CH377834A - Verfahren zur Herstellung von alkylierten Pyrazolopyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alkylierten Pyrazolopyrimidinen

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CH377834A
CH377834A CH8069356A CH8069356A CH377834A CH 377834 A CH377834 A CH 377834A CH 8069356 A CH8069356 A CH 8069356A CH 8069356 A CH8069356 A CH 8069356A CH 377834 A CH377834 A CH 377834A
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CH
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alkylated
unsubstituted
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pyrazole
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CH8069356A
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung von     alkylierten        Pyrazolopyrimidinen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von in 3- und     6-Stellung    so  wie in mindestens einer der Stellungen 5 und 7     unsub-          stituierten,    an wenigstens einem     Ringstickstoffatom          alkylierten        Pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen    mit dem Kern  der Formel  
EMI0001.0009     
    die in     4-Stellung    eine     Oxy-    oder     Oxogruppe    aufwei  sen.

   Die     Alkylreste    in den neuen Verbindungen sind  vorzugsweise niedermolekular; besonders zu nennen  sind     Methyl-    und     Isopropylreste.     



  Die neuen Verbindungen zeigen wertvolle phar  makologische Eigenschaften, insbesondere koffein  artige Wirkungen, und können als Stimulantia oder       Diuretica    sowie als Zwischenprodukte zur Herstel  lung von Heilmitten verwendet werden. Sie     beeinflus-          sen    ferner den Stoffwechsel. Besonders     wertvoll    sind  an wenigstens 2     Ringstickstoffatomen        niederalkylierte          4-Oxo-4,5-dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidine    mit  dem Kern der Formel  
EMI0001.0023     
    in denen sich einer der niederen     Alkylreste    in 1- oder       2-Stellung    befindet, und ihre Salze.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin,  dass man     3-Aminopyrazol-4-carbonsäuren    oder ihre  eine     Oxogruppe    aufweisenden Säurederivate mit  Ameisensäure oder ihren funktionellen Derivaten un-         ter    der Massgabe umsetzt, dass in den Reaktionspart  nern wenigstens eine der beiden     Carboxylgruppen    als       Säureamidgruppe    vorliegt und mindestens eines der in  den Reaktionspartnern vorhandenen Stickstoffatome       alkyliert    ist,

   wobei im Falle der Verwendung eines in       3-Stellung    eine substituierte     Aminogruppe    aufweisen  den     Pyrazols    die     Säureamidgruppe        N-unsubstituiert     ist.  



  Zur Umsetzung mit den gegebenenfalls     N-alky-          lierten        Aminopyrazolen    verwendet man als funk  tionelle Derivate der Ameisensäure z. B.     Formamid     oder     N-Methyl-formamid.     



  Die Kondensation der     Aminopyrazole    zu den       Pyrazolopyrimidinen    erfolgt vorzugsweise bei Tem  peraturen über 100 , gegebenenfalls in Anwesenheit  von     Verdünnungs-    und/oder Kondensationsmitteln im  offenen oder geschlossenen Gefäss.  



  Je nach den vorhandenen     Substituenten    in den  Verfahrensprodukten lassen sich verschiedene     Salze     herstellen. Besitzen sie freie     Oxygruppen,    so können       Metallsalze    gewonnen werden, z. B. durch Lösen in       Alkalilaugen.     



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten, in     4-Stellung     eine freie oder funktionell abgewandelte     Carboxyl-          gruppe    aufweisenden     3-Aminopyrazole,    werden z. B.  durch Umsetzung von     unsubstituierten    oder substi  tuierten     a-Cyan-fl-oxo-propionsäuren    oder ihren funk  tionellen Derivaten, wie ihren     Estern,        Amidinen,          Amiden    oder     Nitrilen    und/oder ihren     Enoläthern,

            Acetalen    oder     Mercaptalen    mit     Hydrazinen    erhalten.  Letztere sind     unsubstituiert    oder     können    auch mono  substituiert sein, wie z. B. durch     Alkylreste.    Als funk  tionelle Derivate einer     a-Cyan-ss-oxo-propionsäure     werden vorzugsweise     Enoläther    der     a-Cyan-ss-oxo-          propionsäureester,    wie z. B. der     Äthoxymethylen-          cyanessigsäureäthylester,    verwendet.

