CH380671A - Webmaschine - Google Patents

Webmaschine

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Publication number
CH380671A
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CH
Switzerland
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stop
chain
tensioning wheel
wheel
carrier
Prior art date
Application number
CH382560A
Other languages
English (en)
Inventor
Pfarrwaller Erwin
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/16Arrangements of dobby in relation to loom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


      Webmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine Webmaschine  mit einem wenigstens ein     Kettenspannrad    enthaltenden  Kettenantrieb,     z.B.    für die     Schaftantriebsvorrichtung,     etwa eine Exzenter- oder eine     Kartenschaftmaschine.     



  Bei bekannten Webmaschinen ist das um seine  Achse drehbare     Kettenspannrad    entweder ortsfest,  nämlich in starrem Lager, oder vollkommen elastisch,  nämlich in unter Federwirkung stehendem Lager,  dessen Bewegung     ausschliesslich    durch die gespannte  Kette begrenzt ist, gelagert.  



  Demgegenüber besteht die     Erfindung    darin, dass  der Träger des     Kettenspannrades    während des norma  len Betriebs unter     Vorspannung    gegen einen Anschlag  gedrückt ist und ein die     Vorspannung    erzeugender  Kraftspeicher so stark bemessen ist, dass das Spannrad  lediglich bei den     Normalbetriebs-Kettenzug    wesentlich  übersteigendem     Kettenzug,        z.B.    beim Anfahren oder  Bremsen - unter Abheben des Trägers vom Anschlag  entgegen der     Kraftspeicherwirkung    - einen     Stoss-          dämpfer    bildet.

   Als Kraftspeicher kommt     z.B.    eine an  einem das Spannrad tragenden Hebelarm angreifende  Feder, ein Gewicht oder ein Lager in Betracht, in dem  der     Spannradhebel    unter Zwischenlage von nachgiebi  gen Stollen drehelastisch gehalten ist und eine span  nungslose Vorzugsstellung einnehmen kann. Die Vor  spannung des Kraftspeichers soll bei der     erfindungs-          gemässen    Bauart so bemessen sein, dass das Spannrad  sämtliche geringeren Änderungen des Kettenzuges  während des normalen Betriebs,     z.B.    Änderungen bei  Richtungswechsel der Bewegung einzelner Schäfte,  ohne Abheben gegenüber dem Anschlag, aufnimmt.

    Erst bei starkem Ruck,     z.B.    beim Anfahren oder  Bremsen wird es abgehoben und gibt dem Kettenzug  nach. Damit wird die Beschleunigung oder Verzögerung  der von dem Kettenantrieb getriebenen Glieder,     z.B.     Schäfte, in diesem Fall kleiner und der maximal auf  tretende Kettenzug geringer. Die Kette braucht nicht    mehr für so starken Zug wie bei starr gelagertem Spann  rad bemessen zu- sein, sondern nur noch dem mittleren       Betriebskettenzug    zu entsprechen.  



  Die     Erfindung    hat besondere Bedeutung bei An  wendung im Schaftantrieb, weil bei den neuzeitlichen  Webmaschinen     mit    hoher Drehzahl ein rasches An  fahren und Bremsen wesentlich ist. Bei raschem An  fahren wird     nämlich    erreicht, dass das Riet sofort,     also     bereits beim ersten Anschlag mit voller     Kraft    anschlägt,  so dass keine Marken im Gewebe entstehen. Die rasche  Bremsung hat zur Folge, dass die Maschine     zum    Still  stand kommt, bevor     z.B.    bei Fadenbruch ein oder  mehrere fehlerhafte Fäden eingewoben werden.  



       Schliesslich    werden durch die     Erfindung    auch die  Antriebsteile der Webmaschine,     z.B.    Zahnräder, Lager,  Schäfte und die die Schäfte antreibenden,     mit    haken  förmigen Enden versehenen     Steigplatinen    geschont.  



       Im    Gegensatz zu der Erfindung muss die Kette bei  der oben an erster Stelle erwähnten, bekannten, starren  Lagerung des Spannrades auch     zur    Aufnahme des  maximalen     Anfahr-    und Bremszuges geeignet sein.  Wird das Kettenrad andererseits, wie ebenfalls bekannt  und oben an zweiter Stelle erwähnt, vollkommen  elastisch gelagert und wird     somit    auf den Anschlag  verzichtet, so führt das Spannrad während des Betriebs  entsprechend den zahlreichen, kleineren Kettenzug  änderungen ständig Schwingungen aus.

