CH369968A - Filmklebevorrichtung - Google Patents

Filmklebevorrichtung

Info

Publication number
CH369968A
CH369968A CH7410659A CH7410659A CH369968A CH 369968 A CH369968 A CH 369968A CH 7410659 A CH7410659 A CH 7410659A CH 7410659 A CH7410659 A CH 7410659A CH 369968 A CH369968 A CH 369968A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
scraping
holder
film
slide
bracket
Prior art date
Application number
CH7410659A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Nordhoff
Wintzer Fritz
Original Assignee
Helmut Dr Nordhoff
Wintzer Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Helmut Dr Nordhoff, Wintzer Fritz filed Critical Helmut Dr Nordhoff
Publication of CH369968A publication Critical patent/CH369968A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Filmklebevorrichtung   Bekannte    Filmklebevorrichtungen   mit Halteeinrichtungen für die beiden    zusammenzuklebenden      Filmteile      sind   meist mit dem Nachteil verbunden, dass die an den vorbestimmten    Klebestellen   vorab zu schabenden    zusammenzuklebenden      Filmteile   nicht miteinander durch eine    gemeinsame      Schabeeinrich-      tung   bearbeitet werden können oder    einer   der    Film-      teile   zwischen dem Schabe- und    Klebevorgang   aus der Vorrichtung herausgenommen, geschwenkt und in der neuen Lage wieder eingelegt werden muss.

   Ferner werden beim    Schaben   die    zusammenzuklebenden   Filmenden meist    stufenförmig      abgesetzt   und daher an der    Übergangsstelle   in den unbearbeiteten    Film   geschwächt, so dass die Klebestelle grösseren Zugbelastungen nicht gewachsen ist. 



  Es wurde zwar auch schon vorgeschlagen, die zusammenzuklebenden Filmenden keilförmig zu schaben und beim Zusammenkleben nach Art eines Doppelkeiles    übereinanderzulegen.   Auch die hierfür bekanntgewordenen    Klebevorrichtungen   weisen jedoch die eingangs    erwähnten      Nachteile   auf. 



  Die vorliegende Erfindung    betrifft   nun eine    Film-      klebevorrichtung   mit zwei    Haltern,   die je eine Führungsbahn    zur   Aufnahme je eines der beiden    zusam-      menzuklebenden      Filmteile      aufweisen,   die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Halter gegenüber dem anderen Halter um eine zur    Mittelsymmetrieebene   seiner Führungsbahn    parallele      Schwenkachse   von einer    Klebelage,   bei der die beiden Führungsbahnen in gegenseitiger Verlängerung zueinander    liegen,

     um    l80    in    eine      Schabelage      herumklappbar   gelagert ist, in der die beiden Führungsbahnen in einem    seitlichen   Abstand voneinander    liegen,   und dass    Mittel   zum gleichzeitigen keilförmigen Schaben der beiden miteinander zu verklebenden    Filmteile   in der    genannten      Schabelage   des    schwenkbaren      Halters   vorgesehen sind.

   Hierdurch ist es möglich, die zu verklebenden    Filmteile   nach    erfolgtem   Einsetzen    in   die Halter    in   einem    einzigen      Arbeitsgang      keilförmig   zu schaben,    alsdann   mit dem    Klebstoff      zu   versehen und durch    ein-      faches   Umklappen des Schwenkhalters zu    verkleben.   Die    Filmteile      können      däher   sehr    präzis   und trotzdem    mühelos   auch vom Amateur    stufenlos   zusammengeklebt werden,

   wobei die    keilförmige      Schabung   der Filmenden den weiteren Vorteil mit sich    bringt,   dass die schräg durch den Film verlaufende    Klebestelle   sehr haltbar ist und auch grösseren Zugbelastungen    standhält.   



  Unter der Bezeichnung     Führungsbahn    wird die rechteckige Fläche    verstanden,      an   der der    Filmteil   in der    vorbestimmten   Lage mit seiner Breitseite am betreffenden    Halterteil      anliegt.   



