CH377333A - Verfahren zur Herstellung von weitere Substituenten aufweisenden Dimethylbenzohydrochinonen-(1,4) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von weitere Substituenten aufweisenden Dimethylbenzohydrochinonen-(1,4)

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CH377333A
CH377333A CH6790558A CH6790558A CH377333A CH 377333 A CH377333 A CH 377333A CH 6790558 A CH6790558 A CH 6790558A CH 6790558 A CH6790558 A CH 6790558A CH 377333 A CH377333 A CH 377333A
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CH6790558A
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Max Dr Kofler
Albert Dr Langemann
Rudolf Dr Rueegg
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung von weitere     Substituenten    aufweisenden     Diynethylbenzo-          hydrochinonen-(1,4)       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein     Verfahren     zur Herstellung von durch einen oder zwei     mindestens     eine ungesättigte C=C-Bindung enthaltende ver  zweigte     Alkenylreste    substituiertem 2,3-, 2,5- oder       2,6-Dimethyl-benzohydrochinon-(1,4).     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man 2,3-, 2,5- oder     2,6-Dimethyl-          benzohydrochinon-(1,4)    oder ein     1-Monoacyiderivat     davon in Gegenwart eines sauren Mitteis mit einer  Verbindung der Formel       A-B     worin A einen der Reste  
EMI0001.0013     
  
    X
<tb>  CH2=CH-C- <SEP> und <SEP> X-CHZ- <SEP> CH=C  CH3 <SEP> C113
<tb>  und <SEP> B <SEP> einen <SEP> der <SEP> Reste
<tb>  CH3-L-C=CH-CHZ <SEP> CH2-3n
<tb>  CH3
<tb>  und
<tb>  C <SEP> H3-[-C <SEP> H-C <SEP> H2-C <SEP> H2-C <SEP> H2-]n  C <SEP> H3       bedeutet, n eine     ganze    Zahl von 0 bis 9 und X ein  Halogenatom,

   die     Hydroxygruppe    oder eine     Acyl-          oxygruppe    darstellt, kondensiert und, falls das Kon  densationsprodukt in     1-Stellung    des     Benzolkerns        eine          Acyloxygruppe    trägt, diese     verseift.     



  Die erhaltenen     Hydrochinone    können zu den ent  sprechenden     Chinonen    oxydiert     werden.       Als     1-Monoacylderivat    der genannten     Dimethyl-          hydrochinone    sind zum Beispiel das Acetat oder das       Benzoat    genannt.  



  Die Struktur der zur Kondensation benötigten  Verbindungen der Formel     A-B    leitet sich vom     Iso-          pren    ab. Entweder ist die reaktionsfähige Gruppe       (Hydroxygruppe    oder Halogenatom)     endständig,    wo  bei in     a,ss-Stellung    zu ihr eine Doppelbindung stehen  muss, oder die reaktionsfähige Gruppe sitzt am dritt  letzten     Kohlenstoffatom.    In diesem letzteren Fall han  delt es sich um eine tertiäre Gruppe, wobei zwischen  dem letzten und dem zweitletzten     Kohlenstoffatom    der  Kette in     a,ss-Stellung    zur reaktionsfähigen Gruppe  eine Doppelbindung stehen muss.

   Beispiele geeigneter  Verbindungen der Formel     A-B    sind     Phytol,        Iso-          phytol,        Linaiool,        ai-Geranyl-linalool    und     co-Farnesyl-          nerolidol.    Anstelle der Alkohole     können,    wie gesagt,  auch deren     Veresterungsprodukte    mit Säuren, z. B.  die Acetate, als Kondensationskomponente verwendet  werden.

   Wenn man von Halogeniden ausgeht,     arbeitet     man im allgemeinen mit den     allylumgelagerten    Ver  bindungen mit endständigem Halogenatom, da die       tertiären        Halogenide    (mit endständiger Doppelbin  dung) unbeständig sind. Beispiele solcher     Halogenide     sind     Geranylbromid    und     Phytylbromid.     



