CH372171A - Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper - Google Patents

Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper

Info

Publication number
CH372171A
CH372171A CH7436359A CH7436359A CH372171A CH 372171 A CH372171 A CH 372171A CH 7436359 A CH7436359 A CH 7436359A CH 7436359 A CH7436359 A CH 7436359A CH 372171 A CH372171 A CH 372171A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
carbon atoms
phosphinamides
aliphatic
alkyl
Prior art date
Application number
CH7436359A
Other languages
English (en)
Inventor
Riesen Gerhard Dipl-El-Ing
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Lokomotiv filed Critical Schweizerische Lokomotiv
Priority to CH7436359A priority Critical patent/CH372171A/de
Priority to GB2058060A priority patent/GB947063A/en
Publication of CH372171A publication Critical patent/CH372171A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/08Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid operated electrically
    • G01L23/10Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid operated electrically by pressure-sensitive members of the piezoelectric type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  



  Verfahren zur   antimikrobieUen    Ausrüstung von Textilien
Um Textilien vor einem   mikrobielien    Angriff zu schützen oder ihnen einen desodorierenden Effekt zu verleihen, werden Textilien mit antimikrobiellen Wirkstoffen ausgerüstet.



  Die Wirkung der fur   solche Ausrustungen    verwendeten spe  zielien    Verbindungen soll sich einerseits vor allem gegen   naturfaserschädigende    Mikroorganismen richten. Infolge einer Hemmung des Mikrobenwachstums auf der Haut durch bestimmte Wirkstoffe kann ausserdem Körpergeruch unterbunden werden, der bei der Zersetzung von Hautausscheidungen durch Mikroorganismen, wie Bakterien oder Pilzen, entsteht.



  Für diese Ausrüstungen werden z. B. Chlorphenole, queck  silberhaltige    Produkte und   quaternaire    Ammoniumverbindungen verwendet (vgl. H. Schneider, Melliand   Textilberichte    2/1965, Seite   187,      Verfahren und Produkte für die hygienische Ausrüstung von Textilien aus synthet.   Fasern  ).   



  Chlorphenole werden besonders zur Ausrüstung technischer Textilien, für   Zeltgewebe    u. a. eingesetzt. Quecksilberhaltige Verbindungen werden häufig auf   Bekleidungs-und    Haushaltstextilien appliziert. Ein Nachteil beider Verbindungsgruppen ist jedoch ihre erhöhte Toxizität ; die Halogenphenole besitzen ausserdem einen unangenehmen Eigengeruch (vgl.   C.    C. Yaeger, American Dyest. Rep. 1953, Seite 592,     Fungicides    in Textiles as   Sales-Promotion-Tools  ).    Vielfach führt man auch die Ausrüstung mit speziellen quaternären Ammoniumverbindungen durch. Mit diesen Produkten tritt meist eine Veränderung des Griffes von Textilien nach der weicheren Seite hin ein.

   Nicht immer ist dieser weichmachende Effekt erwünscht, da dadurch beispielsweise die Schiebefestigkeit lockerer Gewebe beeinträchtigt werden kann. Ausserdem steht einem breiteren Einsatz dieser Pro  duktklasse    auf dem Textilgebiet ihr kationaktiver Charakter entgegen, weil bei der Mischung mit anionaktiven Produkten (z. B. Dispersionen) Ausfällungen auftreten. Man ist daher gezwungen, nach einem Zweibad-Verfahren zu arbeiten. Aus Gründen der gleichmassigen Durchdringung von Bindemittel und Wirkstoff ist es aber erforderlich, eine Imprägnierung in einem Bad vorzunehmen.



   Es wurde nun gefunden, dass man Textilien eine orteilhafte antimikrobielle Ausrüstung verleihen kann, wenn man sie mit Lösungen von aliphatischen Phosphinsäureamiden, die einen oder zwei an Phosphor oder vorzugsweise an Stickstoff gebundene lipophile Gruppen aufweisende organische Reste enthalten, behandelt und in üblicher Weise trocknet. Die antimikrobielle Wirksamkeit der Phosphinsäureamide bleibt auch in Gegenwart von anderen Ausrüstungsmitteln, z. B. anionaktiv emulgierten Appretur-oder Bindemitteln, erhalten.



   Dialkylphosphinsäure-N-dialkylamide und Verfahren zu deren Herstellung sind bereits bekannt aus der USA-Patentschrift Nr. 2 714 064. Nach den Angaben in dieser Patentschrift können diese Verbindungen als Wachstumsregulatoren für Pflanzen verwendet werden. Für die Verwendung als In  sekticide    und Akarizide sind in der belgischen Patentschrift Nr. 652 477 spezielle Dialkylphosphinsäureamide, die einen   N-Trifluormethyl-anilinrest    enthalten, beschrieben. In den beiden Patentschriften finden sich keine Hinweise auf die Verwendung der dort beschriebenen Phosphinsäureamide zur antimikrobiellen Ausrüstung von Textilien oder auf die mikrobizide Wirkung dieser Phosphinsäureamide.