  Die    Zeichnung   zeigt    zwei      Ausführungsbeispiele   des    Erfindungsgegenstandes.   



     Fig.   1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel im    Grundriss.   



     Fig.   2 zeigt    einen   Schnitt nach der    Linie      II-11   in    Fig.   1. 



     Fig.   3 zeigt in derselben Darstellung    wie      Fig.   2 eine    Variante.   



  Die    Fig.   4 und 5 zeigen je einen Schnitt nach der    Linie      IV-IV      bzw.      V-V   in    Fig.   3. 



     Fig.   6    zeigt   im Grundriss das zweite Ausführungsbeispiel. 



     Fig.   7 zeigt einen    Schnitt   nach der Linie    VII-VII   in.    Fig.   6 in der    Klebestellung.   



     Fig.   8 zeigt    einen   Schnitt nach der Linie    VIII-VIII      in      Fig.   6 in der    Schabestellung.   



     Fig.   9    zeigt   in    grösserem      Massstab   die    Mittelpartie   der    Fig.   B. 



     Fig.   10 zeigt im    Längsschnitt      in   grösserem Massstab die    zusammengeklebten      Filmteile.   



  Die    Fümklebevorrichtung      gemäss   dem    Ausfüh-      rungsbeispiel   nach den    Fig.   1 und 2 weist    eine   Grund- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 platte 1 auf, die    mit   einem feststehenden Halter zur Aufnahme eines    Filmteiles   2 und einem schwenkbaren Halter    zur   Aufnahme eines    Filmteiles   3 versehen ist. Der feststehende Halter besteht aus einem starr auf der Grundplatte 1 sitzenden    plättchenförmigen   Widerlager 4 und einer mit diesem unter Zwischenlegen des Filmteiles 2    zusammenarbeitenden   Deckplatte 5.

   Das    Widerlager   4 ist auf der    Oberseite:   mit einer ebenen    geradlinigen   Führungsbahn in Form einer nicht dargestellten stufenartigen    Ausnehmung   zur Aufnahme des Filmteiles 2 versehen. Die Deckplatte 5 ist um eine zur    Führungsbahnlängsachse   parallele Achse 6 schwenkbar an der Grundglatte 1 gelagert. Die Verlängerung dieser Achse bildet zugleich die Schwenkachse für den klappbaren Halter, der aus zwei wahlweise    einzeln   und gemeinsam um die Achse 6 schwenkbaren Platten 7 bzw. 8 besteht. Die Platte 7 ist auf der der Platte 8 zugekehrten Seite wie das    Widerlager   4 mit einer analogen Führungsbahn zur Aufnahme des Filmteiles 3 versehen.

   Die    Führungs-      bahnlängsachse   ist ebenfalls parallel zur Achse 6. Bei der in der    Fig.   1 dargestellten Lage der Deckplatte 5 und der strichpunktiert dargestellten Lage der Platten 7, 8 befinden sich beide Führungsbahnen in gegenseitiger Verlängerung. Die Platten 5, 8 sind mit ebenfalls nicht dargestellten, zahnartigen Vorsprüngen versehen, die in die vorerwähnten    Ausnehmungen   der    Halterteile   4, 7 hineinragen und in Perforationslöcher des Filmteiles 2 bzw. 3 eingreifen, um diese in der Längsrichtung im Sinne der    Gewährleistung   der Perforationskontinuität zu koordinieren. 



  An der einen, zur Schwenkachse 6 parallelen Seite der Grundplatte 1 sind zwei winkelförmige Lagerböcke 9    mittels   Schrauben befestigt,    zwischen   deren winkelrecht zur Achse 6 angeordneten Schenkeln ein Bügel um eine zur Achse 6 parallele Achse 10 schwenkbar    gelagert   ist. Der Bügel besteht aus zwei durch einen die Achse 10 umgebenden Distanzring    in      vorbestimmtem   Abstand    voneinandergehaltenen      Lamellen   12    bzw.   13, die am freien Ende mittels einer Schraube 11 miteinander    verbunden   sind.

