CH381115A - Eckgetriebe, inbesondere für Dreh-Kipp-Beschläge an Fenstern, Türen oder dergleichen - Google Patents
Eckgetriebe, inbesondere für Dreh-Kipp-Beschläge an Fenstern, Türen oder dergleichenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
- E05D15/52—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
- E05D15/5208—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with means for transmitting movements between vertical and horizontal sliding bars, rods or cables
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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Description
Eckgetriebe, inbesondere für Dreh-Kipp-Beschläge an Fenstern, Türen oder dergleichen Bei Dreh-Kipp-Beschlägen für Fenster und Türen, bei denen der Flügel wahlweise um eine waagrechte untere oder um eine senkrechte seitliche Achse gedreht werden kann, wird zur Einstellung der jeweiligen Schwenkung vielfach ein Eckgetriebe verwendet, wel ches durch einen Handhebel bewegt wird. In diesem Eckgetriebe sind zwei senkrecht aufeinanderstehende, axial verschiebbare Riegelstangen angeordnet, die durch den Handhebel mittels eines Zahnrades oder dergleichen wechselweise verschoben werden.
Es ist jedoch erforderlich, dass der Handhebel um 90 schwenkbar ist, damit die Endstellungen des Ge triebes leichter erkennbar sind und der Hebel nicht dauernd in die Glasfläche des Fensters hineinragt. Ausserdem ist es bei derartigen Beschlägen erforder lich, im Eckgetriebe noch einen Raum auszusparen, um einen Eckzapfen für ein Eckgelenk anbringen zu können. Um beide Bedingungen zu erfüllen, hat man bei einer der bekannten Ausführungsformen den Kraft angriffspunkt zwischen dem Antriebsglied und den Stangen aus der Stangenebene herausgelegt in Richtung zum Antriebsglied.
Um hier eine Verbesserung zu erzielen, erfolgt er- findungsgemäss der Antrieb eines auf einer Grund platte drehbar gelagerten, die beiden Riegelstangen be wegenden Segments durch ein in einer Ausnehmung des Segments drehbar auf der Grundplatte gelagertes Antriebsglied in untersetzter Form, wobei sich das An triebsglied auf der dem Drehpunkt des Segments zuge wandten Innenfläche desselben abwälzt. Auf diese Weise wird eine 90 -Bewegung des Handhebels erreicht, ohne dass die Riegelstangen einen unnötig grossen Hub ausführen. Auch die Verbindung zwischen dem Seg ment und den Riegelstangen wird vereinfacht.
Hinzu kommt, dass auch noch genügend Platz für den Eck- gelenkbolzen vorhanden ist. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar: Fig. 1 die Vorderansicht eines Fensters mit einem Dreh-Kipp-Beschlag.
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Eckgetriebe ohne Deckel mit abgebrochenen Riegelstangen. Fig. 3 den Schnitt 111-III nach Fig. 2. Fig. 4 eine Darstellung entsprechend Fig. 2 einer anderen Ausführungsform.
Fig. 5 eine Darstellung entsprechend Fig. 4 in einer anderen Stellung. Der Fensterflügel 1 ist mittels des Beschlages in dem feststehenden Rahmen 2 gelagert. Hierzu dienen an der einen senkrechten Seite die Hülse 3 und die Riegel stange 4 sowie an der waagrechten Seite die Hülsen 5 und 6 und die Riegelstange 7. Die Riegelstangen wer den durch Bewegen des Handhebels 8 jeweils in die erforderlichen Stellungen gebracht. Ausserdem dient zur Halterung sowohl in der Dreh- als auch in der Kipp- lage das Eckgelenk 9. Das eigentliche Eckgetriebe besteht aus einer Grundplatte 10, in welcher der Handhebel 8 drehbar gelagert ist.
