CH379485A - Verfahren zur Herstellung von Sulfonylurethanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonylurethanen

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CH379485A
CH379485A CH1150363A CH1150363A CH379485A CH 379485 A CH379485 A CH 379485A CH 1150363 A CH1150363 A CH 1150363A CH 1150363 A CH1150363 A CH 1150363A CH 379485 A CH379485 A CH 379485A
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carbon atoms
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sulfonyl
urea
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CH1150363A
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Walter Dr Aumueller
Gerhard Dr Korger
Rudi Dr Weyer
Wolf-Helmut Dr Wagner
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/53X and Y not being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylcarbamic acid

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Sulfonylurethanen
Es ist bekannt, dass man   p-Toluolsulfonylurethane    erhält, wenn man auf   p-Toluolsulfonyl-isocyanat      Alkohole einwirken lässt. Beispielsweise wird    in der deutschen Patentschrift Nr. 845042 die Herstellung von N-(p-Toluolsulfonyl)-isopropyl-urethan durch Umsetzung von   p-Toluolsulfonyl-isocyanat    mit   Iso-    propylalkohol angegeben. In der gleichen Patentschrift wird auch das s N-(p-Toluolsulfonyl)-methylurethan erwähnt. Ferner wird die Umesterung von N- (p-Toluolsulfonyl)-isopropyl-urethan bzw. von N-(p-Toluolsulfonyl)-methylurethan mit   Dodecyl-    alkohol zu   N- (p-Toluolsulfonyl)-dodecylurethan be-    schrieben.



   Es wurde bereits vorgeschlagen,   Sulfonylurethane    mit blutzuckersenkender Wirkung, die als orale Anti  diabetika    geeignet sind, dadurch herzustellen, dass man   Sulfonylisocyanate    der allgemeinen Formel
R-SO2-NCO, worin R einen Phenylrest, in dem ein oder zwei Wasserstoffatome durch Alkyl-bzw. Alkoxygruppen mit höchstens sechs Kohlenstoffatomen oder durch Halogenatome substituiert sein können oder einen Naphthyl-(2)-, einen 5, 6, 7, 8-Tetrahydronaphthyl-(2)-, einen   4-Phenoxy, phenyl-, einen 4-Diphenylreslt oder    einen Alkyl-, Cycloalkyl-bzw.

   Cycloalkylalkylrest mit 3-8   KoMenstoffatomen    bedeutet, mit aliphatischen Alkoholen mit 4-8 Kohlenstoffatomen bzw. mit araliphatischen Alkoholen, deren Alkylgruppe 2-4 Kohlenstoffatome enthält, behandelt, oder   ent-    sprechend substituierte Sulfonylurethane, die sich von anderen Alkoholen ableiten, mit aliphatischen Alkoholen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen bzw. mit araliphatischen Alkoholen, deren Alkylengruppe 2 bis 4 Kohlenstoffatome enthÏlt, umestert oder   entspre-    chend substituierte Sulfonylharnstoffe, deren freie Aminogruppe disubstituiert ist, mit aliphatischen Alkoholen mit 4 bis 8   Koblenstoffatomen    bzw.

   mit araliphatischen Alkoholen, deren Alkylengruppe 2 bis 4 Kohlenstoffatome enthÏlt, spaltet oder entsprechend substituierte Sulfonamide, vorzugsweise in Form   fihrer    Alkalisalze,   m. it Halogenameisensäufe-    estern, die sich von aliphatischen Alkoholen mit 4 bis   8    Kohlenstoffatomen bzw. von araliphatischen Alkoholen, deren Alkylengruppe 2 bis 4   Kohlen-      stoffatome enthält, ableiten, umsetzt,    wobei auch andere Verbindungen, die im Verlauf der Reaktion wie Isocyanate reagieren, für die Umsetzung verwendet werden können.



   Es wurde nun gefunden, dass man   Sulfonyl-    urethane der Formel
R-SO2-NH-CO-O-CH2-CH2-OR1 mit spezieller Wirkung gegen Coccidien,   beispiels-    weise   Eimeria    tenella, herstellen kann, indem man substituierte Sulfonylharnstoffe der allgemeinen Formel    R-SO2-NH-CO-N'H2,    worin R einen Phenylrest, in dem ein oder zwei Wasserstoffatome durch Alkyl-bzw.

