CH374754A - Hochspannungsgerät, insbesondere Transformator, mit aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung - Google Patents

Hochspannungsgerät, insbesondere Transformator, mit aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung

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CH374754A
CH374754A CH6905359A CH6905359A CH374754A CH 374754 A CH374754 A CH 374754A CH 6905359 A CH6905359 A CH 6905359A CH 6905359 A CH6905359 A CH 6905359A CH 374754 A CH374754 A CH 374754A
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CH6905359A
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Broszat Gottfried
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Licentia Gmbh
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


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    Hochspannungsgerät,      insbesondere      Transformator,      mit   aus    Scheibenspulen   aufgebauten    Wicklungen      verschiedener      Spannung   Bekanntlich stellt insbesondere bei sehr hohen Spannungen zwischen der Ober- und Unterspannungswicklung zum Beispiel von    Transformatoren   die Isolation des    Zwischenraumes   zwischen diesen beiden Wicklungen ein schwieriges Problem dar, für dessen Lösung bereits. verschiedene Wege beschritten worden    sind.   Diese    beruhen   meist auf einer möglichst weitgehenden Ausnützung der verschiedenen verwendeten Isoliermaterialien.

   Auch das Zwischenschalten von Barrieren aus festem Isolierstoff zur    Aufteilung   der Ölstrecken ist eine immer wieder angewandte Massnahme, welche die höhere spezifische Isolationsfestigkeit schmaler beanspruchter Ölstrecken weitgehend    ausnutzt.   Da die Isolationsfestigkeit von den Gradienten des elektrischen Feldes    bekanntlich   stark abhängt, ist man bestrebt, besonders am Wicklungsende, wo hohe Feldgradienten auftreten, durch    Auflegen   von abgerundeten    Schirm-      ringen      ass   Endelektroden und durch starke Isolation dieser Elektroden sowohl die Gradienten    klein   zu halten als auch die Ölstrecken zu entlasten.

   Dieses Prinzip der Rundung und Verkleidung am Wicklungsende durch    Schirmelektroden   wird bei den bekannten Lösungen    allgemein      verwirklicht,   führt aber    immer   noch dazu, dass    die   Entladungen zuerst- im Endgebiet erfolgen. Um die    Transformatoren   noch besser auszunützen,    muss   man die    Wicklungsabstände   weiter verkleinern. Das erfordert aber eine Verringerung der Feldstärken an den Wicklungsenden. Dies kann nun dadurch erreicht werden, dass man die Wicklungsenden divergierend ausbildet, so dass nach dem Rand der Wicklung zu der Wicklungsabstand immer mehr zunimmt.

   Dies geschieht bei einer bekannten Anordnung beispielsweise in der Art, dass die Endelektroden, die auf die    Wicklungsenden   aufgesetzt werden, divergierend und den Wicklungs- abstand konisch vergrössernd zurückweichen. An diesen Elektroden und der Wicklung unmittelbar benachbart liegt hier aber feste Isolation an, welche die geforderte hohe Isolation ergibt und    ohne   die man bei Elektroden schwer auskommt. Solche Elektroden und die Forderung, feste Isolation dicht an den Elektroden anliegen zu lassen, sind in der    Praxis   nur mit Schwierigkeiten zu verwirklichen, da sich die feste Isolation    leicht   überwirft. 



  Ausserdem hat die    genannte      Anordnung   den Nachteil, dass das    Kühlöl   nicht in    axialer   Richtung ausserhalb der Wicklung diese kühlen kann, weil sowohl unmittelbar an der    Wücklung   als auch an der divergierenden    Endelektrode   die dicke, feste Isolation dies verhindert. Hinzu    kommt,   dass die Befestigung der Distanzstücke für die    zwischen   den Spulen liegenden    Radialkühlkanäle   Schwierigkeiten bereitet.

   Diese Distanzstücke können ausserdem nicht radial über die Wicklung überstehen, weil dieser Platz von der festen Isolation eingenommen wird, so dass bei Kurzschlüssen die Gefahr besteht, dass die    Endwindungen   der Spule sich axial verschieben können. 



  Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden. Diese besteht darin, dass bei einem    Hochspannungsgerät,   insbesondere bei    einem   Transformator, mit aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener    Spannung,   wobei der Abstand zwischen    gegenüberliegenden      metallischen   Konturen zweier Wicklungen oder einer Wicklung und einer dazu benachbarten Elektrode    in   deren    End-      bereichen   sich gegen das Wicklungsende zu vergrössert, indem    Spulenbreite   und    Windungszahl   je    Spule   gegen die    Wicklungsenden      hin   in steigendem Masse abnehmen, zwischen den Wicklungen bzw.

   einer Wicklung und einer benachbarten Elektrode    unmittelbar   an diese angrenzende Kühlkanäle vor- 

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 gesehen sind, die    ebenfalls   divergieren, so dass einerseits mit dem steigenden Abstand von einer Wicklung    zur   anderen    Wicklung   , bzw. zu einer dazu benachbarten Elektrode die nach den Wicklungsenden hin abnehmende Feldstärke    in   den    Ölkanälen   vorwiegend senkrecht zu diesen gerichtet ist.

   Auf    diese   Weise wird einmal der    Ölkanal   auf seiner ganzen Länge    gleichmässig   ausgenutzt, zum anderen wegen der Staffelung der    Windungszahl   die    Stossspannungsbeanspruchung      innerhalb   der Wicklung und insbesondere zwischen den Spulen und wegen der    Staffelung   der    Wicklungsabstände   zwischen den Wicklungen bzw. zwischen Wicklung und einer benachbarten Elektrode, z. B. Erde,    erheblich   reduziert.

   Wicklungen mit unmittelbar benachbarten    axialen   Kühlkanälen haben bisher stets etwa den in    Fig.   1 skizzierten, überall gleich    breiten   Wicklungsabstand.    In      Fig.   1 sind auf den mit 1 bezeichneten Kern die Wicklungen 3 und 4 verschiedener Spannungen aufgebracht. Die Joche oder    Spulendruckplatten      sind      mit   2 bezeichnet. 3 ist die Unter- und 4 die Oberspannungswicklung. Im gezeigten -Beispiel sind nur die äusseren    metallischen      Wicklungskonturen   und ihre äusseren    Isolationsverkleidungen   5 und 6 eingezeichnet.

   Die    Wicklüngsstirnflächen   7 und 8    sind:      in   der Regel durch    nicht   dargestellte Schirmringe abgerundet.    Zwischen   den    Wicklungen      sind      Isolierzylinder      eingeschaltet,   von denen im Beispiel    ,nur      einer   eingezeichnet    und,      mit   9    beziffert   ist. Zwischen den    Wicklungen   und den benachbarten    Isolierzylindern   verlaufen    ölkühlkanäle   13, in denen im    allgemeinen   die -Isolationsbeanspruchung am höchsten ist. 



     Fig.2   zeigt    ein   erstes: Beispiel des Isolationsaufbaus, wie    ihn   die    Erfindung   vorsieht.    Hierbei      sind   die    einzelnen   Teile    mixt      denselben      Bezugszeichen   versehen wie    in      Fig.   1. Die    Ölkanäle   13 haben dadurch, dass sie mit    der      Wicklung   im Bereich 14 gleichzeitig divergieren, im Randgebiet der Wicklung    Ölbeanspru-      chungen   auszuhalten, die    kleiner      sind.      als   im Mittenbereich der Wicklung.

   Die    Ölkanäle   14    sind   im Endbereich    begrenzt   durch geeignet    ausgebildete      Isolier-      körper   15 und 16, deren Form entsprechend den jeweils    vorliegenden      Verhältnissen      gewählt   werden    kann.   Die    metallischen      Konturen   bzw.    Ränder   der beiden Wicklungen 3 und 4 sind    mit   10    bezeichnet.   



