CH369968A - Filmklebevorrichtung - Google Patents
FilmklebevorrichtungInfo
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- G03D15/04—Cutting; Splicing
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Description
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Filmklebevorrichtung Bekannte Filmklebevorrichtungen mit Halteeinrichtungen für die beiden zusammenzuklebenden Filmteile sind meist mit dem Nachteil verbunden, dass die an den vorbestimmten Klebestellen vorab zu schabenden zusammenzuklebenden Filmteile nicht miteinander durch eine gemeinsame Schabeeinrich- tung bearbeitet werden können oder einer der Film- teile zwischen dem Schabe- und Klebevorgang aus der Vorrichtung herausgenommen, geschwenkt und in der neuen Lage wieder eingelegt werden muss.
Ferner werden beim Schaben die zusammenzuklebenden Filmenden meist stufenförmig abgesetzt und daher an der Übergangsstelle in den unbearbeiteten Film geschwächt, so dass die Klebestelle grösseren Zugbelastungen nicht gewachsen ist.
Es wurde zwar auch schon vorgeschlagen, die zusammenzuklebenden Filmenden keilförmig zu schaben und beim Zusammenkleben nach Art eines Doppelkeiles übereinanderzulegen. Auch die hierfür bekanntgewordenen Klebevorrichtungen weisen jedoch die eingangs erwähnten Nachteile auf.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Film- klebevorrichtung mit zwei Haltern, die je eine Führungsbahn zur Aufnahme je eines der beiden zusam- menzuklebenden Filmteile aufweisen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Halter gegenüber dem anderen Halter um eine zur Mittelsymmetrieebene seiner Führungsbahn parallele Schwenkachse von einer Klebelage, bei der die beiden Führungsbahnen in gegenseitiger Verlängerung zueinander liegen,
um l80 in eine Schabelage herumklappbar gelagert ist, in der die beiden Führungsbahnen in einem seitlichen Abstand voneinander liegen, und dass Mittel zum gleichzeitigen keilförmigen Schaben der beiden miteinander zu verklebenden Filmteile in der genannten Schabelage des schwenkbaren Halters vorgesehen sind.
Hierdurch ist es möglich, die zu verklebenden Filmteile nach erfolgtem Einsetzen in die Halter in einem einzigen Arbeitsgang keilförmig zu schaben, alsdann mit dem Klebstoff zu versehen und durch ein- faches Umklappen des Schwenkhalters zu verkleben. Die Filmteile können däher sehr präzis und trotzdem mühelos auch vom Amateur stufenlos zusammengeklebt werden,
wobei die keilförmige Schabung der Filmenden den weiteren Vorteil mit sich bringt, dass die schräg durch den Film verlaufende Klebestelle sehr haltbar ist und auch grösseren Zugbelastungen standhält.
Unter der Bezeichnung Führungsbahn wird die rechteckige Fläche verstanden, an der der Filmteil in der vorbestimmten Lage mit seiner Breitseite am betreffenden Halterteil anliegt.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel im Grundriss.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in derselben Darstellung wie Fig. 2 eine Variante.
Die Fig. 4 und 5 zeigen je einen Schnitt nach der Linie IV-IV bzw. V-V in Fig. 3.
Fig. 6 zeigt im Grundriss das zweite Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII in. Fig. 6 in der Klebestellung.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6 in der Schabestellung.
Fig. 9 zeigt in grösserem Massstab die Mittelpartie der Fig. B.
Fig. 10 zeigt im Längsschnitt in grösserem Massstab die zusammengeklebten Filmteile.
Die Fümklebevorrichtung gemäss dem Ausfüh- rungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 weist eine Grund-
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platte 1 auf, die mit einem feststehenden Halter zur Aufnahme eines Filmteiles 2 und einem schwenkbaren Halter zur Aufnahme eines Filmteiles 3 versehen ist. Der feststehende Halter besteht aus einem starr auf der Grundplatte 1 sitzenden plättchenförmigen Widerlager 4 und einer mit diesem unter Zwischenlegen des Filmteiles 2 zusammenarbeitenden Deckplatte 5.
Das Widerlager 4 ist auf der Oberseite: mit einer ebenen geradlinigen Führungsbahn in Form einer nicht dargestellten stufenartigen Ausnehmung zur Aufnahme des Filmteiles 2 versehen. Die Deckplatte 5 ist um eine zur Führungsbahnlängsachse parallele Achse 6 schwenkbar an der Grundglatte 1 gelagert. Die Verlängerung dieser Achse bildet zugleich die Schwenkachse für den klappbaren Halter, der aus zwei wahlweise einzeln und gemeinsam um die Achse 6 schwenkbaren Platten 7 bzw. 8 besteht. Die Platte 7 ist auf der der Platte 8 zugekehrten Seite wie das Widerlager 4 mit einer analogen Führungsbahn zur Aufnahme des Filmteiles 3 versehen.