Dieser ist mit einem Antriebsglied 11 ver bunden, das mit seiner Nase 12 in die Ausnehmung 13 eines Segments 14 eingreift. Das Segment 14 ist mittels eines Bolzens 15 eben falls auf der Grundplatte 1O schwenkbar gelagert. Das Antriebsglied 11 befindet sich in einer Ausnehmung 16 desselben und wirkt mit der dem Drehpunkt 15 des Segments 14 zugewandten konkaven Innenfläche 17 zusammen. Es ist ohne weiteres auch möglich, das An triebsglied 11 mit mehreren Nasen 12 in das Segment 14 mit der entsprechenden Anzahl von Ausnehmungen 13 eingreifen zu lassen. Jedoch kann die Kraftübertra- gong auch durch einen reinen Reibungsantrieb erfol gen.
Die Bewegung des Handhebels 8 wird in untersetz ter Form auf das Segment 14 und die Riegelstangen 4 und 7 übertragen. Die Übertragung erfolgt dabei durch die Mitnehmer 18 des Segments 14, die in Ausnehmun- gen 19 der Riegelstangen 4, 7 eingreifen. Durch die Untersetzung wird ausserdem noch Platz für die An bringung des Eckgelenkbolzens 20 des Eckgelenks 9 geschaffen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind das An triebsglied 11, die Nase 12, das Segment 14, die Mit nehmer 18 und die Riegelstangen 4, 7 etwa in einer Ebene gelagert, so dass sich eine sehr flache Bauweise ergibt.
Die Grundplatte 10 ist mit Führungen 21 für die Riegelstangen 4 und 7 versehen. Um diese leichter ein setzen zu können, weisen die Führungen 21, wie Fig. 3 zeigt, an ihren dem Eckpunkt bzw. dem Eckgelenk- bolzen 20 entgegengesetzten Enden etwa gegenüber der Grundplatte 10 Ausschnitte 22 auf. Die an den Enden stehengebliebenen Lappen 23 sind dabei so schräg zur Grundplatte aufgebogen, dass die Riegelstangen 4,7 schräg bis in die Ausschnitte 22 der Grundplatte 10 ein führbar sind. Auf diese Weise können die Riegelstan gen 4, 7, auch nachdem das Eckgetriebe am Fenster flügel 1 befestigt ist, noch eingesetzt werden.
Die schräge Einführungslage der Stange 4 ist in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnet. In dieser Lage lassen sich die Mitnehmer 18 durch Drehung des Handhebels 8 in die Ausnehmungen 19 einschieben, worauf die Stangen in ihre Arbeitslage zurückbewegbar sind.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist ein Einführen in die bzw. Herausnehmen aus den Füh rungen 24 der Riegelstangen 4 und 7 in axialer Rich tung möglich. Hierzu ist der Drehpunkt 15 des Seg ments 25 lösbar an der Grundplatte 10 befestigt. Nor malerweise ist nur eine Schwenkung des Segments 25 um 90 möglich, da das Antriebsglied 11 als Anschlag wirkt. Wird nun der Drehpunkt 15 gelöst, so kann das Segment 25 zusammen mit dem Antriebsglied 11 um dessen Drehpunkt noch um ein gewisses Mass weiter geschwenkt werden, so wie es aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Dabei tritt der eine Mitnehmer 26 des Segments 25 aus der Ausnehmung 19 aus und gibt die Riegelstange 7 frei. Diese kann nun in axialer Richtung ohne jede Schwenkbewegung aus der Führung 24 herausgezogen werden. Anschliessend wird das Segment 25 in die ent gegengesetzte Richtung geschwenkt bis auch der zweite Mitnehmer 26 aus der entsprechenden Ausnehmung 19 der Riegelstange 4 austritt. Das Einsetzen der Stange erfolgt in der gleichen Weise, nur in der umgekehrten Reihenfolge.
