CH371582A - Bohrlochimpfgerät - Google Patents

Bohrlochimpfgerät

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CH371582A
CH371582A CH7048459A CH7048459A CH371582A CH 371582 A CH371582 A CH 371582A CH 7048459 A CH7048459 A CH 7048459A CH 7048459 A CH7048459 A CH 7048459A CH 371582 A CH371582 A CH 371582A
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CH7048459A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus
    • B27K3/105Injection apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B9/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
    • B05B9/03Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
    • B05B9/04Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
    • B05B9/08Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type
    • B05B9/0805Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type comprising a pressurised or compressible container for liquid or other fluent material
    • B05B9/0811Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type comprising a pressurised or compressible container for liquid or other fluent material comprising air supplying means actuated by the operator to pressurise or compress the container

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Description


      Bohrlochinipfgerät       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Bohrlochimpf-          ,gerät    führ     Holzschutztränkung    mit einem das     Imprä-          0,          ,niermittel    unter überatmosphärischem Druck -aufzu  nehmen bestimmten Druckbehälter und einer an die  sen angeschlossenen     Einschraubdüse    sowie einem  zwischen     Einschraubdüse    und     Druckbehälter    in einem  Zwischenstück angeordneten Absperrventil.  



  <B>C</B>    Das Verfahren der     Holzschutztränkung    mit Hilfe,  von Impfgeräten ist bekannt, und es sind hierfür  bereits zahlreiche Geräte verschiedener Art in Vor  schlag gebracht worden. Im allgemeinen bestehen die  bekannten Geräte aus einem druckfesten Behälter,  der die Impfflüssigkeit enthält, die unter Gasdruck zu  einer angeschlossenen, in das Holz einzuschrauben  den Impfdüse     und    weiterhin in das Holz     eingepresst     wird. Es sind auch Zusatzgeräte vorgeschlagen wor  den, die es gestatten, mehrere Impfdüsen an den     glei-          eben        Druckbehälter    anzuschliessen.

   Ferner ist es  bekannt, einfachere, kleine, leicht handliche Druck  behälter mit einer     abschraubbaren    Impfdüse zu ver  sehen, wobei zusätzlich bereits vorgeschlagen wurde,  zwischen Druckbehälter und Impfdüse ein Zwischen  stück mit einem     Spindelventil    und einer     Prüfschraube     vorzusehen. Die bekannte zuletzt beschriebene An  ordnung gestattet eine weitgehende Zerlegung des  Apparates in seine Einzelteile zum Zwecke des  Transports und der Aufbewahrung.  



  In der Praxis hat sich gezeigt,     dass    Impfgeräte, bei  denen mehrere Impfdüsen an den gleichen Druck  behälter angeschlossen sind, unvorteilhaft arbeiten  insofern, als die Impfstellen<B>je</B> nach der Beschaffen  heit des Holzes ganz verschiedene Mengen Impf  flüssigkeit aufnehmen. Es kann daher leicht vorkom  men,     dass    eine     ImpfsteHe    sehr viel Flüssigkeit auf  nimmt, während bei einer anderen Impfstelle kaum  eine nennenswerte     Eindringtiefe    zu verzeichnen ist.    Es hat sich daher als zweckmässig erwiesen,<B>jede</B>  Impfdüse von einem gesonderten Druckbehälter aus  zu speisen, um überhaupt eine     Kontrolfle    über den  Impfvorgang zu behalten.  



  Selbst auch solche Geräte mit nur einer an einen  Druckbehälter angeschlossenen Impfdüse besitzen  jedoch den erheblichen Nachteil,     dass    sie den Ver  lauf der     Holztränkung    nicht korrekt zu kontrollieren  gestatten. Da die Druckbehälter aus Metall bestehen,  kann die Flüssigkeitsabnahme nicht visuell verfolgt  werden. Auch die     Druckmessanzeige    gibt nur einen  sehr oberflächlichen Anhalt für den Verlauf der       Tränkung,    da die Impfung meist unter verhältnis  mässig hohem Druck bis zu 20 atü vorgenommen  wird und die Druckabnahme von voller Füllung bis  zur praktischen Entleerung des Behälters     gering-          fügig   <B>,</B>     ist.     



