CH372674A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

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CH372674A
CH372674A CH875263A CH875263A CH372674A CH 372674 A CH372674 A CH 372674A CH 875263 A CH875263 A CH 875263A CH 875263 A CH875263 A CH 875263A CH 372674 A CH372674 A CH 372674A
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CH875263A
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Walter Dr Schindler
Henri Dr Dietrich
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen        Verbindungen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer     N-heterocyclischer    Verbindun  gen mit wertvollen     pharmakologischen    Eigenschaften.  



  In einem aromatischen Ring     monohalogenierte,          N-substituierte        10,11-Dihydro-5-dibenzo(b,f)azepine     und     5-Dibenzo(b,f)azepine    sind bisher nicht bekannt  geworden.

   Es wurde nun gefunden, dass Verbindun  gen der Formel  
EMI0001.0009     
    worin X die Äthylen- oder     Vinylengruppe,    Y ein  Chlor- oder Bromatom, Z einen     Alkylenrest    mit 2-6       Kohlenstoffatomen,    wovon 2-4 in der direkten  Kette zwischen N und Am, und Am eine nieder  molekulare     Dialkylaminogruppe    bedeuten, wobei  auch einer der beiden     Alkylreste    von Am mit dem       Alkylenrest    Z verbunden sein kann, wertvolle phar  makologische Eigenschaften, insbesondere antialler  gische und sedative Wirksamkeit, besitzen und unter  anderem     zur    Behandlung von gewissen Formen von  Geisteskrankheiten, insbesondere Gemütsdepressio  nen,

   sowie zur Potenzierung der Wirkung anderer  Arzneistoffe, insbesondere von     Narkotica,    in Be  tracht kommen.  



       Quaternäre        Ammoniumsalze,    die sich von den  vorstehend definierten tertiären Basen, z. B. durch  Behandeln mit reaktionsfähigen Estern von     alipha-          tischen    oder     araliphatischen    Alkoholen, ableiten,  wirken als     Ganglioplegica.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  von neuen Verbindungen der Formel I ist nun da-    durch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der  Formel     I1     
EMI0001.0025     
    worin Ami eine primäre     Aminogruppe    oder eine       Monoalkylaminogruppe,    deren     Alkylrest    auch mit Z  verbunden sein kann, bedeutet, mit einem niedermole  kularen     Alkylierungsmittel    behandelt.

       Ausgangsstoffe     der Formel     II    erhält man beispielsweise, wenn man  Ammoniak oder ein niedermolekulares     Monoalkyl-          amin    mit einem reaktionsfähigen Ester einer Ver  bindung der Formel     III     
EMI0001.0035     
    umsetzt, sowie ferner z. B. durch Reduktion oder  Hydrierung eines     3-Halogen-5-cyanoalkyl-imino-          dibenzyls    bzw.     -iminostilbens.    Als niedermolekulare       Alkylierungsmittel    kommen z. B.  



       Dimethylsulfat,        Diäthylsulfat,        Methyljodid,          Athyljodid,        Äthylbromid,        n-Propylbromid    und       p-Toluolsulfonsäuremethylester     in Gegenwart säurebindender Mittel, wie z. B. Na  trium- oder     Kaliumcarbonat,    und einem     inerten          organischen    Lösungsmittel, und ferner z. B. Form  aldehyd in Gegenwart von Ameisensäure, in Betracht.  



  Mit anorganischen oder organischen Säuren, wie       Salzsäure,        Bromwasserstoffsäure,    Schwefelsäure,      Phosphorsäure,     Methansulfonsäure,          Äthandisulfonsäure,    Essigsäure,     Äpfelsäure,          Bernsteinsäure        Fumarsäure,        Maleinsäure,          Weinsäure,        Citronensäure,        Benzoesäure    und       Phthalsäure     bilden die     tertiären    Basen     Salze,    welche zum Teil  wasserlöslich sind.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Ge  wichtsteile; diese verhalten sich zu     Volumteilen    wie  g zu     cm3.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Zu 28,9 Teilen     3-Chlor-5-(y-methylamino-pro-          pyl)-iminodibenzyl    werden 25     Volumteile    Ameisen  säure und 15     Volumteile    Formalin     300/m    gegeben.  Nach 3stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird  während 12 Stunden am     Rückfluss    erhitzt. Hierauf  wird das     Reaktionsgemisch    am Vakuum eingeengt.  Der Rückstand wird mit Natronlauge alkalisch ge  stellt und mit Äther extrahiert.

   Die Ätherlösung wird  getrocknet und daraus mit     Salzsäuregas    das     Hydro-          chlorid    des 3 - Chlor - 5 - (y -     dimethyl-aminopropyl)-          iminodibenzyls    erhalten. Rein     schmilzt    es bei 191  bis 192  (aus Aceton).  



  Dieselbe Verbindung wird unter analogen Bedin  gungen aus     3-Chlor-5-(y-aminopropyl)-iminodibenzyl     erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I I. Verfahren zur Herstellung von neuen N-hetero- cyclischen Verbindungen der Formel EMI0002.0031 worin X die Äthylen- oder Vinylengruppe, Y ein Chlor- oder Bromatom, Z einen Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, wovon 2-4 in der direkten Kette zwischen N und Am, und Am eine nieder molekulare Dialkylaminogruppe bedeuten, wobei auch einer der beiden Alkylreste von Am mit dem Alkylenrest Z verbunden sein kann, dadurch gekenn zeichnet,
    dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0038 worin Ami eine primäre Aminogruppe oder eine Monoalkylaminogruppe, deren Alkylrest auch mit Z verbunden sein kann, bedeutet, mit einem niedermole kularen Alkylierungsmittel behandelt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen der Formel I in deren Säure Additionssalze überführt.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung von nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellten tertiären Aminen zur Herstellung entsprechender quaternärer Ammonium salze, dadurch gekennzeichnet, dass man die tertiären Amine mit reaktionsfähigen Estern von aliphatischen oder araliphatischen Alkoholen behandelt.
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