   Alkoxygruppen mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen oder durch Halogenatome substituiert sein können, oder einen   Naphthyl- (2)-, einen    5, 6, 7, 8-Tetrahydronaphthyl-(2)-, einen Phenylalkylrest mit höchstens 10   Kohlenstoff-      atomen, einen 4-Phonoxy-benzol-,    einen   4-Diphenyl-    rest oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-bzw.

     Cycloalkyl-    alkylrest mit höchstens 8   Kohlenstoffatomen bedeu-      tet, oder solche    der allgemeinen Formel    R-S02-NH-CO-N'H-R2,      worin R.,    einen aliphatischen, aromatischen oder gemischt aliphatisch-aromatischen Acylrest bedeutet, oder Sulfonylharnstoffe der allgemeinen Formel    RHO-NH-CO-N' < ,    worin das N'-Atom disubstituiert ist, mit entsprechenden   a-Hydroxy-ss-alkoxy-äthanen spaltet.   



   Im Gegensatz zu den vorstehend erwähnten bereits vorgeschlagenen Verbindungen besitzen insbesondere Sulfonylurethane der Formel    R-S02-NH-COO-CH2-CH2-OCH3    überraschenderweise keine oder nur eine   unterge-    ordnete blutzuckersenkende Wirkung und beeinflussen somit den Kohlehydratstoffwechsel der Tiere nicht im Sinne der oralen   Antidiabetika.   



   Als Ausgangsstoffe kommen nach dem Verfahren gemäss der Erfindung in Betracht : Benzolsulfonylharnstoffe, die ein oder zwei geradkettige oder verzweigte Alkyl-bzw. Alkoxygruppen mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen und bzw. oder Halogenatome im   Bsnzolkern    enthalten. Beispielsweise seien genannt :

   o-, m-und p-Toluolsulfonyl-harnstoff, o-, m-und   p-Athylbenzolsulfonyl-harnstoff,    o-, m-und   p-Propylbenzolsulfonyl-harnstoff,    o-, m-und   p-Isopropylbenzolsulfonyliharnstoff,    weiterhin entsprechende o-, m-und p-Alkoxybenzolsulfonyl-harnstoffe wie o-, m-und p-Methoxybenzolsulfonyl-harnstoff,    Dialkylbenzolsulfonylharnstoffe,   
Dialkoxybenzolsulfonyl-harnstoffe,
Alkylalkoxybenzolsulfonyl-harnstoffe,
Mono-un   Dihalogenbenzoisulfonyl-ha'rnstoffe.   



  Weiterhin eignen sich geradkettige oder verzweigte Alkansulfonylharnstoffe, wie Propan-,   Isopropan-,      Butan-,      Isobutan-,    3-Methylbutan-, Hexan-, Heptan-,   Octan-, Cycloalkansulfo, nyl-harnstoffe, Cycloalkyl-      alkansulfonyl-harnstoffe,    wie   Cyclohexylmethansul-      fonylharnstoffe,    sowie   Naphthalin-2-bzw.    5, 6, 7, 8 Tetrahydro-naphthalin-(2)-oder 4-Phenoxy-benzolbzw. 4-Diphenylsulfonyl-harnstoffe und (-Benzyl  sulfonyl-harn ! stoff.

   Ferner    lassen sich besonders   vor-    teilhaft   entsprechende N-Sulfonyl-N'-acylharnstoffe    verwenden, wobei als Acylreste insbesondere niedere Fettsäurereste, wie der   Acetyl-,      Propionyl-und    Butyrylrest, sowie aromatische Carbonsäurereste, wie beispielsweise der Benzoylrest, oder gemischt   alipha-      tisch-aromatische Carbonsäurereste,    wie der Phen  acetylrest, fungieren können.    Als Ausgangsmateria   lien kommen beispielsweise folgende N-, Sulfonyl-N'-    acylharnstoffe in Frage :

      N-Benzolsulfonyl-N'-acetyl-(propionyl-buty, ryl)-    harnstoff,   
N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-acetyl-  (propionyl-butyryl)-harnstoff,       N-(4-Isopropyl-benzolsuElfonyl)-N-acetyl- propionyl-butyryl)-harnstoff,
N- (4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'-acetyl- propionyl-butyryl)-harnstoff,
N-(4-Methyl-3-melthoxy-benzolsulfonyl)-N'- acetyl-harnstoff,    ferner geradkettige oder verzweigte   Alkansulfonyl-       acylharnstoffe, beispielsweise N-Butan-sulfonyl-N'-      acetyl-harnstoff,    sowie cycloaliphatische   Sulfonyl-      acyl-harnstoffe,    wie   N-Cyclohexan-N'-acetyl-harn-    stoff u. a.