  Testversuche haben, gezeigt,     dass    die     Eindring-          geschwindigkeit    der Imprägnierlösung in Abhängig  keit von der Struktur des Holzes sowohl bei lebendem  als auch bei totem     Hollz    ausserordentlich verschieden  ist. Die Ausbildung der Tracheen, der Hoftüpfel und  deren     Torus    (Schliessmechanismus)     beeinflusst    ebenso  wie die bei trockenem Holz vorhandenen     Harzgaillen     die     Eindringgeschwindigkeit    der Imprägnierlösung  wesentlich.

   Ferner ist die allgemeine, Struktur des  Holzes, ob eng- oder     weitringig,    von bedeutendem       Einfluss.    Es hat     µich    weiterhin gezeigt,     dass    auch  die Möglichkeit des Lufteintritts die     Kapillarwirkung     und damit die Diffusion stark hemmend     beeinflusst     und daher ausgeschlossen werden sollte.

   Schliesslich  ist es auch bekannt,     dass    die Zeitdauer der Einwir  kung und die Temperatur der     Holzschutzlösung    von  wesentlicher Bedeutung für das Gelingen einer wirk  samen Imprägnierung sein kann.     Allte    diese Umstände,  weisen zwingend auf die Notwendigkeit einer genauen  Kontrolle des Impfvorgangs hinsichtlich des zeit-           lichen    Ablaufes und der aufgenommenen Menge in  der Zeiteinheit hin.  



  Die Erfindung geht von dem erwähnten Stand der  Technik aus, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, ein       Bohrlochimpfgerät    für die     Holzschutztränkung    zu  schaffen, das eine genaue Kontrolle des Impfvorgangs  während des zeitlichen Ablaufes ermöglicht.

   Das       Bohrlochimpfgerät    besteht aus einem das Imprägnier  mittel unter überatmosphärischem Druck aufzuneh  men bestimmten Druckbehälter und einer an diesen  angeschlossenen     Einschraubdüse    sowie einem zwi  schen     Einschraubdüse    und Druckbehälter in einem  Zwischenstück angeordneten     Absperrvenfil,    bei dem       erfindungsgemäss    der Druckbehälter aus einem     rohr-          förinigen    Körper aus durchsichtigem Material besteht,  dessen Stirnseiten mit Kappen aus festem Material,  wie Metall oder Kunststoff, abgeschlossen sind, die  den     rohrförmigen    Körper von aussen mit zylindrischen  Teilen umgreifen.

   Die eine der beiden Kappen be  sitzt Einrichtungen zum Aufsetzen des Zwischen  stücks.  



  Durch die Gestaltung des Druckbehälters aus  durchsichtigem Material wird es ermöglicht, den  Impfvorgang an Hand der Flüssigkeitsabnahme genau  zu verfolgen. Hierfür kann auf der Behälterwandung  eine Masseinteilung zur Messung des Flüssigkeitsstan  des, oder es kann stattdessen auch ein besonderes       Flüssigkeitstandrohr    vorgesehen sein.  



  Das erfindungsgemässe     Bohrlochimpfgerät    kann  für die, Betätigung von Hand mit einem     in    dem  rohrförmigen Körper axial verschiebbaren Kolben zur  Druckerzeugung ausgestattet sein, dessen Kolben  stange durch die der Impfdüse entgegengesetzte Kappe  hindurchgeführt und aussenseitig mit einem geeig  neten Handgriff versehen ist. In vielen Fällen Wird,  es, z. B. zum Zwecke der Ersparnis von Handarbeit,  vorteilhafter sein, mit Gasdruck zu arbeiten. Die  Anwendung von Gasdruck gewährt ausserdem den  Vorteil,     dass    der rohrförmige Behälterteil nicht frei  von     Einbauteilen    sein     muss.     



