CH376517A - Verfahren zur Herstellung von a-(Isopropyl)-a-(B-dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-(Isopropyl)-a-(B-dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril

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CH376517A
CH376517A CH5785658A CH5785658A CH376517A CH 376517 A CH376517 A CH 376517A CH 5785658 A CH5785658 A CH 5785658A CH 5785658 A CH5785658 A CH 5785658A CH 376517 A CH376517 A CH 376517A
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CH
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dimethylaminopropyl
isopropyl
phenylacetonitrile
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aminonitrile
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CH5785658A
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Inventor
Werner Dr Stuehmer
Siegfried Dr Funke
Original Assignee
Kali Chemie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   a-(Isopropyl)-a-(B-dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   a-(Isopropyl) -a-(fl-dimethylamino-    propyl)-phenylacetonitril und kennzeichnet sich dadurch, dass man   a-(B-Dimethylaminopropyl)-phenyl-    acetonitril in Gegenwart von Natriumamid mit Isopropylhalogeniden umsetzt.



   Es ist bereits bekannt, zwei asymmetrische Kohlenstoffatome enthaltende Aminonitrile herzustellen.



   So erhält man nach den deutschen Patentschriften Nrn. 960462, 967464 und 964499 Aminonitrile von der allgemeinen Formel I und II
EMI1.1     
 in denen Am eine Dialkylaminogruppe oder eine cyclische Aminogruppe bedeutet und die sich durch gute analgetische Eigenschaften auszeichnen.



   Nicht bekannt dagegen ist die Herstellung eines Aminonitrils der nachfolgenden Zusammensetzung III
EMI1.2     
 in welchem die beiden asymmetrischen Kohlenstoffatome nicht benachbart, sondern durch ein Kohlenstoffatom getrennt sind und das sich durch ausgeprägte hustenhemmende Wirkung auszeichnet.



   Das neue Aminonitril kann zweckmässig aus dem Reaktionsgemisch als Salz bzw. als Säureadditionsverbindung, z. B. als Citrat oder als Tartrat gewonnen werden.



   Die antitussive Wirkung von Verbindung III wurde am Meerschweinchen in Urethan-Narkose untersucht. Die Auslösung des Hustenreizes erfolgte durch elektrische Reizung der Luftröhre mit einer stumpfen Platinelektrode. Als Reizgerät diente der Megatest; es wurden rechteckige Stromstösse bei einer Frequenz von 10/sec, einer Impulsdauer von 5 msec und einer Intensität von 5-15 mA eingesetzt. Die   Registrierung    der Hustenstösse erfolgte mechanisch von den Bauchdecken aus. Die Auswertung wurde qualitativ durchgeführt, als  positiv  wurden nur diejenigen Tiere gewertet, bei denen die Reaktion auf elektrische Reizung vollständig gelöscht war. Die Bestimmung der mittleren wirksamen Dosis (ED 50) erfolgte durch Anlage einer Dosis-Wirkungskurve nach   Litchfield    und Wilcoxon.



   Die mittlere wirksame Dosis von Verbindung III betrug 5,4 mg/kg i. v. Die ED 50 von Substanz III ist somit besser als diejenige von Codeinphosphat (7 mg/kg i. v.).



   Dieses Ergebnis war nicht vorauszusehen und ist deshalb auch besonders überraschend, weil vergleichsweise die nach den deutschen Patentschriften Nrn. 960462, 964499 und 967464 erhaltenen Aminonitrile keine hustenhemmende Wirkung zeigten.



   Das Ergebnis der pharmakologischen Prüfung von Verbindung III konnte durch klinische Versuche bestätigt werden.  



   Beispiel
4 g Natriumamid wurden mit 120   cm5    Benzol und 16,3 g   g a-(ss-Dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril    versetzt. Anschliessend wurde unter Rühren eine Stunde zum Sieden erhitzt. Dann wurde mit 11 g Isopropylbromid, gelöst in wenig Benzol, versetzt und vier Stunden unter Rühren zum Sieden erhitzt. Nach beendeter Reaktion wurde der Kolbeninhalt mit Wasser versetzt und die benzolische Lösung abgetrennt. Sie wurde anschliessend mit Salzsäure ausgeschüttelt und die saure Lösung alkalisch gestellt. Das abgeschiedene Öl wurde in Äther aufgenommen und die ätherische Lösung mit Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Äthers wurde das erhaltene Aminonitril im Vakuum destilliert. Das erhaltene Aminonitril gab ein Tartrat vom Fp = 640 C (aus Äther), das in Wasser leicht löslich war.



   Die oben verwendeten 16,3 g   a-(-Dimethylamino-    propyl)-phenylacetonitril wurden durch Umsetzung von 15 g Benzylcyanid mit 17,5 g 2-Dimethylaminol-chlor-propan in Gegenwart von Natriumamid (6,5 g)    erhalten. Das Nitril siedete bei Kp, ; = 134-139  C.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a-(Isopropyl)-a-(B- dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril, dadurch gekennzeichnet, dass man a-(flDimethylaminopropyl) phenylacetonitril in Gegenwart von Natriumamid mit Isopropylhalogeniden umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Isopropylbromid benutzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aminonitril als Salz abscheidet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aminonitril als Citrat abscheidet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aminonitril als Tartrat abscheidet.
CH5785658A 1957-04-11 1958-04-02 Verfahren zur Herstellung von a-(Isopropyl)-a-(B-dimethylaminopropyl)-phenylacetonitril CH376517A (de)

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DEK31658A DE1036860B (de) 1957-04-11 1957-04-11 Verfahren zur Herstellung eines antitussiv wirksamen Aminonitrils
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