   Als lipophile Gruppen der gemäss der Erfindung zu verwendenden aliphatischen Phosphinsäureamide kommen vor allem gesättigte oder ungesättigte, normale oder verzweigte aliphatische oder auch alicyclische Kohlenwasserstoffreste in Betracht, die 5-24 Kohlenstoffatome, vorzugsweise   8-20    Kohlenstoffatome, aufweisen. Auch halogenierte aliphatische Reste, insbesondere endständige perfluorierte Alkylreste, kommen in Frage. Ist nur ein einziger lipophiler Kohlenwasserstoffrest vorhanden, so soll er zweckmässigerweise mindestens 8 Kohlenstoffatome aufweisen. Sind mehrere   ali-    phatische   und/oder    alicyclische Reste vorhanden, so sollen sie zweckmässigerweise zusammen mindestens   10    und jeder einzelne mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten.

   Endständige perfluorierte Alkylreste sind bereits bei geringerer Kohlenstoffatomzahl, z. B. bei einem Gehalt von nur 5   Kohlen-    stoffatomen, geeignet. Die lipophilen Gruppen befinden sich vorzugsweise an einem Stickstoffatom der Phosphinsäureamide. Als Phosphinsäureamide gemäss der vorliegenden Erfindung kommen nicht nur solche in Betracht, die sich von den entsprechenden Monoaminen ableiten. In gleicher Weise geeignet sind vielmehr auch die Phosphinsäureamide von  Diaminen wie z. B. den entsprechenden Äthylen-, Propylenund Butylendiaminen.

   Bei den aliphatischen   Phosphinsäure-    amiden gemäss der vorliegenden Erfindung handelt es sich im wesentlichen um Verbindungen der allgemeinen Formel 1
EMI2.1     
 in der R1 und   R2    aliphatische oder alicyclische Reste mit 1-24 C-Atomen, vorzugsweise Alkyl-oder Alkenylgruppen mit 1-4 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit 1-24 C-Atomen,   R4    Wasserstoff, einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit 1-24 C-Atomen oder einen Rest
EMI2.2     
 bedeuten, wobei n für ganze Zahlen von 2-4 steht und   Rs    und   R6    die Bedeutung von   R3    besitzen, wobei die Bedingung besteht, dass nur einer oder zwei der Radiale Rt bis R6, vorzugsweise einer der Radiale R3-R6, eine lipophile Gruppe,

   insbesondere einen   Alkyl-oder    Alkenylrest mit 8-24, vorzugsweise   8-18    C-Atomen, bedeutet. Ohne eine Beschränkung aussprechen zu wollen, seien als typische Beispiele für die antimikrobiell wirksamen   Ausrüstungsmittet    gemäss der Erfindung genannt :

      Dimethylphosphinsäure-N-dodecylamid, Diäthylphosphinsäure-N-dodecylamid, Dimethylphosphinsäure-N-dodecenylamid, Dimethylphosphinsäure-N-octylamid, Diisopropylphosphinsäure-N-octadecylamid, Dimethylphosphinsäure-N-methyl-N-dodecylamid,      Dimethylphosphinsäure-N,    N-didodecylamid,   Octyl-methyl-phosphinsäure-N-decylamid, Allyl-methyl-phosphinsäure-N-dodecylamid, Dimethylphosphinsäure-N-oleyl amid, Dimethylphosphinsäure-3-N-dodecyl-aminopropylamid- (l), Methyl-butyl-phosphinsäure-N-octylamid,      Dibutylphosphinsäure-N-hexadecylamid    und   Dimethylphosphinsäure-N-trifluoroctylamid.   



   Die Phosphinsäureamide können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden. Sie können z. B. erhalten werden durch Umsetzung von Dialkylphosphinsäurehalogeniden mit den entsprechenden primären oder sekundären aliphatischen oder alicyclischen Aminen in Gegenwart von   säurebin-    denden   Mitteln (vgl. A.    J. Razumow et.   al.,    Zhur Obshchei Khim 27,754   [1957]    und das Referat in C. A. 51   [1957]   
16 332). Sie können z.   B.    auch gewonnen werden durch Oxydation der entsprechenden Dialkylphosphinsäureamide. Weiterhin ist es möglich, sie aus den   Phosphordialkylamid-di-    halogeniden durch Umsetzung mit Grignard-Verbindungen herzustellen (vgl.

   Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band   12/1,      [1969]).   



   Die Verbindungen können nach beliebigen in der   Textil-    ausrüstung üblichen Verfahren, wie Foulardieren, Pflatschen, Sprühen, Rakeln oder nach dem Ausziehverfahren aus   wäss-    riger oder organischer Phase auf das auszurüstende   Textil-    material aufgebracht werden. In Abhängigkeit von der Ket  tenlänge    zeigen die Verbindungen eine Abstufung der   Lös-    lichkeit in Wasser von leicht bis schwer löslich. Die schwerer löslichen Produkte können durch Zusatz von Lösungsvermittlern, wie z. B. Alkoholen, ebenfalls in klare Lösungen überführt werden. Die Substanzen sind auch zur Applikation aus Lösungsmitteln, beispielsweise aus   Chlor-und Fluorkoh-    lenwasserstoffen, geeignet.