  Weitere    Ausführungsbeispiele      _des      Erfnd'ungs-      gegenstandes   zeigen die    Fig.   3-7. In den    Fig.   3, 5-7, ist    links   neben der    divergierenden-Wicklung   jeweils    die      angrenzende      Isolation      .gezeichnet,   weiter    links   nicht    gezeichnet      befindet   sich die Nachbarwicklung, die nach    den   gleichen    Prinzipien   divergierend ausgebildet werden, aber auch    zylindrisch   bleiben    kann,

     wenn es sich um die weniger    beanspruchte      Unter-      spannungswicklung   handelt: Es gibt aber auch    Fälle,   bei denen sich    links   keine    Wicklung,   sondern der    Kernschirmzylinder   oder der Kessel    befindet.   In diesem Falle handelt es sich bei    diesen      Teilen   um    eine   der    divergierenden   Wicklung gegenüberliegende Gegenelektrode, wobei die Erfindung    genau   so angewendet werden kann. 



  Wie der    Fig.3   zu    entnehmen   ist, besitzen die einzelnen Spulen 11 der Wicklung im oberen Bereich,    also   gegen den    Wicklungsrand   zu, einen entsprechend der gestrichelt    eingezeichneten   Linie 10, welche wieder die    Wicklungskonturen      veranschaulicht,   gegen- über der Nachbarwicklung wachsenden Abstand. Der Ausgleich, der    gleichzeitig   die mechanische Festigkeit gibt, wird hierbei durch eine besonders zweckmässige Isolieranordnung erreicht.

   Diese besteht aus einem in üblicher Weise    ausgebildeten      Tragzylinder   9, auf den    die      Kühlkanäle   13    begrenzende   Leisten aufgesetzt sind,    die      den   Anteil der mit 4 bezeichneten    Wicklung   aufnehmen, der die Spulen    enthält.   Im    Randgebiet   der Wicklung sind dabei weitere Leisten vorgesehen, auf die    jeweils   die möglichst aus Papier bestehenden    Teilzylinder   15 aufgesetzt sind.

   Diese nehmen    in   bekannter Weise die Endspulen 11a auf, zwischen denen in Ebenen senkrecht zur Wicklungsachse angeordnete Distanzleisten vorgesehen und mit den parallel zur Wicklungsachse verlaufenden Leisten verschachtelt sind. Links der inneren    divergierenden   Kontur 10 der Endspulen    lla   verläuft der    ebenfalls   divergierende Kühlkanal 14. Zwischen den    Zylindern   15    sind   die    Winkelringe   16 eingeschoben, so dass bei Pressung der gesamten Wicklung    ein   Gleiten    aller   Teile unbehindert erfolgen kann. 



     Fig.   4 zeigt    ein      weiteres      Ausführungsbeispiel   der    Erfindung.   Der unmittelbar an. den Wicklungen 3 und 4 anliegende divergierende    Axialkanal   14 .im Randgebiet der Wicklungen    wird   hier mit    Hilfe      winket=   bzw.    L-förmig      um   die Spulen 11 und, 12 gebogener Distanzstücke 20    gebildet,   die    gleichzeitig   die    erforderliche      Spulendistanz   für die radial zwischen den Spuken verlaufenden    Kühlkanäle   darstellen.

   In der Figur    ist   gerade    ein      Schnitt   durch die nur    einen   geringen    Bruchteil   des Umfanges einnehmenden Abstandstücke 20 abgebildet. Der übrige Teil des Umfanges ist frei und wird von den axialen    Kühlkanälen   14 und den    entsprechenden,   zwischen den Spulen liegenden radialen Kühlkanälen    eingenommen..   Die    Fortsetzung   der axialen Kanäle 14 im nicht divergierenden Teil wird durch die    Kanäle   13 hergestellt, die durch einfache Leisten 20 fixiert werden können. Die axialen    Kühlkanäle   13, 14 werden durch die Wicklungen 3 und 4 einerseits und durch    Isolier-      zylinder   9 anderseits, begrenzt.

   Im Endbereich der Wicklungen 3 und 4 verbreitern sich diese    Isolier-      zylinder   9 durch die konischen Isolierteile 15, die auf 9 gleiten können, wenn die Wicklungen 3 und 4    gepre'sst   werden, so    dass   diese    Teile   15 immer, insbesondere nach der Pressung der Wicklungen, die durch    die   Breite von 20 bedingte Maximalbreite der    Ölkühlkanäfe   14 garantieren. Werden die Kühlkanalbreiten nämlich grösser als beabsichtigt, so    nimmt   ihre    spezifische      dielektrische   Festigkeit ab.