  Eine bevorzugte Ausführungsform für ein mit  Gasdruck zu verwendendes     Bohrlochimpfgerät    steht  zur Stabilisierung des rohrförmigen Körpers vor,  an den beiden     Abschlusskappen    zentral angeordnete,  nach innen überstehende,     Hülsenteile    vorzusehen, in  die ein beide     Abschlusskappen    verbindendes Rohr als  Stabilisierungskörper eingesetzt ist.

   Zur Verfolgung  der Druckverhältnisse ist zweckmässig an einer der  beiden     Abschlusskappen    ein Druckanzeiger vor  gesehen.     Ineiner    weiteren vorteilhaften Ausführungs  form besteht der Druckanzeiger aus einer zylindri  schen Bohrung in der oberen     Abschlusskappe,    die  nach aussen mittels, einer Schulter verjüngt ist und  einem in der Bohrung beweglichen Kolben, der     innen-          seitig    von dem im Behälter herrschenden Druck,  aussenseitig von einer die Kolbenstange umfassenden,  gegen die Schulter sich abstützenden Schraubenfeder  belastet ist, und dessen nach aussen weisende Kol  benstange mit einer den im Behälter herrschenden  Druck anzeigenden Teilung versehen ist.

      Falls das     Bohrlochimpfgerät    unter höherem Druck  beispielsweise bis 20 atü, verwendet werden soll, kann  es zum     Schultze    des durchsichtigen Behälterkörpers  zweckmässig sein, diesen mit einem grobmaschigen       Stahldrahtgewebe    oder einem Schutznetz zu um  manteln. Um einer dadurch hervorgerufenen     Be-          der    Sichtverhältnisse zu begegnen, ist  es möglich, ins Innere des Behälters einen Schwimm  körper, z. B. einen Ball, zur Anzeige des Flüssig  keitsstandes     und    des Druckes einzubringen. Der  Schwimmkörper kann beliebig eingefärbt sein, so       dass    seine Sicht stets gewährleistet ist.

   Ein mit  Luft oder Gas unter verhältnismässig geringem  Innendruck gefüllter Schwimmkörper aus elastisch  nachgiebigem Material ermöglicht gleichzeitig eine  Kontrolle der     Druckabnahm#e    auf Grund seiner bei  der Druckänderung in dem     Bohrlochimpfgerät    auf  tretenden Deformation.  



  Entsprechend den gemachten Erfahrungen, wo  nach es zweckmässig sein kann, die Imprägnierung  nicht bei Normaltemperatur, sondern bei erhöhten  Temperaturen, unter Umständen auch bei wechseln  den Temperaturen vorzunehmen, können Behälter  oder Impfdüse oder auch beide Teile mit einer elek  trischen     Beheizungseinrichtung    ausgestattet sein. Im  einfachsten Fall kann dazu beispielsweise auch das       Stabilisierungsrohr    als Tauchsieder ausgebildet sein.  



  Das erfindungsgemässe     Bohrlochimpfgerät    besitzt  neben den     bereitserwähnten    Vorzügen noch den wei  teren Vorteil,     dass    es auch das Eindringen der Flüs  sigkeit in den Druckbehälter sichtbar zu machen ge  stattet. Die gleichzeitige Anordnung eines in     d#em     Zwischenstück zwischen Impfdüse und Behälter an  geordneten, z.

   B. als     Spindelventil    ausgebildeten,  Absperrventils gestattet im Zusammenhang mit dem  in eine der beiden     Abschlusskappen    eingesetzten  Druckanzeiger und der sichtbaren Anzeige des  Flüssigkeitsstandes ein genaues Steuern der     Eindring-          geschwindig,keit.    Insbesondere können auch durch die  Holzstruktur hervorgerufene Druckschwankungen  während der Imprägnierung an einer     lmpfstelle    leicht  ausgeglichen werden, da die Flüssigkeitsaufnahme  stets sichtbar bleibt.  