   Zur Umsetzung mit den vorstehend genannten    Verbindungen werden a-Hydroxy-/3-alkoxy-äthane    herangezogen. Als Alkoxygruppen können die Verbindungen beispielsweise Methoxy-, Athoxy-, Propoxyund   Butoxygruppen    enthalten, wobei die beiden letztgenannten auch verzweigt sein können ; insbesondere ist die Methoxygruppe geeignet (Glykolmonomethyl Ïther).



   Die Umsetzung wird zweckmässig in der Weise vorgenommen, dass die Sulfonylharnstoffe mit einem   Uberschuss    von z. B. Glykolmonomethyläther einige Stunden unter Rückfluss erhitzt werden. Dabei k¯nnen Substanzen, welche die Umsetzung zu beschleunigen vermögen, z. B. Eisessig, zugesetzt werden. Es ist auch möglich, auf die Weise zu den   Verfahrens-    erzeugnissen gemϯ der Erfindung zu gelangen, dass man intermediÏr gebildete Sulfonylharnstoffe verwen  det,    die dadurch erhalten werden, dass man entsprechende Sulfonsäureamide, zweckmässig in Form ihrer Alkalisalze, mit Harnstoff in einer Lösung von   Glykolmonomethyläther    zum Sieden erhitzt.



   Die Verfahrenserzeugnisse bilden sehr gut kristallisierende, leicht zu reinigende Alkali-, insbeson  dere Natriumsalze,    eine Eigenschaft, die für die Ver  abreichung    der Produkte besonders wertvoll ist, um so mehr, als sich diese Salze durch gro¯e Stabilität und leichte Wasserlöslichkeit bei annähernd neutraler Reaktion auszeichnen.



   Die   Verfahrenserzeugnisse,    die zweckmässig in Form ihrer Salze, aber auch in Gegenwart von Stoffen, welche zur Salzbildung führen, verwendet werden können, stellen wertvolle Mittel für die   Tierheilkunde dar und    sollen zur Bekämpfung der Hühner-Coccidiose dienen.



   Bei den Verbindungen gemäss der Erfindung handelt es sich um eine neuartige Substanzklasse ohne   Sulfonamidcharakter    mit einer spezifisch gegen die Erreger der Coccidiose gerichteten Wirksamkeit. Eine Einwirkung auf Bakterien findet nicht   statt. Infolge-    dessen entfällt die Möglichkeit einer Resistenzentwicklung der Darmbakterien gegen ber Sulfonamiden.



   Der folgende Versuchsbericht gibt in   tabella-      rischer Übersicht über    die Wirksamkeit von   N- (4-    Methyl-benzolsulfonyl)-(¯-methoxyÏthyl)-urethan und verwandten Urethanen im prophylaktischen Schlundversuch und im therapeutischen   Trinkwasserversuch    Aufschluss :

      Tabeile 1
Prophylaktische Schlundsondenversuche   
Durchschnittliche    Gewichtszunahme bei Versuchsende   
1 0, 01   N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-     (¯-methoxyÏthyl)-urethan 8/10 + 17,   4    g
2 0, 01        8/10 + 23, 0 g
3 0,01 N-4-Isopropyl-benzolsulfonyl  (¯-methoxyÏthyl)-urethan 4/10 + 11,   8 g   
Die Versuche wurden mit   experimentellinfiziea-tsn    (Eimeria tenella) Küken durchgeführt ; die dadurch bedingte   Sterblichkeit    war bei den infizierten, nicht behandelten Kontrollen (hier nicht aufgef hrt) in jedem Versuch   lOCig.

   Die angegebene Dosis wurde    mit der   Schlundsonde    täglich einmal an 7-8 aufein  anderfolgenden    Tagen, beginnend unmittelbar nach der Infektion, verabreicht. Die   überlebende Gesamtzahl   stellt das Verhältnis der 10-12 Tage nach Versuchsbeginn  berlebenden Tiere zur Gesamtzahl der i, n den Versuch genommenen Tiere dar. Die jeweils durchgeführte Sektion ergab Heilung dieser Tiere.



