CH344689A - Webmaschine - Google Patents

Webmaschine

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CH344689A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webmaschine    Die Erfindung betrifft eine Webmaschine und be  steht darin, dass in Verbindung mit der Vorrichtung  zum Spannen und Schalten der Webkette Mittel zum  Dämpfen von Schwingungen vorgesehen sind.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Anordnung der Webkette an der     Web-          maschine    und die Vorrichtung zum Spannen und  Schalten derselben, verbunden mit Mitteln zum  Dämpfen von Schwingungen,       Fig.    2 als     Dämpfungsmittel    eine mit einem Spann  hebel verbundene Bremstrommel,       Fig.    3 und 4 als     Dämpfungsmittel    eine den Spann  baum umfassende Backenbremse belastet mit ein  stellbarer Federkraft.  



       Fig.    1 zeigt eine Webmaschine mit einem Ket  tenbaum 10 mit der Kette 11, die über den Spann  baum 12 gelegt ist. Letzterer ist beidseitig in Spann  hebeln 13 gelagert, welche um am Gestell angeord  nete Drehzapfen 14 drehbar sind. Die Spannhebel 13  haben je einen Arm 15, der mit Einschnitten 16, in  deren einen der     Bolzen    17 eingreift, versehen ist, so  dass die Kraft zum Spannen der Kette jedes Hebels 13  durch Einstellen der Zugfeder 19 geregelt werden  kann. Vom Spannbaum 12 läuft die Kette 11 über  die     Kettenfaden-Wächterbank    21, durch die Schäfte  22 und durch das Riet 23.

   Die Kette 11 bildet mit  den     Schussfäden    24 das Gewebe 25, welches über die  Walze 26, den Schaltbaum 27 und die nachgiebig ge  lagerte Walze 28, die das Gewebe 25 an den Schalt  baum 27     anpresst,    dem nicht gezeichneten Waren  baum zugeführt wird.  



  Zum Antrieb des Kettenbaumes 10 ist eine     Ket-          tenschaltvorrichtung    vorgesehen. Dazu gehört die  Kupplung 31, 32, die von der mit dem     Webmaschi-          nenantrieb    verbundenen Welle 33 angetrieben wird  und, über das     Ritzel    34 und die Zahnräder 35, 36, das    Zahnrad 37 des Kettenbaumes 10 mit Unterbruch  antreibt. Der Hebel 38, der am einen Hebel 13 des  Spannbaumes 12 befestigt ist, betätigt mittels des Len  kers 39 den Kulissenhebel 41.  



  Die Kupplungsscheibe 31 ist verschiebbar, aber  mittels eines Längskeils drehfest auf der Kupplungs  welle 33 angeordnet.     Ferner    ist sie mit der Nocken  bahn 43 versehen, welche mit der im Gestell gelager  ten     Nockenrolle    44 zusammenarbeitet. Ebenso ist  die Kupplungsscheibe 32 mittels einer     Keilnutenver-          zahnung    auf der Welle 45 des     Ritzels    34     längsver-          schieblich,    aber drehfest angeordnet.

   Die Brems  Scheibe 46 ist mit der Kupplungsscheibe 32 fest ver  bunden und     liegt    normalerweise unter dem nach  rechts     (Fig.    1) gerichteten Druck einer im Gehäuse 47  vorhandenen Druckfeder am Gehäuse 47 an. Bei jeder  Umdrehung der Welle 33 verschiebt sich die Kupp  lungsscheibe 31 um eine durch die Höhe der Nocken  bahn 43 bestimmte Wegstrecke, die grösser ist als der  Freischlag     cc,    so dass die Scheibe 31 die Scheibe 32  nach links drückt und die Bremsscheibe 46 vom Ge  häuse 47 abhebt. Alsdann nimmt die Scheibe 31 die  Scheibe 32 mit, und der Kettenbaum 10 wird um  einen bestimmten Schaltwinkel weitergeschaltet.

      Das Gehäuse 47 wird durch die Gabel 48 des  Winkelhebels 42 mittels der in die Gabel 48 ein  geschraubten Drehzapfen 49 entsprechend der Stel  lung des Winkelhebels 42 festgehalten.  



  Am Ende des waagrechten Armes des Winkel  hebels 42 ist der Bolzen 51 fest eingesetzt, der einen  Kulissenstein trägt, welcher im Schlitz 52 des untern,  als Kulisse ausgebildeten Teils des Hebels 41 sich  verschieben kann. Je nach der Lage des Spann  baumes 12 unterhalb oder oberhalb der     0-Linie    wird  der Bolzen 51 gehoben oder gesenkt und der Schalt  winkel des Kettenbaumes 10 vergrössert oder verklei-           nert.    Der Spannbaum 12, die Spannhebel 13 und  die Feder 19 bilden die Vorrichtung zum Spannen  der Webkette 11. Die Vorrichtung zum Schalten der  Webkette 11 umfasst das Gestänge 38, 39, 41, 42,  mit der Kupplung 31, 32, wobei der Spannbaum 12  als Organ zum überwachen der Längenänderung der  abgewickelten gespannten Webkette 11 dient.  



