CH368034A - Untersetzungsgetriebe - Google Patents

Untersetzungsgetriebe

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CH368034A
CH368034A CH6712458A CH6712458A CH368034A CH 368034 A CH368034 A CH 368034A CH 6712458 A CH6712458 A CH 6712458A CH 6712458 A CH6712458 A CH 6712458A CH 368034 A CH368034 A CH 368034A
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CH
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drum
stroke
reduction gear
gear according
brake band
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CH6712458A
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Gassner Johann
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Gassner Johann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Untersetzungsgetriebe       Die Erfindung betrifft ein     Untersetzungsgetriebe.     Das Getriebe kommt vor allem für Winden,     Hub-          wer#ke    und dergleichen in Frage. Es kann dazu dienen,  über eine Trommel auf einen flexiblen Zugstrang  oder, wenn nur kurze Strecken zu Überwinden sind,  auf eine Kurbel zu wirken. Ferner     lässt    !es sich zu  ,Antrieb von     Zahnradvorgelegen    oder     Riernentrieben     verwenden.

   Als Anwendungsgebiet sind namentlich  Arbeitsfahrzeuge, wie Schlepper mit anzuhebenden  landwirtschaftlichen     Anbaujogpräten,    Lastwagen mit       Aufzugswinden,    aber auch stationäre oder     vo#rüber-          gehend        #stationäre    Anlagen, wie Hub- oder Zugvor  richtungen auf Bahnhöfen,     Kranhubwetke    oder son  stige Seiltriebe in Betracht zu ziehen.  



  Als bekannt vorausgesetzt wird das Getriebe nach  der deutschen Patentschrift     Nr.   <B>938939,</B> um dessen  Weiterentwicklung es hier geht. Dieses bekannte       Untersetzungsgetriebe    besitzt zwei durch eine stirn  seitige Laufbahn einer rotierenden Scheibe in um  <B>1800</B> phasenverschobene Pendelbewegungen versetzte,  gleichachsig angeordnete Schwingen, welche im stän  digen Wechsel<B>je</B> über eine     Mitnehmervorrichtung,     insbesondere über<B>je</B> eine an den Schwingen     Angel     brachte     Klinkc    -und<B>je</B> ein zentrisch zur     Schwingen-          achse    liegendes     Rastenrad,

      !einer auf der     Schwingen-          ach,se    sitzenden Trommel -eine gleichsinnige,     Dreh-          bewegu.ng    verleihen. Die Scheibe erzeugt den     Vo#r-          wärtshub    (Arbeitshub) der Schwinge. Den     Rückwärts-          hub    (Leerhub) jeder Schwinge kann eine an ihr  angreifende Feder bewirken. Die beiden Schwingen  drehen die Trommel abwechselnd, z. B. um einen  Zahnabstand, im gleichen Sinne weiter. Sie halben  an ihren Enden Rollen, die sich auf der endlosen  Laufbahn der Scheibe abwälzen.

   In diesem bekannten  Falle liegt diese Laufbahn     in,ein    und derselben schräg  zur Scheibenwelle gerichteten Ebene. Der Vorwärts  hub dauert daher ebenso lang wie der     Rückwärtshub.       Jeder dieser beiden<B>Hübe</B> nimmt also für sich einen  Laufbahnabschnitt von     18011    in Anspruch. Die Praxis  hat nun ergeben,     dass    diese     Ausführungsform    ziem  lich ruckartig arbeitet.

   Der Grund ist     dnerseits    die  hohe Geschwindigkeit<B>je</B> Arbeitshub, anderseits der  Umstand,     dass    infolge des Spieles in den     übertra-          gungselementen    der wirksame Arbeitshub der einen  Schwinge schon beendet ist, ehe der wirksame. Ar  beitshub der anderen Schwinge beginnt. Die Vorrich  tung arbeitet daher noch, unruhig.  



  Die Erfindung behebt diesen Mangel. Sie schlägt       hierzueine        Ausführungsforrn    vor, deren Kennzeichen  darin besteht,     dass    der den     Vorwärtshub    der Schwinge,  erzeugende Laufbahnabschnitt der Scheibe länger ist  als der den     Rückwärtshub    bestimmende Laufbahn  abschnitt. Auf diese, Weise wird erreicht,     dass    der       Vo,rwärtshu#b   <B>je</B> Umdrehung der Scheibe jetzt mehr  Zeit zur Verfügung hat, was schon eine gewisse Be  ruhigung des Ganges zur Folge hat. Der     Rückwiärts-          hub    geht dafür nunmehr rascher vonstatten.

