CH380151A - Verfahren zur Herstellung von alkylierten Pyrazolopyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alkylierten Pyrazolopyrimidinen

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CH380151A
CH380151A CH8069459A CH8069459A CH380151A CH 380151 A CH380151 A CH 380151A CH 8069459 A CH8069459 A CH 8069459A CH 8069459 A CH8069459 A CH 8069459A CH 380151 A CH380151 A CH 380151A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alkylated
preparation
pyrazolopyrimidines
group
ring nitrogen
Prior art date
Application number
CH8069459A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Original Assignee
Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung von     alkylierten        Pyrazolopyrimidinen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       Verfahren    zur Herstellung von in     3-Stellung        unsubsti-          tuierten,    an wenigstens einem     Ringstickstoffatom          alkylierten        Hydro-pyrazolo-[3,4-d]pyrimidinen    mit  dem Kern der Formel  
EMI0001.0010     
    die in einer der Stellungen 4 und 6 eine     Oxogruppe     und in der anderen eine gegebenenfalls substituierte       Aminogruppe    tragen.

   Die     Alkylreste    in den neuen  Verbindungen sind vorzugsweise niedermolekular;  besonders zu nennen sind     Methyl-    und     Isopropylreste.     Als substituierte     Aminogruppen    sind vor allem     Alkyl-          aminogruppen    zu nennen.  



  Die neuen Verbindungen zeigen wertvolle phar  makologische Eigenschaften, insbesondere koffein  artige Wirkungen, und können als Stimulantia oder       Diuretica    sowie als Zwischenprodukte zur Herstellung  von Heilmitteln verwendet werden. Sie     beeinflussen     ferner den Stoffwechsel. Besonders     wertvoll    sind an  wenigstens 2     Ringstickstoffatomen        niederalkylierte     Verbindungen dieser Art, in denen sich einer der  niederen     Alkylreste    in 1- oder     2-Stellung    befindet,  und ihre Salze.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin,  dass man entsprechende in     3-Stellung        unsubstituierte,     an wenigstens einem     Ringstickstoffatom        alkylierte          Hydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidine,    die in einer der  Stellungen 4 und 6 eine     Oxogruppe    und in der  anderen eine     verätherte        Mercaptogruppe    tragen, mit  Ammoniak oder Aminen umsetzt. Als     verätherte          Mercaptogruppe    kommt dabei besonders eine     Alkyl-          mercaptogruppe    in Frage.

      Je nach den vorhandenen     Substituenten    in den  Verfahrensprodukten lassen sich verschiedene Salze  herstellen. Besitzen sie freie     Oxy-,        Mercapto-    oder       Carboxylgruppen,    so können Metallsalze gewonnen  werden, z. B. durch Lösen in     Alkalilaugen.    Verbin  dungen von basischem Charakter, wie mit basischen       Substituenten,    bilden Salze mit anorganischen oder  organischen Säuren.

   Als salzbildende Säuren     kommen     beispielsweise in Frage:     Halogenwasserstoffsäuren,     Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Per  chlorsäure;     aliphatische,        alicyclische,    aromatische oder       heterocyclische        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie Amei  sen-, Essig-,     Propion-,        Oxal-,    Bernstein-, Glykol-,  Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-,     Ascorbin-,        Oxy-          malein-,        Dioxymalein-    oder     Brenztraubensäure;

          Phe--          nylessig-,        Benzoe-,        p-Aminobenzoe-,        Anthranil-,        p-          Oxybenzoe-,        Salicyl-    oder     p-Aminosalicylsäure;        Me-          thansulfon-,        Äthansulfon-,        Oxyäthansulfon-,        Äthylen-          sulfonsäure;        Toluolsulfon-,        Naphthalinsulfonsäuren     oder     Sulfanilsäure;

          Methionin,        Tryptrophan,        Lysin     oder     Arginin.     



