CH393307A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 2,3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinons-(1,4) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 2,3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinons-(1,4)

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CH393307A
CH393307A CH7922660A CH7922660A CH393307A CH 393307 A CH393307 A CH 393307A CH 7922660 A CH7922660 A CH 7922660A CH 7922660 A CH7922660 A CH 7922660A CH 393307 A CH393307 A CH 393307A
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methyl
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CH7922660A
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Urs Dr Gloor
Niwas Dr Goel Ram
Albert Dr Langemann
Rudolf Dr Rueegg
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Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C50/00Quinones
    • C07C50/26Quinones containing groups having oxygen atoms singly bound to carbon atoms
    • C07C50/28Quinones containing groups having oxygen atoms singly bound to carbon atoms with monocyclic quinoid structure
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
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Description


  



     Verfahren zer Herstellung    von Derivaten des 2,   3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinons- (1,    4)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von in 6-Stellung substituiertem 2, 3  Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon-(1,    4) oder von 4-Monoacylderivaten davon, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Mischung von 2, 3  Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon- (1,    4) oder eines 4-Monoacylderivates desselben mit   gegebenen-    falls   veräthertem    oder verestertem
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34)   ol- (l),   
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen-(1,    6, 10, 14,

   18, 22, 26, 30, 34, 38) ol- (3) oder
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38)   (Yl- (l),    ohne Lösungsmittel in Gegenwart eines sauren Mittels erwärmt. Das Kondensationsprodukt kann gegebenenfalls verseift und zum entsprechenden Chinon oxydiert werden.



   Es ist bereits bekannt, 2, 3-Dimethoxy-5-methyl  benzohydrochinon- (1,    4) bzw. dessen 4-Monoacylderivat mit isoprenoid aufgebauten primären oder tertiären Alkoholen umzusetzen. Die Durchführung dieser Kondensation unter den bisher gebräuchlichen Bedingungen führt jedoch im vorliegenden Fall zu einem unbefriedigenden Ergebnis, da die   gewünsch-    ten Kondensationsprodukte nur in unbedeutenden Mengen erhalten werden. Demgegenüber wurde nun überraschend gefunden, dass eine wesentliche Verbessening und Vereinfachung erzielt werden kann, wenn die Umsetzung ohne Lösungsmittel unter Er  wärmung,    vorzugsweise auf eine Temperatur von ungefähr   20-80 ,    durchgeführt wird. Besonders gute Ausbeuten werden erzielt, wenn die Umsetzung in Gegenwart von Zinkchlorid erfolgt.



   Die isoprenoiden Alkohole können z. B. wie folgt erhalten werden :
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34) ol- (l) :
25 kg Tabakstaub werden 2 Stunden mit   125    Liter   Petroläther    (Siedeintervall   30-45 )    gerührt.



  Anschliessend wird die Mischung filtriert und das Filtrat vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand (etwa 1000 g)   wi ! rd    mit der doppelten Menge 30% iger methanolischer Kalilauge unter Zusatz von   1    g Pyrogallol unter Stickstoff am Rückfluss verseift.



  Die Verseifungslösung wird abgekühlt, mit 10 Liter   Methanol/Wasser    (90 : 10) verdünnt und zweimal mit je 10 Liter   Petroläther    (Siedeintervall   30-45 )    ausgezogen. Die vereinigten Petrolätherextrakte werden dreimal mit je 10 Liter   Methanol/Wasser    (90 : 10) gewaschen, über Calciumchlorid getrocknet und auf etwa 2 Liter eingeengt. Die verbleibende Petrolätherlösung wird nun an 5 kg Aluminiumoxyd   (Aktivitäts-    stufe I nach Brockmann, mit 7 % Wasser) chromatographiert. Dabei eluieren etwa 15 Liter reiner Petrol äther ein Gemisch von Kohlenwasserstoffen und weiteren Begleitsubstanzen im Gesamtgewicht von etwa 200 g.

   Anschliessend eluieren 15 Liter eines Gemisches von   10% Ather    und 90 % Petroläther' etwa 150 g einer wachsartigen gelborangen Masse, die nach dem IR-Spektrum zur Hauptsache aus
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34)   ol- (l)    besteht und direkt als Ausgangsmaterial für das er findungsgemässe Verfahren benützt werden kann.



  Durch Chromatographie an einer grösseren Menge Aluminiumoxyd oder durch Umkristallisieren aus Methanol kann dieses Produkt gereinigt werden ; Schmelzpunkt   36-38 .   