  In der nachstehenden Beschreibung der beigege  benen Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung  an Hand einer darin dargestellten     Ausführungsform     für die Verwendung von Gas als Arbeitsmedium er  läutert. In der Zeichnung zeigen:       Fig.   <B>1</B> ein erfindungsgemässes     Bohrlochimpfgerät          mit    aufgeschraubter     Impfdüs#e    im Schnitt,       Fig.    2 in grösserem Massstab den oberen Teil des  Behälters des Impfgerätes, mit     aufgesehraubtem    Zwi  schenstück,     Spindelventil    und Impfdüse.  



  Der Druckbehälter des     Bohrlochimpfgerätes    be  steht aus dem rohrförmigen Körper<B>1</B> aus durchsich  tigem Material, und den an beiden Stirnseiten auf  gesetzten     Abschlusskappen    2,<B>3,</B> die den rohrför  migen Körper mit zylindrischen Teilen 4,<B>5</B> von  aussen übergreifen. Das als Stabilisierungskörper die  nende, zentral innerhalb des Behälters angeordnete      Stahlrohr<B>6</B> ist in nach innen überstehende, mit den       Abschlusskappen    2,<B>3</B> aus einem Stück bestehende  Hülsenteile<B>7, 8</B> eingesetzt und mit diesen fest und       flüssigk,eitsdicht    verbunden.

   Ebenso sind auch die  Kappen 2,<B>3</B> mit dem rohrförmigen Körper<B>1</B> druck  dicht, beispielsweise durch     Aufkitten,    verbunden.  



  In die Ansatzstelle der Hülsenteile<B>7, 8</B> an beiden  Kappen sind jeweils mehrere schräg von innen nach  aussen zum Behälterraum verlaufende Kanäle<B>9 ' 10</B>  eingebohrt, die den Behälterraum mit dem Innen  raum des Stabilisierungsrohres<B>6</B> verbinden. Durch  diese Massnahme wird erreicht,     dass    das Stabilisie  rungsrohr<B>6</B> als Steigrohr dienen kann, so     dass    das  Impfgerät sowohl mit nach unten<B>-</B> wie meist üblich<B>-</B>  als auch mit nach oben gerichteter Impfdüse ver  wendet werden kann, wobei im ersteren Fall die Impf  flüssigkeit ihren Weg durch die Bohrungen<B>9,</B> im  zweiten Fall durch die     Boh#rungen   <B>10</B> ihren Weg  nimmt.

   Bei Wegfall der     Bohlrungen   <B>10</B> ist das untere,  im Hülsenteil<B>8</B> der     Abschlusskappe   <B>3</B> befestigte Ende  des     Stäbilisierungsrohres   <B>6</B> gegen den Behälterraum  abgeschlossen, so     dass    in diesem Fall das Impfgerät  nur mit nach unten geneigter     Impfdüsebenutzt    wer  den kann.

   Bei Wegfall der     Behrung   <B>9</B> ist das obere,  im Hülsenteil<B>7</B> der     Abschlusskappe    2 befestigte Ende  des Stabilisierungsrohres<B>6</B> gegen den Behälterraum  abgeschlossen, so     dass    in diesem Fall das Impfgerät  nur mit nach oben gerichteter Impfdüse, benutzt  werden kann, wobei das     Stabil#isierungsrohr   <B>6</B> als       Steigroh!r    für die     Imprägnierlösung    dient.  



  Die     Abschlüsskappe    2 ist in der Mitte mit einer       Gewindebohrung   <B>11</B> zum Aufschrauben eines die  Impfdüse 12 tragenden Zwischenstücks,<B>13</B> versehen.  In die Gewindebohrung 14 des Zwischenstücks<B>13</B>  zum Aufschrauben der Impfdüse 12 kann auch ein  Verteilerstück für mehrere Impfdüsen eingeschraubt  werden.  



