CH374652A - Verfahren zur Herstellung von bisquaternisierten Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bisquaternisierten Aminen

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CH374652A
CH374652A CH6484958A CH6484958A CH374652A CH 374652 A CH374652 A CH 374652A CH 6484958 A CH6484958 A CH 6484958A CH 6484958 A CH6484958 A CH 6484958A CH 374652 A CH374652 A CH 374652A
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CH
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methyl
trimethyl
propyl
ether
bis
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CH6484958A
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English (en)
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Wolf Goldberg Moses
Teitel Sidney
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C211/00Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C211/01Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C211/16Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms of a saturated carbon skeleton containing rings other than six-membered aromatic rings
    • C07C211/18Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms of a saturated carbon skeleton containing rings other than six-membered aromatic rings containing at least two amino groups bound to the carbon skeleton

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   bisquaternisierten    Aminen
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von bisquaternisierten Aminen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein tertiäres Monoamin der Formel
EMI1.1     
 in welcher m die Zahl   0    oder 1, R untereinander gleiche Alkylreste und den 2, 6,   6-Trimethyl-    cyclohexyl (1)-rest oder den 2, 6,   6-Trimethyl-cyclo-    hexen- (l)-yl- (l)-rest bedeuten, mit   einem a, co-Di-      halogen-alkan    umsetzt.



   Die in der Formel I mit R bezeichneten Alkylreste können geradkettig oder verzweigt sein. Bevorzugt sind niedere Alkylreste, wie z. B. Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isbutyl, Amyl, Hexyl und auch Heptyl.



   Die Ausgangsverbindungen der Formel   I,    die zum Teil neue Stoffe sind, können dadurch erhalten werden, dass man beispielsweise p-Jonon, Tetrahydrojonon, 4- [2', 6',   6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl-      (1')]-2-methyl-buten-(2)-al-(1) (4-Cj 4-Aldehyd)    oder dessen Tetrahydroderivat in Gegenwart von Wasserstoff mittels eines Katalysators, wie   z.    B. Raney Nickel, mit einem primären Alkylamin, wie z. B.



  Monomethylamin, reduktiv kondensiert und das erhaltene sekundäre Amin alkyliert. Als   Alkylierungs-    mittel kann man z. B. Ameisensäure und Formaldehyd verwenden, wenn der einzuführende Alkylrest der Methylrest ist. In dem so erhaltenen tertiären Amin kann der allenfalls vorliegende Cyclohexenring reduziert werden, beispielsweise durch katalytische Hydrierung mittels eines Katalysators, wie z. B.



  Platinoxyd, wenn man als Endprodukt ein entsprechendes gesättigtes bisquaternisiertes Amin erhalten will. Eine weitere Methode, die zur Herstellung der Ausgangsverbindungen der Formel   I    anwendbar ist, besteht darin, das entsprechende primäre Amin, wie z. B.   1-Methyl-3- (2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexyl)-pro-      pylamin,    zu alkylieren. Diese Alkylierung kann beispielsweise mittels Ameisensäure und Formaldehyd erfolgen, wenn die entsprechende   Dimethylamino    verbindung gewünscht wird.



   Als   awco-Dihalogen-alkan kann    man z. B. ein   a,-Dichlor-oder a, co-Dibrom-alkan verwenden.    Es werden vorzugsweise a,   co-Dihalogenalkane    mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen verwendet. Das a,   co-Dihalo-      gen-alkan    wird zweckmässigerweise mit etwa 2   Äqui-    valenten des tertiären Amins zur Reaktion gebracht.



  Die Reaktion wird mit Vorteil durch Erhitzen der Reaktionskomponenten in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. in einem niederen Alkanol, wie Methanol oder Äthanol, oder in Acetonitril durchgeführt. Es ist zweckmässig, das Reaktionsgemisch während einer Zeit von einigen Stunden bis zu einigen Tagen unter Rückfluss zu erhitzen.