   Lässt man die Divergenz an den Wicklungsenden sehr gross werden, so kann man gegebenenfalls auf die üblichen    Winkelringe   16, die über den Schirmringen 18 und 

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 ihrer Isolation 19 liegen, und sogar auf die Schirmringe 18 selbst verzichten. 



     Fig.   3 zeigt z. B.    eine   solche Wicklung; bei der die Winkelringe 16 vorhanden sind, bei der aber kein besonderer Schirmring vorgesehen. ist. 



     Eine   etwas abgeänderte    Ausführungsform   zeigt die    Fig.   5, in der nur die Endspulen der    einen   Wicklung    herausgezeichnet   sind. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, liegen hierbei die    Zylinder   15 dicht    aufeinander   und bilden einen abgesetzten    Zylinder,   der    natürlich   auch konische Form besitzen kann.

   Zwischen diesem, aus den    einzelnen      Teilzylindern   gebildeten Zylinder und den    stufenweise      verkürzten   Endspulen der Wicklung befinden sich die    ebenfalls   abgesetzten, parallel zur Wicklungsachse verlaufenden Leisten, durch die der bzw. die    ölkanälle   14 fixiert sind.

   Damit    auch   hier die    Winkelringe   16 frei gleiten    können,   sind zwischen den    Stirnkanten   der Zylinder 15 und den gegenüberliegenden Stirnkanten der besagten    Winkelringe   Zwischenräume 17 belassen, deren    Ausdehnung      in   Richtung der    Wicklungsachs.,   dem    Schrumpfungsmass   der Wicklung    beim   Pressen entspricht.

   Auf die Eingangsspule ist in an sich bekannter Weise der    Schirmring   18 aufgesetzt, dessen Isolation 19 dicht an den, benachbarten    Zylinder   15 anschliesst, so dass    im   Randgebiet des    Schirmringes   die sonst kritische    Stelle   des    Ölkanals   14 vollständig    verschwindet.   Das im Kanal 14 strömende Öl wird durch diese    Anordnung   also in den    Kanal   20 umgeleitet.

      Dadurch      wird      eine   hohe    dielektrische      Festigkeit   am hochbeanspruchten Rand    erreicht.      Das      Schliessen      des      Ölkanals   14 ist jedoch nicht nötig,

      wenn   die    Divergenz   der Wicklungsränder gross genug    ist.   Die    gestrichelt   gezeichnete    beanspruchte   Strecke zwischen der Isolation 19 des    Schirmringes      und   dem    Zylinder   15    wird   in    ihrer   Länge    und      damit   in    ihrer      spezifischen      dielektrischen   Festigkeit durch den abschliessenden    Winkelring   16 begrenzt.

      Der   im    vorstehenden      beschriebenen   Figur ist ferner zu    entnehmen,   dass    sich   die    Windungszahlen   der drei    Eingangsdoppelspulen      etwa   verhalten wie 5:6 :7.

   Damit wird die erwünschte    gleichmässigere   Verteilung    einer   Stossspannung, die    bekanntlich   die    Anfangsspulen      einer   Wicklung besonders hoch beansprucht, auf die Spulen erreicht und die    End-      bzw.      Anfangsspulen,   entlastet.    Entsprechend      nimmt   die    Papierisolation   der Spulen um so mehr zu, je näher diese nach dem    Wicklungsende      zu      liegen,   was    gleichbedeutend   ist    mit      einer   verstärkten Isolation im Randgebiet.

   Dadurch    wird.   die nach dem Wicklungsende hin    zunehmende      Spulenbeanspruchung   bei Stoss    zusätzlich,   berücksichtigt. 



  Bei dem .in    Fig.   6    gezeigten      Ausführungsbeispiel   kann der an den Spulen 11 mit abnehmender    Win-      dungszahl   und Wickelhöhe    unmittelbar      anliegende   divergierende    Ölkanal   14 etwa    durch   biegsame Leisten    hergestellt   werden, die sich an den    Zylihder   9    anlegen,   der    im   Endgebiet entsprechend der Kontur 10 konisch verläuft.

