CH377836A - Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolo(3,4-d)pyrimidine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolo(3,4-d)pyrimidine

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CH377836A
CH377836A CH267363A CH267363A CH377836A CH 377836 A CH377836 A CH 377836A CH 267363 A CH267363 A CH 267363A CH 267363 A CH267363 A CH 267363A CH 377836 A CH377836 A CH 377836A
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CH
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pyrimidines
pyrazolo
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new
lower alkyl
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CH267363A
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Max Dr Wilhelm
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Ciba Geigy
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Pyrazolo    [3,4-d     ]pyrimidine       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung neuer     2-substituierter        4-R'-6-R"-Pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidine,    worin R' eine     Aminogruppe    be  deutet und R" die gleiche Bedeutung hat wie R' oder  für Wasserstoff oder einen niederen     Alkylrest    steht.  



  Der     Substituent    in     2-Stellung    ist besonders     ein.          Alkyl-,    wie ein niederer     Alkylrest,    ein     Cycloalkyl-          rest,    oder ein     Hydroxyniederalkylrest,    z.

   B. ein     Me-          thyl-,        Athyl-,        Propyl-,        Isopropyl-,        Isobutyl-,        Isoamyl-,          Cyclopentyl-    oder     Cyclohexylrest    oder ein     ss-Oxy-          äthylrest.     



  Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen  wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen  sie eine     koffeinartige    Wirkung. Ferner besitzen sie       tumorhemmende    und auch antibakterielle und     anti-          mykotische    Eigenschaften. Die neuen Verbindungen  sollen daher als Heilmittel Verwendung finden.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin,  dass man in entsprechenden     2-substituierten          4-X-6-R"'-Pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen,     worin X eine freie oder     verätherte        Mercaptogruppe     bedeutet, und     R'I    dieselbe Bedeutung hat oder  Wasserstoff     Niederalkyl    oder eine     Aminogruppe    dar  stellt, die freien oder     verätherten        Mercaptogruppen     durch     Umsetzung    mit Ammoniak oder Aminen gegen       Aminogruppen    austauscht.

   Die Ausgangsstoffe lassen  sich gemäss dem Verfahren des     Schweizer    Patentes  Nr. 371455 erhalten.  



  Je nach den vorhandenen     Substituenten        in    den  Verfahrensprodukten Tassen sich verschiedene     Salze     herstellen. Verbindungen von basischem Charakter  bilden     Salze    mit anorganischen oder organischen  Säuren.

   Als salzbildende Säuren kommen beispiels  weise in Frage:       Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäuren,  Phosphorsäuren, Salpetersäure,     Perchlorsäure;            aliphatische,        alicyelische,    aromatische oder       heterocychsche        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie  Ameisen-, Essig-,     Propion-,        Oxal-,    Bernstein-,  Glykol- Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-,       Ascorbin-,        Oxymalein-,        Dioxymalein-    oder       Brenztraubensäure;

            Phenylessig-,        Benzoe-,        p-Amino-benzoe-,          Anthranil-,        p-Oxy-benzoe-,        Salicyl-    oder       p-Aminosalicylsäure;          Methansulfon-,        Athansulfon-,        Oxyäthansulfon-,          Athylensulfonsäure;          Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfonsäuren    oder       Sul'fanilsäure;

            Methionin,        Tryptophan,        Lysin    oder     Arginin.     Die neuen, pharmakologisch wertvollen Verbin  dungen, ihre Salze oder entsprechende Gemische  können in Form pharmazeutischer Präparate Ver  wendung finden. Diese enthalten die genannten Ver  bindungen z. B. in Mischung mit einem für die     ente-          rale,        parenterale    oder     topicale    Applikation geeigneten  pharmazeutischen organischen oder anorganischen  Trägermaterial. Für dasselbe     kommen    solche Stoffe  in Frage, die mit den beschriebenen Verbindungen  nicht reagieren, wie z. B.

   Gelatine, Milchzucker,  Stärke,     Magnesiumstearat,    Talk, pflanzliche Öle,  Wasser,     Benzylalkohole,    Gummi,     Polyalkylenglykole,     Cholesterin oder andere bekannte Arzneimittelträger.  Die pharmazeutischen Präparate können als Tablet  ten, Dragees oder in flüssiger Form als Lösungen,  Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenen  falls sind sie     sterilisiert    und bzw. oder enthalten  Hilfsstoffe, wie     Konservierungs-,        Stabilisierungs-,     Netz- oder     Emulgiermittel.    Sie können auch noch  andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. Die  Präparate können nach üblichen Methoden gewon  nen werden.

        Die Temperaturen sind in den nachfolgenden  Beispielen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel I</I>  10 g 2 -     Isopropyl    - 4 -     methylmercapto-pyrazolo-          [3,4-djpyrimidin    werden zusammen mit 40     cm3     flüssigem     Dimethylamin    im verschlossenen Rohr  während 6 Stunden auf 90-100  erhitzt. Nach Ab  dampfen des überschüssigen     Dimethylamins    wird der  Rückstand in sehr wenig Wasser gebracht und mit       lOn    Natronlauge ausgetrieben. Das ausgefallene Öl  nimmt man in Chloroform auf.

   Der Chloroform  rückstand wird aus viel     Isopropyläther    umkristalli  siert.     2-Isopropyl-4-dimethylamino-pyrazolo-[3,4-d]-          pyrimidin    der     Formel     
EMI0002.0012     
    wird so in weissen Kristallen vom F. 138-140  er  halten.  



  <I>Beispiel 2</I>  8,5 g 2 -     Isopropyl    - 4 -     methylmercapto-pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidin    werden zusammen mit 80 cm;,  flüssigem Ammoniak im     Autoklav    während 20 Stun  den auf 95-100  erhitzt. Der Rückstand wird in  20     cm3    1 n Salzsäure gelöst, dann wird von wenig  nicht Gelöstem     abgenutscht    und das Filtrat mit       lOn    Natronlauge behandelt, wobei sich ein fester  Niederschlag ausscheidet.

   Diesen kristallisiert man  aus     Äthanol-Äther    und erhält so     2-Isopropyl-4-          amino-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0023     
    in weissen Kristallen vom F.236-237 .    <I>Beispiel 3</I>  Eine Lösung von 10 g     2-Methyl-4-methyl-          mercapto-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    und 10 g     Propyl-          amin    in<B>100</B>     cm3    Äthanol wird 6 Stunden zum  Sieden erhitzt.

   Das ausgeschiedene     2,5-Dimethyl-4-          thio-4,5-dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0031     
    wird     abfiltriert    und zur Reinigung im Hochvakuum  sublimiert; F. 263-265 .  



  Das Filtrat wird eingedampft. Den Rückstand  kristallisiert man aus     Methylenchlorid-Petroläther     um und erhält so das     2-Methyl-4-propylamino-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0036     
    in     Kristallen    vom F. l33 . Das Hydrochlorid schmilzt  bei     244-246 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer 2-substituierter 4-R'-6-R"-Pyrazolo[3,4-d]pyrimidine, wobei R' eine Aminogruppe bedeutet und R" für R', Wasserstoff oder eine Niederalkylgruppe steht, dadurch gekenn zeichnet, dass man in entsprechenden 2-substituierten 4-X-6-R"'-Pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen, wobei R"' für Wasserstoff, einen Niederalkylrest, eine Amino- gruppe oder, wie auch X, für eine freie oder ver- ätherte Mercaptogruppe steht,
    diese Mercapto- gruppen durch Behandlung mit Ammoniak oder Aminen gegen Aminogruppen austauscht.
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