CH373496A - Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Azofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Azofarbstoffe

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CH373496A
CH373496A CH7546259A CH7546259A CH373496A CH 373496 A CH373496 A CH 373496A CH 7546259 A CH7546259 A CH 7546259A CH 7546259 A CH7546259 A CH 7546259A CH 373496 A CH373496 A CH 373496A
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Hugo Dr Illy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/34Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components
    • C09B29/36Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds
    • C09B29/3604Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom
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    • C09B29/3652Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom containing a five-membered ring with two nitrogen atoms as heteroatoms containing a 1,2-diazoles or hydrogenated 1,2-diazoles
    • C09B29/366Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom containing a five-membered ring with two nitrogen atoms as heteroatoms containing a 1,2-diazoles or hydrogenated 1,2-diazoles containing hydroxy-1,2-diazoles, e.g. pyrazolone

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Description


  Verfahren zur Herstellung     wasserunlöslicher        Azofarbstof%       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer, von sauren     wasserlöslich-          machenden    Gruppen freier     Azofarbstoffe    der     Formel          A-N=N-B,

         worin A den Rest einer     monocyclischen        Diazokom-          ponente    der     Benzolreihe    und B einen in     4-Stellung    an  die     Azogruppe    gebundenen     1-Arylsulfonyl-pyrazolon-          5-rest    bedeutet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man ein     diazotiertes        monocyc-          lisches    Amin der     Benzolreihe    mit einem     1-Aryl-          sulfonyl-pyrazolon-5    kuppelt, wobei die Komponen  ten von sauren     wasserlöslichmachenden        Gruppen    frei  sind.  



  Für das vorliegende Verfahren geeignete     Diazo-          komponenten    sind z. B. das Anilin und seine im       Benzolkern    beispielsweise durch Halogenatome,     Alkyl-          oder        Alkoxy-,        Nitro-    oder     Alkylsulfonylgruppen     substituierten Derivate.  



  Von besonderem Interesse sind     Aminobenzole,     die in     o-Stellung    zur     Aminogruppe    eine funktionell  abgewandelte     Carbonsäuregruppe    aufweisen, bei  spielsweise eine     Carbonsäureamidgruppe    oder eine       Carbonsäurenitrilgruppe,    insbesondere aber eine     Car-          bonsäureestergruppe    und vorzugsweise eine niedere       Carbalkoxygruppe,    beispielsweise eine     Carbomethoxy-          oder        Carbäthoxygruppe    oder     Carbisopropoxygruppe.     



  Als Beispiele geeigneter     Diazokomponenten    seien    genannt:       1-Amino-benzol,          1-Amino-4-chlor-    oder     -brom-benzol,     I     -Amino-4-methyl-benzol,          1-Amino-4-nitro-benzol,          1-Amino-4-cyan-benzol,          1-Amino-4-carbomethoxy-benzol,          1-Amino-4-methylsulfonyl-benzol,            1-Amino-2,4-dichlor-benzol,          1-Amino-2-nitro-4-methyl-benzol,          1-Amino-2-methyl-4-chlor-benzol,          1-Amino-2-carbomethoxy-benzol,

            1-Amino-2-carbäthoxy-benzol,          1-Amino-2-cyano-benzol,          1-Amino-2-carbomethoxy-4-chlor-benzol,          1-Amino-2-carbomethoxy-4-methyl-benzol.       Als     Azokomponenten    seien vorzugsweise     Pyrazo-          lone    der Formel  
EMI0001.0065     
    genannt, worin Ar einen     Benzolrest    bedeutet, der  gegebenenfalls durch nicht     wasserlöslichmachende     Reste, beispielsweise Halogenatome,     Alkylgruppen     oder     Acylaminogruppen    substituiert sein kann.

   Als  Beispiele seien genannt:         1-Phenylsulfonyl-3-methyl-pyrazolon-5,          1-(4'-Methyl-phenyl-sulfonyl)-3-methyl-          pyrazolon-5,          1-(4'-Chlor-phenyl-sulfonyl)-3-methyl-          pyrazolon-5.       Die genannten     Azokomponenten    stellen grössten  teils bekannte Verbindungen dar und werden zweck  mässig     erhalten    durch Kondensation eines     Mono-          phenylsulfonylhydrazins    mit     Acetessigsäureamid    oder       Acetessigester    zum entsprechenden     Hydrazon,

      welch  letzteres sich durch Erhitzen in wässriger Suspension  leicht zum     Pyrazolon        cyclisiert    oder durch direkte  Kondensation und     Cyclisierung    von     Monophenyl-          sulfonylhydrazin    mit     Diketen.         Die     Diazotierung    der     erwähnten        Diazokomponen-          ten    kann nach an sich bekannten Methoden, z. B. mit  Hilfe von Mineralsäure, insbesondere Salzsäure und       Natriumnitrit    oder z.

   B. mit einer Lösung von     Nitro-          sylschwefelsäure    in konzentrierter Schwefelsäure, er  folgen.  



  Die Kupplung kann ebenfalls in an sich bekannter  Weise, z. B. in neutralem bis saurem Mittel, gege  benenfalls in     Gegenwart    von     Natriumacetat    oder ähn  lichen die Kupplungsgeschwindigkeit     beeinflussenden     Puffersubstanzen oder Katalysatoren wie z. B.     Pyridin     respektive dessen Salzen, vorgenommen werden.  