  Die Umsetzung wird zweckmässig unter milden  Reaktionsbedingungen durchgeführt. Dabei     wird    das  verwendete     Dimethylbenzohydrochinon-(1,4)    durch  einen oder zwei Reste der     zur    Kondensation verwen  deten Verbindung der Formel     A-B    in ihrer     allyl-          umgelagerten    Form substituiert. Diese Reaktion wird  vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie  z. B.     Diäthyläther,        Düsopropyläther    oder     Dioxan,    bei       Zimmertemperatur    oder bei der Siedetemperatur von       Diäthyläther    durchgeführt.

   Zur Vermeidung von Ne-           benreaktionen    ist ein Erhitzen des Reaktionsgemi  sches auf über 40  C zu vermeiden. Als saures Mittel  ist Zinkchlorid mit Zusatz von Eisessig besonders  geeignet. Vorzugsweise verwendet man als Verbin  dung der Formel A -B einen entsprechenden Alkohol  und arbeitet mit Zinkchlorid als Kondensationsmittel  in absolutem Äther unter Zusatz von wenig Eisessig  bei einer Temperatur unter 40  C.  



  Falls man von einem     1-Acylderivat    eines der ge  nannten     Dimethyl-benzohydrochinone    ausgegangen  ist, wird, wie gesagt, nach erfolgter Kondensation  durch     Verseifung    die     Hydroxygruppe    in     1-Stellung     freigesetzt. Dabei arbeitet man vorteilhaft in Gegen  wart eines     inerten    Gases, wie z. B. Stickstoff.

   Die an  fallenden Kondensationsprodukte sind schwach gelb  gefärbte, entsprechend monosubstituierte oder Ge  mische von entsprechenden mono- und     disubstituier-          ten        Dimethylbenzohydrochinonen-(1,4),    die zweck  mässig durch     Chromatographie    getrennt und gereinigt  werden.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen substituierten       Hydrochinone-(1,4)    kann man in an sich bekannter  Weise, z. B. durch Schütteln des substituierten     Hydro-          chinons-(1,4)    mit Silberoxyd in ätherischer Lösung  bei Zimmertemperatur zu den entsprechenden     Chi-          nonen    oxydieren. Die anfallenden Rohprodukte kön  nen in an sich bekannter Weise zweckmässig durch       Chromatographie    gereinigt werden. Sie sind gelb  gefärbte Verbindungen und weisen im Ultraviolett  absorptionsspektrum typische Maxima auf.  



  Den erfindungsgemäss erhaltenen     Verfahrensend-          stoffen    kommt eine     baktericide    Wirkung zu. Sie sind  ferner für den Stoffwechsel bei höheren Organismen  von Bedeutung. Beispielsweise üben sie eine reakti  vierende Wirkung auf die     Cytochrom-c-Reduktase     aus.    <I>Beispiel 1</I>  5 g     2,6-Dimethyl-benzohydrochinon-(1,4)    werden  mit 2,7 g wasserfreiem Zinkchlorid, 10,7 g     Isophytol,     300 ml     abs.    Äther und 0,3 ml Eisessig über Nacht  geschüttelt und anschliessend 11/2 Stunden unter       Rückfluss    gekocht.

   Man dampft das Lösungsmittel am       Wasserstrahlvakuum    bei     Zimmertemperatur    ab, löst  den Rückstand in 400 ml     Petroläther    (Siedebereich  40-45 ) und 150 ml     750/aigem    Methanol und wäscht  die     Petrolätherlösung    noch zweimal mit 150 ml  75     0/    0     igem    Methanol aus. Die     Petrolätherlösung    wird  mit     Natriumsulfat    getrocknet und das Lösungsmittel  abgedampft. Das Produkt wird in 200 ml Äther ge  löst, mit 20 g Silberoxyd während zwei Stunden bei  Zimmertemperatur geschüttelt, die Lösung     filtriert     und das Lösungsmittel abgedampft.

   Das Rohprodukt  wird in     Petroläther    gelöst und in einer Säule von  500 g     Silicagel        chromatographiert.    Dabei     eluieren    12  Liter     Petroläther    ein schwach gelbliches Öl, das nicht  weiter untersucht wurde. Weitere 15 Liter     Petrol-          äther        mit        1%        Benzol        eluieren    4     g        eines        gelbgefärbten     Öles, das einen negativen     Craven-Test    [vgl.