      Um beim     Vorwärtshub    das Spiel, an den     über-          tragungselementen    rascher aufzuholen,     lässt    man     rrnit     Vorteil den     Anfangsgbschnitt    des den     Vorwärtsblub     erzeugenden     Laufbahnabschnittes    der Scheibe rascher  ansteigen als den anschliessenden, den Arbeitshub er  zeugenden Abschnitt. Es verbleibt dann für den Ar  beitshub noch mehr Zeit.

   Am besten wählt man den  den Arbeitshub erzeugenden     Laufbahnabschnitt    der  Scheibe etwas grösser als     18011.    Dann setzt nämlich der  Arbeitshub der einen Schwinge schon ein, bevor der       Arbcitshub    der anderen Schwinge endet. Die durch  die Schwingen abwechselnd,' erzeugten     Vorschubbewe-          gungen    greifen in diesem Falle ohne Unterbrechung,  ja sogar mit     geringer-er        überlappung    ineinander, so       dass    eine annähernd     ffieichförmige    Drehbewegung der  Trommel erzielt wird.

        Bei Verwendung nur einer Scheibe ist der     Rück-          wärtshub,    wie erwähnt, durch eine Feder oder der  gleichen zu erzeugen. Einer solchen Feder bedarf  es aber nicht, wenn man zwei gleichachsig angeord  nete, Scheiben vorsieht, deren gleichartig ausgebildete  Laufflächen einander gegenüberliegen und parallel  zueinander verlaufen.

   Die an den Schwingen     befind,-          liehen    Laufrollen werden dann zwischen beiden Lauf  bahnen geführt, wobei der Laufbahnabschnitt der  einen Scheibe den Vorwärtshub und der ergänzende       Laufflächenabschnitt    der anderen Scheibe den     Rück-          wärtshuberzeugt.    Beide Scheiben können aus einem  Stück gearbeitet sein. Ihre Laufbahnen bilden dann  die Seitenwände einer Nut.  



  Das     erfindun-        emässe    Getriebe hat den Vorteil,       CS9          dass    ein sehr grosses     Untersetzungsverhältnis    erzielt  werden kann, das -sich bei den üblichen Getrieben nur  durch eine Anzahl von Vorgelegen erreichen     lässt.    Um  bei Verwendung von     Klinken-Zahnkranz-Gesperren     als     Mitnehmervorrichtungen    dieses Verhältnis ohne  Vergrösserung des     Zahnkranzdurchmessers    und bei  gleichbleibender Zähnezahl noch günstiger zu ge  stalten, nämlich zu verdoppeln, wird vorgeschlagen,

    den Arbeitshub jeder Schwinge<B>je</B> Schwingung auf  einen halben Zahnabstand zu bemessen und die Zähne  der beiden Zahnkränze     umeinen    halben Zahnabstand  gegeneinander zu, versetzen.  



  Die gleiche Wirkung     lässt    sich dadurch erzielen,  <B>C</B>       dass    man bei nicht gegeneinander versetzten Zähnen  der     Zahnkränze    die eine     Vorschubklinke    um einen  halben Zahnabstand länger ausführt als die andere  Schubklinke.  



  Das Getriebe kann auch eine Bremse aufweisen,  die beim Lösen der     Vorschübklinken    selbsttätig in  Wirkung tritt und mit der auch die     rücklä'ufige    Be  wegung der Last, z. B. das Absenken der Last, ge  steuert werden kann.  



  Die Zeichnung     veranschaulichtein        Ausführungs-          beispiel,    und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> die Seitenansicht des Getriebes,       Fig.    2 eine Ansicht des in     Fig.   <B>1</B> rechts     befind-          liehen    Teil s, teils im Schnitt, und       Fig.   <B>3</B> die Abwicklung der Laufbahnen zweier  Scheiben.  



  Auf der z. B. motorisch angetriebenen Triebwelle  <B>1</B> sitzen gleichachsig die beiden Scheiben 2, zwischen  deren einander     im    Abstand gegenüberliegenden, par  allel zueinander verlaufenden     stimseitigen        Lauf-          'bahnen   <B>3</B> die Laufrollen 4 liegen, die an dem freien  Ende der Schwingen<B>5</B> befestigt sind. Bezogen auf die  Laufbahnen der Scheiben 2 sind die Schwingen<B>5,</B>  also auch die Rollen 4, um<B>180,></B> gegeneinander ver  setzt. Beide Schwingen<B>5</B> sitzen lose drehbar auf der  Welle<B>6,</B> an der die Weile z. B. einer Seiltrommel an  gekuppelt sein kann. Gegen die Welle<B>6</B> hin weist  jede Schwinge<B>5</B> eine Klinke<B>7</B> auf, die auf die Zähne  des ihr zugeordneten Zahnkranzes<B>8</B> arbeitet.