Die Führungs- bahnlängsachse ist ebenfalls parallel zur Achse 6. Bei der in der Fig. 1 dargestellten Lage der Deckplatte 5 und der strichpunktiert dargestellten Lage der Platten 7, 8 befinden sich beide Führungsbahnen in gegenseitiger Verlängerung. Die Platten 5, 8 sind mit ebenfalls nicht dargestellten, zahnartigen Vorsprüngen versehen, die in die vorerwähnten Ausnehmungen der Halterteile 4, 7 hineinragen und in Perforationslöcher des Filmteiles 2 bzw. 3 eingreifen, um diese in der Längsrichtung im Sinne der Gewährleistung der Perforationskontinuität zu koordinieren.
An der einen, zur Schwenkachse 6 parallelen Seite der Grundplatte 1 sind zwei winkelförmige Lagerböcke 9 mittels Schrauben befestigt, zwischen deren winkelrecht zur Achse 6 angeordneten Schenkeln ein Bügel um eine zur Achse 6 parallele Achse 10 schwenkbar gelagert ist. Der Bügel besteht aus zwei durch einen die Achse 10 umgebenden Distanzring in vorbestimmtem Abstand voneinandergehaltenen Lamellen 12 bzw. 13, die am freien Ende mittels einer Schraube 11 miteinander verbunden sind.
Der Bügel überbrückt die einander zugekehrten Endteile der Führungsbahnen beider Halter und weist am freien Ende einen Vorsprung 14 auf, der mit einem winkelförmigen, an der Grundplatte 1 justierbar befestigten Anschlag 15 zusammenarbeitet. Zwischen den Bügellamellen 12, 13 ist längsverschiebbar ein Schieber 16 -eführt, welcher auf der der Grundplatte zugekehrten Seite mit zwei in einem Abstand hintereinanderliegen- den, feilenflächenartig ausgebildeten Schabeflächen 17, 18 versehen ist.
Diese, Oberflächenteile eines einzigen Werkstückes 16 bildenden Schabeflächen 17, 18 sind gegenüber der Führungsbahnlängsrichtung nach entgegengesetzten Seiten zur Grundplatte 1 geneigt. Zu beiden Seiten des Schiebers 16 sind Handgriffschalen 19 mittels Schrauben 20, 21 justierbar befestigt. Die Bewegung des Schiebers 16 in der Längsrichtung ist durch einen die Bügellamellen 12, 13 verbindenden Stift 22 begrenzt, der durch ein Langloch 23 des Schiebers 16 hindurchgeführt ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind diese Teile in Fig. 1 weggelassen.
Beim Gebrauch wird der Bügel 12, 13 vorerst hochgeschwenkt. Die Klappe 7 wird in die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage geschwenkt und die Deckklappe 50 hochgeklappt. Alsdann werden die beiden zusammenzuklebenden Filmteile 2, 3 in dieser Reihenfolge in die in gegenseitiger Verlängerung angeordneten Führungsbahnen des Widerlagers 4 und der Klappe 7 derart eingelegt, dass sich ihre freien Endteile überlappen. In Fig. 1 sind der Filmteil 2 in ausgezogenen und der Filmteil 3 in strichpunktierten Linien in dieser Lage dargestellt. Nun werden beide Halter durch Zuklappen der Platten 5 bzw. 8 geschlossen.
Anschliessend wird der die beiden Platten 7, 8 aufweisende Halter mitsamt dem zwischen ihnen liegenden Filmteil 3 um 180 in die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Schabestellüng umgeklappt. Durch Zurückschwenker des Bügels in die in Fig. 2 dargestellte Stellung wird die Schabeeinrich- tung in ihre Arbeitsstellung gebracht, in der die Schabefläche 17 dem Filmteil 2, die Schabefläche 18 dagegen dem Filmteil 3 zugeordnet ist.
Durch Verstellen des Anschlages 15 kann erreicht werden, dass die Schabeflächen 17, 18 genau parallel zu den Führungsbahnen angeordnet sind:, die den Filmteilen 2, 3 als Auflage dienen. Durch Anfassen des Schiebergrif- fes von Hand und wiederholtes Hin- und Herschieben werden mittels des zwischen den Bügellamellen 12, 13 hin und her geführten Schiebers 16 in der Bewegungsbahn der Schabflächen 17, 18 befindlichen Stücke der Filmteile 2, 3 gleichmässig keilförmig geschabt, und zwar so fange, bis die Griffschalen 19 auf den Bügellamellen 12, 13 zum Aufliegen kommen.