   J.     Chem.          Soc.    (1931) 1605] zeigt. Es handelt sich um das         2,6-Dimethyl-3,5-diphytyl-benzochinon-(1,4).    U.     V.-          Maxima    bei 260     mp    und 267     mtt;

          Ei%    = etwa 245       (in        Petroläther).        Weitere    4     Liter        Petroläther        mit        50        %     Benzol     eluieren    5 g eines dunkelgelb gefärbten Öles,  das einen positiven     Craven-Test    zeigt.

   Dies wird in  einer Säule von 50 g     Polyäthylenpulver        ( Hostalen      W)     chromatographiert,    wobei 1,3 Liter     850/aiges     Aceton 4,5 g     2,6-Dimethyl-3-phytyl-benzochinon-          (1,4)        eluieren;        U.V.-Maxima    bei 255     ma    und  262     mtt;    Ei     %    = etwa 430 (in     Petroläther).     



  <I>Beispiel 2</I>  5 g     2,5-Dimethyl-benzochinon-(1,4)    in 150 ml  Äther werden mit 0,6 g     Lindlarkatalysator    bei Zim  mertemperatur in einer Wasserstoffatmosphäre ge  schüttelt, bis die Wasserstoffaufnahme beendet ist  (etwa 30 Minuten). Sodann wird vom Katalysator       abfiltriert,    das Lösungsmittel im     Wasserstrahlvakuum     abgedampft und das kristalline Produkt im Vakuum  getrocknet.

   Zur Kondensation wird das     Hydrochinon     in 300 ml     abs.    Äther mit 0,3 ml Eisessig, 2,7g was  serfreiem Zinkchlorid und<B>10,7</B> g     Isophytol    über  Nacht in einer Stickstoffatmosphäre bei Zimmertem  peratur geschüttelt und hierauf noch 11/2 Stunden un  ter     Rückfluss    gekocht.

   Nach dem Oxydieren und Auf  arbeiten entsprechend den Angaben von Beispiel 1  erhält man das     2,5-Dimethyl-3,6-diphytyl-benzochi-          non-(1,4)    als gelbes, zähflüssiges<B>Öl</B> und das     2,5-Di-          methyl-3-phytyl-benzochinon-(1,4)    als dunkelgelbes  Öl;     U.V.-Maxima    bei 254     m,u    und 261     m,y    (in     Petrol-          äther).     



  <I>Beispiel 3</I>  6 g     2,3-Dimethyl-benzochinon-(1,4)    werden wie  in Beispiel 2 beschrieben zum entsprechenden     Hydro-          chinon    reduziert und mit 11 g     Isophytol    kondensiert.

    Nach dem Oxydieren und Aufarbeiten entsprechend  den Angaben von Beispiel 1 erhält man das     2,3-Di-          methyl-5,6-diphytyl-benzochinon-(1,4)    als gelbes, zäh  flüssiges Öl;     U.V.-Maxima    bei 259     mct    und 268     mit     (in     Petroläther).    Daneben wird das     2,3-Dimethyl-5-          phytyl-benzochinon-(1,4)    als dunkelgelbes Öl erhal  ten;     U.V.-Maxima    bei 253 mit und 261     mit    (in       Petroläther).     



  <I>Beispiel 4</I>  1,5 g     2,3-Dimethyl-hydrochinon-(1,4),    1,5 g  3,7,11,15,19,23,27,31,35     -Nonamethyl-hexatriaconta-          nonaen-(2,6,10,14,18,22,26,30,34)-ol-(1),    1,0 g Zink  chlorid und 0,1 ml Eisessig werden in 100 ml     abs.     Äther 6 Stunden unter     Rückfluss    erhitzt.

   Hierauf  dampft man den Äther bei 40-50  ab, verteilt den  Rückstand zwischen     Petroläther    (Siedebereich 40 bis       50 )        und        75,%        Methanol/Wasser        und        dampft        den          Petrolätherextrakt    zur Trockne ein. Der braune, ölige  Rückstand wird in 50 ml Äther gelöst und mit 2 g  Silberoxyd 1 Stunde bei Zimmertemperatur geschüt  telt. Hierauf filtriert man und dampft das Lösungs  mittel ab.

