CH375996A - Hydraulischer Servomotor - Google Patents
Hydraulischer ServomotorInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/08—Characterised by the construction of the motor unit
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- F15B15/16—Characterised by the construction of the motor unit of the straight-cylinder type of the telescopic type
-
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Description
Hydraulischer Servomotor Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrau lischen Servornotor mit mindestens drei Teleskop- zylindern, von denen einer fest und mindestens zwei beweglich angeordnet sind, und einer den Aufsetz- schlag bei Mitnahme des Zwischenzylinders dämpfen den Einrichtung.
dern, Bremseinrichtungen welche die Hubgeschwindigkeit bei hydraulischen in den Hubzylin- End- lagen vefflangsamen, sind bekannt.
Bei Teleskop- zylindern, stehen, wird die dabei aus drei sinngemäss oder mehreren die Bewegung Zylindern des be- vorletzten gegen den untersten Zylinder gedämpft. So ist es z.
B. bei einem pneumatischen Stossdämp- fer bereits bekannt, den in einem Gehäuse sich ver stellenden Kolben mit einem konischen Mittelzapfen zu versehen, der sich in der Kolbenendlage in eine entsprechende Bohrung des Gehäuses hineinbewegt. An Stelle eines konischen Zapfens kann dabei auch ein solcher verwendet sein, der in Längsrichtung verlaufende Nuten an seiner Aussenfläche aufweist; solche Nuten könnten aber auch in der den Zapfen aufnehmenden Bohrung oder sowohl am Zapfen als auch in dieser Bohrung vorgesehen sein.
<B>C</B> Weniger bekannt sind Dämpfungseinrichtungen, die ein Abfangen des Aufsetzschlages der einzelnen Zwischenzylinder beim gegenseitigen Auffahren be- wirk-en. In dem Augenblick nämlich, wo ein klei nerer Zylinder den nächstfolgenden grösseren<B>Zy-</B> linder mitnimmt, vergrössert sich übergangslos auch gleichzeitig der Verdrängungsquerschnitt. Da die Menge der ausfliessenden Hubflüssigkeit aber dabei annähernd konstant bleibt, entsteht ein Geschwin digkeitssprung, der sich als Stoss auf den grösseren Zylinder und als Druckstoss in der Flüssigkeit be merkbar macht.
Es sind Versuche bekannt, diesen Stoss zwischen zwei Zylindern mechanisch durch Federn oder Gununipuffer zu dämpfen, jedoch sind die so erhaltenen Ergebnisse nicht befriedigend.
Zweck der Erfindung ist es nun, den Stoss des mit konstanter Geschwindigkeit einfahrenden klei neren Zylinders hydraulisch zu dämpfen, wobei die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei aufeinander treffenden Zylindern allmählich auf Nul]. verzögert wird, so dass der Druckstoss in der Flüssigkeit ver mieden wird und die Bewegung des Servomotors stetig bleibt.
Dies soll gemäss der Erfindung dadurch erreicht sein, dass die Dämpfungseinrichtung aus an den Bodenteilen der Zylinder angeordneten Steuerorga nen besteht, durch deren gegenseitige Stellung bei Annäherung an die den Aufsetzschlag erzeugende Lage des Zwischenzylinders sich der freie Austritts querschnitt für die Hubflüssigkeit aus dem Raum zwischen den sich nähernden Zylindern stetig ver mindert.
Auf der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungen der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. <B>1</B> in einem Schnitt ein Servomotor mit Zwi- schendämpfungseinrichtung, bei dem die Dämpfung bei Erreichung der Hubendlage jedoch durch ein ausserhalb des Servomotors angeordnetes Drossel ventil erfolgt;
in Fig. 2 eine Einzelheit der Fig. <B>1</B> in grösserem Masstab<B>;</B> in Fig. <B>3</B> eine Einzelheit ähnlich Fig. <B>1,</B> jedoch an derer Ausführung, nämlich mit innerhalb des Servo motors vorgesehener Enddämpfungseinrichtung, und in Fig. 4 eine weitere Abänderung dieser Bauart. Bei der Anordnung nach Fig. <B>1</B> ist ein Servo motor mit drei Zylindern<B>1,</B> 2,<B>8</B> vorgesehen. Beim Einfahren der Zylinder wird immer zuerst der in nerste Zylinder<B>1</B> eingefahren, der sich dann auf den nächstfolgenden Zylinder 2 auflegt.
Dieser mittlere Zylinder 2 hat einen flachen Boden<B>3,</B> in dem mit Gewinde verstellbar eine Ventilsitzbüchse 4 mit Ge genmutter<B>5</B> eingeschraubt ist (Fig. 2).
Ein am Boden des innersten Zylinders<B>1</B> ange- schweisster Ventilteller<B>6</B> beeinflusst die Durchgangs menge der Hubflüssigkeit beim Zusammenfahren. Nähert sich nämlich beim Absenken des innersten Zylinders<B>1</B> dessen Ventilteller<B>6</B> der zunächst orts fest verbleibenden Büchse 4 am Zwischenzylinder 2, so vermindert sich selbsttätig durch die jeweilige Stellung der beiden sich nähernden Teile 4 und<B>6</B> der freie Austrittsquerschnitt für die Hubflüssigkeit, die aus dem Raum unterhalb des Zylinders<B>1</B> austritt. Auf diese Weise wird der beim Mitnehmen des Zwi schenzylinders 2 entstehende Aufsetzschlag wirkungs voll gedämpft.
Im Ventilteller sind ferner öffnungen <B>7</B> vorge sehen, die einen dauernden Druckausgleich, z. B. beim Hubvorgang, herstellen.