   Für die antimikrobielle Ausrüstung kommen im aligemeinen Lösungen zur Anwendung, die einen Gehalt von etwa 10 bis 100 g, vorzugsweise 15-40 g, der Phosphinsäureamide pro Liter Flotte aufweisen. Mit diesen Konzentrationen ist eine wirksame Auflage in Abhängigkeit vom Abquetscheffekt gewährleistet. Ais Minimum der wirksamen Auflage sind etwa 0,3%, bezogen auf das Warengewicht, der Substanz erforderlich. Eine obere Begrenzung der aufzutragenden Menge an antimikrobiell wirksamen Phosphinsäureamiden besteht an sich nicht, jedoch wird aus wirtschaftlichen Gründen eine Auflage über etwa 3 % praktisch nicht in Betracht kommen.



   Die gemäss der Erfindung zu verwendenden Phosphinsäureamide sind sowohl auf Fäden, Garnen, Geweben, Gewirken, Maschenware als auch auf nichtgewebten Textilien sowie auch auf Papiermaschinen hergestellten Vliesstoffen, auf Filzen,   Nadelfilzen,    Teppichen und   Polstermaterialien wirksam.   



  Als Fasermaterialien kommen Synthesefasern in Frage, z. B.



  Polyester, Polyamide, Potyacryinitril, Polyvinylchlorid, Polyolefine, Polyurethane, weiterhin Naturfasern, wie z. B. Wolle und Baumwolle, Fasern aus natürlichen Rohstoffen, z. B. Viskose,   schliesslich    Glasfasern und mineralische Fasermaterialien, Metall-und Kohlenstofffasern.



   Die Phosphinsäureamide können allein oder gemeinsam mit Knitterfestprodukten, z. B. den N-Methylolverbindungen von Harnstoff,   Melaminen,    Triazinonen, Uronen, Carb  amaten,    Athylen-und Propylenharnstoffen, Appretur-und Bindemitteln, Weichmachern,   Schiebefestmitteln,    Antistatika,   Flammfestprodukten, Hydrophobiermitteln,    optischen Auf  hellern    oder anderen als   Textilveredlungsmittel    verwendeten Produkten eingesetzt werden.



   Bei alleiniger Anwendung der Phosphinsäureamide gemäss der Erfindung wird die mit der Wirkstoff-Flotte   imprä-    gnierte Ware im allgemeinen bei Temperaturen bis etwa   120  C    getrocknet. Eine Kondensation bei höherer Temperatur ist nicht erforderlich. Werden die Substanzen dagegen mit anderen   Veredlungsmitteln    gemeinsam appliziert, so bestimmen die zusätzlich verwendeten   Veredlungsmittel    die Art und den Charakter des Trocken-und Kondensationsprozesses. In   Thermosolprozessen    für Synthesefasern erfolgt die Fixierung bei Temperaturen beispielsweise zwischen 180 und   210  C.   



  Bei der Knitterfestausrüstung sind Kondensationstemperaturen von   14 > 190  C gebräuchlich.    Ein Vorteil bei Verwendung der anmeldungsgemässen Verbindungen ist darin zu sehen, dass sie unter diesen Bedingungen nicht sublimieren oder in der Wirkung beeinträchtigt werden.



   Die antimikrobielle Wirksamkeit der Phosphinsäureamide ist überraschend vielfältig. Die Phosphinsäureamide sind bakteriostatisch und bakterizid wirksam gegenüber grampositiven und gramnegativen Organismen. Sie sind jedoch auch darüber hinaus fungistatisch und fungizid wirksam. Die bakteriostatische und fungistatische Wirksamkeit wird demonstriert an Hand der in Tabellen I und 11 zusammengestellten Daten.



   Tabelle I zeigt die Wirksamkeit einiger typischer Phosphinsäureamide gemäss der Erfindung. Tabelle 1I zeigt am Beispiel des   Dimethylphosphinsäure-N-dodecylamids    (DM PS DA) das überraschend breite   Wirkungsspektrum sol-    cher Phosphinsäureamide.



   Die Untersuchungsergebnisse wurden bei einem Reihenverdünnungstest erhalten, der nach den   Richtlinien für die  Prüfung chemischer Desinfektionsmittel   (Gustav-Fischer Verlag, Stuttgart [1959]) durchgeführt worden ist.



   Bei diesen Untersuchungen wird die minimale Hemmkonzentration (MHK) ermittelt. Dies ist die im   Reinver-    dünnungstest gefundene Minimalkonzentration in Gewichtseinheit pro Kubikzentimeter Prüflösung einer antimikrobiell wirksamen Substanz, bei der kein Wachstum der geprüften Organismen mehr festzustellen ist.