   Das dunkelgelbe Rohprodukt wird an einer  Säule von 50 g     Silicagel        chromatographiert.    Man       eluiert    mit 1,5 Liter     Petroläther    204 mg farbloses Öl,       das        verworfen        wird.        Mit        2,5        Liter        10%    Benzol/Pe-           troläther    erhält man 110 mg eines dunkelgelben Öles.

    Mit weiteren 500 ml     1019/o        Benzol/Petroläther    werden  301 mg eines gelben Öles mit einem     U.V.-Absorp-          tionsmaximum    bei 254     m,u.    (E     i        %    - 180) erhalten.  Davon werden 85 mg an 10 g     Polyäthylenpulver          [ Hostalen     W (eingetragene Marke) der Farbwerke       Hoechst    AG., Frankfurt a.

   M.] unter Verwendung fol  gender     Lösungsmittelgemische        chromatographiert,     wobei Fraktionen zu 6     ml    entnommen werden: 100 ml       801/oiges,    100 ml     85o/oiges    und 100 ml     90o/o@iges          wässriges    Aceton. Die Fraktionen 1-32 werden ver  worfen.

   Aus den Fraktionen 33-42 fällt     2,3-Dime-          thyl    - 5 - (3',7',11',15',19',23',27',31',35'     -nonamethyl-          hexatriacontanonaen-    [(2', 6',10',14',18', 22', 26', 30',       34')-yl-(1')]-benzochinon-(1,4)    in hellgelben Blättchen  vom Schmelzpunkt 45-47  aus;     U.V.-Absorptions-          maximum    254     mit    (E     i        m=    245).  



  Der als Ausgangsmaterial verwendete Alkohol  kann auf folgende Weise erhalten werden:  25 kg Tabakstaub werden 2 Stunden mit 125  Liter     Petroläther    (Siedebereich 30-45 )     gerührt.    An  schliessend wird die Mischung filtriert und das Filtrat  vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand (etwa  1000 g) wird mit der doppelten Menge 30     1/o        iger        me-          thanolischer    Kalilauge unter Zusatz von 1 g     Pyro-          gallol    unter Stickstoff am     Rückfluss    verseift.

   Die     Ver-          seifungslösung    wird abgekühlt, mit 10 Liter     Metha-          nol/Wasser   <B>(90:</B> 10) verdünnt und zweimal mit je 10  Liter     Petroläther    (Siedebereich 30-45 ) ausgezogen.  Die vereinigten     Petrolätherextrakte    werden dreimal  mit je 10 Liter     Methanol/Wasser    (90:10) gewaschen,  über     Calciumchlorid    getrocknet und auf etwa 2 Liter  eingeengt.

   Die verbleibende     Petrolätherlösung    wird  nun an 5 kg Aluminiumoxyd     (Aktivitätsstufe    I nach       Brockmann    mit 7     1/o    Wasser)     chromatographiert.    Da  bei     eluieren    etwa 15 Liter reiner     Petroläther,    ein Ge  misch von     Kohlenwasserstoffen    und weiteren     Begleit-          substanzen    im Gesamtgewicht von etwa 200 g.

   An  schliessend     eluieren    15 Liter eines Gemisches von       10%        Äther        und        9011/o        Petroläther        etwa        150        g        einer     wachsartigen gelborangen Masse, die nach dem     1.R.-          Spektrum    zur Hauptsache aus 3,7,11,15,19,23,27,  31,35     -Nonamethyl-hexatriacontanonaen-(2,6,10,14,     18,22,26,30,34)-o1-(1) besteht und direkt als Aus  gangsmaterial für das erfindungsgemässe Verfahren  benützt werden kann.

   Durch     Chromatographie        an     einer grösseren Menge Aluminiumoxyd oder durch       Umkristallisieren    aus Methanol kann dieses Produkt  gereinigt werden; Schmelzpunkt 36-38 .  



  <I>Beispiel 5</I>  In analoger Weise wie in Beispiel 4 beschrieben  kann aus     2,3-Dimethyl-hydrochinon-(1,4)    und 3,7,11,  15,19,23,27,31,35,39     -Decamethyl-tetracontadecaen-          (2,6,10,14,18,22,26,30,34,38)-ol-(1)    die Verbindung       2,3-Dimethyl-5-[(3',7',11',15',19',23',27',31',35',39')-          decamethyl-tetracontadecaen-(2',6',10',14',18',22',26',          30',34',38')-yl-(1)]-benzochinon-(1,4)        erhalten    wer  den.