Durch Lösen der Schrauben 20, 21 und Verstellen des Schiebers 16 gegenüber den Griffschalen 19 kann die Tiefe des Schabeschnittes, in den Filmteilen 2, 3 genau eingestellt werden.
Nach Beendigung des Schabevorganges wird der Bügel 12, 13 samt Schieber 16 wieder hochgeklappt. Die nun freiliegenden Schabestellen der Filmteile 2, 3 werden mit dem Klebemittel bestrichen. Alsdann wird der klappbare Halter samt dem Filmteil 3 wieder in die in Fig. 1 in strichpunktierten Linien dargestellte. Klebelage zurückgeschwenkt. Hierbei legen sich die durch das Schaben gebildeten Schrägflächen der Filmenden, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, passend aufeinander und werden durch den gegenüber der Platte 7 vorstehenden Teil 24 der Platte 8 an die Platte 4 angepresst, bis der Klebevorgang beendet ist.
Soweit die über die durch das Schaben gebildeten Schrägflächen überstehenden Enden der Filmteile 2, 3 währende des Schabevorganges durch die Schabeflächen 17, 18 von den Filmteilen 2, 3 noch nicht abgetrennt wurden, werden diese überstehenden Endstücke beim Zurückschwenker der Platten 7, 8 von der Schabestellung in die Klebestellung von den Kanten der Platten 4, 7 bzw. 5, 8 abgeschnitten.
In der Klebestellung liegen die einander zugewandten Kanten der Platten 4 und 7 sowie die zugewandten Kan-
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ten der Platten 5 und 8 dicht aneinander und bilden somit beim Verschwenken der Platten 7, 8 jeweils paarweise ein scherenförmiges Schneidwerkzeug.
Bei der Variante gemäss den Fig. 3 bis 5 weist d'ie Schabeeinrichtung einen um ihre Schwenkachse 10 klappbar gelagerten, im Querschnitt quadratischen Bügel 25 auf, :dessen Steg durch eine im Querschnitt rechteckförmige Längsdurchbrechung eines Schiebers 26 hindurchgeführt ist. Am unteren Teil des Schiebers 26, der zum leichteren Anfassen von Hand seitliche Einbuchtungen 27, 28 aufweist, sind zwei Feilenblätter 29, 30 mittels Schrauben lösbar befestigt, wobei die Schabefläche 31 des Feilenblattes 29 wieder in der einen Querrichtung und die Schabefläche 32 der Feile 30 in der anderen Querrichtung abgeschrägt ist.
Die Längsdurchbrechung des Schiebers befindet sich gemäss den Fig. 4 und 5 in Hochkantstellung, so dass in vertikaler Richtung ein vorbestimmtes Spiel zwischen dem Schieber und dem Bügelsteg besteht. Die obere Schieberwand ist durch zwei Gewindebohrungen durchbrochen, in die je eine Justierschraube 35 bzw. 36 eingeschraubt ist.
Die waagrechte Einstellung des Bügels 25 ist mittels einer Schraube 33 justierbar, welche durch eine vertikale Gewind'eboh- rung des freien Endteiles des Bügelsteges hindurchgeschraubt ist und auf dem Anschlag 15 aufliegt. Sie weist am freien Schaftende einen Zapfen 34 auf, der durch eine Öffnung dieses Anschlages hindurchgreift. Die Tiefe des Schrägschliffes in den Filmteilen 2, 3 ist durch die Schrauben 35, 36 des Schiebers 26 einstellbar, die am Ende des Schabevorganges auf dem Bügel 25 zum Aufliegen kommen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig.6-9 sind wieder auf der Grundplatte 1 ein feststehender und ein schwenkbarer Halter für die Filmteile 2, 3 angeordnet. Der feststehende Halter besteht wieder aus einem starr auf der Grundplatte 1 sitzenden Widerlager 37 und einer mit diesem unter Zwischenlegen des Filmstreifens 2 zusammenarbeitenden klappbaren Deckplatte 38. Das Widerlager 37 isst jedoch keilförmig mit vom linken Seitenrand aus ansteigender Oberseite gestaltet. Die Deckklappe 38 ist um eine zur Führungsbahn des Filmes parallele Achse 41 schwenkbar gelagert.