      Tabelle I    Minimale Hemmkonzentration von Phosphinsaureamiden (Y/ml)
EMI3.1     


<tb> Substanzen <SEP> Staph. <SEP> aur. <SEP> E. <SEP> coli <SEP> Ps. <SEP> aerug. <SEP> Cand. <SEP> a. <SEP> lbic.
<tb>  <SEP> cli
<tb>  <SEP> t
<tb> 0-NIIC8H17 <SEP> 25,0 <SEP> 100 <SEP> 156
<tb>  <SEP> o <SEP> 17
<tb>  <SEP> 8 <SEP> 17
<tb>  <SEP> CII3
<tb>  <SEP> Cil
<tb> 0=P <SEP> THC <SEP> II <SEP> 6,2 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 78, <SEP> 2 <SEP> 1,6
<tb>  <SEP> CII3
<tb>  <SEP> g <SEP> 3/3
<tb>  <SEP> 1
<tb> 0=P-NCH <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 19, <SEP> 6 <SEP> 156 <SEP> 16,7
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> ClIn
<tb>  <SEP> t <SEP> *
<tb> 0=P-MICgHg <SEP> 6, <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 500 <SEP> 10, <SEP> 000
<tb>  <SEP> C"3
<tb>  <SEP> cif
<tb> O=P-NIIC <SEP> N <SEP> NIIC <SEP> if <SEP> 1215 <SEP> 7802 <SEP> 7812 <SEP> 25,

  0
<tb>  <SEP> CII3
<tb>  <SEP> IC2lI5
<tb> 0=P-hTHC121I25 <SEP> 6, <SEP> 2 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 50 <SEP> ¯
<tb>  <SEP> C2115
<tb>  <SEP> cif3
<tb> 0=P-NH-cocos <SEP> 6, <SEP> 2 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 100
<tb>  <SEP> CIi3
<tb>  <SEP> cli3
<tb> 0=-NIIC <SEP> 11 <SEP> NII-talg <SEP> 19, <SEP> 6 <SEP> 39, <SEP> 1 <SEP> 3991 <SEP> 6,2
<tb>  <SEP> ClI3
<tb>  <SEP> C112-CH=CH2
<tb> O=P-Z <SEP> ;

   <SEP> II-C <SEP> H <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 20, <SEP> 4 <SEP> 78, <SEP> 2 <SEP> 24
<tb>  <SEP> 3
<tb>  <SEP> cil3
<tb> O¯p <SEP> 3= <SEP> COCOS++) <SEP> 10w2 <SEP> 12ws <SEP> 144 <SEP> t8
<tb>  <SEP> chus
<tb>  +)   Allcylreste    der Cocosfettsäure   +-)-)    Alkylreste der   Talgfettsäure    
Tabelle 11 Minimale Hemmkonzentration von   Dimethylphosphinsäure-N-dodecylamid    (DMPSDA)   (Y/ml)    Keimart DMPSDA   Staphylococcus aureus SG 511 6,    2 Streptococcus   faecalis    6,2 Salmonellus paratyphi A   10.

   08    Escherichia   coli 026 8,    33
0, 55 12,5    p,      78    8,33    0,      86 12,    5 Pseudomonas aeruginosa   78,    2    880/2      78,    2    2467/2 104, 1       2520/2    62,5 Bac. subtilis8,3 Vario mycoides 5,0 Bac. cereus 16,6 Candida albicans 1,6 Trichophyton mentagrophytes 1,3
Die bakterizide Wirkung (bakterizide Konzentration) wurde in Keimsuspensionsversuchen ebenfalls nach den vorstehend genannten Richtlinien geprüft. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in Tabelle   III    enthalten.



   Tabelle 111 Bakterizide Konzentration des   Dimethylphosphinsäuredodecylamids    (DMPSDA)   Keimart    5 Min. 15 Min.



  Staph. aureus 125   62,    5 E. coli   O 55    125 31, 5 Pseudomonas aeruginosa 31,5   31,    5
Ein besonderer Vorteil der Phosphinsaureamide gemäss der   vorliegendcn    Erfindung ist, dass sie ihre antimikrobielle Wirksamkeit auch in Gegenwart von anionischen, kationischen. amphoteren und nichtionischen Substanzen beibehalten. Sie können daher mit besonderem Vorteil zusammen mit anderen Textilausrustungs-und Behandlungsmitteln, z. B. bei der normalen Appretur, bei der Knitterfest-, Flammfestausrüstung, bei der   Oleophobierung,    der Hydrophobierung oder gemeinsam mit optischen Aufhellern, eingesetzt werden.



  Ausserdem verhindern sie Zersetzungserscheinungen in Waschflotten, z.   B.    bei der Rohwollwäsche. Eine mögliche Schimmelbildung auf Textilhilfsmitteln und appretierten Textilien wird unterdrückt. Infolge der Hemmung des Keimwachstums tragen diese Substanzen zu einer Desodorierung bei. Die Phosphinsäureamide gemäss der Erfindung besitzen ein so breites Wirkungsspektrum, dass sie besonders auch für medizinische und hygicnische Zwecke eingesetzt werden können.



   Beispiele
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung, ohne dass diese damit auf die Beispiele beschränkt wird. Die Mengenangaben bedeuten, sofern es nicht ausdrücklich anders vermerkt ist, Gewichtsteile und die Prozentangaben Gewichtsprozente.



   Beispiel   1    a)   130    g Dodecylamin und 100 g Triäthylamin werden in    1200 ml    Benzol gelöst. Unter guter Rührung und Kühlung werden dieser Lösung durch einen Tropftrichter innerhalb 45 min 98,5 g   Diäthylphosphinsäurechlorid    zugefügt und 6 Stunden in der Siedehitze gerührt. Das gebildete   Triäthyl-    ammoniumchlorid wird abfiltriert und mit wenig Benzol gewaschen. Das Benzol wird im Vakuum abdestilliert und der Rückstand in Petroläther (Kp 60-90  C) heiss gelöst. Beim Abkühlen   fallen 186    g Diäthylphosphinsäure-N-dodecylamid aus. Das entspricht einer Ausbeute von 92% der Theorie. Das Produkt hat einen Schmelzpunkt von   67-68   C.   