      Tabelle 11
Therapeutische Trinkwasserversuche   
Konzentration von N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-¯berlebende Nr. Gewichtszunahme bei  (¯-methoxyÏthyl)-urethan im Trinkwasser Gesamtzahl ?
Versuchsende
1 0, 2% 6/10 + 9, 8 g
2 0,   2 /o    9/15 + 10, 4 g    3 0, 2 ouzo 7/13 + 10, 7 g   
Die Versuche wurden mit experimentell   infizier-    ten   (Eimeria    tenella) Küken durchgeführt ;

   die dadurch bedingte   Sterblichkeit    war bei den infizierten, nicht behandelten Kontrollen (hier nicht aufgeführt) in jedem Versuch   100 /oig.    Die Küken   erhieltem    auf dem   Höhepunkt    der Erkrankung (4-5 Tage nach der Infektion) 3 Tage lang beliebig viel Wasser, in dem das Präparat in der angegebenen Konzentration als   Natriumsalz gelost war. Die   überlebende    Gesamtzahl¯ stellt das Verhältnis der 10-12 Tage nach Versuchsbeginn  berlebenden Tiere zur Gesamtzahl der in den Versuch genommenen Tiere dar. Die jeweils durchgeführte Sektion ergab Heilung dieser Tiere.



   Eine besondere Bedeutung als   Coccidiose-Mittel    erhalten die Verfahrensprodukte dadurch, da¯ ihre leicht löslichen Alkalisalze mit   Tetracyclinbase    oder   Tetracyclinhydrochlorid    oder   Tetracyclin-Derivaten,    wie z. B.   Pyrrolidino-methyl-tetracyclin, kombiniert    und gegebenenfalls unter Zusatz von die Oxydation von Tetracyclin   hintanhaltondjen    Substanzen, wie Na  triunicyansulfit, dem Trinkwasser    der Tiere zugesetzt werden können. Die Konzentrationen können beispielsweise 0, 2 bis 0, 3 %   Sulfonylurethan und    0, 01 bis 0, 03%Tetracyclin betragen.

   Die Verwendung von   Tetracyclin als Coccidiosemittel ist    zwar   be-      kannt, Versuche    im Trinkwasserversuch haben aber gezeigt, dass beispielsweise bei Verwendung einer wässrigen Lösung von 0, 2%N-(4-Methyl-benzol  sulfonyl)-    (¯-methoxyÏthyl)-urethan und 0,02%Tetracyclin-hydrochlorid  berraschenderweise eine über die additive Wirksamkeit hinausgehende Potenzierung insofern erzielt wird, als eine Steigerung der vorstehend angegebenen Dosen jeder einzelmn Kom  ponente    f r sich allein zu keinem besseren   therapeu-    tischen Ergebnis führt. 



   Tabelle   III       Kombinationsversuche   
Konzentration im Trinkwasser Durchschnittliche Nr. von N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)- von ¯berlebende Gewichtszunahme bei  (¯-methoxyÏthyl)-urethan Tetracyclin Gesamtzahl Versuchsende    1    0,   2 /o-5/10 + 3, I    g    -0,    02% 8/10 + 10, 8 g
0,   2  /o    0,   02  /o 10/10 +    14, 6 g
2 0, 2% - 9/25 + 8, 0 g  -0, 02% 15/25 + 12, 0 g
0, 2% 0, 02% 22/25 + 12, 6 g
3 0,   2 /o-7/13 + 10, 7    g  - 0,02% 8/13 + 13, 2 g
0, 2% 0, 02% 13/13 + 16, 5 g
Die Versuche wurden mit experimentell infizierten.



     (Eimeria    tenella) Kiiken durchgefiihrt ; die dadurch bedingte   Sterblichkeit    war bei den infizierten, nicht behandelten Kontrollen (hier nicht aufgeführt) in jedem Versuch 100%ig. Die Küken erhielten auf dem   Höhepunkt    der Erkrankung (4-5 Tage nach der Infektion) drei Tage lang beliebig viel Wasser, in dem das   Sulfonylurethani    in der   angegebenen Konzentra-    tion als Natriumsalz gelöst war. Die   überlebende Gesamtzahl¯ stellt das VerhÏltnis der 10-12 Tage nach Versuchsbeginn überlebenden Tiere zur Gesamtzahl der in den Versuch genommenen Tiere dar. Die jeweils durchgef hrte Sektion ergab Heilung dieser Tiere.



   Die neuen   Verfahrenserzeugnisse    sind in ihrer speziellen Wirksamkeit bekannten Verbindungen vergleichbarer Struktur, wie beispielsweise dem N- (p  Toluolsulfonyl) methyluretham, überlegen.    Im Rahmen der vorstehenden Tabelle I   führteineDosisvon    0, 01 g/kg N-(p-Toluolsulfonyl)-methylurethan nur zu einer ¸¯berlebenden Gesamtzahl¯ von 1/10.