   In der    Stirnfläche   der    Zylinder-      -      isolation   9 sind: so tiefe    Schlitze   17 vorgesehen, dass die    darin   .einzusetzenden    Winkelringe   16    beim   Pres- sei der Wicklung    frei   und ausreichend weit gleiten    können.   Die    mit   20 bezeichneten, zwischen den    ein-      zelnen   Spulen verlaufenden Distanzstücke sind    im.   Gegensatz zu den Distanzstücken 21 zwischen den Normalspulen    mit      winkelförmig   zugespitzten, an den Leisten 14    anliegenden      Flanschteilen      ausgeführt.   



  Eine    ähnliche      Ausführung   lässt    Fig.   7    erkennen.      Hierbei      sihd   die Distanzleisten 20 zwischen den    End-      spulen   11    ebenfalls      winkelförmig   ausgeführt, jedoch bilden    ähnlich   wie    in      Fig.   4 die    winkelförmigen   Enden 22 der    Flanschteile   selbst die    Begrenzung   für die Ölkanäle 14, die an- die Wicklung angrenzen und    :

  eine   Fortsetzung der    Ölkanäle   13 in Höhe der Normalspulen darstellen.    Zwischen   den    Normalspulen   sind gewöhnlich Distanzleisten 21 vorgesehen, die    in   die    Begrenzungsleisten   der    Ölkanäle   13 eingreifen.

   Diese    Begrenzungsleisten   reichen im Beispiel    nur   bis zum Ende der    Normalspulen.   Die weitere Ausführung der    Randisolation,   die beispielsweise etwa auch nach der    in   der vorstehend beschriebenen    Fig.   6    angegebe-      nen   Art    ausgeführt   werden könnte, ist so;

      getroffen,      d.ass      die      unmittelbar   an den    Schirmring   18 angrenzenden    Winkelringe   16 auf einem konisch verlaufenden    Isolierzylinder   23    gleiten,   wobei die an    diesen      Zylinder   angrenzenden Enden der    Winkelringe   ebenfalls    entsprechend      konisch   ausgebildet    sind.   Der Zwischenraum 17    zwischen   dem    konischen      Teil   23 und dem    zylihdrischen      Teil   9 der    Isolation;

     die die Wicklung    begrenzt   und fest    ausgeführt   ist,    besitzt   eine solche Ausdehnung, dass auch hier    beim   Pressen ein Gleiten    aller   Teile ohne Einreissen möglich ist. 



  Alle erwähnten    Beispiele      lassen   die folgenden    Merkmale      erkennen:      Einen   unmittelbar an den Wicklungen anliegenden, durch Leisten    fixierten      Ölkühl-      kanal   14, der mit der Wicklung divergiert und in den die radialen    D.is.tanzstüeke   20 für die    zwischen   den    .einzelnen   Spulen liegenden    .radialen      .Ölkühlkanäle      eingreifen,

     so    da'ss      durch   die    Distanzstücke   ein Abkippen der    Endwindungen      jeder   Spule    zur   Nachbarspule    hin      verhindert      wird.   Die    Divergenz   der Endspulen wird mit einer    abgestuften   Reduktion der    Windungszahl   erreicht, die sich    vorteilhafterweise   ungefähr    umgekehrt      proportional   zur    Spannungs-      verteilung      einer      eintreffenden      Stossspannung   bei nicht divergierenden Spulen verhält,

   so dass    eine   gleichmässigere    Vearteilung      d'e;r   Spannung von    Spule   zu Spule auf die    einzelnen   Spulen und    damit   eine allgemeine :erwünschte    Entlastung   der am meisten gefährdeten    Isolation      im      Endbereich   der Wicklungen erreicht    wird.   Durch diese Divergenz    wird   der kritische-, an den Spulen    divergierend,      anliegende      Öl-      kühlkänal   14 im Endgebiet spannungsmässig    auf   das    .gewünschte   Mass entlastet,