   Die Konden-           sation    zu den     Pyrazolen    verläuft unter milden Be  dingungen, zum Teil bei Zimmertemperatur und     exo-          therm.    Man kann auch bei höherer Temperatur und  in Anwesenheit von Kondensationsmitteln     arbeiten,     wie z. B. in Gegenwart von Säuren. Vorteilhaft setzt  man die Reaktionsteilnehmer in Anwesenheit eines       Verdünnungsmittels,    wie eines Alkohols,     Toluol    oder  Chloroform um.

   In den erhaltenen     3-Amino-pyrazo-          len    kann die freie oder funktionell abgewandelte       Carboxylgruppe    in üblicher Weise weiter verwandelt  werden.  



  Die oben beschriebenen     Pyrazolopyrimidine,    ihre  Salze oder entsprechende Gemische können z. B. in  Form pharmazeutischer Präparate     Verwendung    fin  den.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  19,7 g     2-Isopropyl-4-carbäthoxy-3-amino-pyrazol     werden mit 50 g     Formamid    während 4 Stunden in  einem Bade von 200-210  C erhitzt. Nach dem Er  kalten nimmt man die Reaktionsmischung in 2n Na  tronlauge auf, behandelt mit Tierkohle und fällt aus,    indem man mit 2n     Salzsäure    auf     pH    = 3 stellt.     1-Iso-          propyl-4-oxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0019     
    wird so in Kristallen vom F.     197-198e    erhalten.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     2-Isopropyl-          4-carbäthoxy-3-amino-pyrazol    kann wie folgt erhal  ten werden:  8,2 g     Isopropylhydrazin    werden in eine     Lösung     von<B>16,9</B> g     Äthoxymethylencyan-essigester    in 100 cm;  Alkohol gebracht und während 12 Stunden zum Sie  den erhitzt. Man dampft dann im Vakuum zur  Trockne ein und destilliert den Rückstand im Va  kuum.     2-Isopropyl-3-amino-4-carbäthoxy-pyrazol    der  Formel  
EMI0002.0027     
    geht bei 10 mm     Hgi    164-166  über und erstarrt kri  stallin in der Vorlage. Die so erhaltenen farblosen  Kristalle schmelzen von     46-48 .     



  <I>Beispiel 2</I>  9,85 g     2-Isopropyl-3-amino-4-carbäthoxy-pyrazol     werden mit 25 cm;     Monomethyl-formamid    6 Stun  den am     Rückfluss    gekocht. Man engt die Reaktions  lösung stark ein. Nach Versetzen mit Äther kristalli  siert das     1-Isopropyl-4-oxo-5-methyl-4,5-dihydro-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    aus, das nach einmaligem       Umkristallisieren    aus Äther bei 161-162  schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 3- und 6-Stel- lung sowie in mindestens einer der Stellungen 5 und 7 unsubstituierten, an wenigstens einem Ringstickstoff atom alkylierten Pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen mit dem Kern der Formel EMI0002.0041 die in 4-Stellung eine Oxy- oder Oxogruppe aufwei sen, dadurch gekennzeichnet,
    dass man 3-Amino- pyrazol-4-carbonsäuren oder ihre eine Oxogruppe aufweisenden Säurederivate mit Ameisensäure oder ihren funktionellen Derivaten unter der Massgabe um setzt, dass in den Reaktionspartnern wenigstens eine der beiden Carboxylgruppen als Säureamidgruppe vorliegt und mindestens eines der in den Reaktions partnern vorhandenen Stickstoffatome alkyliert ist,
    wobei im Falle der Verwendung eines in 3-Stellung eine substituierte Aminogruppe aufweisenden Pyrazols die Säureamidgruppe N-unsubstituiert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von einem N-unsubstituierten 3-Amino-pyrazol-4-carbonsäureester ausgeht und ihn mit einem N-alkylierten Amid der Ameisensäure um setzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von einem N-niederalkylierten 3-Amino-pyrazol-4-carbonsäureester oder -amid aus geht.
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