   Die nach der Erfindung erhaltenen   bisquaterni-    sierten Amine entsprechen der Formel
EMI1.2     
 in welcher m, wie gesagt, die Zahl   0    oder   1,    R untereinander gleiche Alkylreste, vorzugsweise niedere Alkylreste, darstellen, und   Ri    den   Z,      6,      6-Trimethyk    cyclohexyl- (1)-rest oder den 2, 6,   6-Trimethyl-cyclo-      hexen- (1)-yl- (1)-rest,    wobei die beiden Reste   Ri    untereinander gleich sind,   R2    einen Alkylenrest, vorzugsweise einen solchen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, und X ein Halogenion, z. B. das Chlor-, Brom-oder   Jodion,    bezeichnet.

   Die Verbindungen der Formel II besitzen eine symmetrische Struktur, da die durch R bezeichneten Alkylreste untereinander gleich sind, beide   Molekülhälften    das gleiche Anion aufweisen und m in beiden   Molekülhälften    die gleiche Zahl ist.



  Die symmetrischen bisquaternisierten Amine können allerdings in bezug auf die räumliche Konfiguration in verschiedenen Formen auftreten. Diese verschiedenen Formen sind in der Formel II inbegriffen.



   Die gemäss der Erfindung hergestellten bisquaternisierten Amine sind als antimikrobielle Mittel, beispielsweise zur Bekämpfung von Infektionen, die durch Bakterien, wie z. B. Streptokokken und   Staphylokokken,    Protozoen, wie z. B. Trichomonas vaginalis, oder Pilze, wie z. B. Trichophyton mentagrophytes und   Microsporum    lanosum, verursacht werden, verwendbar. Die erhaltenen Verfahrensprodukte sind insbesondere auch gegen Staphylokokkenstämme, die gegen Antibiotika resistent sind, wirksam.



   In den folgenden Ausführungsbeispielen sind alle Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
Einer Lösung von 250 g (1, 3 Mol)   jss-Jonon    und 200 g (5, 3 Mol) wasserfreiem Methylamin in 400   cm3    Athanol werden 5 Teelöffel Raney-Nickel zugesetzt. Das Gemisch wird bei   150     und   105kg/cm2    hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert, das   über-      schüssige    Methylamin und Methanol abdestilliert und das zurückbleibende Öl im Vakuum fraktioniert, wobei man   (1-Methyl-3-      [2',      6',    6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-propyl)-methylamin vom Sdp. 117 bis   119 15    mm erhält.



   Zu einer Lösung von 62 g (0, 3 Mol)   (1-Methyl-      3- [2',    6', 6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-propyl)methylamin in 38 cm3 (0, 75 Mol)   piger    Ameisensäure werden 28, 5 cm3 (0, 33 Mol)   35 /eiger Form-    aldehyd gegeben. Die Lösung wird während 3 Stunden auf einem Dampfbad gerührt, worauf der   über-      schüssige    Formaldehyd und die überschüssige Amei  sensäure    abdestilliert werden. Das zurückbleibende Öl wird durch Zugabe von   50  /o igem Kalium-    hydroxyd stark alkalisch gestellt und mit Äther extrahiert. Der   Atherextrakt    wird mit Wasser gewaschen, über Kaliumcarbonat getrocknet, und anschliessend wird der Äther abdestilliert.

   Das   zurückblei-    bende öl wird im Vakuum fraktioniert, wobei man    (1-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethylFcyclohexen-(1')-yl-(1')]-      propyl)-dimethylamin,    Sdp. 97-99¯/2 mm, erhält.



   Wenn eine Probe der obigen freien Base mit in   Athanol    gelöster Oxalsäure neutralisiert wird, so erhält man das kristalline   (1-Methyl-3-[2',    6', 6'-trimethyl-cyclohexen-   (lt3-yi-    (1')]-propyl)-dimethylamin-monooxalat vom Smp.   189-190 .    Wenn eine Probe der obigen freien Base mit alkoholischem Chlorwasserstoff neutralisiert wird, so erhält man das kristalline   (1-Methyl-3- [2',    6',   6'-trimethyl-cyclo-      hexen- (1')-yl- (1')]-propyl)-dimethylamin-hydrochlorid    vom Smp.   69-71     (nach Kristallisieren aus einem Gemisch von Acetonitril und ¯ther).



