CH379994A - Vorrichtung zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und ähnlichen, rund, oval, eckig, T-, doppel-T-förmig oder ähnlich profilierten Körpern aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und ähnlichen Massen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und ähnlichen, rund, oval, eckig, T-, doppel-T-förmig oder ähnlich profilierten Körpern aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und ähnlichen MassenInfo
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und ähnlichen, rund, oval, eckig, T-, doppel-T-förmig oder ähnlich profilierten Körpern aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und ähnlichen Massen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und ähn lichen, rund, oval, eckig, T-, doppel T-förmig oder ähnlich profilierten Körpern aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und änhlichen Massen.
Zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und dergleichen aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und ähnlichen Massen wurden bisher Formen ver wendet, die im Profilquerschnitt aus zwei oder mehr Teilen bestehen, deren Stösse durch Schrauben, Bü gel und ähnlichen Haltevorrichtungen zusammenge spannt und durch besondere Einlagen gedichtet wur den.
Die Nachteile bei Verwendung derartiger For men sind grosser Arbeitsaufwand, indem die Schrau ben, Bügel und sonstigen Haltevorrichtungen, wel che die einzelnen Formteile zusammenhalten, bei jedem Fertigungsvorgang neu angebracht, immer wieder betätigt und nachher zum Herausnehmen der hergestellten Formlinge wieder entfernt werden müssen.
Hinzukommt, dass sich die Stösse der Formteile oft nicht genügend dicht halten lassen. Hierdurch ergeben sich mangelhafte Verdichtungen der Masse und unerwünschte Abzeichnungen der Stösse auf der Oberfläche der fertigen Formlinge.
Ausserdem ist der Anlagewert derartiger Formen hoch ; er wirkt sich auch kostensteigernd auf die Fertigprodukte aus.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die erfindungsgemässe Vorrich- tung, deren Form durch von aussen einwirkende Mittel zusammengehalten ist, ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Form durch Verschieben in Rich- tung ihrer Längsachse innerhalb der von aussen ein wirkenden Mittel sich selbsttätig schliesst und öffnet.
Bei parallelseitigen Formen sind zweckmässig an deren Aussenseiten Keile oder Schrägflächen ange bracht, über welche entsprechende keilförmige oder schräge Gegenstücke an den die Form haltenden Führungsstücken greifen. Bei in der Längsrichtung konischen Formen sind z.
B. die Schottenbleche oder Führungsstücke der die Form haltenden Rah menkonstruktion entsprechend der Konizität der Form ebenfalls konisch gestaltet. Zweckmässig be steht der Formmantel aus federndem Material, da mit er zum Entschalen der hergestellten Formlinge auseinanderfedert oder auseinandergedrückt werden kann.
Durch die Erfindung werden die bisher notwen digen Dichtungseinlagen an den Stössen der mehr teiligen Form und ihr Zusammenspannen durch Schrauben, Bügel oder ähnliche Haltevorrichtungen entbehrlich. Die Form gestaltet sich einfacher ; der gesamte Fertigungsprozess wickelt sich schneller ab.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegen stand in den Fig. 1-8 in verschiedenen Ausführungs beispielen dargestellt.
Bei in der Längsrichtung konischen Formen (Fig.1-3) liegt die Form 1 in einer Rahmenkonstruk tion 5, deren Schottenbleche oder Führungsstücke 2 ebenfalls konisch gestaltet und im lichten Durch messer entsprechend der Konizität der Form 1 stu fenweise grösser bzw. kleiner gehalten sind.
Bei parallelseitigen Formen (Fig. 4-6) sind an der Aussenseite der Form 1 Keile oder Schräg flächen 3 angebracht. Die die Form 1 haltenden Ringe 4 besitzen der Konizität der Keile oder Schräg flächen 3 entsprechend konische Gegenflächen. Die Ringe 4 können in der für jede Form 1 jeweils er forderlichen Anzahl einzeln zum Öffnen und Schlies- sen der Form bewegt werden. Es ist aber auch mög lich, sie gruppenweise oder insgesamt durch geeig nete Vorrichtungen zu bewegen, beispielsweise durch Verbinden mit der Rahmenkonstruktion 5.
Anstelle der in Fig. 1-3 gezeigten Schottenbleche 2 können auch bei konischen Formen Ringe 4, wie solche in den Fig. 4-6 dargestellt sind, verwendet werden. Diese Ringe sind dabei in den Innenflächen entsprechend der Konizität der Form 1 konisch zu gestalten und im lichten Durchmesser der Form 1 anzupassen.