   Der Kraft  speicher kann dort nicht so stark bemessen werden,  dass er dem maximalen     Anfahr-    oder Bremszug stand  zuhalten vermag, weil sonst die Kette während des  normalen Betriebs in unzweckmässiger Weise ständig  unter der hohen Spannung stehen würde und besonders  stark bemessen sein müsste.  



  Bei einer Ausführungsform der     Erfindung    bilden  Spannrad samt Träger, Anschlag und Kraftspeicher  eine in vorgespanntem Zustand und als Ganzes am  Maschinengestell     befestigbare,    bauliche Einheit. Es      wird dann     möglich,    die     Vorspannung    vor dem Einbau  in jedem Fall     gleichmässig    auf einen erprobten,     zweck-          mässigen    Wert einzustellen; darauf kann die ganze bau  liche Einheit relativ leicht an das Maschinengestell an  montiert werden, und zwar in einer Stellung, in der die  Kette gerade     straff    sitzt, jedoch keine besondere  Spannung aufweist.  



  Bei einer Bauart ist ein besonderes, Energie ver  zehrendes, die     Abhebbewegung    des Spannfades dämp  fendes Glied eingebaut,     z.B.    ein hydraulischer Druck-.       zylinder    oder eine Rutschkupplung, in der Reibung in  Wärme umgesetzt wird. Die     Abhebbewegung    des  Spannrades gegenüber dem Anschlag und insbesondere  seine nach Aufhören des hohen Kettenzuges eintre  tende Rückkehr zum Anschlag hin lassen sich dann  dämpfen.  



  Weitere mit Vorteil vorgesehene Merkmale ergeben  sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungs  beispielen in Verbindung mit der Zeichnung und den  Ansprüchen.  



       Fig.    1 zeigt schematisch die wichtigsten Teile eines  Kettenantriebs für die     Schaftantriebsvorrichtung    einer       erfindungsgemäss    ausgebildeten Webmaschine,       Fig.    2 ist ein Schnitt durch ein weiteres Ausführungs  beispiel, teilweise in Seitenansicht,       Fig.    3 eine zugehörige, vereinfachte Stirnansicht der       abmontierten        Kettenspanneinheit,          Fig.    4 ein Diagramm über die Spannungsverhält  nisse des Kettenzugs.  



  Ein von der Hauptwelle der Webmaschine aus an  getriebenes Kettenrad 1, das das Antriebsrad des  Kettenantriebs bildet, treibt über eine Kette 2, 2' unter  Zwischenschaltung von zwei     Kettenspannrädern    3, 10  ein Kettenrad 5, von dem aus die     Schaftantriebsvor-          richtung    über eine weitere Kette 20 in Bewegung  gesetzt ist. Das Spannrad 3 ist auf einem Hebel 4 dreh  bar gelagert, der bei 6 schwenkbar an dem Maschinen  gestell 7 angebracht ist. An einem Arm 8 des Gestells 7  ist eine mittels einer Mutter 9 einstellbare Anschlag  schraube 11 angebracht, gegen die der Hebel 4 während  des normalen Betriebs gedrückt wird.

   Die     Andrückkraft     wird von einer Feder 12     geliefert,    die mit dem einen  Ende bei 13 an dem Hebel 4,     mit    dem anderen Ende       hei    14 an einer Stellschraube 15 angreift,     mittels    welcher  die Spannung der Feder 12 verstellt werden kann. An  einem weiteren Arm 16 des Gestells 7 ist eine die     Ver-          schwenkung    des Hebels 4 um das Lager 6 im Uhrzeiger  sinn begrenzende Anschlagschraube 17 angeordnet,  die mittels einer Mutter 18 einstellbar ist.  



  Das     Kettenspannrad    10 ist in gleicher oder tech  nisch äquivalenter, nicht dargestellter Weise wie Spann  rad 3 angeordnet, wird also ebenfalls unter der Wirkung  eines Kraftspeichers gegen einen Anschlag gedrückt  und nimmt dabei die gezeichnete Stellung ein. Rad 3  befindet sich innerhalb, das Rad 10 ausserhalb des  Kettenumfangs.  