  Am einen Spannhebel 13 ist die Kolbenstange 53  mit dem Kolben 54 eines hydraulischen Schwingungs  dämpfers befestigt, dessen Zylinder 55 mittels des  Bolzens 56 an dem Gestell befestigt ist. Die Drossel  leitung 57 ist mit einem einstellbaren Drosselorgan 58  versehen.  



  Beim Weben, insbesondere mit hoher     Schusszahl     und bei dichtgeschlagenem Gewebe, wird die Kette 11  beim Anschlag jeweils elastisch gedehnt. Sie verhält  sich wie eine Feder und je nach der Länge der frei  gespannten Kettenfäden, das heisst vom Ablösungs  punkt der Kette 11 am Kettenbaum 10 bis zum An  schlag am Gewebe 25, kann im Zusammenhang mit  der     Schusszahl,    das heisst mit der Anzahl der An  schläge, dieses elastische Stück in Schwingung geraten.  Die Amplitude des Tanzens des Spannbaumes 12, die  normalerweise beim Anschlagen von dichtem Gewebe  zwischen den Punkten e und e' liegt, wird bei solchen  Schwingungen stark vergrössert.  



  Dies     trifft    besonders dann zu, wenn -wie im vorlie  genden Falle - die Lageänderung des Spannbaumes 12  zur Beeinflussung der Schaltung des Kettenbaumes 10  benutzt wird und die Lager des Spannbaumes 12  und der Spannhebel 13 in der Weise ausgebildet sind,  dass sie eine möglichst geringe Reibung aufweisen,  um den Vorteil einer feinfühligen     Kettenbaumschal-          tung    zu erlangen, durch welche     Ziesen    im Gewebe 25  vermieden werden.  



  Die Vergrösserung der normalen Amplitude des  Spannbaumes 12 vergrössert die Beanspruchung der  Kette 11 und des gesamten Systems der gespannten  Webkette. Indem nun Schwingungen im System der  gespannten Webkette 11 eine Zunahme der Auf- und       Abbewegung    des Spannbaumes 12 mit sich bringen,  wirkt sich ausserdem die Massenwirkung des schwin  genden Spannbaumes 12 als zusätzliche Belastung der       Webkette    11 aus.  



  Durch den hydraulischen Schwingungsdämpfer  53-58 wird die Schwingbewegung der Spannhebel  13 gedämpft und dadurch eine Entlastung der     Web-          kette    11 trotz ungünstigem Verhältnis von     Schusszahl     zur freien Länge der Kette bewirkt.  



  Ein hydraulischer Schwingungsdämpfer kann auch  in dem Gestänge angeordnet sein, welches den Spann  baum 12 mit der Kettenschaltung verbindet, indem  z. B. statt des Lenkers 39 ein einstellbarer Schwin  gungsdämpfer 59 eingebaut wird, dessen Kolben  stange mit dem Hebel 38 und dessen Zylinder mit  dem Kulissenhebel 41 verbunden ist.  



  Anstelle des hydraulischen Schwingungsdämpfers  53-58 kann auch beim Drehzapfen 14 eine Brems  trommel 61 am Spannhebel 13 angebracht werden,         Fig.2,    die unter einer konstanten Bremsbelastung  steht. Um die Trommel 61 ist das Bremsband 62 ge  legt, dessen freies Ende 63 durch Feder- oder Ge  wichtskraft 64, die einstellbar ist, belastet wird.  



  Sowohl die Schwingungsdämpfer 53-58 bzw. 59  als auch die genannte Bremstrommel 61 beeinträch  tigen die genannte feinfühlige Kettenschaltung, indem  die geringe Lagerreibung am Zapfen 14 durch die zu  sätzliche Wirkung des Dämpfers bzw. der Bremse       kompensiert    wird. Die Schwingungen im System der  gespannten Webkette können auch gedämpft werden,  indem eine Vorrichtung zum Bremsen zwischen  Spannbaum 12 und mindestens einem Spannhebel 13  angeordnet ist, so dass diese zum Dämpfen der  Drehbewegung des Spannbaumes 12 dient.  



  Es hat sich gezeigt, dass bei letztgenannter Anord  nung die Feinfühligkeit der Kettenschaltung am wenig  sten beeinträchtigt wird.  