   3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38) ol- (l) :
Eine Lösung von 53 g
3, 7, 11, 15,   19,    23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen    (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34) ol- (l) in 50 ml Petroläther (Siedebereich   40-45 ),    70   ml    absolutem Ather und   1,    8 ml Pyridin wird unter Rühren bei   0-10  innerhalb    einer Stunde mit einer Lösung von 3, 5 ml   Phosphortnbromid    in 20 ml   Petroläther    versetzt.

   Man rührt noch 2 Stunden bei   0     weiter, giesst auf Eiswasser und extrahiert nach   lOminutigem      Umrühren    mit   Ather.    Die   Atherlösung      wird mit Wasser, 5 %iger Natriumbicarbonatlösung und    erneut mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat und dem Abdampfen des Lösungsmittels erhält man 55 g des Bromides als dickes gelbliches   01      (n =    1, 5122), das beim Stehenlassen zu einer wachsartigen Masse erstarrt.



  Man mischt diese Masse mit 12, 6 g   Acetessigsäure-    äthylester und tropft anschliessend bei etwa   10     innerhalb 30 Minuten eine Lösung von 1, 8 g Natrium in 80 ml absolutem Alkohol unter gutem Rühren zu. Man rührt hierauf 15 Stunden bei   20     weiter, erwärmt sodann auf   80 ,    versetzt innerhalb einer Stunde tropfenweise mit 120 g einer 10% igen wässrigen Natriumhydroxydlösung und rührt während 4 Stunden bei 80  weiter. Nach dem Abkühlen giesst man das Reaktionsgemisch auf Eiswasser, extrahiert   mit Ather und wäscht    die   Ätherlösung    mit Wasser.



  Nach dem Trocknen über Natriumsulfat und dem Abdampfen des Lösungsmittels werden 47 g
6, 10, 14,   18,    22, 26, 30, 34, 38-Nonamethyl-nonatria    contanonaen- (5,    9, 13, 17, 21, 25, 29, 33, 37) on- (2) erhalten, das aus Aceton bei   0  in    feinen Nadeln kristallisiert.



   Eine Lösung von 38, 5 g dieses Ketons in 150 ml absolutem Äther lässt man bei Siedetemperatur des Ammoniaks zu einer aus 3 g Natrium und Acetylen in 500 ml flüssigem Ammoniak bereiteten Lösung von Natriumacetylid zutropfen. Hierauf wird 15 Stunden in einem Autoklaven bei   20     geschüttelt und dann der Ammoniak abgeblasen. Der Rückstand wird mit 20 g Ammoniumchlorid versetzt, auf Eiswasser gegossen und mit Ather extrahiert. Die Atherlösung wäscht man einmal mit Wasser, trocknet über Natriumsulfat und dampft das Lösungsmittel ab.



  Man erhält 35 g
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contanonaen- (6,    10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38)   in- (1)-0l- (3)    als   farblosem Öl,    das beim Stehen kristallin erstarrt.



  (Bestimmung von aktivem Wasserstoff : in der Kälte 1,   05 ;    warm : 1, 85.) Zur Partialhydrierung wird dieses Produkt in   200mlPetroläther (Siedebereich 80-105 )    gelöst, die Lösung mit 2 g Lindlar-Katalysator und 0, 2 ml Chinolin versetzt und in einer Wasserstoffatmosphäre bei   20  geschüttelt,    wobei insgesamt       1100   ml    Wasserstoff aufgenommen werden. Man filtriert vom Katalysator ab und befreit das Filtrat im Vakuum der Wasserstrahlpumpe vom   Lösungs-    mittel. Man erhält 35 g
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen- (1,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38) ol- (3), das beim Stehen kristallisiert.



   Eine Lösung von 20 g dieses Carbinols in 150 ml absolutem Ather wird bei 20  unter Rühren innerhalb einer Stunde mit 5 ml Phosphortribromid in 50 ml absolutem Ather versetzt und die Mischung anschliessend 3 Stunden bei   20     gerührt. Man giesst nun auf Eiswasser, extrahiert mit Äther, wäscht die   Ätherlösung    mit Wasser, 5 % iger Natriumbicarbonatlösung und wieder mit Wasser und trocknet über Natriumsulfat. Man erhält nach dem Abdampfen des Lösungsmittels 23 g des   Bromides      (n D r 1,    5124), das ohne weitere Reinigung mit 100 ml absolutem Aceton und 20 g wasserfreiem Kaliumacetat während 15 Stunden gekocht wird.