   Der Bügel überbrückt die    einander   zugekehrten Endteile der    Führungsbahnen   beider Halter und weist am freien Ende einen Vorsprung 14 auf, der mit einem winkelförmigen,    an   der Grundplatte 1    justierbar   befestigten    Anschlag   15    zusammenarbeitet.   Zwischen den Bügellamellen 12, 13 ist    längsverschiebbar   ein Schieber 16    -eführt,   welcher auf der der Grundplatte zugekehrten Seite mit zwei in einem Abstand    hintereinanderliegen-      den,      feilenflächenartig   ausgebildeten    Schabeflächen   17, 18 versehen ist.

   Diese, Oberflächenteile eines einzigen Werkstückes 16 bildenden    Schabeflächen   17, 18 sind gegenüber der    Führungsbahnlängsrichtung   nach    entgegengesetzten   Seiten zur Grundplatte 1 geneigt. Zu beiden Seiten des Schiebers 16 sind Handgriffschalen 19    mittels   Schrauben 20, 21    justierbar   befestigt. Die Bewegung des Schiebers 16    in   der Längsrichtung ist durch einen die Bügellamellen 12, 13 verbindenden Stift 22 begrenzt, der durch ein Langloch 23 des Schiebers 16 hindurchgeführt ist. Aus    Gründen   der Übersichtlichkeit sind diese Teile in    Fig.   1 weggelassen. 



  Beim Gebrauch wird der Bügel 12, 13 vorerst hochgeschwenkt. Die Klappe 7 wird in die in    Fig.   1 strichpunktiert dargestellte Lage geschwenkt und die Deckklappe 50 hochgeklappt. Alsdann werden die beiden zusammenzuklebenden Filmteile 2, 3 in dieser Reihenfolge in die in gegenseitiger Verlängerung angeordneten Führungsbahnen des    Widerlagers   4 und der Klappe 7 derart eingelegt, dass sich ihre freien Endteile überlappen. In    Fig.   1 sind der Filmteil 2 in ausgezogenen und der    Filmteil   3 in strichpunktierten Linien in dieser Lage dargestellt. Nun werden beide Halter durch    Zuklappen   der Platten 5 bzw. 8 geschlossen.

   Anschliessend wird der die beiden Platten 7, 8    aufweisende   Halter mitsamt dem    zwischen   ihnen liegenden    Filmteil   3 um 180  in die in    Fig.   1 mit ausgezogenen Linien    dargestellte      Schabestellüng   umgeklappt. Durch Zurückschwenker des Bügels in die    in      Fig.   2 dargestellte Stellung wird die    Schabeeinrich-      tung   in ihre    Arbeitsstellung   gebracht, in der die    Schabefläche   17 dem    Filmteil   2, die    Schabefläche   18 dagegen dem Filmteil 3 zugeordnet ist.

   Durch Verstellen des Anschlages 15 kann erreicht werden, dass die    Schabeflächen   17, 18 genau parallel zu den Führungsbahnen angeordnet sind:, die den Filmteilen 2, 3 als Auflage dienen. Durch Anfassen des    Schiebergrif-      fes   von    Hand   und wiederholtes Hin- und Herschieben werden mittels des zwischen den Bügellamellen 12, 13 hin und her    geführten   Schiebers 16 in der Bewegungsbahn der Schabflächen 17, 18 befindlichen Stücke der Filmteile 2, 3 gleichmässig keilförmig geschabt, und zwar so fange, bis die Griffschalen 19 auf den    Bügellamellen   12, 13 zum Aufliegen kommen.

   Durch Lösen der Schrauben 20, 21 und Verstellen des Schiebers 16 gegenüber den    Griffschalen   19 kann die Tiefe des    Schabeschnittes,   in den Filmteilen 2, 3 genau eingestellt werden. 