  In     Fig.    3 ist der Spannhebel 13 mit einem Bolzen  65 versehen, auf den der Bügel 66 mit einem kleinen  Spiel aufgesetzt ist. Die Schenkel 67 und 68 des  Bügels 66 sind je mit einem Bremsbelag 76 versehen  und umfassen das abgesetzte Ende 70 des Spann  baumes 12 bzw. seiner Welle 80 neben dem Spann  hebel 13. In den Schenkel 67 ist der Schrauben  bolzen 71 eingeschraubt, welcher mit Spiel durch die  Bohrung 72 des Schenkels 68 durchtritt. Am rechten  Ende des Bolzens 71 ist die Druckfeder 73 aufge  steckt, die durch Anziehen der Mutter 74 auf die  gewünschte Federkraft eingestellt wird, und danach  wird die Mutter 74 mittels der Gegenmutter 75 oder  auf andere Weise festgeklemmt.

   Durch die Kraft der  Feder 73 werden die Schenkel 67 und 68 gegen  einandergepresst, und die Bremsbeläge 76 üben einen  bestimmten Bremsdruck auf das Ende des Spann  baumes 12 aus. Die Nachgiebigkeit der Schenkel 67  und 68 wird durch das Spiel am Bolzen 65 und  durch die entsprechende Bemessung des Verbindungs  steges 77 der Schenkel 67, 68 gewährleistet. Indem  nun der Bügel 66 durch den Bolzen 65 gegen Dre  hung gehalten ist, wird die Drehung des Spannbaumes  12 in den Spannhebeln 13, die durch die ablaufende  Kette 11 verursacht wird, in einem bestimmten Mass  gebremst. Die Druckkraft der Feder 73 wird z. B. so  eingestellt, dass sich der Spannbaum beim normalen  Tanzen zwischen den Lagen e und e' noch dreht,  ohne dass die Kette 11 auf dem Spannbaum 12 gleitet.  



  Die Bremsung wirkt sich in der Weise aus, dass  das     Hin-    und Herdrehen des Spannbaumes 12 bei  den auftretenden Schwingungen durch die Brems  wirkung der Backenbremse mit den Bremsbelägen 76  so gedämpft wird, dass die Kette 11 in einem von  der Bremswirkung abhängigen Mass über den Spann  baum 12 gleitet. Durch dieses Gleiten wird die Kette  gebremst und die Schwingungen in ihr werden ge  dämpft. Auf alle Fälle kann die Amplitude der  Schwenkbewegung der Spannhebel 13 durch genü  gendes Spannen der Feder 73 auf das normale Mass  e bis e' beschränkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der Vorrichtung zum Spannen und Schalten der Webkette Mittel zum Dämpfen von Schwingungen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE I . Webmaschine nach Patentanspruch, mit einem Spannbaum, der in Spannhebeln drehbar gelagert ist, die um eine Achse am Gestell schwenkbar sind, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Dämpfen von Schwingungen zwischen dem Spannbaum und mindestens einem Spannhebel angeordnet sind und zum Dämpfen der Drehbewegung des Spannbaumes dienen (Fig. 3 und 4). 2.
    Webmaschine nach Patentanspruch, mit einem Spannbaum, der in Spannhebeln drehbar gelagert ist, die um eine Achse am Gestell schwenkbar sind, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Dämpfen von Schwingungen zwischen dem Gestell und min destens einem Spannhebel angeordnet sind und zum Dämpfen der Schwingbewegung der Spannhebel die nen (Fig. 1). 3. Webmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Dämpfen von Schwingungen als Bremsvorrichtung mit einstellbarer Bremskraft ausgebildet sind. 4. Webmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung als Backenbremse ausge bildet ist, die von einer einstellbaren Federkraft be lastet wird.
    5. Webmaschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens mit einem Spannhebel oder mit seiner Drehachse ein am Gestell befestigter hydraulischer Schwingungs dämpfer verbunden ist. 6. Webmaschine nach Patentanspruch, bei wel cher die -Änderung der Lage des Spannbaumes zum Einstellen der Kettenschaltung dient, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Gestänge, welches den Spannbaum mit der Kettenschaltung verbindet, ein Schwingungsdämpfer (59) eingeschaltet ist.
CH344689D 1956-04-13 1956-04-13 Webmaschine CH344689A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2567925A1 (fr) * 1984-07-19 1986-01-24 Alsacienne Constr Mat Tex Dispositif pour ensemble porte-fils apte a fonctionner comme amortisseur en phases de marche du metier et en moyen de blocage en phases d'arret du metier
EP0320029A1 (de) * 1987-12-04 1989-06-14 Picanol N.V. Stossdämpfer für den Streichbaum einer Webmaschine

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