CH376511A - Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrazol-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrazol-Derivaten

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CH376511A
CH376511A CH7939559A CH7939559A CH376511A CH 376511 A CH376511 A CH 376511A CH 7939559 A CH7939559 A CH 7939559A CH 7939559 A CH7939559 A CH 7939559A CH 376511 A CH376511 A CH 376511A
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CH
Switzerland
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lower alkyl
pyrazole derivatives
general formula
alkyl group
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CH7939559A
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Inventor
Ernst Dr Jucker
J Dr Lindenmann Adolf
Erwin Dr Rissi
Original Assignee
Sandoz Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen     Pyrazol-Derivaten       Es wurde gefunden, dass man zu neuen     Pyrazol-          Derivaten    der allgemeinen Formel I  
EMI0001.0004     
    oder ihren     tautomeren        Formen,    worin     R1    und R,  eine niedere     Alkylgruppe    bedeuten, oder zusammen  mit dem sie verbindenden Stickstoffatom einen     5-          oder    6gliedrigen     heterozyklischen    Rest bilden, der  noch ein zweites     Heteroatom    einschliessen kann,

   A  für eine gerade oder verzweigte     gesättigte        Alkylen-          kette    steht,     R3    Wasserstoff, eine niedere     Alkylgruppe     oder zusammen mit     R2    eine     Alkylengruppe    bedeutet,       R4    für eine fluorierte niedere     Alkylgruppe    und     R,     für Wasserstoff, eine niedere     Alkyl-,        Alkenyl-,          Alkinylgruppe    oder für einen gegebenenfalls substi  tuierten     Arylrest    stehen, gelangen kann,

   indem man  ein     Hydrazin-Derivat    der allgemeinen Formel     1I,     
EMI0001.0029     
    mit     Acylessigsäurenitrilen    der allgemeinen Formel     11I,     
EMI0001.0032     
    kondensiert.

      Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 373046 ist  ein Verfahren zur Herstellung von neuen     Pyrazol-          Derivaten    der     allgemeinen    Formel I, worin     R1,        R2,          R3    und     R5    die obige Bedeutung besitzen und R4  für Wasserstoff, eine niedere     Alkyl-,        Alkenyl-,        Al-          kinylgruppe    oder einen gegebenenfalls substituierten       Arylrest    steht.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass die nach dem  vorliegenden Verfahren hergestellten neuen     Pyrazol-          Derivate,    die in     3-Stellung    eine fluorierte niedere       Alkylgruppe    tragen, in bezug auf ihre pharmakolo  gische Wirkung besonders aktiv sind und deshalb als       Heilmittel    in hohem Masse geeignet sind. So wirken  sie bei geringer     Toxizität        antiphlogistisch,        analge-          tisch    und     antipyretisch    und besitzen insbesondere  eine spezifische antirheumatische Wirkung.  



  Da die neuen     Pyrazol-Derivate        mit    anorgani  schen und     organischen    Säuren sehr leicht in wasser  lösliche Salze     überführbar    sind, stehen der Thera  pie     Pyrazol-Derivate    zur Verfügung, die sich durch  besonders gute     Resorbierbarkeit,    so auch in per os  zu verabreichenden Anwendungsformen, z. B. Ta  bletten, auszeichnen. Ferner gestaltet sich dadurch  die Herstellung hochkonzentrierter Lösungen, die in  vielen Fällen für die     parenterale    Stosstherapie unent  behrlich sind, besonders einfach.

   Darüber hinaus  können die verfahrensgemäss hergestellten     Pyrazol-          Derivate    auch als Zwischenprodukte zur Herstellung  von Medikamenten verwendet werden.  



  Die neuen, in     1-Stellung    durch einen basischen  Rest und in     3-Stellung    durch eine fluorierte nie  dere     Alkylgruppe    substituierten     Pyrazol-Derivate     können beispielsweise hergestellt werden, indem man  die Lösung eines     Hydrazin-Derivates    der Formel     II,     beispielsweise     N-Methyl-piperidyl-4-hydrazin,    und  eines     Acylessigsäurenitrils    der Formel     III,    beispiels-           weise        a-Phenyl-trifluor-acetessigsäurenitril,    in einem  wasserfreien organischen Lösungsmittel, z. B.

   Eis  essig oder     abs.        Äthanol,    bei Zimmertemperatur  rührt und darauf gegebenenfalls am     Rückfluss    zum  Sieden erhitzt. Nach Entfernen des Lösungsmittels  wird das Endprodukt nach bekannten Methoden,  z. B. durch Destillation im Hochvakuum, isoliert  und durch Kristallisation gereinigt.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten neuen     Pyrazol-          Derivate    sind bei Zimmertemperatur kristallin oder  flüssig und lassen sich im Hochvakuum     unzersetzt     destillieren. Es sind basische Verbindungen, die mit  anorganischen und organischen Säuren beständige,  bei Zimmertemperatur kristallisierte, wasserlösliche       Salze    bilden.  