   Hierauf wird die Reaktionsmischung filtriert, das Filtrat im Vakuum der Wasserstrahlpumpe vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand mit 5 g Natriumhydroxyd, 5 ml Wasser und 100 ml Alkohol während einer Stunde am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird mit Wasser verdünnt, mit Ather extrahiert, die Atherlösung einmal mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Man erhält 20 g rohes
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38)   ol-(l),    das durch Chromatographie an 1 kg Aluminiumoxyd   (Aktivitätsstufe    I nach Brockmann, mit 5 % Wasser) gereinigt werden kann.

   Beim Eluieren mit Benzol erhält man 15 g reines Produkt als farbloses   0l      (nid =    1, 5100), das beim Stehen kristallin erstarrt.



   Die Umsetzung des 2, 3-Dimethoxy-5-methylbenzohydrochinons- (1, 4) bzw. eines 4-Monoacylderivates desselben, insbesondere des Acetates oder des Benzoates, mit dem gegebenenfalls verätherten oder veresterten Alkohol erfolgt, wie gesagt, in Abwesenheit eines Lösungsmittels in Gegenwart eines sauren Mittels. Dabei wird das Wasserstoffatom in 6-Stellung des   Benzohydrochinons- (1,    4) durch das nach Abspaltung der Hydroxylgruppe verbleibende Radikal der Alkoholkomponente ersetzt. Als saure Mittel sind   Lewis-Säuren,    insbesondere Zinkchlorid mit oder ohne Zusatz von Eisessig, bevorzugt. In einer bevorzugten Ausführungsform löst man vorerst die beiden Ausgangskomponenten und das saure Mittel in einem Lösungsmittel, wie z. B.   Diäthyl-     äther, Diisopropyläther oder Dioxan.

   Durch   Weg-    dampfen des Lösungsmittels erhält man eine   lösungs-      mittelfreie    homogene Mischung der Reaktionskomponenten, welche man kurze Zeit, zweckmässig ungefähr während 5 Minuten bis zu einer Stunde, auf eine Temperatur bis zu ungefähr   80     erwärmt.



  Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Reaktion bei einer Temperatur von ungefähr   50     vorzunehmen.



   Falls man von einem Acylderivat des Benzohydrochinons ausgegangen ist, kann man die   Hy-    droxygruppe in 4-Stellung durch Verseifen wieder freisetzen. Die Verseifung erfolgt zweckmässig mit Lauge, z. B. mit einer methanolischen Kaliumhydroxydlösung, vorteilhaft in Gegenwart eines inerten Gases, z. B. unter Stickstoff. Die anfallenden Kondensationsprodukte sind farblose bis schwach gelbgefärbte, in 6-Stellung substituierte 2,   3-Dimeth-      oxy-5-methyl-benzohydrochinone- (1, 4).   



   Die erfindungsgemäss erhaltenen Hydrochinone können zu den entsprechenden Chinonen oxydiert werden, wobei man die Oxydation nach an sich bekannten Methoden, z. B. durch Schiitteln des substituierten   Hydrochinons- (1,    4) mit Silberoxyd in   äthe-    rischer Lösung bei Zimmertemperatur, vornehmen kann. Die Rohprodukte können in an sich bekannter Weise, zweckmässig durch Chromatographie und Kristallisation, gereinigt werden. Sie sind gelb-bis   orangegefärbte    Verbindungen und weisen typische   UV-Absorptionsmaxima auf,   
Die Verfahrensendprodukte der vorliegenden Erfindung sind wesentliche Bestandteile der biologischen Oxydationssysteme. Ausserdem ist ihr Benzochinonanteil essentiell und muss dem Organismus wie Vitamine von aussen zugeführt werden.

   Eine ungenügende Versorgung des Organismus mit diesen notwendigen Stoffen oder eine Störung deren   Syn-    these durch die Darmflora kann durch Beigabe dieser Stoffe zu Lebens-oder Futtermitteln ausgeglichen werden. Ein speziell hoher Bedarf an solchen Verbindungen besteht unter   Stressbedingungen,    z. B. bei Verabreichung von antibakteriellen oder antipara  sitären    Stoffen. Die Hydrochinone können als Antioxydantien verwendet werden.



