CH380127A - Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate

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CH380127A
CH380127A CH7720559A CH7720559A CH380127A CH 380127 A CH380127 A CH 380127A CH 7720559 A CH7720559 A CH 7720559A CH 7720559 A CH7720559 A CH 7720559A CH 380127 A CH380127 A CH 380127A
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CH
Switzerland
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preparation
indole derivatives
new basic
basic indole
hydrogen
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Application number
CH7720559A
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English (en)
Inventor
Albert Dr Hofmann
Franz Dr Troxler
Original Assignee
Sandoz Ag
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/10Indoles; Hydrogenated indoles with substituted hydrocarbon radicals attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/14Radicals substituted by nitrogen atoms, not forming part of a nitro radical

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer basischer   Indol-Derivate   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Indol Derivaten der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 in welcher   Rt    und R2 gleich oder verschieden sein können und je ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder aber mit dem Stickstoffatom zusammen einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinring bilden.



   Erfindungsgemäss werden die Verbindungen der Formel I hergestellt, indem man ein basisches Indol Derivat der allgemeinen Formel II,
EMI1.2     
 in welcher   Rt    und R2 obige Bedeutung besitzen und R für eine Alkyl- oder Aralkylgruppe steht, als solches oder in Form eines Salzes mit einer anorganischen oder organischen Säure einer Hydrolyse bzw. Hydrogenolyse unterwirft.



   Die in den nachfolgenden Beispielen beschriebenen neuen Verbindungen obiger Formel I zeichnen sich durch interessante pharmakodynamische Eigenschaften aus, unter anderen Reserpin-Antagonismus und vorwiegend zentral sympathicomimetische Eigenschaften. Sie können in die Therapie eingeführt werden, stellen aber auch wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung von Medikamenten dar.



   Die neuen, in den nachfolgenden Beispielen beschriebenen Indol-Derivate sind bei Raumtemperatur feste kristallisierte Verbindungen. Mit anorganischen und organischen Säuren bilden sie beständige, bei Zimmertemperatur kristallisierte, wasserlösliche Salze.



  In organischen Lösungsmitteln sind sie mässig bis leicht, in Wasser dagegen schwer löslich.



   Mit dem Keller-Reagens (Eisen-III-chorid enthaltender Eisessig und konz. Schwefelsäure) geben sie eine positive Farbreaktion. Die van Urksche Farbreaktion   (p- Dimethylamino-benzaldehyd    und verd. Schwefelsäure) fällt positiv aus.



   Das Verfahren wird beispielsweise folgendermassen ausgeführt:    - Man    löst ein basisches Indol-Derivat obiger Formel II in einem Alkohol oder in Wasser und schüttelt die Lösung, gegebenenfalls nach Zusatz einer anorganischen oder organischen Säure, wie beispielsweise Salzsäure oder Essigsäure, mit Wasserstoff in Gegenwart eines Palladium-Katalysators auf Aluminiumoxyd-Träger bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme. Man filtriert von dem Katalysator ab, dampft das Filtrat zur Trockne ein und reinigt das entstandene Hydroxy-indol-Derivat nach bekannten Methoden, vorzugsweise durch Kristallisation.



   In den nachfolgenden Beispielen erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. Die Schmelzpunkte sind   unkorrigiert.   



   Beispiel 1    4-Hydroxy-gramirl   
Eine Lösung von 1,82 g 4-Benzyloxy-gramin in 40   cm3    Methanol und 6,5   cm3    in HCI wird mit  1 g eines Palladiumkatalysators auf Aluminiumoxyd Träger und Wasserstoff bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme geschüttelt. Hierauf wird von dem Katalysator abfiltriert, das Lösungsmittel zur Trockne eingedampft und der Rückstand aus einem Gemisch von Methanol und Äther umkristallisiert. Man erhält das 4-Hydroxy-gramin-hydrochlorid als farblose, gerade abgeschnittene Prismen vom Smp. 187 bis 1890.



   Kellersche Farbreaktion: grünstichig blau und nach einigen Sekunden blau.



   Beispiel 2
5-Hydroxy-gramin
Eine Lösung von 570 mg 5-Benzyloxy-gramin in 20   cm3    Äthanol und 2   cm8    in   HC1    wird mit 200 mg Palladiummohr und Wasserstoff bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme geschüttelt. Man filtriert von dem Katalysator ab, verdampft das Filtrat zur Trockne und kristallisiert das 5-Hydroxygramin-hydrochlorid aus einem Gemisch von Chloroform/Methanol und Petroläther um. Man erhält Polyeder vom Smp.   197-198 .   



   Kellersche Farbreaktion: rosa, wird rasch braunviolett.



   Beispiel 3
7-Hydroxy-gramin
Man schüttelt 0,84 g 7-Benzyloxy-gramin in 10 cm3 Methanol und 3   cm3      1 n    HC1 mit 300 mg eines Palladiumkatalysators und Wasserstoff bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme, filtriert dann vom Katalysator ab, verdampft das Filtrat zur Trockne und kristallisiert den Rückstand aus einem Gemisch von Methanol und Äther. 7-Hydroxygramin-hydrochlorid biIdet schiefwinklige Platten und Polyeder vom Smp.   178-180".   



   Kellersche Farbreaktion: lila-rosa.



   Beispiel 4
6-Hydroxy-gramin
In der gleichen Weise, wie in Beispiel 3 beschrieben, wird aus 6-Benzyloxy-gramin das 6-Hydroxy-gramin-hydrochlorid gewonnen. Massive, polyederähnliche Prismen vom Smp.   1841850.   



   Kellersche Farbreaktion:   vioiettsticbig    grau.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Indol-Derivaten der allgemeinen Formel I, EMI2.1 worin Rt und R2 gleich oder verschieden sein können und je ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder aber mit dem Stickstoffatom zusammen einen Pyrrolidin-, Piperidin-oder Morpholinring bilden, dadurch gekennzeichnet, dass man ein basisches Indol-Derivat der allgemeinen Formel II, EMI2.2 in welcher R für eine Alkyl- oder Aralkylgruppe steht, als solches oder in Form eines Salzes mit einer anorganischen oder organischen Säure einer Hydrolyse bzw. Hydrogenolyse unterwirft.
CH7720559A 1959-07-13 1959-08-21 Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate CH380127A (de)

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