  Nach Beendigung des    Schabevorganges   wird der Bügel 12, 13 samt Schieber 16 wieder hochgeklappt. Die nun freiliegenden    Schabestellen   der Filmteile 2, 3 werden mit dem Klebemittel bestrichen. Alsdann wird der klappbare Halter samt dem Filmteil 3 wieder in die in    Fig.   1 in    strichpunktierten   Linien dargestellte. Klebelage zurückgeschwenkt. Hierbei legen sich die durch das Schaben gebildeten Schrägflächen der    Filmenden,   wie aus    Fig.   10 ersichtlich ist, passend aufeinander und werden durch den gegenüber der Platte 7 vorstehenden Teil 24 der Platte 8 an die Platte 4 angepresst, bis der Klebevorgang beendet ist. 



  Soweit die über die durch das Schaben gebildeten    Schrägflächen   überstehenden Enden der Filmteile 2, 3 währende des    Schabevorganges   durch die Schabeflächen 17, 18 von den Filmteilen 2, 3 noch nicht abgetrennt wurden, werden diese überstehenden Endstücke    beim   Zurückschwenker der Platten 7, 8 von der    Schabestellung   in die Klebestellung von den Kanten der Platten 4, 7    bzw.   5, 8 abgeschnitten.

   In der    Klebestellung   liegen die einander zugewandten Kanten der Platten 4 und 7 sowie die    zugewandten   Kan- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    ten   der Platten 5 und 8 dicht aneinander und    bilden   somit beim    Verschwenken   der Platten 7, 8 jeweils paarweise ein    scherenförmiges      Schneidwerkzeug.   



  Bei der Variante gemäss den    Fig.   3 bis 5 weist    d'ie      Schabeeinrichtung      einen   um ihre Schwenkachse 10    klappbar   gelagerten, im Querschnitt quadratischen Bügel 25 auf, :dessen Steg durch eine im    Querschnitt      rechteckförmige      Längsdurchbrechung   eines Schiebers 26 hindurchgeführt ist. Am unteren Teil des Schiebers 26, der zum leichteren Anfassen von Hand seitliche Einbuchtungen 27, 28 aufweist, sind zwei Feilenblätter 29, 30 mittels Schrauben lösbar befestigt, wobei die    Schabefläche   31 des    Feilenblattes   29 wieder in der einen Querrichtung und die    Schabefläche   32 der Feile 30 in der anderen Querrichtung abgeschrägt ist. 



  Die    Längsdurchbrechung   des Schiebers befindet sich gemäss den    Fig.   4 und 5 in    Hochkantstellung,   so dass in vertikaler Richtung ein vorbestimmtes Spiel zwischen dem Schieber und dem Bügelsteg besteht. Die obere    Schieberwand   ist durch zwei Gewindebohrungen durchbrochen,    in   die je eine    Justierschraube   35 bzw. 36 eingeschraubt ist.

   Die waagrechte Einstellung des Bügels 25 ist mittels einer Schraube 33    justierbar,   welche durch eine vertikale    Gewind'eboh-      rung   des freien    Endteiles   des Bügelsteges hindurchgeschraubt ist und auf dem Anschlag 15    aufliegt.   Sie weist am freien Schaftende einen Zapfen 34 auf, der durch eine Öffnung dieses    Anschlages      hindurchgreift.   Die Tiefe des Schrägschliffes in den Filmteilen 2, 3 ist durch die Schrauben 35, 36 des Schiebers 26 einstellbar, die am Ende des    Schabevorganges   auf dem Bügel 25 zum    Aufliegen   kommen. 



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss den    Fig.6-9   sind wieder auf der Grundplatte 1 ein    feststehender   und    ein   schwenkbarer Halter für die Filmteile 2, 3 angeordnet. Der feststehende Halter besteht wieder aus einem starr auf der Grundplatte 1 sitzenden    Widerlager   37 und einer mit diesem unter Zwischenlegen des    Filmstreifens   2 zusammenarbeitenden klappbaren Deckplatte 38. Das    Widerlager   37    isst   jedoch keilförmig mit vom linken Seitenrand aus ansteigender Oberseite gestaltet. Die Deckklappe 38 ist um eine zur    Führungsbahn   des Filmes parallele Achse 41 schwenkbar gelagert.