Bei der in Fig. <B>1</B> ersichtlichen Anordnung ist zur Dämpfung des bei Erreichung der Hubendlage auftretenden Aufsetzschlages des Zwischenzylinders <B>2</B> auf den Aussenzylinder<B>8</B> ein vom Zylinder<B>1</B> gesteuerter Druckstempel<B>9</B> angeordnet, der auf ein vom Zylinder<B>8</B> getragenes Drosselventil<B>10</B> einwirkt, das in bekannter Art ausgebildet ist. Eine (nicht dargestellte) Speiseleitung ist an den Zylinder<B>8</B> zur Zu- und Abfuhr der Hubflüssigkeit angeschlossen.
In ähnlicher Weise kann eine Zwischendämpfung auch mit einer gänzlich innerhalb des Servomotors liegenden Dämpfungseinrichtung erzielt sein. Zwei Beispiele solcher Ausbildungen sind in den Fig. <B>3</B> und 4 veranschaulicht.
Bei der Anordnung nach Fig. <B>3</B> ist an dem Boden des Innenzylinders<B>1</B> eine zum Ausgleich von Zentrierungsungenauigkeiten schwimmend angeord nete Büchse<B>11</B> gelagert, die beim Einsenken in den Zwischenzylinder 2 dessen mit einer Bohrung 4' ver- sehenen Boden<B>3</B> durchfährt und so die Zwischen dämpfung bewirkt, während sie in der unteren Hub- endlage in eine Drosselbüchse 12 eintritt, die im Bo den des Zylinders<B>8</B> gelagert ist.
Bei der etwas abgeänderten Ausbildung nach Fig. 4 ist an Stelle der schwimmend von einem Zapfen des Innenzylinders<B>1</B> getragenen Büchse<B>11</B> gemäss Fig. <B>3</B> eine zylindrische Hülse 14 vom In nenzylinder<B>1</B> getragen, welche die Drosselbüchse 12 übergreift.
Durch die besondere, nach bestimmten hydrau lischen Gesetzmässigkeiten erfolgende Formgebung eines oder mehrerer der Steuerorgane 4 und<B>6</B> in den Fig. <B>1</B> und 2 bzw. <B>11,</B> 12 und 14 in den Fig. <B>3</B> und 4 kann jeder beliebige Dämpfungsablauf und Dämpfungsweg erreicht werden.
Die Zwischendämpfung lässt sich im Sinne der in den Fig. <B>3</B> und 4 ersichtlichen Ausführungen auch C, bei Servomotoren mit mehr als drei Zylindern erzie len, wenn nur entsprechende Bohrungen 4' in den Bodenteilen der Zwischenzylinder angeordnet sind.
Bei den Ausführungen nach den Fig. <B>3</B> und 4 kann die Drosselbüchse 12 dann entfallen, wenn der Zapfen<B>11</B> bzw. die Hülse 14 lang genug ausgebildet sind, um mit dem Anschlusstück der Speiseleitung <B><I>15</I></B><I> für</I> die Hubflüssigkeit zusammenzuarbeiten.
Ebenso wie nach Fig. 2 am Ventilteller<B>6</B> die öffnungen <B>7</B> vorgesehen sind, können auch bei den Anordnungen nach den Fig. <B>3</B> und 4 an einem oder mehreren der Steuerorgane<B>11,</B> 12 und 14 Aus- nehmungen, Vorragungen oder Durchbrechungen vor gesehen sein, die den freien Austrittsquerschnitt der Hubflüssigkeit aus dem Raum unter dem Zwischen zylinder beeinflussen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Hydraulischer Servomotor mit mindestens drei Teleskopzylindern, von denen einer fest und min destens zwei beweglich angeordnet sind, und einer den Aufsetzschlag bei Mitnahme des Zwischenzylin ders dämpfenden Einrichtung, dadurch gekennzeich net, dass die Dämpfungseinrichtung aus an den Bo denteilen der Zylinder<B>(1,</B> 2,<B>8)</B> angeordneten Steuer organen besteht, durch deren gegenseitige Stellung bei Annäherung an die den Aufsetzschlag erzeugende Lage des Zwischenzylinders sich der freie Austritts querschnitt für die Hubflüssigkeit aus dem Raum zwischen den sich nähernden Zylindern stetig ver mindert.UNTERANSPROCHE <B>1.</B> Servomotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan am innersten Zylinder<B>(1)</B> aus einem Ventilteller<B>(6)</B> besteht, dem als Steuerorgan am Zwischenzylinder (2) eine an die sem festgelegte Ventilsitzbüchse (4) zugeordnet ist. 2. Servomotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan am innersten Zylinder<B>(1)</B> aus einer zapfenartigen Büchse<B>(11)</B> oder einer zylindrischen Büchse (14) besteht, der als Steuerorgan am Zwischenzylinder (2) eine Bohrung (4') in dessen Bodenteil<B>(3)</B> zugeordnet ist, die von der Steuerbüchse<B>(1.1 ;</B> 14) am innersten Zylinder <B>(1)</B> durchdringbar ist.<B>3.</B> Servomotor nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenteil des äussersten Zylinders<B>(8)</B> eine Drosselhülse (12) gelagert ist, in welche die Büchse<B>(11)</B> des innersten Zylinders<B>(1)</B> eintritt oder die von der zylindrischen Hülse (14) desselben übergriffen wird. 4. Servomotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Steuerorganen den freien Austrittsquerschnitt für die Hubflüssigkeit be einflussende Vorragungen, Ausnehmungen oder Durchbrechungen vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT588558A AT217266B (de) | 1958-08-22 | 1958-08-22 | Hydraulischer Servomotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH375996A true CH375996A (de) | 1964-03-15 |
Family
ID=3580602
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| CH (1) | CH375996A (de) |
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1958
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1959
- 1959-07-31 CH CH7646559A patent/CH375996A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT217266B (de) | 1961-09-25 |
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