  Das Zwischenstück<B>13</B> besitzt eine in     zweigegen-          einander    versetzten Teilen<I>14a,<B>15</B></I> geführte Längs  bohrung, in der die     öffnung   <B>16</B> des Teiles 14a durch  den in einer seitlichen Bohrung des     Zwischenstückes     geführten Ventilkörper<B>17</B> mehr oder weniger ge  öffnet     bzw.    abgeschlossen werden kann. Die Be  tätigung des Ventils wird mittels der seitlich ein  gesetzten Stellschraube<B>18</B> vorgenommen. Die gegen  über der Stellschraube,<B>18</B> angeordnete weitere  Schraube<B>19</B> verschliesst leine als     PrüfÖffnung    die  nende zweite seitliche Bohrung des Zwischenstücks.  



  In die Kappe 2 ist ferner seitlich der Gewinde  bohrung<B>11</B> eine weitere Bohrung 20 für einen Druck  anzeiger eingeführt, der im vorliegenden Falle aus  einem federbelasteten Kolben besteht. Die Bohrung  ist nach innen unter Bildung einer Schulter 21 er  weitert, gegen die sich die Schraubenfeder 22 abstützt.  Diese belastet den Kolben<B>23,</B> dessen Kolbenstange 24  durch die Schraubenfeder 22 hindurch, nach aussen  geführt ist und mittels einer auf ihr angebrachten  Teilung unmittelbar den Druck anzeigt. Der Kolben  <B>23</B> ist durch den mittels Aussengewinde in<B>die</B> Boh-         rung    20 eingeschraubten Ring<B>25</B> gegen das Heraus  fallen aus der Bohrung 20 nach innen gesichert.  



  Zum Gebrauch wird das dargestellte     Bohrloch-          impfgerät    bei abgeschraubter Impfdüse 12 und ge  öffnetem Ventil<B>17</B> bis<B>zu</B> etwa 3/4     seine-s    Volumens  mit der Imprägnierlösung gefüllt. Danach wird ein  Gas, beispielsweise Luft, auf dem gleichen Weg mit  bis zu 20 atü in den     rohrförmigen    Behälter     einge-          presst    und der Behälter mit dem Ventil     irn    Zwischen  stück<B>13</B> verschlossen. Mit aufgeschraubter Impfdüse  12 ist das Impfgerät dann gebrauchsfertig.

   Zur bes  seren Beobachtung des Flüssigkeitsstandes und     Druk-          kes    kann in dem Behälter ein nur schwach auf  gepumpter kleiner Ball eingebracht werden, der bei  frisch geladenem Gerät     zusammengepresst    wird, und  beim Entspannen des Gerätes wieder grösser wird. Der  Druckanzeiger (22,<B>23,</B> 24) ist bei dieser Lösung nicht  erforderlich.  



  Wenn die Imprägnierlösung warm oder heiss inji  ziert werden     muss,    kann sowohl der Behälter als  auch     d.ie    Impfdüse durch eine innen oder aussen  angebrachte elektrische     Reizspiralle    beheizt werden.  Am einfachsten ist es jedoch, das     Stabilisierungsrehr     <B>6</B> als Tauchsieder auszubilden. Das     Sta-bilisierungs-          rohr   <B>6</B>     muss    dazu aus einem elektrischen Widerstand  bestehen, der an seinen Enden gegen die Hülsen  teile,<B>7, 8</B> der     Abschlusskappen    2,<B>3</B> isoliert wird.

   Die,  erforderlichen elektrischen Leitungen können durch  die     Abschlusskappen    2,<B>3,</B> geführt werden.  



