CH368714A - Zentrifugalpumpen-Aggregat - Google Patents
Zentrifugalpumpen-AggregatInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
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Description
Zentrifugalpumpen-Aggregat Die Erfindung betrifft ein Zentrifugalpumpen- aggregat für Flüssigkeiten, Gase oder feste Stoffe.
Es sind derartige Axialpumpenaggregate bekannt, bei welchen das Laufrad von einem zwischen Saug- und Druckstutzen eingebauten normalen Elektro motor mit im Stator rotierendem Anker angetrieben wird, der mit dem Laufrad zusammen eine bauliche Einheit bildet, die vom geförderten Arbeitsmittel in Richtung der Drehachse durchströmt wird.
Es sind aber auch Zentrifugalpumpenaggregate be kannt, bei welchen die stopfbuchslosen, mit Spalt rohr ausgerüsteten Motoren in üblicher Weise und von der Leitungsführung des geförderten Mittels un beeinflusst angeordnet sind. Bei beiden Arten von Aggregaten ist die Welle von aussen zugänglich, um den Drehsinn der Welle nachprüfen zu können oder um die Welle zu drehen, wenn sie blockiert ist.
Diese bekannten Systeme haben aber den Nach teil, dass sich im Spaltrohr, insbesondere bei der Ver wendung in Heizanlagen, sehr feiner Schlamm und auch Schweissperlenrückstände ablagern, die durch normale Schmutzfänger nicht zurückgehalten werden können. Das Sieb des Schmutzfängers müsste so eng maschig sein, dass der dadurch verursachte Wider stand kaum zu überbrücken wäre. Wenn dann z. B.
im Sommer die Pumpe längere Zeit stillsteht, verhär tet der Schlamm zur Kruste, die das Wideranlaufen verhindert und daher sehr oft, bei nicht genauer Ein stellung des Motorschutzschalters, die Statorwicklung durchbrennt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf fung eines Zentrifugalpumpenaggregates, welches diese Nachteile nicht aufweist.
Das erfindungsgemässe Zentrifugalpumpenaggre- gat ist gekennzeichnet durch mindestens einen Plan motor, dessen Stator mit einer ihn vom Rotor tren nenden Spaltplatte versehen ist. In der Zeichnung sind beispielsweise und sche matisch zwei Ausführungsformen der Erfindung im Schnitt dargestellt.
Die dargestellten Zentrifugalpumpenaggregate weisen ein Gehäuse 1 auf, das nebst einem Saugstut zen 2 und einem Druckstutzen 3 für das Arbeitsmittel (Flüssigkeit, Gas oder pulverförmiger fester Stoff, der als solcher oder in Flüssigkeit mitgeschwemmt vor liegen kann) einen Elektromotor mit einem bewickel ten Stator 4 und einen nicht bewickelten Rotor 5 auf- nimmt, welcher mit Pumpenschaufeln 10 ausgerüstet ist.
Diese Baueinheit steht einer Spaltplatte 6 des Stators 4 gegenüber. Es wird also ein sogenannter Planmotor, das heisst ein Motor mit Scheibenrotor, wie er z. B. im Schweizer Patent Nr. 274350 beschrie ben ist, verwendet, bei welchem der Rotor nicht im Stator läuft, wie es bei Elektromotoren normaler Bau art der Fall ist. Es stehen sich hier Stator 4 und Rotor 5 scheibenartig gegenüber.
Die Spaltplatte 6 ist am Körper des Stators 4 befestigt und trennt den Sta- tor vom eigentlichen Pumpenteil, um eine Berührung mit dem Fördermedium zu verhindern. Sie schützt daher den Stator vor Wasserschäden. Durch Anord nung von spiralförmigen Rillen auf der statorseitigen Rotorfläche 5a, das heisst der Rückseite des Rotors 5, wird eine einwandfreie Durchspülung des möglichst klein zu haltenden Spaltes S erzielt.
Der Rotor 5 fördert das Arbeitsmittel vom Saugstutzen 2 über einen Sammler 9 in den Druckstutzen 3.
Die Pumpe ist so ausgebildet, dass die Durch flussachse 13 schräg zur Rotorachse liegt, um den Durchfluss des Fördergutes hydraulisch möglichst günstig zu gestalten.
Unter einer wasserdichten, abschraubbaren und mit einem Schauglas versehenen Kappe ist der Dreh- sinn an einer eingefrästen Nut oder einem Vierkant zu erkennen. Gleichzeitig können an dieser Stelle Drehzahlmesser angeschlossen werden.
Die Axialschubkräfte werden von der Stirnseite einer Gleitlagerbuchse 8 aufgenommen. Die Lager buchse 8 ist als Gleitlager ausgebildet, das bei För- derung einer Flüssigkeit durch diese selbsttätig ge- schmiert wird, wobei die Verwendung einer Stopf buchse unnötig ist, weil das aus der Pumpe austre tende Wellenende durch die Verschlusskappe oder ein anderes Abschlussorgan abgeschlossen ist.
Bei die ser Ausführung kann das Arbeitsmittel saugseitig dem Pumpenläufer ohne grosse Umlenkung zugeführt wer den. Dadurch werden die Ansaugverhältnisse un gefähr gleich ausgebildet wie bei axialer Zuführung des Fördergutes. Derselbe Vorteil trittbei der Druck seite der Pumpe ebenfalls in Erscheinung.