  Nach erfolgter Kupplungsreaktion können die ge  bildeten Farbstoffe aus dem Kupplungsgemisch leicht,  z. B. durch Filtration, abgetrennt werden, da sie in  Wasser praktisch unlöslich sind.  



  Die neuen     Monoazofarbstoffe    eignen sich vor  züglich zum Färben und Bedrucken von     Gebilden,     beispielsweise von Fasern aus     Acetatkunstseide,        Tri-          acetat    und insbesondere     Polyäthylenterephthalat.     



  Die auf den genannten Gebilden mit den neuen  Farbstoffen erzeugten Färbungen zeichnen sich durch  eine hohe Sublimier- und Lichtechtheit aus.  



  Die mit Farbstoffen, welche in     o-Stellung    zur       Azogruppe    eine funktionell abgewandelte     Carbon-          säure    aufweisen, erhaltenen Färbungen zeichnen sich  durch einen     rein        grünstichig    gelben Farbton aus.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die       Teile,    sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichts  teile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Tem  peraturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  15,1 Teile     Anthranilsäuremethylester    werden mit  120 Teilen Wasser und 31 Teilen     30'o/oiger    Salzsäure  gelöst und bei 0  mit 50 Teilen     2n-Nitritlösung        dia-          zotiert.    Die klare     Diazolösung    lässt man in eine  Lösung von 23,8 Teilen     1-(Phenylsulfonyl)-3-methyl-          pyrazolon-5    in 200 Teilen Wasser und 15 Teilen Soda  einfliessen. Durch Zugabe von gesättigter Natrium  acetatlösung wird die Kupplung zu Ende geführt.  



  Der ausgefallene Farbstoff der Formel  
EMI0002.0033     
    wird     mit    Wasser gewaschen und im Vakuum ge  trocknet. Es stellt ein gelbes Pulver dar, welches in  fein     dispergierte    Form gebracht     Polyesterfasem    in       grünstichig    gelben Tönen von guter Licht- und     Sub-          limierechtheit    färbt.  



  Das im Absatz 1 verwendete     1-Phenylsulfonyl-3-          methyl-pyrazolon-5    wird wie     folgt    erhalten:    17,2 Teile     Benzolsulfonsäurehydrazid    in 70     Teilen          50        %        igem        Alkohol        werden        bei        80         C        tropfenweise        mit     einer Lösung von 11,5 Teilen     Acetessigamid    in  100 Teilen Wasser versetzt.

   Der Ansatz     wird        zwei     Stunden lang bei 80 bis 90  gerührt. Nach dem Er  kalten wird das abgeschiedene     1-Phenylsulfonyl-3-          methyl-pyrazolon-5        abgenutscht    und aus Alkohol um  kristallisiert. Man erhält Nadeln, die bei 164 bis 165   schmelzen.    Verwendet man anstelle des     Anthranilsäure-          methylesters    den     Anthranilsäureäthylester    oder das       1-Amino-2-carbomethoxy-4-chlorbenzol,    so erhält  man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.

      <I>Beispiel 2</I>  <B>15,2</B> Teile     1-Amino-2-nitro-4-methylbenzol    ver  rührt man in 220 Teilen     5o/oiger    Salzsäure drei  Stunden bei Zimmertemperatur und setzt dann der  Mischung 100 Teile Eis und eine Lösung von  7,5 Teilen     Natriumnitrit    in 35 Teilen Wasser zu. Nach  3     stündigem    Rühren lässt man     in    die     Diazolösung    eine  Lösung von 24 Teilen     1-(Phenylsulfon)-3-methyl-5-          pyrazolon    in 200 Teile einer     l0o/oigen        wässrigen          Natriumcarbonatlösung    einfliessen.  



  Der ausgefallene Farbstoff färbt Polyesterfasern  in gelben Tönen von guter Licht- und     Sublimierecht-          heit.     



  <I>Färbevorschrift</I>  1 g des mit 1,5 g     Sulfitablauge    oder     Dinaphthyl-          methan-disulfonsäure    oder einem     Fettalkohol-äthylen-          oxydkondensationsprodukt        verpasteten,    gemäss Bei  spiel 1, Absatz 1 erhältlichen Farbstoffes wird mit  Wasser auf 4000     cm3    verdünnt, wobei noch 1     em3/1     Essigsäure     (40o/oig)    und 1 g l eines     Fettalkohol-          äthylenoxydkondensationsproduktes    zugegeben wer  den.

   In diesem Färbebad färbt man 100 g Polyester  fasergarn während 1/2 bis 1 Stunde bei 115 bis 132 ,  wobei eine     grünstichige    Gelbfärbung von sehr guter  Licht- und     Sublimierechtheit    erhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein diazotiertes monocyclisches Amin der Benzolreihe mit einem 1- Arylsulfonyl-pyrazolon-5 kuppelt, wobei die Kom ponenten von sauren wasserlöslichmachenden Grup pen frei sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Diazokomponente ein Aminobenzol verwendet, welches in o-Stellung zur Aminogruppe eine funktionell abgewandelte Carbon- säuregruppe aufweist. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Diazokomponente ein Aminobenzol verwendet, welches in o-Stellung zur Aminogruppe eine Carbonsäureestergruppe aufweist. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Azokomponente ein Pyra- zolon der Formel EMI0003.0004 verwendet, worin Ar einen Benzolrest bedeutet.
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