CH373830A - Verfahren und Einrichtung zur Regelung der zugeführten Schweissenergie bei Impulsschweissung - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Regelung der zugeführten Schweissenergie bei ImpulsschweissungInfo
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Regelung der zugeführten Schweissenergie bei Impulsschweissung Bei kurzen Impulsschweissintervallen, beispiels weise beim Verschweissen von Kunststoffolien<B>zu</B> Beuteln oder dergleichen, erhöht sich die Anfangs temperatur der Schweissorgane, beispielsweise der Schweissbalken, sofern diese nicht gekühlt sind, wo durch die gesamthaft zugeführte Wärinemenge er heblich ansteigen kann.
Um zugleich eine zuverlässige Schweissung zu erzielen, anderseits aber das zu ver schweissende Gut nicht durch überhitzung zu beschä digen oder zu zerstören, ist nur eine Temperatur schwankung des zu verschweissenden Materials in sehr engen Grenzen von etwa<B>100 C</B> zulässig.
Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, die den Schweissorganen impulsweise zugeführte Wärmemenge auch bei Schwankungen der Anfangstemperatur der Schweissorgane derart zu regeln, dass die oben erwähn ten Bedingungen ohne Kühlung der Schweissorgane eingehalten werden können. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die den Schweissorganen impulsweise zugeführte Wärme menge in Abhängigkeit von der Temperatur der Schweissorgane regelt. Vorzugsweise wird man dabei die Dauer der Heizimpulse regeln.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist gekenn zeichnet durch Mittel zur Regelung der impulsweisen Wärmezufuhr, welche Mittel durch in den Schweiss organen untergebrachte temperaturempfindliche Mit tel gesteuert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eine s erfindungsgemässen Regelgeräts schematisch darge stellt. Das Gerät weist einen netzgespeisten Gleich richter<B>1</B> auf, dessen positive Klemme über Vorwider- stände 2 mit Stabilisierröhren <B>3</B> verbunden ist<B>'</B> Die Anzapfung zwischen den Widerständen 2 und den Stabilisierröhren <B>3</B> ist mit einem Potentiometer 4 und einem Widerstand<B>5</B> verbunden.
Die positive Klemme des Gleichrichters<B>1</B> ist ferner über einen Vorwiderstand <B>6</B> mit der Anode einer Kaltkathodenröhre <B>7,</B> sowie über einen weiteren Vorwiderstand <B>8</B> mit der Wicklung<B>9</B> eines Relais verbunden, von welchem nur ein Umschaltkontakt<B>10</B> dargestellt ist. Die Kathode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> ist mit dem beweglichen Kontakt<B>10</B> des Relais<B>9,</B> mit der Wicklung des Relais<B>9</B> und einem Ladekonden sator<B>11</B> verbunden.
Der Ladekondensator<B>11</B> liegt im Stromkreis der Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> und kann vom Abgriff des Potentiometers 4 über einen temperaturabhängigen Widerstand 12 mit nega tivem Temperaturkoeffizienten, ein Einstellpotentio- meter <B>13</B> und einem Seriewiderstand 14 aufgeladen werden. Der Ruhekontakt<B>15</B> des Relais<B>9</B> ist mit der Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> und der Arbeitskontakt<B>16</B> des Relais<B>9</B> mit der negativen Klemme des Gleichrichters<B>1</B> verbunden.
Die Schal tung weist schliesslich einen Einschalter<B>17</B> auf, welcher zur Einleitung jeder Impulsschweissung von Hand oder automatisch geschlossen werden kann.
Die Figur zeigt die Schaltung im Ruhezustand. Die Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> ist über die Kontakte<B>15</B> und<B>10</B> direkt mit der Kathode ver bunden, so dass die Röhre stromlos ist. Auch das Relais<B>9</B> ist stromlos, da sein Stromkreis am Ein schalter<B>17</B> unterbrochen ist. Wird nun der Einschalter <B>17</B> geschlossen, so fliesst über die Widerstände<B>6</B> und <B>8,</B> die Wicklung<B>9</B> und den Einschalter<B>17</B> ein Strom, so dass der Kontakt<B>10</B> umgelegt wird.
Damit wird die Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> von deren Kathode getrennt und der Kondensator<B>11</B> beginnt sich gegenüber der Kathode über die Widerstände 2, 4, 12,<B>13</B> und 14 aufzuladen, wobei der Spannungs anstieg der Zündelektrode durch die Zeitkonstante des durch die Widerstände 2, 4, 12,<B>13</B> und 14 sowie den Kondensator<B>11</B> gebildeten RC-Kreises bestimmt ist. Die Geschwindigkeit des Spannungsanstiegs ist jedoch ebenfalls bestimmt durch die Einstellung des Potentiometers 4, da bei hoher Spannung am Abgriff dieses Potentiometers bei sonst gleichen Verhältnissen ein rascherer Spannungsanstieg erfolgt.