   Beispiel 1
Eine Lösung von 3, 4 g 2,   3-Dimethoxy-5-methyl-      benzochinon-(1,    4) in 50   ml    Methanol wird unter, Verwendung von   Lindlar-Katalysator    hydriert. Anschliessend wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand   wäh-    rend 3 Stunden im Hochvakuum getrocknet. Das so erhaltene 2, 3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon (1, 4) wird in   150    ml absolutem Ather gelöst und die Lösung mit 13 g
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34) ol- (l) versetzt. Anschliessend fügt man zu dieser Lösung 2, 5 g Zinkchlorid und 0, 2 mI Eisessig und schüttelt diese Mischung, bis vollständige Lösung eintritt.



  Dann befreit man vom Lösungsmittel, erwärmt den Rückstand (17 g) 15 Minuten auf   50  und Iöst    anschliessend in 350 ml Petroläther (Siedebereich 40 bis   45 ).    Die Petrolätherlösung wird 5mal mit je 100   ml      75      %    igem Methanol gewaschen. Anschliessend wird die Petrolätherlösung über wasserfreiem Na  triumsulfat    getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. Die verbleibenden 13, 75 g werden in 150 mi absolutem Ather gelöst, die Lösung mit 20 g   Silber-    oxyd versetzt und das Reaktionsgemisch eine Stunde geschüttelt. Nun wird vom Silberoxyd abfiltriert und das Filtrat zur Trockne eingedampft.

   Man erhält 12, 4 g eines Produktes, das ein   UV-Absorptions-    maximum bei 270   m, z in Petroläther    aufweist. Dieser Rückstand wird durch Chromatographie an 350 g Aluminiumoxyd (Aktivität   I,    mit 7 % Wasser desaktiviert) unter Verwendung von Petroläther   (60-90 )    als mobile Phase gereinigt. Diejenigen unter Verwendung von Petroläther und mit 2% Ather versetztem Petroläther gewonnenen Fraktionen, die einen   El-Wert von    55-144 aufweisen, werden vereinigt und an Polyäthylen unter Verwendung von 80% igem Aceton als mobile Phase weiter gereinigt.



  Man erhält
2,   3-Dimethoxy-5-methyl-6-     [3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-nonamethyl-hexa    triacontanonaen-(2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34)    yl-(l)]-benzochinon- (1,    4) vom Schmelzpunkt   45 ,      UV-Absorptionsmaximum    bei   270    m,   in Petrolather.   



   Bei Verwendung von
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl   1-methoxy-hexatriacontanonaen-     (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26,   30,    34) anstelle des
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa    triacontanonaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34)   ols- (l)    gelangt man unter sonst gleichen   Reaktionsbedingun-    gen zu demselben   Benzochinonderivat.   



     Beisniel    2
Zu einer Lösung von 3, 5 g 2,   3-Dimethoxy-5-    methyl-benzohydrochinon- (1, 4) und 14 g
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra    contadecaen- (2,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30,   34,      38)-    ol-(1) in 200 ml absolutem Ather fügt man 2, 5 g Zinkchlorid und 0, 2   ml    Eisessig. Die Reaktionsmischung wird bis zum Eintritt von vollständiger Lösung geschüttelt. Nun wird das Lösungsmittel entfernt, der Rückstand 15 Minuten auf 50  erwärmt und anschliessend in 250 ml   Petroläther    (Siedebereich 40 bis   45 )    gelöst, worauf die Petrolätherlösung 4mal mit je 125 ml 75 % igem Methanol gewaschen wird.



  Jeder der Methanolextrakte wird 2mal mit 200 ml         Petroläther    geschüttelt. Die vereinigten   Petroläther-    extrakte werden über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Das erhaltene gelbbraune   Ol    wird in 150 ml absolutem Ather gelöst und die Lösung mit 20 g Silberoxyd versetzt. Die Reaktionsmischung wird während einer halben Stunde geschüttelt, anschliessend das Silberoxyd abfiltriert und das Filtrat zur Trockne-eingeengt. Man erhält dabei 12, 25 g rohes Produkt, das ein   UV-Absorptionsmaximum    bei 270 m? in PetrolÏther aufweist.

   Dieser Rückstand wird   unterVerwendungvon Petroläther (40-45 )    als mobile Phase an   300    g Aluminiumoxyd (Aktivität I, mit   7 %igem Wasser)    gereinigt. Die   beimEluieren    mit   Petroläther    und einem 2 % Äther enthaltenden Petrol äther erhaltenen Fraktionen (El = 100-142) werden gesammelt, und der Rückstand dieser Fraktionen wird weiter an einer Polyäthylenkolonne unter Verwendung von 80 % igem Aceton als mobile Phase gereinigt.