   Analyse : ber.   9% N.      10,      7% P.    gef. : 5,1% N. 10, 3% P :
IR : 3,10 li (NH), 3, 40, u (Alkyl), 8,60   (), u    (PO). b) Eine Lösung von 84,5 g Dimethylphosphinsäurechlorid in 750 ml Toluol wird in einem Tropftrichter auf   40  C gehal-    ten und innerhalb von zwei Stunden in eine lebhaft gerührte und gut gekühlte Lösung von 149 g   N-Methyidodecylamin    und 85 g Triäthylamin in 750 ml Toluol getropft. Nach beendeter Zugabe wird 15n auf 60  C crwärmt und gerührt.



   Das gebildete Triäthylammoniumchlorid wird abfiltriert und mit wenig Toluol gewaschen. Das Filtrat wird abgekühlt.



  Es fallen 181 g   Dimethylphosphinsäure-N,      N-methyl-dode-      cylamid    aus. Das entspricht einer Ausbeute von 88% der Theorie. Das Produkt hat einen Schmelzpunkt von   57-58  C.   



   Analyse : ber.   5,      1% N,    1,2% P, gef. : 5,1 % N, 10, 8 % P
IR :   3,      4U (Alkyl). 8, 60, u (PO).    c) 224 g Dimethylphosphinsäurechlorid werden in einem geheizten Tropftrichter auf   70  C gehalten    und in einer Zeit von 2 Stunden in eine lebhaft gerührte und gut   gekühite    Lösung von   370    g Dodecylamin und 202 g Triäthylamin in 2 1 Toluol eingetropft. Die Reaktionsmischung wird 15 Std. bei Zimmertemperatur gerührt,   anschliessend    auf   60  C    erhitzt und eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten. Das gebildete   TriÅathylammoniumhydrochlorid    wird abfiltriert und mit wenig Toluol gewaschen. Das Filtrat wird abgekühlt.

   Es fallen 417 g Dimethylphosphinsäure-N-dodecylamid aus. Das entspricht einer Ausbeute von 80% der Theorie. Der Schmeizpunkt liegt bei   61   C.   



   Analyse : ber. :   5,      4% N. 11. 8% P, gef.'5. 3% N. 11. 3% P'.   



   IR :   3,    10 u (NH), 3,40   p (Al kyl),    8,55, u (PO). d) 162 g Octadecylamin und 90 g Triäthylamin werden in   600 ml Petroläther    (Kp   60-90  C) suspendiert.    In dieser Suspension, die gut gerührt und   gekühtt    wird, tropft man eine 40  C warme Lösung von 67,5 g   Dimethylphosphinsäure-    chlorid in 600 ml Benzol innerhalb von 1,5 Stunden. An  schliessend    wird die Reaktionsmischung 20 Stunden gerührt und unter Rückfluss gekocht. Das gebildete Triäthylammoniumhydrochlorid wird abfiltriert und mit wenig Benzol gewaschen. Das Filtrat wird   abgekühit.    Es fallen 194 g Di  methylphosphinsÅaure-N-octadecylamid    aus.

   Das entspricht einer Ausbeute von   94%    der Theorie. Das Produkt schmilzt bei   76-77  C.   



   Analyse : ber.   4, 1% N,      9,      0% P.    gef. : 4,0% N, 8,6% P ;
IR :   3,      10,      u    (NH),   3,      40,      u (Alkyl), 8, 60, u (PO).    e) 85 g   Cocosfettamin    und 60 g Triäthylamin werden unter Rühren mit 500 ml Benzol vermischt. 56 g   Dimethyl-    phosphinsäurechlorid, die in 350 ml Benzol gelöst sind, werden innerhalb einer Stunde zu dieser Mischung unter Rühren und Kühlung zugetropft. Das Reaktionsgemisch wird 15 Std. bei Raumtemperatur gerührt und anschliessend auf   50  C    erwärmt. Das gebildete Triäthylammoniumhydrochlorid wird abfiltriert und mit wenig Benzol gewaschen.

   Das   Lösungs-    mittel wird im Vakuum abdestilliert und der Rückstand in Petroläther (Kp   60-90     C) heiss gelost. Beim Abkühlen fallen 88 g Dimethylphosphinsäure-N-cocosfettamid aus. Das entspricht einer Ausbeute von 72   %    der Theorie. Das Produkt hat einen Schmelzpunkt von   4849  C.   



   Analyse : ber. : 5,5% N, 12,0% P, gef. :   5,    7% N, 11,9% P ;
IR : 3,10 (NH), 3,40,   u (Alkyl),    8,60,   u (PO).    f) 129 g Octylamin werden in 1,2 1 Toluol gelost und diese Lösung mit 140 g Kaliumcarbonat versetzt. Die erhaltene Suspension wird gut gerührt und auf   50  C erwärmt.    Durch einen geheizten Tropftrichter werden 113 g geschmolzenes Dimethylphosphinsäurechlorid innerhalb 1,5 Stunden zugetropft.   Anschliessend    wird 6 Stunden bei   8Q C gerührt    und dann eine Stunde unter Rückfluss gekocht. Die Salze werden durch Filtration entfernt und Toluol im Vakuum abdestilliert.