   13, 4 g (0,   06Mol) (l-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl-    cyclohexen-   (1')-yl-    (1')]-propyl)-dimethylamin und 6, 1 g (0, 03 Mol) 1, 3-Dibrom-propan werden in 150 cm3 absolutem Athanol gelöst, und die Lösung wird während 72 Stunden unter Rückfluss erhitzt.



  Die farblose Lösung wird bei Wasserdampftemperatur und im Vakuum einer Wasserstrahlpumpe zu einem Sirup eingeengt. Der Sirup wird mit Äther verrieben und aus einem Gemisch von Aceton und Äther kristallisiert, wobei man   NN'-Bis-(l-methyl-    3- [2', 6',   6'-trimethylzcyclohexen-(l')-yl-(l')]-propyl)-    N, N'-dimethyl-1,   3-propandiamin-bis    (methobromid)dihydrat vom Smp.   195-196     erhält.



   Beispiel 2
13, 4 g (0, 06 Mol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-trimethylcyclohexen- (1')-yl-   (1')]-propyl)-dimethylamin    und 6, 5 g (0, 03 Mol) 1, 4-Dibrom-butan werden in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht. Das so erhaltene Produkt wird aus einem Gemisch von Acetonitril und Aceton kri  stallisiert.    Das so erhaltene N, N'-Bis-   (1-methyl-      3- [2',    6',   6'-trimethytwcyclohexens (l')-yl-(l')]-propyl)-    N,   N'-dimethyl-1,      4-butandiamin-bis    (methobromid)  hemihydrat    schmilzt bei   231-233     unter Zersetzung.



   Beispiel 3
13, 4 g (0, 06 Mol)   (l-Methyl-3-[2',    6', 6'-trimethylcyclohexen- (1')-yl-   (1')]-propyl)-dimethylamin    und 6, 9 g (0, 03 Mol) 1, 5-Dibrom-pentan werden in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht. Das Rohprodukt wird aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther kristallisiert, wobei man N,   N'-Bis-(l-methyl-3-[2', 6', 6'-tri-       methyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-propyl)-N, N'-dimethyl-   
1,   5-pentandiamin-bis      (methobromid)-sesquihydrat,    das bei 233-235  unter Zersetzung schmilzt, erhält.



   Beispiel 4
13, 4 g (0, 06 Mol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-trimethyl  cyclahexen- (1')-yl- (1')]-propyl)-dimethylamin    und 7, 3 g (0, 03 Mol) 1, 6-Dibrom-hexan werden in 60 cm3 warmem Acetonitril gelöst, und die Lösung wird unter Rückfluss erhitzt. Nach 15 Minuten bilden sich Kristalle. Das Gemisch wird während 18 Stunden unter Rühren am Rückfluss erhitzt und dann gekühlt.



  Die auf diese Weise erhaltenen Kristalle von N, N'  Bis-(l-methyl-3-[2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl-        (1')]-propyl)-N, N'- dimethyl-1, 6-hexandiamin-bis-    (methobromid)-monohydrat werden abfiltriert, mit einer minimalen Menge kaltem Acetonitril gewaschen und getrocknet ; Smp. 245-246  unter Zersetzung.



      Beispiel S   
13, 4 g (0, 06 Mol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-trimethyl  cyclohexen- (1')-yl- (1')]-propyl)-dimethylamin    und 7, 0 g (0,   03    Mol) 1, 7-Dibrom-heptan werden in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht. Das auf diese Weise erhaltene N,   N'-Bis-    (1-methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen  (l')-yl-(l')]-propyl)-N, N'-dimethyI-1,    7-heptandiaminbis (methobromid)-dihydrat wird aus einem Gemisch von Äthanol und   Petroläther    umkristallisiert ; Smp.