   Der klappbare Halter besteht wieder aus zwei wahlweise    einzeln   und gemeinsam um eine Schwenkachse 42 beweglichen, unter Zwischenlegen des Filmteiles 3    zusammenarbeitenden   Schwenkplatten 39, 40. Die Schwenkachse 42 ist    zwar   wieder parallel zur    Mittelsymmetriee:bene   der Führungsbahn für den Filmteil 3 und auch parallel zur Vorderkante der Grundplatte 1 angeordnet, schliesst jedoch mit der    Führungs'bahnlängsachse   einen    Winkel   ein, der gleich bemessen ist, wie der Keilwinkel des    Widerlagers   37    (Fig.   7).

   Beiderseits der Achse 42 sitzen auf der Grundplatte 1 je ein Stützkörper 47 bzw. 48 für die wahlweise Aufnahme des klappbaren Halters in der Klebelage und nach Schwenken um 180  in der    Schabelage.   Die Oberseiten beider Stützkörper 47, 48 sind um den gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten vorerwähnten    Keilwinkel   gegenüber der Schwenkachse 42 und somit der Grundplatte 1    ge-      neigt.   Dabei ist der Stützkörper 47 gemäss    Fig.   7 derart bemessen und angeordnet,

      .dass   in der dort dargestellten    Klebelage   des klappbaren Halters dessen Führungsbahn für -den Filmteil 3    in   der    unmittelbaren      Verlängerung   .der    Führungsbahn   des feststehenden Halters 37, 38 für den    Filmteil   2    liegt.   



  Gemäss    Fig.   8 weisen die in .der    Schabestellung      (Fig.   8) oben liegenden Platten 38, 39 der beiden Halter an den einander    zugekehrten   Seiten nach oben    vorspringende   Randleisten 45    bzw.   46 ,auf,    zwischen   denen sich ein    Spalt   für den Eingriff :des    Schabewerk-      zeuges   43 befindet.

   In der    Klebestellung   der Halter    (Fig.   7) liegen wieder sowohl die unten liegenden    Hal-      terteile   37, 39 als auch die oben liegenden Halterplatten 38, 40 dicht    aneinander,   so dass etwaige über die geschabten    Flächen   überstehende Endstücke der    Filmteile   2, 3    beim:   Schwenken des klappbaren Halters 39, 40 von der    Schabestellung   in die. Klebestellung durch die paarweise aneinander    vorbeischeren-      den      Kanten   abgetrennt werden.

   In    Fig.   6 ist der klappbare    Halter      analog   der Darstellung in    Fig.   1 mit ausgezogenen    Linien   in der    Schabestellung,   dagegen mit    strichpunktierten      Linien   in der Klebestellung    ver-      anschaubcht.   Die    Schabeeinrichtung   kann    grundsätzlich   gleich ausgebildet    sein,   wie vorstehend anhand des ersten    Ausführungsbeispieles   erläutert wurde, mit dem    ein-      zigen      Unterschied,   dass der Schieber 43    für   beide    Fümtzile   2,

   3 mit einer    gemeinsamen      bzw.   zwei hintereinanderliegenden, unter sich gleichen    Keilbearbei-      tungsflächen   44 versehen ist, die bei in die Schabestellung    gemäss      Fig.   8 und 9 geklapptem Schwenkhalter 39, 40 gleiche, aber    entgegengesetzt   gerichtete    Winkel   mit den beiden    Führungsbahnen      einschliesst.   Infolge der symmetrischen Lage der    Führungsbahnen   in    bezug   auf die    Schiebermittellängsebene   werden daher beide    Filmteile   2,