  Der Rückstand wird in Petroläther (60-90  C) heiss gelöst.



  Beim Abkühlen fallen 161 g   Dimethylphosphinsäure-N-      octylamid    aus. Das entspricht einer Ausbeute von   78 %    der Theorie. Das Produkt hat einen Schmelzpunkt von 44 bis   45   C.   



   Analyse : ber. : 6,8Go N, 15,1% P, gef.   : 6, 9 % N,    14,5% P ;    IR    :   3,    05   M    (NH),   3,    35, u (Alkyl), 8,55 se (PO). g) 121 g 3-N-Dodecylamino-propylamin und 60 g Tri äthylamin werden mit   600 ml Toluol    vermischt. 56 g Dimethylphosphinsäurechlorid werden in   300 mi Toluol    warm gelöst und innerhalb 1,5 Stunden unter gutem Rühren zur Aminlösung getropft. Dabei wird das Reaktionsgemisch so gekühlt, dass die Temperatur von   20  C    nicht überschritten wird.

   Nach beendeter Zugabe rührt man zunächst 15 Stunden bei Raumtemperatur und dann   1    Stunde bei   7 ()   C.    Von dem warmen Reaktionsgemisch wird das   gebildete Triäthylamin-    hydrochlorid abfiltriert. Beim Abkühlen fallen aus dem Filtrat 138 g   Dimethylphosphinsiure-3-N-dodecylaminopropyl-      amid- (I)    aus. Das entspricht einer Ausbeute von 87% der Theorie. Das Produkt hat einen Schmelzpunkt von   65-67  C.   



   Analyse : ber. :   8,    8% N, 9,7% P, gef. : 8,6% N, 9,5% P ;
IR :   3,    05   Xt    (NH), 3,4,   u (Alkyl),    8,60 (PO).



   Zur Prüfung der   antimikrobielien Wirksamkeit    der Phosphinsäureamide aus Textilien in den nachfolgenden Beispielen dient der Hemmzonentest. Dieser besteht im wesentlichen darin, dass man ausgerüstete Gewebe mit einem Nähragar überschichtet, dem   Prüfkeime    vorher zugesetzt worden sind.



  Diese Proben werden bei   37  C (Bakterien)    und 25  C (Pilze) einige Tage bebrütet. Bei antimikrobieller Wirksamkeit wird auf der Gewebeprobe und in deren Umgebung (Hemmzone) kein Mikrobenwachstum festgestellt. (Siehe K. Fischer, K. H.   Walihäusser, Färberkalender    1970, Franz Eder Verlag, S. 340-343.)
Beispiel 2
Ein farbiger Viskose-Futterstoff wird mit einer Flotte imprägniert, die im Liter Wasser   100    g Dimethylol-äthylenharnstoff   (50%),    20 g Magnesiumchlorid 6 H2O, 20 g Dimethylphosphinsäurelaurylamid enthält. Die imprägnierte Gewebeprobe wird abgequetscht, so dass eine Flottenaufnahme von etwa 70% erreicht wird.   Anschliessend    erfolgt eine Trocknung bei   110  C    und die Kondensation bei   155  C.   



   Die Prüfung des bakteriostatischen Effektes wird nach dem Hemmzonentest (Agar-Platten-Methode) vorgenommen. Als Testkeime wurden   Staphylococcus    aureus und Escherichia coli, Bacillus subtils, Aspergillus niger und Trichophyton mentagrophytes herangezogen. Nach einer   übli-    chen Bebrütungsdauer bildete sich bei allen fünf Keimen eine Hemmzone aus. Gegenüber einer Vergleichsausrüstung, die anstelle des   Dimethylphosphinsaurelaurylamids    eine quater  näre    Ammoniumverbindung enthielt, wurde eine verbesserte Querstabilität des Futterstoffes und eine um eine Note (Graumassstab) günstigere Nassreibechtheit   festgestelit.   



   Beispiel 3
Eine Wirkware aus 100% Polyester texturiert, wird mit einer Flotte behandelt, die im Liter Wasser 20 g Dimethylphosphinsäure-N-dodecylamid enthält. Die Ware wird getrocknet und   1    Minute bei   160  C    fixiert. Nach der Prüfung von Wirkwarenproben im Hemmzonentest sind folgende Hemmzonen festgestellt worden :
Staph. aureus 8 mm
Esch. coli 3 mm
Beispiel 4
Die überlegene Wirkung der Phosphinsäureamide gegen über kationaktiven quaternären Ammoniumverbindungen bei der   antimikrobietlen    Ausrüstung nichtgewebter Textilien zeigt der folgende Versuch mit einer handelsüblichen   Copotymer-    Dispersion, deren Plastanteil aus Butylacrylat, Styrol, Acrylnitril und Acrylamid besteht und die anionaktiv emulgiert vorliegt.