     218-219 .   



   Beispiel 6
Einer Lösung von 200 g   (1    Mol)   4- [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-   (1')-yl- (1')]-2-methyl-buten- (2)-      al- (1)    und 115 g wasserfreiem Methylamin in 300   cm3    Methanol werden 3   Teelöffel    Raney-Nickel zugefügt. Das Gemisch wird bei   150     und 105   kglom2    hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das überschüssige Methylamin und Methanol abdestilliert. Das zurückbleibende   Ol    wird in 114 cm3   90a/oiger Ameisensäure gelöst    und die Lösung mit 85, 5 cm3 35% igem Formaldehyd versetzt.

   Die Lösung wird während 3 Stunden auf einem Dampfbad gerührt, worauf der überschüssige Formaldehyd und die überschüssige Ameisensäure abdestilliert werden.



  Das zurückbleibende öl wird durch Zugabe von   50 /0, igem Kaliumhydroxyd    stark alkalisch gestellt und mit Äther extrahiert. Der   Ätherextrakt    wird mit Wasser gewaschen, über Kaliumcarbonat getrocknet, und der Äther wird abdestilliert. Das   zurückblei-    bende Íl wird im Vakuum fraktioniert, wobei man    N (2-Methyl-4- [26', 6'-trimefhyl-cyclohexen- (r)-yl-      (l')]-butyl)-dimethylamin,    Sdp.   100 10,    4 mm, erhält.



   23, 7 g (0, 1 Mol) N-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-   (l')-yl-(l')]-butyl)-dimethylamin    und 12, 2 g (0, 05 Mol) 1, 6-Dibrom-hexan werden in 200 cm3 Acetonitril gelöst. Die Lösung wird in der im Beispiel 4 beschriebenen Weise behandelt. Das so erhaltene N,   N'-Bis- (2-methyl-4- [2',    6', 6'-trimethylcyclohexen- (1')-yl- (1')]-butyl)-N,   N'-dimethyl-1,    6hexandiamin-bis (methobromid)-dihydrat wird aus Isopropanol umkristallisiert ; Smp.   225-226     unter Zersetzung.



   Beispiel 7
23, 7 g (0, 1 Mol)   (l-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl-    cyclohexen- (1')-yl-   (1')]-propyl)-dimethylamin    und 9, 4 g (0, 05 Mol) 1,   2-Dibrom-äthan    werden in 200 cm3 Acetonitril gelöst. Die Lösung wird in der im Beispiel 4 beschriebenen Weise behandelt. Das so erhaltene N, N'-Bis - (1 -methyl-3-[2',6',6'-trimethylcyclohexen- (1')-yl-   (1')]-propyl-N, N'-dimethyl-1,    2 äthylendiamin-bis (methobromid)-monohydrat wird aus einem Gemisch von Aceton und Äther kristallisiert ; Smp. 157-158  unter Zersetzung.



   Beispiel 8
11, 8 g (0, 05 Mol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-trimethylcyclohexen- (1')-yl- (1')]-propyl)-dimethylamin und 7, 5 g (0, 025 Mol) 1, 10-Dibrom-decan werden in der im Beispiel 4 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht. Das so erhaltene N,   N'-Bis- (1-       methyl-3- [2', 6', 6t-t rimethyl-cyclohexen-(l')-yl- (1')]-    propyl)-N,   NI. dimethyl-1,      10-decandiamin-bis    (methobromid)-sesquihydrat wird aus einem Gemisch von Äthanol, Aceton und Äther kristallisiert ; Smp. 190 bis   192 .   



