Monomer, wie Acrylnitril, Styrol oder   SIethacrylat,    verwendet werden.



   Wenn die Pfropfpolymerisation beendet ist, ist es zweckmässig, die Gegenstände sorgfältig mit Lösungsmitteln zu waschen, welche die geringen Mengen von zurückgebliebenem unpolymerisiertem Monomer und alles nicht aufgepfropfte Polymer zu entfernen vermögen. Nach dem Trocknen können sie dann gefärbt und fertiggestellt werden.



   Beispiel
10 g eines in biaxialer Richtung gestreckten,   25, je    dicken Polypropylenfilms, welcher aus einem Polymer mit einer Grenzviskosität von 2,05, einem Aschengehalt von   0,0150,10,    einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 96,70/0 besteht, werden in einem ventilierten Ofen 4 Stunden lang auf   95o C    erhitzt, bis ein   Peroxydgruppengehalt    von 0,25   O/o    erreicht ist.



   Der peroxydierte Film wird dann in einem evakuierten, auf   80O C    erhitzten Reaktionsgefäss aufgehängt, welches eine Mischung von 10 g Isopropenylpyridin und   10g    Acrylnitril enthält.



   Nach 4 Stunden wird der Film aus dem Reaktionsgefäss entnommen, zunächst mit verdünnter Schwefelsäure bei   900 C    und dann mit einer siedenden Ben  zol-Aceton-(5O50)-Mischung    gewaschen. Die prozentuale Gewichtserhöhung des Films beträgt   8,5 0/o.     



   Der so behandelte Film zeigt eine Affinität gegenüber folgenden sauren   Wollfarbstoffen:   
Diachromgelb R. C., Wollrot B, Alizarinblau ACF.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von nichttextilen Gegenständen aus linearen, hochmolekularen Polymeren von t-Olefinen, dadurch gekennzeichnet, dass auf das vorher peroxydierte Polymer solche Polymerketten aufgepfropft werden, welche sich von heterocyclischen, stickstoffhaltigen Monomeren ableiten, die wenigstens eine Isopropenylgruppe enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Monomer 2-Isopropenylpyridin, 3-Isopropenylpyridin, 4-Isopropenylpyridin oder ein Methyl-isopropenylpyridin verwendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Monomer in Mischung mit einem auf das Polymer aufpfropfbaren Vinylmonomer verwendet wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass als Vinylmonomer Acrvlnitril, Styrol oder Methacrylat verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufpfropfen in Dampfphase oder in Lösung durchgeführt wird.
    PATENTANSPRUCH II Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von Gegenständen aus kristallinem Polypropylen.
CH6811159A 1958-01-10 1959-01-08 Verfahren zur Verbesserung der Farbstoffaffinität von nichttextilen Gegenständen aus linearen, hochmolekularen Polymeren von a-Olefinen CH366973A (de)

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