  Die als Ausgangsmaterialien zur Verwendung  gelangenden     Hydrazin-Derivate    werden nach den in  den     Schweizer    Patentschriften     Nrn.    351268 und  370796 beschriebenen     Verfahren    hergestellt.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in Celsiusgraden angegeben. Die     Schmelz-          und    Siedepunkte sind     unkorrigiert.       <I>Beispiel 1</I>       1-(N-Methyl-piperidyl-4')-3-trifluormethyl-          4-(4"-fluor-phenyl)-5-amino-pyrazol     Zu einer Lösung von 11,6 g     a-Trifluoracetyl-4-          fluor-benzylcyanid    in 25 cm?- Eisessig lässt man unter  Rühren eine Lösung von 6,5g     N-Methyl-piperidyl-          4-hydrazin    in 7 cm s Eisessig so     zutropfen,    dass die  Temperatur 45  nicht übersteigt.

   Anschliessend wird  das Reaktionsgemisch noch 1     Stunde    bei Zimmer  temperatur weitergerührt und darauf der Eisessig  im Vakuum bei 40-50      abdestilliert.    Der Rückstand  wird in 200 cm?, Wasser aufgenommen, die wässerige  Lösung mit     Natriumcarbonat    alkalisch gestellt und  gesättigt und mit total 300     cm3    Benzol ausgeschüt  telt.

   Nach Trocknen über     Magnesiumsulfat    wird das  Benzol im Vakuum entfernt und der Rückstand im  Hochvakuum fraktioniert, wobei das     1-(N-Methyl-          piperidyl-4')-    3 ,     trifluormethyl-4-(4"-fluor-phenyl)-5-          amino-pyrazol    zwischen 181-190  bei 0,08 mm H  als dickflüssiges, gelbliches Öl übergeht und in der  Vorlage zu einer     glasartigen    Masse erstarrt.  



  Zur Herstellung des Hydrochlorids wird das       Aminopyrazol-Derivat    in überschüssiger wässeriger  2n     Salzsäure    gelöst und die Lösung zur Trockne ab  gedampft. Nach zweimaligem     Umkristallisieren    des  Rückstandes aus Äthanol schmilzt das     1-(N-Methyl-          piperidyl-4')    - 3     -.trifluormethyl-4.-(4"-fluor-phenyl)-5-          amino-pyrazol-hydrochlorid    bei 241-243 .  



  Das aus Ausgangsmaterial zur Verwendung ge  langende     a-Trifluor-acetyl-4-fluor-benzylcyanid    wird  hergestellt, indem man     4-Fluor-benzylcyanid    in Ge  genwart von     Natriumäthylat    in Äthanol mit     Trifluor-          essigsäureäthylester    umsetzt.     Sdp.        98-100"/0,08    mm       Hg.        Smp.    73-75 .

      <I>Beispiel 2</I>       1-(N-Methyl-piperidyl-4')-3-tritluormethyl          4-phenyl-5-amino-pyrazol     Zu einer Lösung von 16,8 g     a-Phenyl-trifluor-          acetessigsäurenitril    in 35 cm-' Eisessig lässt man  unter Rühren eine Lösung von 11,65g     N-Methyl-          piperidyl-4-hydrazin    in 15     cm3    Eisessig so     zutropfen,     dass die Reaktionstemperatur 55  nicht übersteigt.

    Anschliessend wird das Reaktionsgemisch noch 2  Stunden bei     Zimmertemperatur    weitergerührt und  darauf der Eisessig im Vakuum bei 40-50      abdestil-          liert.    Der Rückstand wird in 150 cm-- Wasser auf  genommen, die wässerige Lösung mit     Natrium-          carbonat    alkalisch gestellt und gesättigt und mit  total 450     cm3    Benzol ausgeschüttelt. Nach Trocknen  über     Magnesiumsulfat    wird das Benzol im Vakuum       abdestilliert    und der kristalline Rückstand aus     Essig-          säureäthylester    umkristallisiert.

   Das     1-(N-Methyl-          piperidyl    - 4') - 3 -     trifluormethyl    -     4-phenyl-5-amino-          pyrazol    schmilzt bei 108-109 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrazol- Derivaten der allgemeinen Formel 1 EMI0002.0075 oder ihren tautomeren Formen, worin R1 und R_, eine niedere Alkylgruppe bedeuten, oder zusammen mit dem sie verbindenden Stickstoffatom einen 5- oder 6gliedrigen heterozyklischen Rest bilden, der noch ein zweites Heteroatom einschliessen kann, A für eine gerade oder verzweigte gesättigte Alkylen- kette steht,
    R3 Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe oder zusammen mit R, eine Alkylengruppe bedeutet, R4 für eine fluorierte niedere Alkylgruppe und R, für Wasserstoff, eine niedere Alkyl-, Alkenyl-, Alkinylgruppe oder für einen gegebenenfalls substi tuierten Arylrest stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Hydrazin-Derivat der allgemeinen For mel 11, EMI0002.0097 mit Acylessigsäurenitrilen der allgemeinen Formel 111,
    EMI0002.0099 kondensiert.
CH7939559A 1959-07-03 1959-10-14 Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrazol-Derivaten CH376511A (de)

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GB2123160A GB932812A (en) 1959-07-03 1960-06-16 Improvements in or relating to amino pyrazoles
BE592550A BE592550A (fr) 1959-07-03 1960-07-01 Nouveaux dérives du pyrazole et leur préparation

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