CH376509A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

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CH376509A
CH376509A CH1457963A CH1457963A CH376509A CH 376509 A CH376509 A CH 376509A CH 1457963 A CH1457963 A CH 1457963A CH 1457963 A CH1457963 A CH 1457963A CH 376509 A CH376509 A CH 376509A
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CH
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new
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heterocyclic compounds
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CH1457963A
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Walter Dr Schindler
Henri Dr Dietrich
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen        Verbindungen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen    Ver  bindungen mit wertvollen pharmakologischen Eigen  schaften der Formel  
EMI0001.0004     
    worin X einen     Alkylenrest    mit 2-6 Kohlenstoff  atomen, wovon     2-4    als direkte Kette zwischen N  und Am, und Am eine niedermolekulare     Dialkyl-          aminogruppe    bedeuten, wobei auch einer der beiden       Alkylreste    von Am mit dem     Alkylenrest    X,

   oder  beide     Alkylreste    unter sich direkt oder über ein  Sauerstoffatom, eine     Alkylimino-,        Hydroxyalkyl-          imino-    oder     Alkanoyloxyalkyliminogruppe    verbunden  sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man Ver  bindungen der Formel  
EMI0001.0016     
    mit Sauerstoff oder Wasserstoffperoxyd in einer  neutralen bis schwach sauren     wässrigen    Lösung in  Gegenwart einer Verbindung mit der Atomgruppie  rung     -CO-C(OH)=C(OH)-    oder     -CO-CO-CO-,       wie z. B.

   Ascorbinsäure oder     Dehydroascorbinsäure,     und einer Ionen von Eisen, Nickel, Kobalt oder  Mangan abgebenden Verbindung und gegebenenfalls  eines Komplexbildners wie z. B.     Äthylen-diamin-          tetraessigsäure,    Zitronensäure oder     o-Phenanthrolin,     oxydiert.  



  Als Verbindungen der Formel     1I    kommen bei  spielsweise       5-Dimethylaminoäthyl-iminodibenzyl,          5-Diäthylaminoäthyl-iminodibenzyl,          5-(ss-Dimethylamino-propyl)-iminodibenzyl,          5-(ss-Piperidino-propyl)-iminodibenzyl,          5-(ss-Dimethylamino-isopropyl)-ininodibenzyl    und       5-(y-Dimethylamino-propyl)-iminodibenzyl     in Betracht.  



  Man kann diese Verbindungen erhalten, indem  man     Iminodibenzyl    in Gegenwart eines alkalischen  Kondensationsmittels mit einem reaktionsfähigen  Ester eines basischen Alkohols der Formel       HO-X-Am        III     umsetzt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile, so  fern     nichts    anderes vermerkt ist, Gewichtsteile, und  die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.       Volumteile    verhalten sich zu Gewichtsteilen wie  Liter zu Kilogramm.  



  <I>Beispiel</I>  10,5 Teile     Ferrosulfat,    76,2 Teile     Dinatrium-          salz    der     Äthylendiamintetraessigsäure,    75 Teile  Ascorbinsäure und     schliesslich    unter starkem Rühren  75 Teile     5-(y-Dimethylamino-propyl)-iminodibenzyl     werden in 7500     Volumteilen        Phosphatpufferlösung     nach     Soerensen,        pH    6,8, gelöst.
EMI0001.0046  
   Bei 37  wird wäh-      send 7 Stunden durch eine Glasfritte Sauerstoff ein  geleitet, wobei sich die Lösung langsam dunkler  färbt.

   Hierauf wird die Lösung abgekühlt, mit     konz.     Ammoniak auf     pH    10 eingestellt und die nun tief  blau gefärbte Lösung dreimal mit     Äthylacetat    aus  geschüttelt. Die vereinigten Auszüge werden min  destens sechsmal mit Wasser gewaschen, um all  fällige gelöste     Eisensalze    zu entfernen. Hierauf schüt  telt man die klare     Äthylacetatlösung    dreimal mit  50     Volumteilen    2n     Salzsäure    aus, stellt die klaren  sauren Extrakte mit     konz.    Ammoniak alkalisch und  nimmt die ausgeschiedenen basischen     Stoffe    wie  derum in     Äthylacetat    auf.

   Die     Äthylacetatlösung     wird über     Natriumsulfat    getrocknet und durch Ein  dampfen im Vakuum vom Lösungsmittel befreit, wo  bei ein fast schwarzes Öl     hinterbleibt.    Dieses wird  in 420     Volumteilen        70 /a,igem    Methanol gelöst und  die Lösung viermal mit je 420     Volumteilen        Pentan     ausgeschüttelt, wobei sich an den Wänden des  Scheidetrichters ein schwarzes Harz absetzt, das ver  nachlässigt werden kann.

   Hierauf wird die     methano-          lische    Lösung im Vakuum eingeengt, der Rückstand       in        Athylacetat    aufgenommen, die Lösung mit Wasser  gewaschen, über     Natriumsulfat    getrocknet und im  Vakuum eingedampft.

   Der Rückstand wird an einer  in Äther bereiteten Säule aus 450 Teilen     Silicagel          chromatographiert.    Beim     Eluieren    mit Gemischen  von gleichen Teilen Äther und Aceton werden Frak  tionen des Rohproduktes mit zwischen 120 und 126   liegenden     Schmelztemperaturbereich.-n        eluiert.    Diese  werden vereinigt und zunächst aus sehr wenig  Aceton und     anschliessend    aus viel Äther umkristalli  siert, wobei man das     2-Hydroxy-5-(;,-dimethylamino-          propyl)-iminodibenzyl    vom     Smp.    134-135  erhält.

    Weitere     Reinsubstanz    kann aus nachfolgenden     Äther-          Aceton-Eluaten    und     Aceton-Eluaten,    deren Rück  stand einen     Schmelzpunktbereich    von 100-114  auf  weist, durch mehrmalige analoge Umkristallisation  gewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen N-hetero- cyclischen Verbindungen der Formel EMI0002.0039 worin X einen Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoff atomen, wovon 2-4 als direkte Kette zwischen N und Am, und Am eine niedermolekulare Dialkyl- aminogruppe, wobei auch einer der beiden Alkyl- reste von Am mit dem Alkylenrest X, oder beide Alkylreste unter sich direkt oder über ein Sauer stoffatom, eine Alkylimino-,
    Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyliminogruppe verbunden sein können, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0051 mit Sauerstoff oder Wasserstoffperoxyd in einer neutralen bis schwach sauren Lösung in Gegenwart einer Verbindung mit der Atomgruppierung -CO-C(OH)=C(OH)- oder -CO-CO-CO- und einer Ionen von Mangan, Eisen, Nickel oder Kobalt abgebenden Verbindung oxydiert.
CH1457963A 1959-05-28 1959-05-28 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen CH376509A (de)

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