  Während des normalen Betriebs der Webmaschine  und der     Schaftantriebsvorrichtung    läuft der Ketten  antrieb in Richtung der eingezeichneten Pfeile. Die  Räder 3, 10 liegen unter der Wirkung der zugehörigen    Federn auf ihren Anschlägen auf, Rad 3 also unter  Wirkung der Feder 12 auf der Anschlagschraube 11.  



  ' Kleinere Änderungen des Kettenzuges, wie sie etwa  infolge Richtungswechsel einiger Schäfte oder zufälli  ger, erhöhter Reibung usw. auftreten können, werden  von den Rädern 3, 10 ohne Abheben von den  Anschlägen aufgenommen.  



  Wird die Maschine abgestellt und damit die Haupt  bremse betätigt, so tritt in dem Trumm 2 ein nach links  oben gerichteter, starker, den bisherigen Kettenzug  wesentlich überschreitender Zug auf, so dass das Spann  rad 3 mit dem Hebel 4 unter Überwindung der Kraft  der Feder 12 momentan von der Anschlagschraube 11  abgehoben wird. Die Schwenkbewegung des Hebels 4  wird durch die Anschlagschraube 17 begrenzt. Die Ver  zögerung der vom Rad 5 angetriebenen Schäfte wird  dadurch gemildert (verringert), die Schäfte werden also  unter etwas geringerer Verzögerung stillgesetzt. Hier  durch wird die Kette 2, 2' in ihrem Trumm 2 weniger  beansprucht. Anschliessend wird der Hebel 4 wieder  von der Feder 12 auf die Anschlagschraube 11 in die  gezeichnete Stellung zurückbewegt.  



  Wird die Maschine angefahren, so tritt ein ver  stärkter Kettenzug im Trumm 2' ein, wodurch das  Spannrad 10, bzw. der dieses tragende Hebel von seiner  Anschlagschraube momentan abgehoben und damit  die Beschleunigung der über Rad 5 getriebenen Teile  gemässigt (verringert) wird. Auch in diesem Moment  wird also der Kettenzug geringer gehalten als er es  wäre, wenn das Rad 10 starr gelagert wäre.  



  Die     Abhebbewegung    des Hebels 4 vom Anschlag  11 lässt sich beispielsweise durch     Anbringung    eines  hydraulischen Druckzylinders 26 dämpfen, dessen Kol  ben 27 eine Drosselstelle 28 besitzt und der mit     Drucköl     gefüllt ist. Statt dessen lässt sich beispielsweise auch  in dem Lager 6 eine Rutschkupplung einbauen, nämlich  zwei unter Federwirkung     gegeneinandergedrückte    Reib  scheiben, von denen die eine mit dem Gestell 7, die  andere mit dem Hebel 4 verbunden ist. Die Schwenk  bewegung des Hebels 4 wird dann unter Wärme  erzeugung infolge Reibung gedämpft.

   Ein derartiges  Energie verzehrendes Glied kann insbesondere auch  von Bedeutung für die     Rückkehrbewegung    des Hebels  4 und Spannrades 3 in die in     Fig.    1 gezeichnete An  schlagstellung sein. Gegebenenfalls kann das Energie  verzehrungsglied auch mit dem Kraftspeicher vereinigt  sein,     z.B.    in der Weise, dass die Feder 12 in einem     mit     dickflüssiger Masse gefüllten Behälter untergebracht  ist und damit in ihrer Bewegung gehemmt ist.  



  Bei der Bauart nach     Fig.    2, 3 ist unter Zwischenlage  eines     Drehmoment-Aufnahmeringes    31 eine Achse 32  mittels einer Verschraubung 33 an dem Maschinen  gestell 7 befestigt. Der Ring 31 ist bei 34 mit der Achse  32 verschweisst. Die Stange trägt unter Zwischenlage  einer elastischen Schicht 35     z.B.    aus Gummi einen  Lagerhebel 36 für das     Kettenspannrad    3.