Die Zeitkon stante ist ausserdem abhängig von der Einstellung des Widerstands<B>13</B> sowie vom Wert des Widerstands 12. Der Wert dieses Widerstands hängt wiederum von der Temperatur der Schweissorgane, beispielsweise der Schweissbalken ab, in welche einer oder mehrere in Serie geschaltete dieser Widerstände eingebaut sind, und zwar sinkt der Widerstandswert mit steigender Temperatur. Die Aufladung des Kondensators<B>11</B> bzw. der Spannungsanstieg an der Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> erfolgt also um so rascher, je höher die Temperatur in den Schweissorganen ist. Die Wirksamkeit dieser Regelung ist weitgehend bestimmt durch die Einstellung des veränderbaren Widerstand-.
<B>13.</B> Beiin Erreichen einer bestimmten Spannung an der Zündelektrode der Kaltkathodenröhre <B>7</B> zündet diese Röhre, wodurch der Relaisstromkreis kurzge schlossen und das Relais<B>9</B> abgeworfen wird. Das Relais<B>9</B> weist weitere nicht dargestellte Arbeitskon takte auf oder steuert über einen solchen weiteren Arbeitskontakt ein Schütz zur Einschaltung der Heiz- elemente der Schweissorgane.
Wie aus der vorstehen den Beschreibung hervorgeht, hängt diese Einschalt- dauer der Heizorgane, die identisch ist mit der Ein schaltdauer des Relais<B>9,</B> von der während der Schweissung vorhandenen Durchschnittstemperatur der Schweissorgane bzw. der darin untergebrachten temperaturempfindlichen Widerstände 12 ab, und zwar fällt die Heizdauer um so kürzer aus,<B>je</B> höher die Durchschnittstemperatur ist, das heisst<B>je</B> niedriger der durchschnittliche Widerstandswert des oder der Widerstände 12 liegt.
Zur Anpassung des Regelgerä tes an verschiedenartige Schweissarbeiten ist das Po- tentiometer 4 einzustellen, während die Einstellung der Regelempfindlichkeit mittels des Potentiometers <B>13</B> erfolgt.<B>-</B> Die Erfindung ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auch ein anderes geeignetes Regelgerät mit in die Schweissorgane eingebauten temperaturempfind lichen Messorganen <B>-</B> aufweisen. Dabei können die temperaturempfindlichen Widerstände oder anderen Messorgane auch in eine Messbrücke geschaltet sein, und es könnte anstelle der Einschaltzeit auch die Heizleistung geregelt werden.
Eine kontinuierliche Regelung der Heizleistung wäre beispielsweise auf elektronischem Wege oder mittels Sättigungsdrossel möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Regelung der<B>-</B> zugeführten Schweissenergie bei mit Schweissorganen ausgeführter Impulsschweissung, dadurch gekennzeichnet, dass man die den Schweissorganen impulsweise zugeführte Wärmemenge in Abhängigkeit von der Temperatur der Schweissorgane regelt. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch Mittel <B>(9)</B> zur Regelung der impulsweisen Wärmezufuhr, welche Mittel durch in den Schweissorganen unter gebrachte temperaturempfindliche Mittel (12) ge steuert werden.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurchge- kennzeichnet, dass man die Dauer des Heizimpulses regelt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> gekenn zeichnet durch ein Zeitrelais zur Steuerung der Ein schaltdauer eines Heizstromkreises. <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch einen zeitbestimmenden RC-Kreis, in welchem sich in die Schweissorgane eingebaute temperaturabhängige Widerstände befinden. 4.Einrichtung nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten vorhanden sind, derart, dass die Zeitkonstante mit zunehmender Temperatur ab nimmt. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mit den temperaturabhängigen Widerständen ein regelbarer Widerstand<B>(13)</B> zur Ein stellung der Regelempfindlichkeit in Reihe geschaltet ist. <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der RC-Kreis vom Abgriff eines Potentiometers (4) gespeist wird.<B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kaltkathodenröhre vorhan den ist. <B>8,</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltkathodenröhre der Relaiswicklung parallel geschaltet ist, dass diese Par allelschaltung über einen gemeinsamen Vorwiderstand <B>(6)</B> gespeist wird, und dass ein Einschalter<B>(17)</B> im Relaisstromkreis liegt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH7428459A CH373830A (de) | 1959-06-10 | 1959-06-10 | Verfahren und Einrichtung zur Regelung der zugeführten Schweissenergie bei Impulsschweissung |
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| CH373830A true CH373830A (de) | 1963-12-15 |
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| CH (1) | CH373830A (de) |
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1959
- 1959-06-10 CH CH7428459A patent/CH373830A/de unknown
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