In alle Fällen schliessen und öffnen die aus federndem Material bestehenden Formen 1 sich durch Verschieben in der Längsrichtung selbsttätig, wobei sie durch die an der Form angebrachten Keile 3 oder durch die konischen Gegenflächen der Rah menkonstruktion 5 geführt werden. Der Mantel der Form 1 kann dabei zum Herausziehen der herge stellten Formlinge auseinanderfedern oder auseinan- dergedrückt werden. Die Formen 1 können auch aus Längsstreifen von starrem oder weniger federn dem Material bestehen, die durch Zwischenstege von elastischem Material verbunden sind.
Zum Einbringen der zu verdichtenden Masse 15 besitzen die Formen 1 oben Aussparungen 6. Sie können auch längsgeschlitzt und oben offen sein.
Die Formen 1 können auf Spannbahnen ver wendet werden. Dabei dienen beispielsweise die Ringe 4 zum Zusammenhalten der Form. Wenn Formen zur Herstellung von Spannbetonkörpern nicht auf Spannbahnen, sondern als Einzelformen verwendet werden, geschieht dies zweckmässig in Verbindung mit der Rahmenkonstruktion 5. Diese muss zur Aufnahme der Spannkräfte genügend stabil gebaut sein. Sie ist zur Verankerung der gespannten Bewehrung mit Kopfstücken 7 versehen. Letztere können auch durch besondere Spannplatten 8 er gänzt werden. Dadurch wird erreicht, dass die ge samte Bewehrung auf einmal gespannt werden kann.
Um die Rahmenkonstruktion 5 für die Herstel lung von Profilen verschiedener Art und mit unter schiedlichen Abmessungen verwenden zu können, ist es zweckmässig, die in ihr angeordneten Schotten bleche 2 und Führungsstücke 4 auswechselbar ein zubauen, wie bei 9 in Fig. 2 und 3 angedeutet ist. Damit die Rahmenkonstruktion 5 auch in der Längs richtung verschiedenen Längen angepasst werden kann, wird sie gemäss Fig. 1 bei 10 unterteilt. Aus den Teilstücken wird dann die jeweils erforderliche Länge zusammengesetzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 tragen die Rahmenkonstruktionen 5 Anschäge 11, während die Form 1 feste Gegenstücke 12 aufweist. Das Öffnen der Form und das Herausziehen des Formlings erfolgt, wenn der Beton 15 genügend er härtet ist. Der Formling wird an den aus der Form 1 herausstehenden Bewehrungsenden oder an den Spannplatten 7 bzw. 8 gefasst und durch eine ge- eignete Zug- oder Schubvorrichtung in Richtung seiner Längsachse bewegt. Dabei wird die Form 1 mit dem Fertigteil 15 aus der Rahmenkonstruktion 5 herausgezogen oder herausgedrückt.
Sobald die an der Form 1 fest angebrachten Gegenstücke 12 die Anschläge 11 der Rahmenkonstruktion 5 berühren, löst sich der Formling 15 von der stehenbleibenden Form 1, so dass er völlig herausgezogen werden kann.
Zur Herstellung von Hohlkörpern sind die Kopf stücke 7 und die Spannplatten 8 mit Aussparungen 13 versehen, damit die hohlraumbildenden Kerne 14 auch bei geschlossener Form eingeführt und ent fernt werden können. Die Kerne können also bereits entfernt werden, bevor der Formling 15 die zum Herausziehen genügende Härte erreicht hat. Es ist mithin nicht nötig, für jede Form einen besonderen Kern anzuschaffen.
Erfahrungsgemäss entstehen bei der Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und dergleichen aus Stahl- oder Spannbeton sowie ähnlichen Massen in allseitig geschlossenen Formen, welche lediglich oben für die Einbringung der Frischbetons mit einem Füllschlitz versehen sind, und wobei die Verdich tung durch Rütteln oder ähnliche Verfahren statt findet, durch die gegen die Oberseite der Form stos- senden Luftblasen und Wassereinschlüsse grosse Poren. Die zur Beseitigung dieser Poren nach dem Ausformen notwendige Mehrarbeit kann gespart und die im Betongefüge eintretenden Nachteile kön nen vermieden werden, wenn die Formen 1 um ihre Längsachse etwas geschwenkt werden.