Der klappbare Halter besteht wieder aus zwei wahlweise einzeln und gemeinsam um eine Schwenkachse 42 beweglichen, unter Zwischenlegen des Filmteiles 3 zusammenarbeitenden Schwenkplatten 39, 40. Die Schwenkachse 42 ist zwar wieder parallel zur Mittelsymmetriee:bene der Führungsbahn für den Filmteil 3 und auch parallel zur Vorderkante der Grundplatte 1 angeordnet, schliesst jedoch mit der Führungs'bahnlängsachse einen Winkel ein, der gleich bemessen ist, wie der Keilwinkel des Widerlagers 37 (Fig. 7).
Beiderseits der Achse 42 sitzen auf der Grundplatte 1 je ein Stützkörper 47 bzw. 48 für die wahlweise Aufnahme des klappbaren Halters in der Klebelage und nach Schwenken um 180 in der Schabelage. Die Oberseiten beider Stützkörper 47, 48 sind um den gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten vorerwähnten Keilwinkel gegenüber der Schwenkachse 42 und somit der Grundplatte 1 ge- neigt. Dabei ist der Stützkörper 47 gemäss Fig. 7 derart bemessen und angeordnet,
.dass in der dort dargestellten Klebelage des klappbaren Halters dessen Führungsbahn für -den Filmteil 3 in der unmittelbaren Verlängerung .der Führungsbahn des feststehenden Halters 37, 38 für den Filmteil 2 liegt.
Gemäss Fig. 8 weisen die in .der Schabestellung (Fig. 8) oben liegenden Platten 38, 39 der beiden Halter an den einander zugekehrten Seiten nach oben vorspringende Randleisten 45 bzw. 46 ,auf, zwischen denen sich ein Spalt für den Eingriff :des Schabewerk- zeuges 43 befindet.
In der Klebestellung der Halter (Fig. 7) liegen wieder sowohl die unten liegenden Hal- terteile 37, 39 als auch die oben liegenden Halterplatten 38, 40 dicht aneinander, so dass etwaige über die geschabten Flächen überstehende Endstücke der Filmteile 2, 3 beim: Schwenken des klappbaren Halters 39, 40 von der Schabestellung in die. Klebestellung durch die paarweise aneinander vorbeischeren- den Kanten abgetrennt werden.
In Fig. 6 ist der klappbare Halter analog der Darstellung in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien in der Schabestellung, dagegen mit strichpunktierten Linien in der Klebestellung ver- anschaubcht. Die Schabeeinrichtung kann grundsätzlich gleich ausgebildet sein, wie vorstehend anhand des ersten Ausführungsbeispieles erläutert wurde, mit dem ein- zigen Unterschied, dass der Schieber 43 für beide Fümtzile 2,
3 mit einer gemeinsamen bzw. zwei hintereinanderliegenden, unter sich gleichen Keilbearbei- tungsflächen 44 versehen ist, die bei in die Schabestellung gemäss Fig. 8 und 9 geklapptem Schwenkhalter 39, 40 gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Winkel mit den beiden Führungsbahnen einschliesst. Infolge der symmetrischen Lage der Führungsbahnen in bezug auf die Schiebermittellängsebene werden daher beide Filmteile 2,
3 während des Schabevorgan- ges mit gleichem Keilanzug geschabt, so dass sie nach Bestreichen der geschabten Flächen und Zurückschwenken des klappbaren Halters in die Klebestellung passend in der aus Fig. 10 ersichtlichen Lage zu- sammengeklebt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filmklebevorrichtung mit zwei Haltern, die je eine Führungsbahn zur Aufnahme je eines der beiden zusammenzuklebenden Filmteile aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halter (7, 8) gegenüber dem anderen Halter (4, 5) um eine zur Mittelsymmetrieebene seiner Führungsbahn parallele Schwenkachse (6;42) von einer Klebelage, bei der die beiden Füh- rungsbahnen in gegenseitiges Verlängerung zueinander liegen, um 180 ' in eine Schabelage herumklapp- bar gelagert ist, in der die beiden Führungsbahnen in einem seitlichen Abstand voneinander liegen, und dass Mittel zum gleichzeitigen keilförmigen Schaben der beiden miteinander zu verklebenden Filmteile (2, 3) <Desc/Clms Page number 4> in der genannten Schabelage des schwenkbaren Halters (7, 8)vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (6) des klappbaren Halters (7, 8) parallel zu dessen Führungs- bahnlängsachse liegt und die Schabeeinrichtung einen in der Querrichtung der feststehenden Führungsbahn bewegbar gelagerten Schieber (16, 26) aufweist, der zwei hintereinanderliegende Schabeorgane (17, 18;31, 32) aufweist, die bei in die Schabelage geklapptem Schwenkhalter (7, 8) je einer Führungsbahn zugeordnet sind und gegenüber der Führungsbahnlängs- richtung nach entgegengesetzten Seiten geneigte Keilbearbeitungsflächen (31, 32) besitzen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (42) des klappbaren Halters (39, 40) mit der Längsrichtung von dessen Filmführungsbahn einen Winkel einschliesst und die Schabeeinrichtung einen in der Querrichtung der feststehenden Führungsbahn bewegbar gelagerten Schieber (43) aufweist, der für beide Filmendteile mit einer Keilbearbeitungsfläche (44) versehen ist, die bei in die Schabestellung geklapptem Schwenkhalter (39, 40) gleiche,aber entgegengesetzt gerichtete Winkel mit den beiden Führungsbahnen einschliesst. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass sie eine Grundplatte (1) aufweist, auf der die zu ihr parallele Schwenkachse (42) des klappbaren Halters (39, 40) und beiderseits dieser Achse (42) je ein Stützkörper (47, 48) für diesen Halter (39, 40) in der Klebelage und der Schabelage angeordnet sind, wobei die Oberseiten beider Stützkörper (47, 48) um den gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Winkel gegenüber der Halterschwenkachse (42) geneigt sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen. Schieber (16) aufweist, der mit zwei feilflächenartigen Schabeflächen (17, 18) versehen ist, welche Ober- flächenteile eines einzigen Werkstückes (16) bilden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen Schieber (26) aufweist, an dem zwei feilenartige Schabewerkzeuge (29, 30) lösbar befestigt sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen Schieber (16; 26) aufweist, der an einem die einander zugekehrten Endteile beider Führungsbahnen überbrük- kenden, schwenkbaren Bügel (12, 13; 25) beweglich gelagert ist. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Grundplatte (1) aufweist, an der der Bügel (12, 13; 25) der Schabeeinrichtung schwenkbar gelagert ist und die mit einem Anschlag (15) versehen ist, auf dem der Bügel (12, 13, 25) in der Schabestellung aufliegt, und dass der Bügel (12, 13; 25) und der Anschlag (15) relativ zueinander, beispielsweise durch eine am Bügel (25) angeordnete, auf dem Anschlag (15) aufliegende Justierschraube (33), verstellbar sind. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (12, 13; 25) einen die Tiefe des Keilschliffes in den Filmteilen (2, 3) bestimmenden Anschlag (19; 35, 36) für den Schieber (16; 26) aufweist. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (26) Justierschrau- ben (35, 36) angeordnet sind, die am Ende des Schabevorganges auf dem Bügel (25) zum Aufliegen kommen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Halter aus einem feststehenden Widerlager (4; 37) sowie einer mit diesem unter Zwischenlegen des betreffenden Filmteiles (2) zusammenarbeitenden aufklappbaren Deckplatte (5; 38), der klappbare Halter dagegen aus zwei wahlweise einzeln und gemeinsam um die Schwenkachse 6, 42) beweglichen, unter Zwischenlegen des betreffenden Filmteiles (3) zusammenarbeitenden Schwenkplatten (7, 8; 39, 40) besteht. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den einander zugekehrten Kanten der in der Schabestellung oben liegenden Platten (5, 7, 38, 39) der beiden Halter ein durchlaufender Spalt zum Durchlass des Schabewerk- zeuges befindet, wogegen in der Klebestellung sowohl die unten l'iegend'en Halterteile (4, 7; 37, 39) als auch die oben liegenden Halterplatten (5, 8; 38, 40) dicht aneinander liegen, so dass über die geschabten Flächen überstehende Endstücke der Filmteile (2, 3) beim Schwenken des klappbaren Halters (7, 8;39, 40) von der Schabestellung in die Klebestellung durch die paarweise aneinander vorbeischerenden Kanten abgetrennt werden. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schabestellung oben liegenden Platten (38, 39) der beiden Halter (37, 38; 39, 40) an den einander zugekehrten Seiten nach oben vorspringende Randleisten aufweisen, zwischen denen sich ein Spalt für den Eingriff der Schabeein- richtung (43) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW23449A DE1083653B (de) | 1958-06-06 | 1958-06-06 | Filmklebevorrichtung |
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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| DE1177928B (de) * | 1961-10-12 | 1964-09-10 | Suedwestfunk | Vorrichtung zum Schneiden und Kleben von Bildfilmen mit und ohne Magnettonrandspur |
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1958
- 1958-06-06 DE DEW23449A patent/DE1083653B/de active Pending
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Also Published As
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