  Wenn nur ein geringer Impfdruck erforderlich ist,  kann das     Bohrlochimpfgerät    bei einer weiteren Aus  führungsform auch ohne das     Stabillisierungsrohr   <B>6</B>  hergestellt und mit einem Kolben ausgestattet sein,  dessen Kolbenstange ähnlich wie bei einer normalen  Injektionsspritze, durch die der Impfdüse 12 gegen  überliegende     Abschlusskappe   <B>3</B> geführt und zur Be  tätigung von Hand mit einem Handgriff versehen ist.  Die Imprägnierlösung wird mit dem Kolben ange  saugt und kann nur unter dem Druck des Kolbens  durch die Impfdüse 12 wieder austreten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Bohrlochimpfgerät für die Holzschutztränkung mit einem das Imprägniermittel unter überatmosphäri- schern Druck aufzunehmen<U>bestimmten</U> Druckbehäl ter und einer an diesen angeschlossenen Einschraub- düse so-wie einem zwischen Einschraubdüse und Druckbehälter, in einem Zwischenstück angeordneten Absperrventil, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter aus einem rohrförmigen Körper<B>(1)</B> aus durchsichtigem Material besteht,
    dessen Stirnseiten mit Abschlusskappen (2,<B>3)</B> aus festem Material ab geschlossen sind, die den rohrförmigen Körper<B>(1)</B> von aussen mit zylindrischen Teilen (4,<B>5)</B> umgreifen, und dass eine- der beiden Kappen (2) Einrichtungen, zum Aufsetzen des Zwischenstücks besitzt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> BehTlochimpfgerät nach Patentanspruch, ge- C kennzeichnet durch einen in dem rohrförmigen Körper axial verschieblichen Kolben, dessen Kolben stange durch die der Impfdüse entgegengesetzte Ab- schlusskappe <B>(3)</B> hindurchgeführt und aussenseitig mit einem Handgriff versehen ist.
    2. Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch an den beiden Abschlusskappen (2,<B>3)</B> zentral angeordnete, nach innen überstehende Hülsenteile<B>(7, 8),</B> in die:ein beide Abschlusskappen verbindendes Rohr<B>(6)</B> als Stabilisierungskörper ein gesetzt ist. <B>3.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch, -und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch einen in die eine der beiden Kappen (2,<B>3)</B> eingesetz ten Druckanzeiger.
    4. Bol-irlochimpfc",erät nach Unteranspruch<B>3,</B> ge kennzeichnet durch einen Druckanzeiger (22,<B>23,</B> 24), bestehend aus einer zylindrischen Bohrung (20) in der Kappe (2), die nach aussen mittels einer Schulter (21) verjüngt ist, und einen Kolben<B>(23),</B> der innen- seitig von dem im Behälter herrschenden Druck, aussenseitig von einer die Kolbenstange (24) um fassenden, gegen die Schulter (21) sich abstützenden Schraubenfeder (22) belastet ist, und dessen Kolben stange mit einer den im Behälter herrschenden Druck anzeigenden Teilung versehen ist.
    <B>5.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, gekennzeichnet durch eine auf der Behälterwandung aufgebrachte Massein- teilun- zur Messunc, des Flüssigkeitsstandes. <B>C</B> C <B>6.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentansp#ruch und den Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>5,</B> gekennzeichnet durch einen im Inneren des durchsichtigen Behälters be# findl#ichen Schwimmkörper, z. B. einen Ball, zur An zeige des Flüssigkeitsstandes und des Druckes.
    <B>7.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis<B>6,</B> gekennzeichnet durch eine elektrische Heizungseinrichtung zur Beheizung der Impfdüse bzw. des Behälters. <B>g.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>7,</B> dadurch gekennzeich net, dass das im Zwischenstück<B>(13)</B> angeordnete<B>Ab-</B> sperrventil<B>(16, 17, 18)</B> als Spindelventil zum Steuern der Durchflussmenge ausgebildet ist.
    <B>9.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis<B>8,</B> dadurch gekennzeich net, dass in die Ansatzstel#len der Hülsenteile<B>(7, 8)</B> an den Kappen (2,<B>3)</B> jeweils mehrere den Behälter raum mit dem Innern des Stabilisierungsrohres<B>(6)</B> verbindende Kanäle<B>(9, 10)</B> eingebohrt sind. <B>10.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass der rohrförmige Körper<B>(1)</B> mit einem grob maschigen Stahldrahtgewebe oder einem Schutznetz ummantelt ist.
    <B>11.</B> Bohrlochimpfgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>3</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeich net, dass das Stabilisierungsrohr<B>(6)</B> als Tauchsieder ausgebildet ist.
CH7048459A 1958-03-18 1959-03-06 Bohrlochimpfgerät CH371582A (de)

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