In den Fig. 7 und 8 ist ein Beispiel für eine der artige Vorrichtung dargestellt : 1 die Form, 5 die Rahmenkonstruktion, 15 der eingefüllte Beton, 6 der Einfüllschlitz, 16 an den Enden der Form bzw. Rahmenkonstruktion befindliche Drehzapfen, 17 die an der Rahmenkonstruktion angebrachten Rüttler, 18 auf Federn ruhende Traversen, welche auf der Oberseite mit einer Auflagerung für die Drehzapfen 16 versehen sind. Die Traversen 18 ruhen auf Sockeln 19, 20 ist ein Hebel, mit dem die seitlichen Schwenkungen, bezogen auf die Längsachse der Form 1, ausgeführt werden.
Die Luftblasen und Wassereinschlüsse des zu verdichtenden Betons 15 werden beim Hinaufstei gen, je mehr sie sich dem Füllschlitz 6 nähern, durch die oberen Teile der Form 1 aufgehalten. Die Auf stiegskraft der Luftblasen und Wassereinschlüsse ist in senkrechter Richtung am grössten, sie nimmt ab, je mehr die Aufstiegsmöglichkeit in senkrechter Richtung verhindert wird. Um nun auch im oberen Teil der Form 1 die Luftblasen und Wasserein schlüsse 21 zum Austreten zu bringen, wird die Form 1 in der letzten Phase des Rüttelns durch An heben und Senken der Hebel 20 etwas geschwenkt.
Die Hebel 20 oder ähnliche, zum seitlichen Schwenken der Form 1, bezogen auf deren Längs achse, geeignete Vorrichtungen können auch durch hydraulische oder pneumatische Heber ersetzt wer den.
Auch ist es möglich, an der Form 1 oder an der Rahmenkonstruktion 5 gezahnte Kreissegmente an zubringen, welche durch vorwärts und rückwärts laufende Zahnräder angetrieben werden.
Die Verwendung der Vorrichtung für weitere in der Beschreibung nicht besonders erwähnte Fälle bleibt vorbehalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Masten, Rohren, Säulen und ähnlichen rund, oval, eckig, T-, doppel T-förmig oder ähnlich profilierten Körpern aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton und ähnlichen Massen, wo bei die Form durch von aussen einwirkende Mittel zusammengehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (1) durch Verschieben in Richtung ihrer Längsachse innerhalb der von aussen einwirkenden Mittel (2, 4) sich selbsttätig schliesst und öffnet. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei paralIelseitigen Formen (1, Fig. 4-6) an deren Aussenseiten Keile (3) oder Schrägflächen angebracht sind, über welche entspre chende keilförmige oder schräge Gegenstücke an den die Formen haltenden Führungsstücken (4) der Rah menkonstruktion (5) greifen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Längsrichtung konischen Formen (1, Fig. 2-3) die Schottenbleche (2) oder Führungsstücke (4) der die Formen haltenden Rahmenkonstruktion (5) entspre chend der Konizität der Form konisch gestaltet sind. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formen (1) aus beim Entschalen der herge stellten Formlinge auseinanderfederndem oder aus- cinanderdrückbarem Material bestehen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formen (1) zum Einbringen der zu verdichtenden Massen oben Aussparungen (6) besitzen oder offen sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen oder fest eingebauten Rahmenkonstruk tionen (5), in welchen die Formen zum Öffnen und Schliessen bewegt werden, mit Kopfstücken<I>(7) zur</I> Verankerung gespannter Bewehrung versehen und genügend stabil zur Aufnahme der Spannkräfte ge baut sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstücke (7) durch Spannplatten (8) ergänzt sind. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung der Formen (1) in den Rahmenkon struktionen (5) erforderlichen Schottenbleche (2, Fig. 2 und 3) oder Führungsstücke (4, Fig. 4-6) aus wechselbar eingebaut sind. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktionen (5) in der Längsrichtung aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind (10, Fig. 1). 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion (5) Anschläge (11) besitzt, ge gen welche an der Form befindliche Gegenstücke (12) beim Entschalen stossen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstücke (7) und die Spannplatten (8) der Rah menkonstruktion (5) Aussparungen (13) für das Ein führen und Entfernen von hohlraumbildenden Ker nen (14) besitzen. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Form während des Verdichtens seitlich, bezogen auf die Längsachse der Form, verschwenkbar ist (Fig. 7 und 8).
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