   Die  Zahnkränze<B>8</B> sind an der Innenseite der Trommel  <B>9</B> angeordnet, die ihrerseits fest auf der Welle<B>6</B>  sitzt.    Die einander     getgenüberliegenden    Laufbahnen<B>3</B>  der Scheiben 2 sind in     Fig.   <B>3</B> abgewickelt gezeigt.  Zwischen ihnen sind die um<B>1800</B> gegeneinander ver  setzten Laufrollen 4 der beiden Schwingen<B>5</B> einge  zeichnet. Die Laufbahnen<B>3</B> weisen die Abschnitte a  und<B>b</B> auf. Der Abschnitt<B>b</B> ist wiederum in die Unter  abschnitte     c    und<B>d</B> unterteilt.  



  Der Laufbahnabschnitt a, der z. B.<B>1050</B> betragen  kann, dient zur Erzeugung des Rückhubes (Leerhub)  der Schwingen<B>5,</B> wobei die jeweilige Klinke<B>7</B> so  weit zurückgezogen wird, bis sie wieder in den     nächst-          hinteren    Zahn des zugehörigen Zahnkranzes<B>8</B> ein  greift. Die Rolle 4 benötigt dazu den Weg<I>e.</I>  



  Der Abschnitt<B>b</B> erzeugt den Vorwärtshub der  Schwingen<B>5,</B> bei dem die betreffende Rolle 4 den  Weg<B>f</B> zurücklegt.  



  Auf diesem Weg durchläuft die Rolle 4 zunächst  den     Anfangsabschnitt   <B>e,</B> wobei das Spiel zwischen  ihr und der Laufbahn<B>3</B> sowie zwischen Klinke und  Zahnkranz aufgeholt wird. Die Rolle 4 macht in  dieser Phase den Weg<B><I>g.</I></B> Der Abschnitt     c    kann z. B.  <B>700</B> betragen. Damit das Aufholen des Spieles rasch  erfolgt, steigen die Laufbahnen<B>3</B> im Abschnitt     c     stärker an als im Abschnitt<B>d.</B>  



  Sobald das Spiel aufgeholt ist, setzt der Arbeits  hub ein, der im Abschnitt<B>d</B> stattfindet und dem     Rol-          'lenweg    h -entspricht. Die Länge des Abschnittes<B>d</B>  beträgt zweckmässig etwas mehr als<B>1800,</B> im darge  stellten Beispiel<B>1850.</B> Dadurch wird erreicht,     dass     der Arbeitshub der einen Schwinge<B>5</B> schon einsetzt,  bevor     die    andere Schwinge<B>5</B> ihn beendet, so     dass     eine ununterbrochen fortlaufende praktisch fast  gleichförmige Drehung der Trommel<B>9</B> erfolgt.  



  Um eine besonders grosse Untersetzung zu     er-          'halten,    ist     d.ie    Anordnung so getroffen,     dass    die  Zähne des einen Zahnkranzes<B>8</B> gegen die Zähne  des anderen Zahnrades um einen halben Zahnabstand  versetzt sind und     dass    der Arbeitshub jeder Schwinge  <B>5 je</B> Schwingung nur einen halben Zahnabstand be  trägt.  



  Getriebe, auf die die Last auch in deren     Ruhe-          stellun.-    eine     rückzichende    Kraft ausüben, z. B. Hub  werke, müssen so ausgebildet sein,     dass    die Last auch  angehalten und     gewÜnschtenfalls    zurückgelassen, z. B.       Cr     gesenkt werden kann. Dazu sind die Klinken<B>7</B> ausser  Eingriff mit den Zahnrädern<B>8</B> zu bringen. Damit nun  die Last nach Lösung der Klinken<B>7</B> die Trommel<B>9</B>  nicht ohne weiteres in rückläufige Drehrichtung ver  setzen kann, ist eine Bremse vorgesehen, die selbst  tätig in Wirkung tritt, sobald die Klinken<B>7</B> zwecks  Beendigung des Hebevorganges ausgelöst werden.

    Hierzu ist auf der Trommel<B>9</B> ein Bremsband<B>10</B>  angeordnet. Am einen Ende des Bremsbandes<B>10</B>  greift ein ungefähr zur Trommelmitte hin zeigendes  Glied<B>11</B> an, das an seinem von der Trommel<B>9</B>  abgewandten Ende     verschwenkbar    gelagert ist. Am  anderen Ende des Bremsbandes<B>10</B> greift das un  gefähr     tangential    zur Trommel<B>9</B> gerichtete Glied 12  an, das mittels des Bolzens<B>13</B> an die trommelseitige  Hälfte dies Gliedes<B>11</B>     angelenkt    ist. Die Gelenkstelle      <B>13</B>     hä#n-t    an einer zwecks     Einstellunor        verlängerbaren     Stange 14, die das     Getriebegehäuse   <B>15</B> durchsetzt.