   Beispiel 9
Zu einer Lösung von 250 g, ¯-Jonon und 200 g wasserfreiem Methylamin in 400 cm3 Methanol werden 5   Teelöffel      Raney-Nickel zugefügt.    Das Gemisch wird bei   150     und einem Druck von 105   kglcm2    hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert, das über  schüssige    Methylamin und Methanol abdestilliert und das zurückbleibende öl im Vakuum fraktioniert, wobei man   (l-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-    (1')-yl-(1')]-propyl)-methylamin, Sdp.   117-1195    mm, erhält.



   Eine Lösung von 62 g   (1-Methyl-3-[2', 6',    6'-tri   methyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-propyl)-methylamin in    38 cms   90 /ciger    Ameisensäure wird mit 28, 5 cms   35''Atigem    Formaldehyd versetzt. Die Lösung wird auf einem Dampfbad während 3 Stunden gerührt, und der überschüssige Formaldehyd und die über  schüssige    Ameisensäure werden abdestilliert. Das zu  rückbleibende      öl    wird durch Zugabe von   50 /oigem    Kaliumhydroxyd stark alkalisch gestellt und dann mit Äther extrahiert. Der   Atherextrakt    wird mit Wasser gewaschen und getrocknet, worauf der Äther abdestilliert wird.

   Das zurückbleibende Öl wird im Va  kuum    fraktioniert, wobei man (1-Methyl-3-[2',6',6'   trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- ; (1')]-propyl)-dimethyl-    amin vom Sdp. 97-99¯/2 mm erhält. Wenn man eine alkoholische Lösung dieser Verbindung mit Chlorwasserstoff behandelt, so erhält man das kristalline Hydrochlorid vom Smp.   69-71     (nach Kristallisieren aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther).



   62 g (0, 24 Mol)   (l-Methyl-3-[2', 6o, 6'-trimethyl-       cyclohexen- (1')-yl-((')]-propyl)-dimethylamin-hydro-    chlorid werden zu 4, 0 g Platinoxyd in 100 cm3 Eisessig zugefügt, wobei durch Zugabe von Eisessig das Volumen auf 300   cm3    gebracht wird. Das Gemisch wird bei   100     und einem Druck von 70   kglom2    hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das farblose Filtrat bei Wasserdampftemperatur und im Vakuum einer Wasserstrahlpumpe eingeengt, bis ein Sirup zurückbleibt. Der letztere wird mit Äther verrieben und aus einem Gemisch von Äthanol Äther kristallisiert.

   Das (1-Methyl-3- [2',   6',    6'-trimethyl  cyclohexyl]-propyl)-dimethylamin-hydrochlorid,    das bei   125-127     schmilzt, ist hygroskopisch.



   Das so erhaltene Hydrochlorid wird in Wasser gelöst, die Lösung mit wässrigem Natriumhydroxyd neutralisiert und das Gemisch mit Äther extrahiert.



  Der Äther wird abdestilliert, wobei man die freie Base,   (1-Methyl-3-      [2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexyl]-    propyl)-dimethylamin, erhält.



   Eine Lösung von 1, 79 g (8, 9 Millimol) 1, 3-Di  brom-propan    in 30 cm3 Acetonitril wird zu 4, 0 g (17, 8 Millimol) (1-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclo  hexyl]-propyl)-dimethylamin    gegeben und das Gemisch unter Rückfluss erhitzt. Bei der   Rückfluss-    temperatur wird das Gemisch homogen. Nach 18  Stunden wird die Lösung gekühlt und die erhaltene   strohgelbe    Lösung bei Wasserdampftemperatur und im Vakuum einer Wasserstrahlpumpe eingeengt, bis ein Sirup zurückbleibt. Der letztere wird aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther kristallisiert, wobei man N,   N'-Bis-      (1-methyl-3-[2',    6', 6'-trimethyl  cyclohexyl]-propyl)-N, N'-dimethyl-l, 3-propandiamin-    bis (methobromid) erhält.

   Nach Umkristallisieren aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther schmilzt die Verbindung bei   214-216     unter Zersetzung.