   so dass die Isolationsfestigkeit    der      Kühlkanäle   13 und 14 nun sehr hoch ist und damit die    Isolationsfestigkeit   der gesamten Wicklungen    gegeneinander   verbessert    wird.   Mit    einer   solchen Anordnung nach der    Erfindung   erreicht man eine    Reduktion   der bisher üblichen    Wicklungs-      abstände,   die zur Folge hat,    da!ss   man z. B. Transformatoren erheblich besser ausnützen kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hodhspannungsgerät mit aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung, wobei der Abstand zwischen gegenüberliegenden metalli= sehen Konturen zweier Wicklungen oder einer Wicklung und einer dazu benachbarten Elektrode in deren Endbereichen. sich gegen das Wicklungsende zu vergrössert, indem Spulenbreitc und Windungszahl je Spule gegen die Wicklungsenden hin in steigendem Masse abnehmen, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen den Wicklungen bzw. einer Wicklung und einer benachbarten Elektrode unmittelbar an diese angrenzende Kühlkanäle vorgesehen sind, die ebenfalls divergieren,
    so dass einerseits mit dem steigenden Abstand von einer Wicklung zur anderen Wicklung bzw. zu einer dazu benachbarten Elektrode die nach dien Wicklungsenden hin abnehmende Feldstürke in den Ölkanälen vorwiegend senkrecht zu diesen gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den axialen Kühlkanälen Leisten vorgesehen sind, welche die Distanzstücke für die radialen Kühlkanäle zwischen den Spulen festhalten. 2.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die grösseren Wicklungsabstände im Wicklungs- endgebict freiwerdende Wickelraum zur verstärkten Isolation der Endspulen um ,so mehr ausgenutzt wird, je mehr die betreffende Endspuk dem Wicklungs- eingang bzw. -ende zuliegt. 3.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die schmaler werdenden Scheibenspulen am Wickliulgsende als Auflage abwechselnd Isolierzylinder und Leisten vorgesehen sind. 4.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Wicklungsstirn aufgesetzte Schirmring mit seiner Isolation unmittelbar an dem benachbarten Isolierzylinder anliegt und der Ölkanal zwischen Wicklungsstirn und Schirmring radial herausführt. 5.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbar der Wicklung benachbarte Isolier- zylinder im Gebiet des Wicklungsendes, in dem die Spulen schmaler sind, entsprechend verbreitert wird, so dass der zwischen den Spulen und diesem Zylinder verbleibende Ölkanal überall gleich breit ist. 6.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Ölkanal im Gebiet des Wicklungsendes, rin dem die Spulen schmaler werden, ins Innere der Wicklung verlegt wird, so dass zwischen diesen Spulen und dem benachbarten Isolier- zylinder kein Ölspalt verbleibt. 7.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Wicklungsrand dicker werdende Isolier- zylinder in unmittelbarer Nachbarschaft der Wicklung auf seinen Stirnseiten Einschnitte besitzt, in welche Winkelringe zur Isolationsverkleidung des Randfeldes eingreifen, derart, dass beim Pressen die Winkelringe in den Aussparungen gleiten können. B.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die am Wicklungsende dicker werdende, feste Isolation sich in feststehende zylindrische Teile und darin eingeschachtelte winkelringförmige Teile aufteilt, so, dass Schirm- und Winkelringe beim Pressen frei gleiten können. 9. Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkanal zwischen den schmaler werdenden Spulen und der breiter werdenden Zylinderisolation im Endgebiet durch die zwischen den Spulen vorgesehenen Distanzleisten selbst gebildet wird, welche zu diesem Zweck winkelförmig ausgebildet sind. 10.
    Hochspannungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die über dem Schirmring vorgesehenen, in die der Wicklung benachbarte feste Zylinderisolation eingreifenden Winkelringe am Ende ihrer zylinderför- migen Flanschteile konisch verlaufen.
CH6905359A 1958-02-06 1959-02-02 Hochspannungsgerät, insbesondere Transformator, mit aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung CH374754A (de)

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DEL29620A DE1091225B (de) 1958-02-06 1958-02-06 Isolationsanordnung zwischen aus Scheibenspulen aufgebauten Wicklungen verschiedener Spannung fuer Hochspannungstransformatoren u. dgl.

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