      Der für diese     Umsetzung    benötigte Alkohol kann  auf folgende Weise erhalten werden:  Eine Lösung von 53 g     3,7,11,15,19,23,27,31,35-          Nonamethyl-        hexatriacontanonaen    - (2, 6,10,14,18, 22,       26,30,34)-o1-(1)        (hergestellt    nach den Angaben in  Beispiel 4) in 50 ml     Petroläther    (Siedebereich 40 bis  45 ), 70 ml     abs.    Äther und 1,8 ml     Pyridin    wird unter  Rühren bei 0-10  innerhalb einer Stunde mit einer  Lösung von 3,

  5 ml     Phosphortribromid    in 20 ml     Pe-          troläther    versetzt. Man rührt noch 2 Stunden bei 0   weiter, giesst auf Eiswasser und     extrahiert    nach     10-          minütigem    Umrühren mit Äther. Die Ätherlösung  wird mit Wasser,     5'o/rniger        Natriumbicarbonatlösung     und erneut mit Wasser gewaschen. Nach dem Trock  nen über     Natriumsulfat    und dem Abdampfen des Lö  sungsmittels erhält man 55 g des     Bromides    als dickes,  gelbliches Öl (n24 = 1,5122), das beim     Stehenlassen     zu einer wachsartigen Masse erstarrt.

   Man mischt  diese Masse mit 12,6 g     Acetessigsäureäthylester    und  tropft anschliessend bei etwa     10     innerhalb 30 Minu  ten eine Lösung von 1,8g Natrium in 80 ml     abs.     Alkohol unter gutem Rühren zu. Man rührt hierauf  15 Stunden bei 20  weiter, erwärmt sodann auf 80 ,  versetzt innerhalb einer Stunde tropfenweise mit 120 g  einer     1011/oigen        wässrigen        Natriumhydroxydlösung    und  rührt während 4 Stunden bei 80  weiter. Nach dem  Abkühlen giesst man das Reaktionsgemisch auf Eis  wasser, extrahiert mit Äther und wäscht die Äther  lösung mit Wasser.

   Nach dem Trocknen über Na  triumsulfat und dem Abdampfen des Lösungsmittels  werden 47 g     6,10,14,18,22,26,30,34,38-Nonamethyl-          nonatriacontanonaen    - (5,9,13,17,21,25,29,33,37)-     on-          (2)    erhalten, das aus Aceton bei 0  in feinen Nadeln  kristallisiert.  



  Eine Lösung von 38,5 g dieses     Ketons    in 150 ml       abs.    Äther     wird    bei Siedetemperatur des Ammoniaks  zu einer aus 3 g Natrium und Acetylen in 500 ml  flüssigem Ammoniak bereiteten Lösung von     Natrium-          acetylid    getropft. Hierauf wird 15 Stunden in einem       Autoklaven    bei 20" geschüttelt und dann der Ammo  niak abgeblasen. Der Rückstand wird mit 20 g Am  moniumchlorid versetzt, auf Eiswasser gegossen und  mit Äther     extrahiert.    Die Ätherlösung wäscht man  einmal mit Wasser, trocknet über     Natriumsulfat    und  dampft das Lösungsmittel ab.

   Man erhält 35 g 3,7,11,  15,19,23,27,31,35,39 -     Decamethyl-        tetracontanonaen-          (6,10,14,18,22,26,30,34,38)-in-(1)-ol-(3)    als farbloses  Öl, das beim Stehen kristallin erstarrt (Bestimmung  von aktivem Wasserstoff: in der Kälte 1,05, warm:  1,85). Zur     Partialhydrierung    wird dieses Produkt in  200 ml     Petroläther    (Siedebereich 80-105 ) gelöst, die  Lösung mit 2 g     Lindlar-Katalysator    und 0,2 ml       Chinolin    versetzt und in einer Wasserstoffatmosphäre  bei 20  geschüttelt, wobei insgesamt 1100 ml Wasser  stoff aufgenommen werden.