   Die Schicht  35 ist sowohl mit der Achse 32 als auch mit einer die  Schicht umschliessenden Hülse 37 verbunden,     z.B.    ver  klebt oder darauf     aufvulkanisiert.    Auf dem freien Ende  der Achse 32 ist ein Anschlaghebel 38 mittels einer      Verschraubung 39 festgeklemmt, der mit seinem abge  bogenen, freien Ende 41 in eine Bohrung 42 des Hebels  36 mit Spiel hineinragt. In der in     Fig.    3 dargestellten  Spannstellung liegt das Ende 41 des Hebels 38 an einer  in dem Lagerhebel 36 angebrachten Anschlagschraube  43 bei 44 an, die     mittels    einer Mutter 45 einstellbar ist.  



  Die Teile werden folgendermassen in Spannstellung  gebracht und zusammengesetzt: die miteinander ver  bundenen Glieder, nämlich das     Kettenspannrad    3,  sein Lagerhebel 36, ferner die Teile 37, 35, 32 und 31  sind     zunächst    nicht am Gestell 7 angeschraubt, die  Mutter 33 ist     abgenommen.    Nunmehr wird der An  schlaghebel 38 in     Fig.    2 links auf das freie Ende der  Achse 32 und zwar bei lockerer Verschraubung 39 auf  geschoben und zugleich das Ende 41 in die Bohrung  42 geführt.

   Darauf wird der lose sitzende Hebel 38 in       Fig.    3 im Uhrzeigersinn     verschwenkt,    so dass er zu  nächst bei 44 auf die Schraube 43     trifft.    Anschliessend  wird er unter Festhalten des Teiles 31, 32 in gleicher  Richtung noch etwas weiter     verschwenkt,    wobei er  Hebel 36 und Rad 3 unter Nachgeben der Schicht 35  mitnimmt und     damit    in     Vorspannung    versetzt. Hat  diese einen gewünschten Betrag erreicht, so wird die  Verschraubung 39 angezogen.

   Die Teile 31, 32, 35 bis  39, 3 bilden nunmehr eine vorgespannte, als Ganzes  an das Maschinengestell 7     befestigbare,    bauliche Ein  heit, die lediglich noch durch die im Gestell 7 befind  liche Bohrung gesteckt und darauf in eine Stellung  gedreht zu werden braucht, in der die Kette 2, 2'     straff     aber ohne Spannung sitzt. In dieser Stellung wird die  bauliche Einheit     mittels    der Mutter 33 befestigt.  



  Wird die Maschine zwecks Stillsetzung abgebremst,  so verursacht der im Trumm 2 auftretende, erhöhte  Kettenzug eine Schwenkbewegung von Rad 3 und  Hebel 36 in     Fig.    3 im Uhrzeigersinn um die Achse 32,  bei der die Spannung in der Schicht 35 erhöht wird  und die solange andauert bis der Hebel 36 mit der dem  Anschlag 44 gegenüberliegenden Wand 47 der Bohrung  42 auf das freie Ende 41 des Hebels 38     auftrifft.     Während der Anschlag 43, 44 in     Fig.    3 dem Anschlag  11 nach     Fig.    1 entspricht, entspricht die Wandung 47  nach     Fig.    3 dem Anschlag 17 nach     Fig.    1.

   Durch die  Wandung 47 wird also die bei übermässigem Ketten  zug eintretende     Rechtsverschwenkung    des Rades 3  begrenzt.  



  Die Schraube 43 und die Mutter 45 bilden eine  Feineinstellung für die durch den Hebel 38 erzeugte       Vorspannung    der baulichen     Kettenspanneinheit.    Die  Feineinstellung kann ohne     Veränderung    der Haupt  einstellung 39 betätigt werden.  



  In dem Diagramm nach     Fig.    4 ist auf der Abszisse  die Drehzahl in     min-',    auf der Ordinate der beim Brem  sen bzw.     Anfahren    auftretende     Kettenzug    in kp (Kilo  pond = kg,     Kilogrammgewicht)    aufgetragen.

   Läuft  die Maschine, wie es hauptsächlich in Betracht kommt,       z.B.    im Drehzahlbereich zwischen 150 und 250 min 1,  so entspricht der an Hand von Versuchen gemessene,  beim Bremsen auftretende Kettenzug im Trumm 2 bei  starrer Lagerung des Spannrades 3 der strichpunktiert  eingetragenen Kurve 21, während er bei Lagerung mit    Feder und Anschlag gemäss der     Erfindung    der ausge  zogenen Kurve 22 entspricht, also einen Betrag von  rund<B>150</B> kp weniger aufweist. (Der     Kettenzug    beim  Bremsen ist in     Fig.    2 mit negativem Vorzeichen  versehen).  