  Die Ausgangsstoffe können z. B. gemäss den     in     den Schweizer Patentschriften     Nrn.380150    und  377834 beschriebenen Verfahren oder analogen Ver  fahren gewonnen werden.  



  Die oben beschriebenen     Pyrazolopyrimidine,    ihre  Salze oder entsprechende Gemische können, wie ge  sagt, als     Arzneimittel    Verwendung finden. Diese ent  halten die genannten Verbindungen gewöhnlich in  Mischung mit einem für die     enterale,        parenterale    oder       topicale    Applikation geeigneten pharmazeutischen  organischen oder anorganischen     Trägermaterial.    Für  dasselbe kommen solche Stoffe in Frage, die mit den  beschriebenen Verbindungen nicht reagieren, wie z. B.

    Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke,     Magnesium-          stearat,    Talk, pflanzliche Öle,     Benzylalkohole,    Gummi,       Polyalkylenglykole,    Cholesterin oder andere bekannte           Arzneimittelträger.    Die pharmazeutischen Präparate  können z. B.     als    Tabletten, Dragees oder in flüssiger       Form    als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen  vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw.

    oder enthalten     Hilfsstoffe,    wie     Konservierungs-,        Sta-          bilisierungs-,    Netz- oder     Emulgiermittel.    Sie können  auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe ent  halten.  



  <I>Beispiel 1</I>  10 g     2,7-Dimethyl-4-methylmercapto-6-oxo-6,7-          dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    und 100     cm33    flüs  siger Ammoniak werden während sechs Stunden im  geschlossenen Rohr auf 100  erhitzt. Die nach dem  Abdampfen des Ammoniaks zurückgebliebenen  grauen Kristalle werden aus Alkohol umkristallisiert;  so wird     2,7-Dimethyl-4-amino-6-oxo-6,7-dihydro-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0014     
    in weissen Kristallen, die bei 320  noch nicht ge  schmolzen sind, erhalten.  



  Versetzt man dieses mit alkoholischer Salzsäure,  so erhält man dessen     Monochlorhydrat,    das bei 312   unter Zersetzung schmilzt. In ähnlicher Weise können  andere Salze, wie das Sulfat,     Perchlorat,    Nitrat oder       Methansulfonat    erhalten werden.    <I>Beispiel 2</I>  8 g     2,5-Dimethyl-6-methylmercapto-4-oxo-4,5-          dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    und 80     cm3    flüssi-         ger    Ammoniak werden während 20 Stunden im ge  schlossenen Rohr auf 100  erhitzt.

   Nach Abdampfen  des Ammoniaks kristallisiert man den Rückstand aus  viel Alkohol und erhält so     2,5-Dimethyl-6-amino-4-          oxo-4,5-dihydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0024     
    in weissen Kristallen, die bei 320  noch nicht ge  schmolzen sind.  



  Versetzt man dieses mit alkoholischer Salzsäure,  so erhält man dessen     Monochlorhydrat,    das bei 298   unter Zersetzung     schmilzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung un- substituierten, an wenigstens einem Ringstickstoff atom alkylierten Hydro-pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen mit dem Kern der Formel EMI0002.0032 die in einer der Stellungen 4 und 6 eine Oxogruppe und in der anderen eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe tragen, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende in 3-Stellung unsubstituierte,
    an wenigstens einem Ringstickstoffatom alkylierte Hydro- pyrazolo[3,4-d]pyrimidine, die in einer der Stellungen 4 und 6 eine Oxogruppe und in der anderen eine ver- ätherte Mereaptogruppe tragen, mit Ammoniak oder Aminen umsetzt.
CH8069459A 1956-02-10 1956-02-10 Verfahren zur Herstellung von alkylierten Pyrazolopyrimidinen CH380151A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4260758A (en) * 1979-09-17 1981-04-07 Burroughs Wellcome Co. Pyrazolo (3,4-d) pyrimidines and methods of making

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