   Beispiel 1
21, 4 g N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-harnstoff werden in 200   cm Glykolmonomethyläfher gelöst.   



  Die Lösung wird acht Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Man destilliert das überschüssige Lö  sungsmittel    im Vakuum ab, behandelt den erhaltenen Rückstand mit etwa   l"/oigem wässrigem Ammoniak,    filtriert vom Ungelösten und säuert das Filtrat mit Salzsäure an. Der r so erhaltene kristalline Niederschlag von N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-(¯-methoxy  äthyl)-urethan    (5   g)    wird aus Methanol   umkristalli-    siert und schmilzt bei   131-133 .   



   Beispiel 2
25, 6 g   N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-acetyl-    harnstoff werden in 200 am3 Glykolmonomethyläter gelöst. Man erhitzt die Lösung vier Stunden lang unter Rückfluss zum Sieden, destilliert den   über-    schüssigen Glykolmonomethyläther ab und behandelt den erhaltenen Rückstand mit etwa 1 %igem wϯrigem Ammoniak. Das von ungelöstem Toluolsulfamid abgetrennte Filtrat wird angesäuert. Man erhält eine kristalline Fällung von   N- (4-Methyl-benzol-      sulfonyl)- (/3-methoxyäthyl)-urethan,    die abgesaugt und getrocknet wird. Die Ausbeute beträgt 19 g. Die Substanz schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 131 bis   132 .   



   Beispiel 3
30, 5 g N-(4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'-butyrylharnstoff, hergestellt aus N-(4-Chlor-benzolsulfonyl)harnstoff und   Buttersäureanhydrid    in Gegenwart von wenig konzentrierter Schwefelsäure durch Erhitzen, werden in 200 cm3   Glykolmonomethyläthe. r    durch Erwärmen gelöst. Die Lösung wird drei Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Man destilliert de,  bersch ssigen GlykolmonomethylÏther im Vakuum ab, behandelt den erhaltenen Rückstand mit 1   folgern wässrigem Ammoniak    und filtriert. Das Filtrat wird mit Salzsäure angesÏuert, die erhaltenen Kristalle abgesaugt und auf Ton getrocknet. Man erhÏlt 20 g N-(4-Chlor-benzolsulfonyl)-(¯-methoxy  äthyl)-urethan,    die nach dem Umkristallisieren aus verdünntem Methanol bei   116-118     schmelzen.



   Beispiel 4
33,   4    g N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-diphenylharnstoff werden in 250 ml Glykolmonomethyläther gelöst und vier Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Man   destilliert das überschüssige Lösungs-    mittel im Vakuum ab und behandelt den Rückstand mit etwa 1 %wϯrigem Ammoniak. Das Filtrat wird angesäuert, das erhaltene   a- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-      methoxy-äthylurethan abgesaugt    und aus Methanol umkristallisiert. Der Schmelzpunkt beträgt 131 bis   133 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Sulfonylurethanen der allgemeinen Formel R-SO2-NH-CO-O-CH2-CH2-OR1, worin R einen Phenylrest, in dem ein oder zwei Wasserstoffatome durch Alkyl-bzw. Alkoxygruppen mit höshstens 6 Kohlenstoffatomen oder durch Halogenatome su, bstituiert sein können, oder einen Naphthyl-(2)-, einen 5, 6, 7, 8-Tetrahydro-naphthyl-(2)-, einen Phenylalkylrest mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen, einen 4-Phenoxy-phenyl-, einen 4-Diphenyl- rest oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-bzw. Cycloalkylalkylrest mit höchsteos 8 Kohlenstoffatomen und Rt einen niedrigmolekularen Alkylrest mit bis zu 6 Koh- lenstoffatomen bedeuten,
    dadurch gekennzeichnet, dass man Sulfonylharnstoffe der Formel R-SO2-NH-CO-NH-R2, worin R2 Wasserstoff, einen aliphatischen, aroma- tischen oder gemischt aliphatisch-aromatischen Acylrest bedeutet, oder Sulfonylharnstoffe der Formel R-SO2-NH-CO-N' < , worin das N-Atom disubstituiert ist, mit entsprechen- den a-Hydroxy-ss-alkoxy-äthanea spaltet.
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