   3    während   des    Schabevorgan-      ges   mit    gleichem      Keilanzug   geschabt, so    dass   sie nach Bestreichen der geschabten Flächen und Zurückschwenken des klappbaren Halters in die Klebestellung passend    in   der aus    Fig.   10 ersichtlichen Lage    zu-      sammengeklebt   werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filmklebevorrichtung mit zwei Haltern, die je eine Führungsbahn zur Aufnahme je eines der beiden zusammenzuklebenden Filmteile aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halter (7, 8) gegenüber dem anderen Halter (4, 5) um eine zur Mittelsymmetrieebene seiner Führungsbahn parallele Schwenkachse (6;
    42) von einer Klebelage, bei der die beiden Füh- rungsbahnen in gegenseitiges Verlängerung zueinander liegen, um 180 ' in eine Schabelage herumklapp- bar gelagert ist, in der die beiden Führungsbahnen in einem seitlichen Abstand voneinander liegen, und dass Mittel zum gleichzeitigen keilförmigen Schaben der beiden miteinander zu verklebenden Filmteile (2, 3) <Desc/Clms Page number 4> in der genannten Schabelage des schwenkbaren Halters (7, 8)
    vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (6) des klappbaren Halters (7, 8) parallel zu dessen Führungs- bahnlängsachse liegt und die Schabeeinrichtung einen in der Querrichtung der feststehenden Führungsbahn bewegbar gelagerten Schieber (16, 26) aufweist, der zwei hintereinanderliegende Schabeorgane (17, 18;
    31, 32) aufweist, die bei in die Schabelage geklapptem Schwenkhalter (7, 8) je einer Führungsbahn zugeordnet sind und gegenüber der Führungsbahnlängs- richtung nach entgegengesetzten Seiten geneigte Keilbearbeitungsflächen (31, 32) besitzen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (42) des klappbaren Halters (39, 40) mit der Längsrichtung von dessen Filmführungsbahn einen Winkel einschliesst und die Schabeeinrichtung einen in der Querrichtung der feststehenden Führungsbahn bewegbar gelagerten Schieber (43) aufweist, der für beide Filmendteile mit einer Keilbearbeitungsfläche (44) versehen ist, die bei in die Schabestellung geklapptem Schwenkhalter (39, 40) gleiche,
    aber entgegengesetzt gerichtete Winkel mit den beiden Führungsbahnen einschliesst. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass sie eine Grundplatte (1) aufweist, auf der die zu ihr parallele Schwenkachse (42) des klappbaren Halters (39, 40) und beiderseits dieser Achse (42) je ein Stützkörper (47, 48) für diesen Halter (39, 40) in der Klebelage und der Schabelage angeordnet sind, wobei die Oberseiten beider Stützkörper (47, 48) um den gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Winkel gegenüber der Halterschwenkachse (42) geneigt sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen. Schieber (16) aufweist, der mit zwei feilflächenartigen Schabeflächen (17, 18) versehen ist, welche Ober- flächenteile eines einzigen Werkstückes (16) bilden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen Schieber (26) aufweist, an dem zwei feilenartige Schabewerkzeuge (29, 30) lösbar befestigt sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabeeinrichtung einen Schieber (16; 26) aufweist, der an einem die einander zugekehrten Endteile beider Führungsbahnen überbrük- kenden, schwenkbaren Bügel (12, 13; 25) beweglich gelagert ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Grundplatte (1) aufweist, an der der Bügel (12, 13; 25) der Schabeeinrichtung schwenkbar gelagert ist und die mit einem Anschlag (15) versehen ist, auf dem der Bügel (12, 13, 25) in der Schabestellung aufliegt, und dass der Bügel (12, 13; 25) und der Anschlag (15) relativ zueinander, beispielsweise durch eine am Bügel (25) angeordnete, auf dem Anschlag (15) aufliegende Justierschraube (33), verstellbar sind. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (12, 13; 25) einen die Tiefe des Keilschliffes in den Filmteilen (2, 3) bestimmenden Anschlag (19; 35, 36) für den Schieber (16; 26) aufweist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (26) Justierschrau- ben (35, 36) angeordnet sind, die am Ende des Schabevorganges auf dem Bügel (25) zum Aufliegen kommen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Halter aus einem feststehenden Widerlager (4; 37) sowie einer mit diesem unter Zwischenlegen des betreffenden Filmteiles (2) zusammenarbeitenden aufklappbaren Deckplatte (5; 38), der klappbare Halter dagegen aus zwei wahlweise einzeln und gemeinsam um die Schwenkachse 6, 42) beweglichen, unter Zwischenlegen des betreffenden Filmteiles (3) zusammenarbeitenden Schwenkplatten (7, 8; 39, 40) besteht. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den einander zugekehrten Kanten der in der Schabestellung oben liegenden Platten (5, 7, 38, 39) der beiden Halter ein durchlaufender Spalt zum Durchlass des Schabewerk- zeuges befindet, wogegen in der Klebestellung sowohl die unten l'iegend'en Halterteile (4, 7; 37, 39) als auch die oben liegenden Halterplatten (5, 8; 38, 40) dicht aneinander liegen, so dass über die geschabten Flächen überstehende Endstücke der Filmteile (2, 3) beim Schwenken des klappbaren Halters (7, 8;
    39, 40) von der Schabestellung in die Klebestellung durch die paarweise aneinander vorbeischerenden Kanten abgetrennt werden. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schabestellung oben liegenden Platten (38, 39) der beiden Halter (37, 38; 39, 40) an den einander zugekehrten Seiten nach oben vorspringende Randleisten aufweisen, zwischen denen sich ein Spalt für den Eingriff der Schabeein- richtung (43) befindet.
CH7410659A 1958-06-06 1959-06-06 Filmklebevorrichtung CH369968A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW23449A DE1083653B (de) 1958-06-06 1958-06-06 Filmklebevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH369968A true CH369968A (de) 1963-06-15