    Unterhalb des Gehäuses weist sie einen     bundartigen     Anschlag<B>16,</B> über dem Gehäuse<B>15</B> einen Kopf<B>17</B>  auf. Zwischen dem Kopf<B>17</B> und dem Gehäuse<B>15</B>  befindet sich eine Druckfeder<B>18,</B> die die Stange 14       hochzuzichen    trachtet.  



  Das     verschwenkbare    Glied<B>11</B> ist an seinem freien  Ende mittels eines Bolzens<B>19</B> an den senkrechten  Tragarm 20 des     Exzenterringes    21     angelenkt.    Der       zu-ehörize    Exzenter 22 sitzt auf der im     Getriebe-          (Tehäuse        -ela-erten    Welle<B>23,</B> die, mittels des Bedie  nungshebels 24 gedreht werden kann. An der Welle  <B>23</B> sind zwei (in der     Figg.   <B>1</B> sich deckend:--) Arme<B>25</B>  befestigt, die über<B>je</B> eine Feder<B>26</B> mit der Sperr  klinke<B>7</B> des einen     bzw.    des anderen Zahnkranzes<B>8</B>  gelenkig verbunden sind.  



  Nachstehend wird die Wirkungsweise der Bremse  beschrieben:  Während der Kraftübertragung liegt das Brems  band<B>10</B> auf der Trommel<B>9</B> lose auf. Es erzeugt also  keine unerwünschte     Bremswi#rkuing.    Die bei der Kraft  übertragung erfolgende Drehung der Trommel<B>9</B> (in  der     Fig.   <B>1</B> entgegengesetzt dem     Uhrzeigersinn)        wirkt     sogar öffnend auf das Bremsband<B>10.</B> Die Kraft  übertragung wird beendet, indem man den Bedie  nungshebel 24 um etwa<B>300</B> nach links     verschwenkt     (Stellung 24a).

   Dadurch werden über die Federn<B>26</B>  die Klinken<B>7</B> nach oben     verschwenkt    und so ausser  Eingriff mit den     Zahnkränzeil   <B>8</B> gebracht. Nun ist die  Trommel frei, so     dass    die Last an sich eine rück  läufige Bewegung (in der     Fig.   <B>1</B> Drehung im     Uhr-          zeigersinn)    erzeugen könnte. Dies verhindert die  selbsttätig in Wirkung tretende Bremse.

   Sobald     näln-          ]ich    die rückläufige Bewegung einsetzt, werden die  Glieder<B>11,</B> 12 infolge der, wenn auch zunächst noch  ganz schwachen Reibung zwischen     Brernsband    und  Trommel, aber auch infolge der     Zu,-kraft    der Druck  feder<B>18,</B> um den     Gclenkpunkt   <B>19</B> nach oben     ver-          schwenkt.    Es handelt sich hierbei um einen ganz  geringen Betrag     (Grösseno#rd#nung,ein    oder einige mm).

    Dieser Bewegung kann das Glied 12 wegen seiner  geringen Länge und seiner Richtung     tangential    zur  Trommel<B>9</B> nicht im gleichen Masse folgen wie das  längere und ungefähr senkrecht zur Trommel<B>9</B> lie  gende Glied<B>11,</B> was zur Folge hat,     dass    die Bremse  angezogen wird. Die Trommel<B>9</B> wird also blockiert,  die Last angehalten. Will man nun die Last senken,  so     verschwenkt    man den     Bedienungshebell    24 noch  weiter nach links, etwa um<B>900</B> (Stellung 24b).  Hierdurch wird, der Gelenkpunkt<B>19</B> des Gliedes<B>11</B>  zunächst angehoben, wobei sich auch die Tragstange  14 nach oben verschiebt und ihr Bund<B>16</B> noch vor  Erreichung der Endstellung des Hebels 24 am Ge  häuse<B>15</B> anschlägt.