   Man     filtriert    vom Kata  lysator ab und befreit das Filtrat im Vakuum der       Wasserstrahlpumpe    vom Lösungsmittel. Man erhält  35 g     3,7,11,15,19,23,27,31,35,39-Decamethyl-tetra-          contadecaen-(1,6,10,14,18,22,26,30,34,38)-o1-(3),

      das  beim Stehen     kristallisiert.         Eine Lösung von 20 g dieses     Carbinols    in 150 ml       abs.    Äther wird bei 20  unter Rühren innerhalb einer  Stunde mit 5 ml     Phosphortribromid    in 50 ml     abs.     Äther     versetzt    und die Mischung anschliessend 3  Stunden bei 20      gerührt.    Man giesst nun auf Eis  wasser,     extrahiert    mit Äther, wäscht die Ätherlösung  mit Wasser,

       5fl/oiger        Natriumbicarbonatlösung    und  wieder mit Wasser und trocknet über     Natriumsulfat.     Man erhält nach dem Abdampfen des Lösungsmittels  23 g des     Bromides        (nD    = 1,5l24), das ohne weitere  Reinigung mit 100 ml     abs.    Aceton und 20 g wasser  freiem     Kaliumacetat    während 15 Stunden gekocht  wird.

   Hierauf wird die     Reaktionsmischung    filtriert,  das Filtrat im Vakuum der     Wasserstrahlpumpe    vom  Lösungsmittel befreit und der Rückstand mit 5 g Na  triumhydroxyd, 5     ml    Wasser und 100 ml Alkohol  während einer     Stunde    am     Rückfluss    gekocht. Nach  dem Abkühlen wird     mit    Wasser verdünnt, mit Äther       extrahiert,    die Ätherlösung einmal mit Wasser ge  waschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur  Trockne eingedampft.

   Man erhält 20 g rohes 3,7,11,  15,19,23,27,31,35,39     -Decamethyl-tetracontadecaen-          (2,6,10,14,18,22,26,30,34,38)-ol-(1),    das durch     Chro-          matographie    an 1 kg Aluminiumoxyd     (Aktivitätsstufe     I nach     Brockmann,    mit 5<B>Oh,</B> Wasser) gereinigt werden  kann.

       Beim        Eluieren        mit    Benzol erhält man 15 g       reines        Produkt        als        farbloses        Öl        (n        D        =        1,5100),        das     beim Stehen kristallin erstarrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von durch einen oder zwei mindestens eine ungesättigte C=C-Bindung ent haltende verzweigte Alkylenreste substituiertem 2,3-, 2,5- oder 2,6-Dimethyl-benzohydrochinon-(1,4), da durch gekennzeichnet, dass man 2,3-, 2,5- oder 2,6- Dimethyl-benzohydrochinon-(1,4)
    oder ein 1-Mono- acylderivat davon in Gegenwart eines sauren Mittels mit einer Verbindung der Formel A-B worin A einen der Reste EMI0004.0049 X <tb> CH2=CH-C- <SEP> und <SEP> X-CH2- <SEP> CH=C C <SEP> H3 <SEP> <B>u113</B> <tb> und <SEP> B <SEP> einen <SEP> der <SEP> Reste <tb> CH3-[-C <SEP> = <SEP> C <SEP> H-C <SEP> H2-C <SEP> H2-Iri <tb> l <tb> CH3 <tb> und <tb> CH3-[-CH-CH2- <SEP> CHz- <SEP> CH2-]n <tb> CH3 bedeutet, n eine ganze Zahl von 0 bis 9 und X ein Halogenatom, die Hydroxygruppe oder eine Acyl- oxygruppe darstellt, kondensiert und,
    falls das Kon densationsprodukt in 1-Stellung des Benzolkerns eine Acyloxygruppe trägt, diese verseift. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Kondensation ein sauer reagierendes anorganisches Salz in Gegenwart einer aliphatischen Carbonsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Hydroxygruppe ist und dass man in Gegenwart von Zinkchlorid und Eisessig als Kondensationsmittel bei einer Temperatur unter 40 arbeitet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltenen substituierten Hydrochinone-(1,4) zu den entsprechenden Chinonen oxydiert. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Silber oxyd verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Kondensationskomponente der Formel A-B einen entsprechenden, nur eine Dop pelbindung enthaltenden Alkohol verwendet.
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