Family

ID=7597585

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7410659A CH369968A (de) 1958-06-06 1959-06-06 Filmklebevorrichtung

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH369968A (de)
DE (1) DE1083653B (de)
FR (1) FR1226262A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153625B (de) * 1960-07-06 1963-08-29 Heinz Kirchner Filmklebevorrichtung
DE1177928B (de) * 1961-10-12 1964-09-10 Suedwestfunk Vorrichtung zum Schneiden und Kleben von Bildfilmen mit und ohne Magnettonrandspur

Also Published As

Publication number Publication date
FR1226262A (fr) 1960-07-11
DE1083653B (de) 1960-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2250265C3 (de) Handwerkzeug zum Entgraten und Schaben
CH369968A (de) Filmklebevorrichtung
DE3128198A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von nut-feder-verbindungen in werkstuecken
DE814089C (de) Vorrichtung zum Abscheren des Schweisswulstes von aus C-foermigen Gliedhaelften elektrisch stumpfgeschweissten Kettengliedern
AT214278B (de) Filmklebevorrichtung
DE3538760A1 (de) Gehrungs-kreissaegemaschine
DE1824226U (de) Filmklebevorrichtung.
DE2225136A1 (de) Verbesserungen an Werkstück-Spannvorrichtungen
DE615950C (de) Auf dem Steg einer Schraubzwinge verschiebbare und feststellbare Klemmbacke zum Verleimen von Eckverbindungen
DE740828C (de) Fugenfraeser fuer Bootsplanken
AT238064B (de) Vorrichtung zum Schneiden von Fußbodenbelägen od. dgl.
AT270348B (de) Tragbares Werkzeug zum Anschrägen von Kanten an Blechen
DE381793C (de) Lochabgratmaschine, insbesondere fuer Eisenbahnquerschwellen
DE600027C (de) Einrichtung zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- bzw. Schweisskanten an langen Blechen
DE3045830C2 (de) Kreissäge mit einem aus senkrechter Lage in Schrägstellung verschwenkbarem Sägeblatt
DE805081C (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kurvenschnitten mit Holzbandsaegen
DE140163C (de)
DE2503985A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schneiden von gegenstaenden aus holz o. dgl., insbesondere von zierleisten, tueren u. a.
DE2128269C3 (de) Gerät zum Schneiden und Kleben zweier Teile eines Filmstreifens
DE428636C (de) Aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehende Buerste
DE2133031C3 (de) Gehrlade
DE580681C (de) Einrichtung zur Herstellung von Papierplanen
DE517298C (de) Abschraegvorrichtung
DE807671C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierklingen
DE1001943B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Formgebung von Gegenstaenden aus sproedem Material, insbesondere von Dachplatten aus Gasbeton