   Der     Anlenkpunkt   <B>13</B> ist nun ein  Festpunkt, um den sich beim Weiterdrehen des  Hebels 24 das Glied<B>11</B> im     Uhrzeigersinn        ver-          schwenkt,    mit der Wirkung,     dass    sich sein Angriffs  punkt am Bremsband<B>10</B> nach unten bewegt und  die Bremse geöffnet wird. Je nachdem man die Last    ,langsamer oder schneller senken will, wird der  Bedienungshebel 24 mehr oder weniger nach links       verschwenkt.    Man hat es also in der Hand, die       Senkgeschwindigkeit    zu steuern.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Untersetzungsgetriebe mit zwei durch wenig stens eine stirnseitige Laufbahn einer rotierenden Scheibe in -um<B>180,1</B> phasenverschübene Pendelbewe gungen versetzten, gleichachsig, angeordneten Schwin gen, welche im ständigen Wechsel<B>je</B> über eine Mitnehmervorrichtung einer auf der Schwingenachse sitzenden Trommel eine gleichsinnige Drehbewegung verleihen, dadurch gekennzeichnet,
    dass der den Vor wärtshub der Schwingen erzeugende Laufbahn abschnitt der Scheibe länger ist als der für den Rückhub bestimmte Laufbahnabschnitt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den VoTwärtshub der Schwingen erzeugende Laufbahnabschnitt der Scheibe in dem beim Vorwärtshub das Spiel der übertragungselemente aufholenden Anfangsabschnitt rascher ansteigt als der anschliessende, den Arbeits hub erzeugende Laufbahnabschnitt.
    2. Untersetzungsgetriebc nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Arbeitshub erzeugende Laufbahnabschnitt der Scheibe etwas grösser als<B>1800</B> ist, so dass der Arbeitshub der einen Schwingee schon einsetzt, bevor der Arbeitshub der anderen Schwin-e endet.
    <B>3.</B> Untersetzunggsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeich net, dass zwei gleichachsig angeordnete Scheiben vor gesehen sind, deren gleichartig ausgebildete Lauf bahnen parallel,einander gegenüberliegen. 4-. Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass beide Scheiben aus einem einzigen Stück gearbeitet sindund ihre Laufbahnen die Seitenwände, ,einer Nut bilden.
    <B>5.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, mit Klinken-Zahnkranz- Gesperren als Mitnehmervorrichtungen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arbeitshub<B>je</B> Schwingung jeder Schwinge einen halben Zahnabstand beträgt und die Zähne der beiden Zahnkränze um einen halben Zahnabstand gegeneinander versetzt sind.
    <B>6.</B> Untersetzungsgretricbe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, mit Klinken-Zahn- kranz-Gesperren als Mitnehmervorrichtungen, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnkränze mit ihren Zähnen unversetzt zueinander liegen und dass die eine VorschubkÜnke um einen halben Zahnabstand länger ist als die andere und der Arbeitshub<B>je</B> Schwingung jeder SchvAnge einen halben Zahn abstand beträgt.
    <B>7.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch, mit einem die Trommel umschlingenden Bremsband, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsband in der der Arbeitsrichtung entgegengesetzten Drehrichtung selbsttätig in Wirkung tritt.
    <B>8.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> gekennzeichnet durch zwei Bremsbandbetätiggungsglieder, von denen das eine am einen Bremsbandende angreift und ungefähr zur Trommelmitte hin zeigt sowie an :seinem von der Trommel abgewandten Ende verschwenkbar ge lagert ist, während das andere Glied, das an die trommelseitige Hälfte des erstgenannten Gliedes an- gelenkt ist, am anderen Brernsbandende angreift und ungefähr tangential zur Trommel gerichtet ist.
    <B>9.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch -und Unteransprüchen<B>7</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeich net, dass die beiden Bremsbandbetätigungsglieder an ihrem gemeinsamen Gelenkpunkt an einer längs verschiebbaren, von einer Feder getragenen Stange hängen, deren Verschiebbarkeit durch einen An- schlag begrenzt ist, und dass das der Trommel ab gewandte Ende des erstgenannten verschwenkbaren Bremsbandbetätigungsgliedes, über eine Lage hinaus anhebbar ist, in welcher der Anschlag wirksam ge worden ist.
    <B>10.</B> Untersetzungsgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>8</B> und<B>9,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zum Anheben des zuletztgenannten ver- schwenkbaren Gliedes ein Bedienungshebel vorge sehen ist, der über einen auf seiner Achse sitzenden Exzenter und einen Exzenterring auf das freie Ende dieses verschwcnkbaren Gliedes wirkt.
    <B>11.</B> Untersetzunggsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungshebel und die Klinken der Mitnehmer- vorrichtungen durch Zugglieder, vorzugsweise Federn, miteinander verbunden sind, derart, dass die Klinken mittels des Bedienungs,hebels ausgelöst werden können.
CH6712458A 1957-12-23 1958-12-08 Untersetzungsgetriebe CH368034A (de)

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