CH368183A - Verfahren zur Herstellung von N-Aminoalkylderivaten von Azepinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Aminoalkylderivaten von Azepinen

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CH368183A
CH368183A CH569762A CH569762A CH368183A CH 368183 A CH368183 A CH 368183A CH 569762 A CH569762 A CH 569762A CH 569762 A CH569762 A CH 569762A CH 368183 A CH368183 A CH 368183A
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acid
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low molecular
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azepines
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CH569762A
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Walter Dr Schindler
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Geigy Ag J R
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      Verfahren        zur        Herstellung    von     N-Aniinoalkylderivaten    von     Azepinen       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein     Verfahren    zur  Herstellung von neuen basisch     alkylierten        Azepinen     mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften.  



       5-Dibenzo[b,f]azepin,    welches im folgenden als       Iminostilben        bezeichnet    wird, und Derivate desselben  sind bisher nicht     bekanntgeworden.    Es wurde nun ge  funden, dass     N-substituierte        Iminostilbene    der Formel I  
EMI0001.0016     
    worin X Wasserstoff, ein Halogenatom oder die     Me-          thylgruppe,    Y einen     Alkylenrest    mit 2-6 Kohlenstoff  atomen und     2-4.    Brückengliedern     zwischen    N und  Am,

   und Am einen     niedermolekularen        Dialkylam.ino-          rest,    worin die beiden     Alkylreste    auch     untereinander     verbunden sein können, bedeuten,     wertvolle    pharma  kologische Eigenschaften, insbesondere antiallergische  und sedative Wirksamkeit,     besitzen    und unter ande  rem zur Behandlung von gewissen Formen von     Gei-          steskrankheiten,    insbesondere Gemütsdepressionen, in  Betracht kommen.  



       Quaternäre        Ammoniumsalze,    die sich von den  vorstehend     definierten    tertiären Basen ableiten, wir  ken als     Gangl'ioplegica.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    zur     Herstellung     der     Verbindungen        der        Formel    I ist     dadurch;    gekenn  zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel     1I     
EMI0001.0043     
    worin R einen niedermolekularen     Alkylrest    und  n die     Zahl    1 oder 0 bedeutet, mit einem niedermole  kularen     Alkylierungsmittel    behandelt.

   Ausgangsstoffe  der     Formel        II    erhält man beispielsweise,     wenn    man       Ammoniak    oder ein niedermolekulares     Monoalk3,1-          amin        mit    einem reaktionsfähigen Ester     einer    Verbin  dung der Formel     III     
EMI0001.0056     
         umsetzt    sowie ferner z. B. durch Reduktion oder Hy  drierung eines     5-Cyanoalkyl-ininostilbens.    Als nie  dermolekulare     Alkylierungsmittel    kommen z.

   B.     Di-          methylsulfat,        Diäthylsulfat,        Methyljodid,        Äthyljodid,          Äthylbromid,        n-Propylbromid    und     p-Toluolsulfon-          säuremethylester        in.    Gegenwart     säurebindender    Mittel,  wie z. B. Natrium- oder     Kaliumcarbonat    und einem       inerten    organischen     Lösungsmittel,    und ferner z. B.  Formaldehyd in Gegenwart von Ameisensäure in Be  tracht.  



  Durch     Anlagerung    von Halogeniden oder     Sulfaten          allphatischer    oder     araliphatischer    Alkohole, z. B. von       Methy1jodid,        Dimethylsulfat,        Äthylbromid,        Äthyl-          jodid    oder     Benzylchlorid    können aus den     tertiären     Aminen der Formel I     in    üblicher Weise     monoquater-          näre        Ammoniumverbindungen    hergestellt werden,

   wo  bei die     Gruppe    Am reagiert.  



  Mit anorganischen oder     organischen    Säuren, wie       Salzsäure,        Bromwasserstoffsäure,    Schwefelsäure, Phos  phorsäure,     Methansulfonsäure,        Athandisulfonsäure,     Essigsäure,     Citronensäure,    Apfelsäure,     Bernsteinsäure,     Weinsäure,     Benzoesäure    und     Phthalsäure    können aus  den tertiären Basen     Salze    gebildet werden, welche     zum     Teil wasserlöslich sind.

   Ferner seien     Fumar-    und       Maleinsäure        genannt.         Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile Ge  wichtsteile, diese verhalten sich zu     Volumteilen    wie g  zu cm-. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden an  gegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Zu 10,6 Teilen     5-(fl-Amino-äthyl)-iminostilben     und 15 Teilen wasserfreiem,     gepulvertem        Natriumcar-          bonat    in 75     Volumteilen    Benzol lässt man bei     50-60      eine Lösung von 12,6     Volumteilen        Dimethylsulfat    in  25     Volumteilen    Benzol     zutropfen    und     erwärmt    das  Reaktionsgemisch anschliessend noch 4-5 Stunden  auf 60 .

   Hierauf lässt man es erkalten,     versetzt    es mit  etwa 100 Teilen Wasser und 50     Volumteilen    Äther,  trennt die organische Phase ab und extrahiert sie     mit          verdünnter        Salzsäure.    Beim Ansäuern des     salzsauren     Extrakts erhält man das rohe     5-(ss-Dimethylamino-          äthyl)-iminostilben,

      welches durch Destillation im  Hochvakuum gereinigt oder durch Behandlung mit       äthanolischer        Chlorwasserstofflösung    in das     Hydro-          chlorid        überführt    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-Aminoalkyl_- derivaten von Azepinen der Formel I EMI0002.0029 worin X Wasserstoff, ein Halogenatom oder die Me- thylgruppe, Y einen Alkylrest mit 2-6 Kohlenstoff atomen und 2-4 Brückengliedern zwischen N und Am, und Am einen niedermolekularen Dialkylamino- rest, worin die beiden Alkylreste auch untereinander verbunden sein können, bedeuten, dadurch gekenn zeichnet,
    dass man eine Verbindung der Formel 1I EMI0002.0038 worin R einen niedermolekularen Alkylrest und n die Zahl 1 oder 0 bedeutet, mit einem niedermolekularen Alkylierungsmittel behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines säurebindenden Mittels durchführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen tertiären Basen in ihre Salze mit anorganischen oder organi schen Säuren überführt.
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