   Beispiel 10
246 g   1-Methyl-3-(2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexyl)-    propylamin werden langsam unter Rühren mit 331 cm3   90  /aiger Ameisensäure    versetzt, wobei eine Wärmeentwicklung, jedoch keine Verfärbung eintritt. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt, und es werden 238 cm3   37a/eiger    Formaldehyd zugesetzt. Die Lösung wird während 3 Stunden auf einem Dampfbad gerührt und erhitzt und während 8 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Die flüchtigen Bestandteile werden abdestilliert (Dampfbad und Wasserstrahlvakuum). Das zurückbleibende öl wird durch Zugabe von wässrigem Kaliumhydroxyd stark alkalisch gestellt und mit Äther extrahiert. Die   ttherextrakte    werden mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet.

   Der Äther wird abdestilliert, wobei ein orange gefärbtes öl zurückbleibt. Durch fraktionierte Destillation des letzteren erhält man ein farbloses Í1,   (1-Methyl-3-1 [2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexyl]-pro-    pyl)-dimethylamin, Sdp. 92-98 /0, 05 mm. Durch Behandlung mit äthanolischem   HC1    wird das farblose Destillat in das kristalline Hydrochlorid vom Smp.



     129-131  übergeführt.   



   Das auf diese Weise hergestellte (l-Methyl-3   t2', 6', 6'-trimethyl-cyclohex-yl]-propyl)-dimethylamin    wird in der im Beispiel 9 beschriebenen Weise mit
1,   3-Dibrom-propan    umgesetzt, wobei das   N, N'-Bis-        (l-methyl-3-f2', 6', 6'-tumethyl-cyclohexyl]-propyp-      N,      N'-dimethyl-1,    3-propandiamin-bis (methobromid) erhalten wird.



   Beispiel 11
4, 5 g (0, 02 Mol) (l-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl  cyclohexyl]-propyl)-dimethylamin    und 2, 3 g (0, 01 Mol) 1,   5-Dibrom-pentan    werden in der im letzten Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht, wobei man N,N'-Bis-(1-methyl3-   [2',    6', 6'-trimethyl-cyclohexyl]-propyl)-N, N'-di  methyl-1,    5-pentandiamin-bis (methobromid) vom Smp.   253-255  unter-Zersetzung-erhält    (kristallisiert aus einem Gemisch von Methanol und Acetonitril).



   Beispiel 12
22, 5 g   (0, 1    Mol)   (l-Methyl-3-[2', 6', 6'-trimethyl-      cyclohexyl]-propyl)-dimethylamin    und 12, 2 g (0, 05 Mol) 1, 6-Dibrom-hexan in 100 cm3 Acetonitril werden in der im letzten Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht, wobei man N, N'-Bis-(1-methyl-3-[2',6',6'-trimethyl  cyclohexyl]-propyl)-N, N'-dimethyl-1, 6-hexandiamin-    bis (methobromid) vom Smp. 265-266¯ erhÏlt (kristallisiert aus einem Gemisch von Methanol, Acetonitril und Äther).



   Beispiel 13
4, 0 g (17, 8 Millimol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-tri  methyl-cyclohexyl]-propyl)-dimethylamin    und 2, 4 g (8, 9 Millimol) 1,   8-Dibrom-octan werden    in der im letzten Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht, wobei man N,   NI-Bis-      (1-methyl-3- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexyl]-    propyl)-N,   N'-dimethyl-1,    8-octandiamin-bis (methobromid), Smp.   216-217     unter Zersetzung, erhält (nach dem Kristallisieren aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther).



   Beispiel 14
4, 0 g (17, 8 Millimol)   (1-Methyl-3- [2',    6', 6'-tri  methyl-cyclohexyl]-propyl)-dimethylamin    und 2, 7 g (8, 9 Millimol) 1, 10-Dibrom-decan werden in der im letzten Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht, wobei man N, N'-Bis-   methyl-3-[2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexyl]-    propyl)-N, N'-dimethyl-1, 10-decandiamin-bis (methobromid) vom Smp.   197-199     erhält (nach Kristallisieren aus einem Gemisch von Äthanol, Aceton und Äther).