   Das so erhaltene
2,   3-Dimethoxy-5-methyl-6-     [3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35,   39-decamethyl-    tetracontadecaen- (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34,    38)-yl- (1)]-benzochinon- (1,    4) absorbiert im   UV-Absorptionsmaxiinum    bei 270   m,      u ;    Schmelzpunkt   49 .   



   Bei Verwendung von
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl   1-acetoxy-tetracontadecaen-     (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38) anstelle des
3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl tetracontadecaen  (2, 6, 10, 14, 18,   22,    26, 30, 34,   38)-ols- (l)    gelangt man unter sonst gleichen   Reaktionsbedin-      gungen    zu demselben Benzochinonderivat.



   Beispiel 3
Zu 18, 5 g 2,   3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydro-    chinon-(1, 4) und 13, 9 g    all-trans-3,    7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39   Decamethyl-tetracontadecaen-       (1,    6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38)-ol- (3) fügt man eine Lösung von 7, 4 g wasserfreiem   Zink-    chlorid in 150 ml   Ather.    Die Mischung wird bis zum Eintritt vollständiger Lösung geschüttelt, anschlie ssend das Lösungsmittel im Vakuum bei 20  unter   Wasserausschluss    entfernt.

   Der Rückstand wird nun während 20 Minuten auf   45  erwärmt und    dann in 100 ml   Petroläther    (Siedebereich   40-45 )    und 50   ml    75   % igem wässrigem    Methanol gelöst. Die Petrol ätherphase wird abgetrennt und noch 3mal mit je 75 % igem wässrigem Methanol gewaschen. Jeder der   Methanolextrakte    wird 2mal mit 50 ml   Petroläther    geschüttelt. Die vereinigten Petrolätherextrakte werden über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Das erhaltene gelbbraune   01    wird in 200 ml Ather gelöst und mit 5 g Silberoxyd geschüttelt, anschliessend das Silberoxyd abfiltriert und das Filtrat zur Trockne eingeengt.

   Man erhält dabei 15, 3 g rohes Produkt, das in   Petroläther    gelöst, im W bei   270      m,    ein Maximum aufweist. Dieser Rückstand wird unter Verwendung von   Petroläther    (Siedebereich   40-45 )    als mobile Phase an   500    g Aluminiumoxyd   (Aktivi-    tat   I,    mit   7%    Wasser) gereinigt. Die beim Eluieren mit Petroläther erhaltenen farblosen bis hellgelben Fraktionen werden verworfen.

   Man eluiert nun mit 5-10%   Sither    enthaltendem   Petroläther    und reinigt den nach Abdampfen des Lösungsmittels erhaltenen Rückstand an einer Polyäthylenkolonne unter Verwendung von   80% igem    Aceton als mobile Phase.



  Man erhält dabei
2, 3-Dimethoxy-5-methyl-6  [3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39 decamethyl-tetracontadecaen  (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34,   38)-yl- (l)]-       benzochinon- (1,    4) vom Schmelzpunkt   49 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 6-Stellung substituiertem 2, 3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydro- chinon- (1, 4) oder 4-Monoacylderivaten davon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung von 2, 3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon- (1, 4) oder eines 4-Monoacylderivates desselben mit gegebenenfalls veräthertem oder verestertem 3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35-Nonamethyl-hexa triacontanonaen- (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34) ol-(1), 3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra contadecaen- (l, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38) ol- (3) oder 3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35, 39-Decamethyl-tetra contadecaen- (2, 6, 10, 14, 18, 22, 26, 30, 34, 38)
    ol-(1), ohne Lösungsmittel in Gegenwart eines sauren Mittels erwärmt.
    UNTERANSPRtYCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kondensationsprodukt verseift.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Hydrochinon zum entsprechenden Chinon oxydiert.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 man als saures Mittel ein sauer reagierendes anorganisches Salz verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als saures Mittel Zinkchlorid verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als saures Mittel eine Mischung eines sauer reagierenden, anorganischen Salzes mit einer aliphatischen Carbonsäure verwendet.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als saures Mittel Zinkchlorid und Eisessig verwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation durch Erwärmen auf eine Temperatur unter 80 vorgenommen wird.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation bei unge fähr 50 vornimmt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass man die beiden Ausgangskomponenten und das saure Mittel vor der Umsetzung in einem Lösungs- mittel löst und die nach dem Wegdampfen des Lösungsmittels erhaltene homogene Mischung kurze Zeit erwärmt.
    10. Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Diäthyl- äther verwendet.
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