Der Rotor kann zusammen mit den Schaufeln aus einem Stück gegossen werden. Es ist indes auch möglich, die .Schaufeln lösbar am Rotor zu befestigen.
Die beschriebene, in Fig. 1 dargestellte Ausfüh rung weist den Nachteil grosser axialer Kräfte, bedingt durch die motorseitigen Kräfte des Magnetfeldes, auf. Der Magnetfluss erfasst auch den Pumpenteil, so dass dieser zusätzliche Teil als Rotorteil des Motors wirkt, wodurch die restliche Rotormasse entsprechend klein gehalten werden kann. Dieser axiale Zug des Stators auf den Rotor erreicht selbst bei Motoren von 120 Watt Werte in der Grössenordnung von 50 kg.
Die in Fig.2 dargestellte symmetrische Bauart, bei welcher die Pumpenschaufeln symmetrisch zur Quersymmetrieebene des Läufers angeordnet sind und sich beidseitig je ein Rotorteil und ein Statorteil an schliessen, so dass zwei symmetrisch zu den Schaufeln angeordnete Planmotoren da sind, besitzt keine axiale Belastung infolge der Magnetfelder. Durch entspre chende Ausführung ist es möglich, die beiden Magnet felder derart aufeinander abzustimmen, dass bei bela steter Pumpe der Axialschub verschwindet.
Wie aus den Figuren hervorgeht, ist der Planmotor schräg seitlich am Pumpengehäuse angeflanscht. Das Medium erfährt beim Zufluss in den Saugteil der Schaufeln eine Umlenkung von etwa 60 und beim Abfluss aus dem Sammler eine solche von etwa 30 . Es hat sich erwiesen, dass eine Aufteilung der Gesamtumleitung von 90 in der angegebenen Weise strömungstechnisch vorteilhafter ist, als eine ein malige Umlenkung um den Gesamtbetrag.
Die beschriebenen Zentrifugalpumpenaggregate weisen folgende Vorteile auf: Diese Konstruktion besitzt wenig Einzelteile, das heisst mindestens ein Drittel weniger als die bis an- hin bekannten Systeme. Es bilden sich keine Schmutz ablagerungen auf der Spaltplatte. Der Einbau des Aggregates ist in jeder Lage möglich. Der elektrische Wirkungsgrad ist wegen der geringen Spaltbreite S günstig.
Durch die feste Verbindung des Laufrades mit dem Rotor und Verwendung des Spaltplatten motorprinzips, bedingt durch den möglichen Kraft linienverlauf, wirkt der Pumpenläufer elektrisch eben falls als Rotorteil des Elektromotors, wodurch sich eine nicht unwesentliche Gewichts- und Raumerspar nis erzielen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zentrifugalpumpenaggregat gekennzeichnet durch mindestens einen Planmotor, dessen Stator (4) mit einer ihn vom Rotor (5) trennenden Spaltplatte (6) versehen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Spalt platte (6) zugekehrte Seite (5a) des Rotors (5) spiral förmige Entschlammungsnuten aufweist.2. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass symmetrisch zu Pumpenschaufeln (10) zwei Planmotoren angeordnet sind, zum Zwecke, den Axialschub der Rotoren (5) auszugleichen (Fig. 2). 3. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (5) mit Pumpenschaufeln (10) ausgerüstet ist. 4. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor (5) und die Schaufeln (10) untrennbar miteinander verbunden sind.5. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, :dass der Rotor (5) und die Schaufeln (10) lösbar miteinander verbunden sind. 6. Zentrifugalpumpenaggregat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass Saugstutzenein- und Druckstut- zenausgangsrichtung koaxial sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6650658A CH368714A (de) | 1958-11-24 | 1958-11-24 | Zentrifugalpumpen-Aggregat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6650658A CH368714A (de) | 1958-11-24 | 1958-11-24 | Zentrifugalpumpen-Aggregat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH368714A true CH368714A (de) | 1963-04-15 |
Family
ID=4527219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6650658A CH368714A (de) | 1958-11-24 | 1958-11-24 | Zentrifugalpumpen-Aggregat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH368714A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631710A1 (de) * | 1986-09-18 | 1988-03-24 | Birger Laing | Umschlagbare motor-pumpen-einheit |
| FR2732412A1 (fr) * | 1995-03-31 | 1996-10-04 | Technicatome | Dispositif de pompage a moteur axial |
| DE102004058591A1 (de) * | 2004-11-26 | 2006-06-01 | Laing, Oliver | Umwälzpumpe und Verfahren zur Herstellung einer Umwälzpumpe |
| GB2542247A (en) * | 2015-07-14 | 2017-03-15 | Hamilton Sundstrand Corp | Axial-flux induction motor pump |
-
1958
- 1958-11-24 CH CH6650658A patent/CH368714A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631710A1 (de) * | 1986-09-18 | 1988-03-24 | Birger Laing | Umschlagbare motor-pumpen-einheit |
| FR2732412A1 (fr) * | 1995-03-31 | 1996-10-04 | Technicatome | Dispositif de pompage a moteur axial |
| DE102004058591A1 (de) * | 2004-11-26 | 2006-06-01 | Laing, Oliver | Umwälzpumpe und Verfahren zur Herstellung einer Umwälzpumpe |
| GB2542247A (en) * | 2015-07-14 | 2017-03-15 | Hamilton Sundstrand Corp | Axial-flux induction motor pump |
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