   Beispiel 15
Einer Lösung von 200 g   4- [2',    6',   6'-Trimethyl-    cyclohexen-(1')-yl-(1')]-2-methyl-buten-(2)-al-(1) und 115 g wasserfreiem Methylamin in 300 cm3 Methanol werden 3   Teelöffel    Raney-Nickel zugefügt. Das Gemisch wird bei   150     und einem Druck von 105   kgtcm2    hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das überschüssige Methylamin und Methanol abdestilliert.



  Das zurückbleibende öl wird in 114 cm3   90 /Oiger    Ameisensäure gelöst, worauf 85, 5 cm3   35"/piger    Formaldehyd zugesetzt werden. Die Lösung wird während 3 Stunden auf einem Dampfbad erhitzt, und der überschüssige Formaldehyd und die überschüssige Ameisensäure werden abdestilliert. Das   zurück-    bleibende   Cil    wird durch Zugabe von   30 /igem    Na  triumhydroxyd    stark alkalisch gestellt und das Gemisch mit Äther extrahiert. Der   Ätherextrakt    wird mit Wasser gewaschen, über Kaliumcarbonat getrocknet ; danach wird der Äther abdestilliert.

   Das zurückbleibende   Ol    wird im Vakuum fraktioniert, wobei man   N- (2-Methyl-4- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclo-      hexen- (1')-yl- (1')]-butyl)-dimethylamin    vom Sdp.



     100 10,    4 mm erhält. Wenn diese Verbindung mit alkoholischem Chlorwasserstoff behandelt wird, so erhält man das kristalline Hydrochlorid vom Smp.



     150-151     (nach Kristallisieren aus einem Gemisch von Acetonitril und Äther).



   50 g N-   (2-Methyl-4- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclo-    hexen-   (l')-yl- (l')]-butyl)-dimethylamin-hydrochlorid    und 3, 5 g   Platinoxyd    in 100   cm3    Eisessig werden in der im 3. Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise hydriert, wobei man N-(2-Methyl-4-[2', 6', 6'   trimethyl-cyclohexyll-butyl)-dimethylamin-hydro-    chlorid vom Smp.   159-160     erhält. Wenn diese Verbindung mit wässrigem   Natriumhydroxyd    neutralisiert wird, so erhält man die freie Base, nämlich N- (2-Me   thyl-4- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexyl]-butyl)-dimethyl-    amin.



   8, 1 g (0, 034 Mol)   N-(2-Methyl-4-[2', 6', 6'-tri-      methyl-cyclohexyl]-butyl)-dimethylamin    und 4, 1 g (0, 018 Mol) 1, 6-Dibrom-hexan werden in der im letzten Absatz von Beispiel 9 beschriebenen Weise miteinander zur Umsetzung gebracht, wobei man N,   N'-Bis- (2-methyl-4- [2',    6',   6'-trimethyl-cyclohexyl]-    butyl)-N, N'- dimethyl-1, 6-hexandiamin-bis (methobromid), Smp.   235-2370 unter    Zersetzung, erhält (nach Kristallisieren aus einem Gemisch von Äthanol und Äther).

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  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von bisquaternisierten Aminen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein ter tiäres Monoamin der Formel EMI5.1 in welcher m die Zahl 0 oder 1, R untereinander gleiche Alkylreste und Ri den 2, 6, 6-Trimethylcyclohexyl (1)-rest oder den 2, 6, 6-Trimethyl-cyclo hexen- (1)-yl- (1)-rest bezeichnen, mit einem a,-Di- halogen-alkan umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein tertiäres Monoamin der Formel EMI5.2 in welcher R niedere Alkylreste bezeichnen, mit einem 2 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltenden a, orDihalogen-alkan umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man [l-Methyl-3- (2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexyl)-propyl]- dimethylamin mit einem a, ou-Dihalogen-hexan umsetzt.
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