   Diese Dispersion ergibt ausgezeichnete wasch-und   chemischreinigungsbeständige    Verfestigungen von Nadelfilzen oder Vliesen. Sie ist nicht mit quaternären Ammoniumverbindungen   vertraglich.    Es ist auch nicht gelungen, die gute Permanenz dieser   Vliesbindung    mit einer entsprechenden, nichtionogen oder kationaktiv eingestellten Dispersion zu erhalten. Man ist daher gezwungen, da ein gemeinsamer Einsatz der   Copolymer-Dispersion    mit kationaktiven Mitteln nicht möglich ist, den Wirkstoff nachträglich aufzubringen. Flotten dieser Copolymer-Dispersion, die   2-5    % Dimethylphosphin  s urelaurylamid,    bezogen auf das Gewicht der Dispersion, enthalten, sind dagegen längere Zeit stabil.

   Es können somit Bindemittel und antimikrobieller Wirkstoff gemäss der Erfindung gemeinsam durch Tauchen, Pflatschen, Rakeln oder Sprühen aufgebracht werden.



   Ein Nadelfilzfussbodenbelag aus einer Mischung aus   Poly-    amid-und Viskosefasern wird durch Foulardieren mit einer Mischung, die im Liter 500 g einer 40% igen wässrigen Dispersion von   51% Butylacrylat, 26% Acryinitril,    21 %   Styrol, 2%    Acrylamid,   30    g   Trimethylol-stearylharnstoff    als Weichmacher, 30 g Dimethylphosphinsäurelaurylamid enthält, und durch   anschliessendes    Trocknen und Kondensieren verfestigt.



  Ohne dass die Trittfestigkeit verändert wird, zeigen nach dem Hemmzonentest geprüfte Nadelfilzproben einen bakteriostatischen Effekt gegen Staph. aureus und Esch. coli sowie einen fungistatischen Effekt gegen Aspergillus niger.



   Beispiel 5
Eine   Ftammfestausrüstung    mit zusätzlichen bakteriostatischen Eigenschaften wird erhalten, wenn ein Baumwollgewebe mit einem Quadratmetergewicht von 400 g mit einer Flotte imprägniert wird, die im Liter Wasser 180 g eines Umsetzungsproduktes von 2 Mol Phosphorwasserstoff,   I    Mol Epichlorhydrin und 4 Mol Formaldehyd, 180 g Trisaziridinylphosphinoxid (APO), 30 g Dimethylphosphinsäurelaurylamid enthält. Der Abquetscheffekt beträgt etwa   70%.    Die Trocknung erfolgt bei   110  C,    eine Kondensation bei   155  C.   



  Das Gewebe besitzt einen bakteriostatischen und fungistatischen Effekt, insbesondere gegen Staph. aureus, Esch. coli und Aspergillus niger. Die   Vergleichsausriistung    ohne Phosphinsäureamide zeigt diese Wirkung nicht. Der Flammschutzeffekt wird durch einen Zusatz der Phosphinsäureamide nicht beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur antimikrobiellen Ausrüstung von Textilien, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Textilien Lösungen von aliphatischen Phosphinsäureamiden, die einen oder zwei lipophile Gruppen aufweisende organische Reste im Molekül enthalten, aufbringt und trocknet.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lipophilen Gruppen enthaltenden Reste an das Stickstoffatom der Phosphinsäureamide gebunden sind.
    2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phosphinsäureamide eine oder zwei Alkyl-oder Alkenylgruppen mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen als lipo- phile Gruppen enthalten.
    3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Phosphinsäureamide Verbindungen der Formel 1 EMI6.1 zur Anwendung kommen, in der R, und R2 aliphatische oder alicyclische Reste mit 1 bis 24 C-Atomen, vorzugsweise Al- kyl-oder Alkenylgruppen mit I bis 4 C-Atomen, R3 Wasserstoff oder einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit 2 bis 24 C-Atomen, R4 Wasserstoff, einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit 1 bis 24 C-Atomen, oder einen Rest der Formel EMI6.2 bedeuten, wobei n für ganze Zahlen von 2 bis 4 steht und Rs und R6 die Bedeutung von R3 besitzen, wobei die Bedingung besteht, dass einer oder zwei der Radiale R, bis R6,
    vorzugsweise einer der Radiale R3 bis R6, eine lipophile Gruppe, insbesondere einen Alkyl-oder Alkenylrest mit 8 bis 24, vorzugsweise 8 bis 18, C-Atomen, bedeutet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phosphinsäureamide zusammen mit Knitterfest-, Flammfest-und Hydrophobierausrustungsmitteln ein- gesetzt werden.
    PATENTANSPRUCH 11 Flotte oder Bad zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an aliphatischen Phosphinsäureamiden, die einen odcr zwei lipophile Gruppen enthaltende organische Reste im Moteküt aufweisen.
    UNTERANSPROCHE 5. Flotte oder Bad nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Phosphinsäureamide einen oder zwei lipophile Gruppen enthaltende Reste an das Stickstoffatom der Phosphinsäureamide gebunden enthalten.
    6. Flotte oder Bad nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie Phosphinsäureamide enthalten, die ein oder zwei Alkyl-oder Alkenylgruppen mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen als lipophile Gruppen am Molekül aufweisen.
    7. Flotte oder Bad nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie Phosphinsäureamide der Formel I EMI6.3 enthalten, in der R, und R2 aliphatische oder alicyclische Reste mit 1 bis 24 C-Atomen, vorzugsweise Alkyl-oder Alkenylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen.
    R3 Wasserstoff oder einen atiphatischen oder alicyclischen Rest mit I bis 24 C Atomen, R4 Wasserstoff, einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit I bis 24 C-Atomen oder einen Rest EMI6.4 bedeuten, wobei n für ganze Zahlen von 2 bis 4 steht und Rs und Rf, die Bedeutung von R3 besitzen, wobei die Bedingung besteht, dass einer oder zwei der Radiale R, bis R6, vorzugsweise einer der Radiale R3 bis R6 eine lipophile Gruppe, insbesondere einen Alkyl-oder Alkenylrest mit 8 bis 24, vorzugsweise 8 bis 18, C-Atomen, bedeutet.
    8. Flotte oder Bad nach Patentanspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben den Phosphinsäureamiden Knitterfest-, Flammfest-und Hydrophobierausrüstungsmittel cnthalten.
    PATENTANSPRUCH III Textilien, die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 antimikrobiell ausgerüstet sind.
    Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning Vertreter : Brühwiler, Meier & Co., Zürich Entgegengehaltene Schrift-und Bildwerke
CH7436359A 1959-06-12 1959-06-12 Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper CH372171A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7436359A CH372171A (de) 1959-06-12 1959-06-12 Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper
GB2058060A GB947063A (en) 1959-06-12 1960-06-10 Improvements in or relating to piezo-electric pressure transducers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7436359A CH372171A (de) 1959-06-12 1959-06-12 Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH372171A true CH372171A (de) 1963-09-30