  Wird die Maschine angefahren, so erhöht sich der       Kettenzug    bei starr gelagertem Spannrad 10 im     Trumm     2' auf den Betrag der strichpunktiert eingetragenen  Kurve 23, bei Lagerung des Rades 10 mit Feder und  Anschlag dagegen nur auf den Betrag der ausgezogenen  Kurve 24, der wieder um rund 150 kp niedriger als der  Betrag der     Kurve    23     liegt.    Zum Vergleich ist in     Fig.    4  für den Bereich zwischen 150 und 250     min-'    auch der  mittlere,     während    des normalen Betriebs auftretende  Kettenzug     mit    der gestrichelten Kurve 25 eingetragen.

    Er liegt ca. 200 kp unterhalb des Zuges, der im     Trumm     2' bei Lagerung des Rades 10     mit    Feder und Anschlag  auftritt, und rund 350 kp unterhalb des Zuges bei  starrer Lagerung des Rades 10. Da die     Bremswirkung     einen höheren Betrag des Kettenzuges verursacht als  die     Anfahrwirkung,    ist der Betrag der Kurve 21 höher  als der der Kurve 23, ebenso ist der Betrag der Kurve  22 höher als der der Kurve 24.  



  Bei einer gegenüber     Fig.    1 abgewandelten     Ausfüh-          rungsform    ist statt der Feder 12 eine an dem Hebel 4  angreifende Gewichtskraft benutzt, durch die der Hebel  ebenfalls auf den Anschlag 11 gedrückt wird. Ferner  ist eine Bauart möglich, bei der die     Spannkraft    der  Räder 3, 10 durch Magnete hervorgerufen wird. Hier  bei kann insbesondere die abstossende Kraft von       Magneten    herangezogen werden.  



  Bei einer weiteren Bauart ist     z.B.    nur in dem     Trumm     2 das Spannrad 3 eingebaut, im     Trumm    2' ist kein  Spannrad enthalten. Dann wird nur der in der Regel  bedeutend stärkere Ruck beim Bremsen durch ein  Spannrad gedämpft. Dies kann von Vorteil sein, wenn  der beim Anfahren entstehende Kettenzug im     Trumm     2' vom durchschnittlichen     Betriebskettenzug    nicht  wesentlich abweicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webmaschine mit einem wenigstens ein Ketten spannrad enthaltenden Kettenantrieb, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger des Kettenspannrades (3, 10) während des normalen Betriebs unter Vorspannung gegen einen Anschlag (11, 43) gedrückt ist und ein die Vorspannung erzeugender Kraftspeicher (12, 35) so stark bemessen ist, dass das Spannrad (3, 10) lediglich bei den Normalbetriebs-Kettenzug wesentlich über steigendem Kettenzug - unter Abheben des Trägers vom Anschlag (11, 43) entgegen der Kraftspeicher wirkung - einen Stossdämpfer bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach- Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Spannrad (3) samt Träger, An schlag (43) und Kraftspeicher (35) eine in vorgespann tem Zustand und als Ganzes am Maschinengestell (7) befestigbare, bauliche Einheit bilden. 2. Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Energie verzehrendes, die Abhebbewegung des Spannrades (3, 10) dämpfendes Glied (26). 3. Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen den Abhebeweg des Trägers des Spann rades (3, 10) begrenzenden Anschlag (17, 47). 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Vorspannung aufnehmende Anschlag und der die Abhebbewegung begrenzende Anschlag durch zwei gegenüberliegende Wandungs- teile einer im Träger (36) des Spannrades (3) angebrach ten Bohrung (42) gebildet sind, in welche ein die Vor spannung auf das Spannrad übertragender Hebel (38) mit Spiel hineinragt. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorspannung des Kraft speichers (12, 35) einstellbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3817113A (en) * 1971-01-18 1974-06-18 Sulzer Ag Chain drive with idler wheel tensioning means biased by elongated pads

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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