Family

ID=4533328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7436359A CH372171A (de) 1959-06-12 1959-06-12 Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH372171A (de)
GB (1) GB947063A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0616203A1 (de) * 1993-03-19 1994-09-21 General Motors Corporation Motorzylinderdruckwandler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0616203A1 (de) * 1993-03-19 1994-09-21 General Motors Corporation Motorzylinderdruckwandler

Also Published As

Publication number Publication date
GB947063A (en) 1964-01-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1194434B1 (de) Antimikrobielle siloxanquat-formulierungen, deren herstellung und verwendung
DE2446120C2 (de) Zubereitungen von Umsetzungsprodukten aus Epoxyden, Fettaminen und Fettsäuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
CH364384A (de) Verfahren zum Schützen von keratinhaltigen Textilfasern vor Insektenfrass, Mittel zur Durchführung des Verfahrens und das vor Insektenfrass geschützte keratinhaltige Textilmaterial
EP2099302A1 (de) Antimikrobielle zusammensetzung zur ausrüstung von textilien
DE1288790B (de) Antibakterielle und antimykotische Ausruestung von Kunststoffen
EP0074335B1 (de) Lagerstabile Mottenschutzformulierungen
DE2210087A1 (de) Textilweichmacher
DE1693156B2 (de) N-(Dichlorbenzyt&gt;N&#39;-(3,4dichlorphenyl)-thioharnstoffe und diese enthaltende biocide Mittel
DE2931838A1 (de) Verfahren zum schuetzen von organischen oder anorganischen materialien vor dem befall durch mikroorganismen
EP0387663B1 (de) Mittel gegen Keratinschädlinge
DE1542739A1 (de) Schaedlingsbekaempfungsmittel
EP0148730B1 (de) Verfahren zum Schützen von Keratinmaterial vor dem Befall durch keratinfressende Insekten und neue Pyridyloxytrifluormethansulfonanilide
CH372171A (de) Anordnung eines piezoelektrischen Druckfühlers an einem Hohlkörper
DE3248947C2 (de) Salze von N-Oxiranmethan-N,N,N-trialkylammoniumderivaten Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung zum Impr{gnieren von Textillien
DE2012837A1 (de) Verfahren zur antimikrobiellen Aus rustung von Textilien
EP0149423B1 (de) Verfahren zum Schützen von Keratinmaterial vor dem Befall durch keratinfressende Insekten und neue Phenoxytrifluormethansulfonanilide
US2150601A (en) Long chain alkyl quaternary ammonium fluosilicates
DD249267A5 (de) Perfluoralkyl- und epichlorhydrin-gruppen enthaltende urethane, diese urethane enthaltende waessrige dispersionen und ihre verwendung
EP0170611A1 (de) Verfahren zum Schützen von Keratinmaterial vor dem Befall durch keratinfressende Insekten
DE1812784A1 (de) Arylguanamine,Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung als Antimikrobika
DE1947745B1 (de) Antimikrobielle grenzflaechenaktive Mittel
DE3237074A1 (de) Neue polymer-biguanide, ihre herstellung und verwendung in mikrobiziden mitteln
CH389981A (de) Antimikrobielle Behandlung von Kunstfasern
DE1767714A1 (de) Mittel zur Bekaempfung schaedlicher Mikroorganismen
DE1900341A1 (de) Wasch- und Reinigungsmittel und Verwendung derselben