Um das Einsetzen der Riegelstangen 4 und 7 zu er leichtern, sind am Segment 25 zwischen den Mitneh- mern 26 zwei Anschläge 27 für die Riegelstangen 4 und 7 vorgesehen. Beim Einsetzen, beispielsweise der Rie gelstange 7 (Fig. 5), wird diese in die Führung 24 ein geschoben bis sie am Anschlag 27 anliegt. Dann wird das Segment 25 geschwenkt und der Mitnehmer 26 greift genau in die Ausnehmung 19 ein.
Um zu verhin dern, dass in das Getriebe eindringende Fremdkörper die Drehung des Segments 25 in seine Endstellung en er schweren oder sogar unmöglich machen, sind in der Ausnehmung 16 des Segments 25 Taschen 28 vorge sehen, in welche die Fremdkörper ausweichen können.
Die Mitnehmer 26 greifen in die Führungen 24 durch Schlitze 29 ein, wodurch das Segment 25 gleich zeitig gehalten und geführt wird. Besondere Halterun gen werden auf diese Weise eingespart.
Im Schnittpunkt der Drehachsen, in denen die Rie gelstangen 4 und 7 liegen, ist an den Führungen 24 ein Ausschnitt 30 für das Eckgelenk 9 freigelassen. Der Eckgelenkbolzen 20 wirkt auf die Riegelstange 4 als Anschlag, so dass selbst nach Lösen des Drehpunktes 15 eine Weiterbewegung nicht möglich ist. Erst nach Entfernen des Eckgelenkbolzens 20, also nach dem Abnehmen des Fensterflügels 1 vom Blendrahmen 2, ist daher ein Aushängen der Riegelstangen 4 und 7 möglich. Dadurch wird eine Sicherung geschaffen, um zu verhindern, dass bei ungewolltem Lösen des Dreh punktes 15 die Riegelstangen 4 und 7 ohne weiteres freigegeben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Eckgetriebe für zwei senkrecht aufeinanderstehen- de, axial verschiebbare Riegelstangen, insbesondere für Dreh-Kipp-Beschläge an Fenstern, Türen oder der gleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb eines auf einer Grundplatte (10) drehbar gelagerten, die beiden Riegelstangen (4, 7) bewegenden Segments (14) durch ein in einer Ausnehmung (16) des Segments (14) drehbar auf der Grundplatte gelagertes Antriebs glied (11) untersetzt erfolgt, das sich auf der dem Dreh punkt (15) des Segments (14) zugewandten Innen fläche (17) desselben abwälzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Eckgetriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Antriebsglied (11) mit einer oder mehreren Nasen (12) versehen ist, die in entsprechende Ausnehmungen (13) der Innenfläche (17) des Segmen tes (14) eingreifen. 2. Eckgetriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment Mitnehmer (18) aufweist, die in Ausnehmungen (19) der Riegelstangen (4, 7) eingreifen. 3. Eckgetriebe nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsglied (11), das Segment (14), die Nasen und Mitnehmer <B>(12,18)</B> und die Riegelstangen (4, 7) etwa in einer Ebene angeordnet sind. 4.Eckgetriebe nach Unteranspruch 2, dessen Grundplatte mit Führungen für die Riegelstangen ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (21) an ihren dem Endpunkt (20) entgegengesetzten En den etwa gegenüber der Grundplatte (10) mit Aus schnitten (22) versehen sind, wobei die an den Enden stehenbleibenden Lappen (23) so gebogen sind, dass die Riegelstangen (4, 7) bis in die Ausschnitte (22) schräg zur Grundplatte (10) einführbar sind. 5. Eckgetriebe nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4 mit Führungen für die Riegelstan gen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der drehbar gelagerten Glieder (14, 25) des Getriebes an seinem Drehpunkt (15) lösbar an der Grundplatte (10) befestigt ist. 6.Eckgetriebe nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Segment (25) an seinem Dreh punkt (15) lösbar an der Grundplatte (10) befestigt ist. 7. Eckgetriebe nach den Unteransprüchen 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment (25) zwi schen seinen, in die Riegelstangen (4, 7) eingreifenden Mitnehmern (26) Anschläge (27) für die Stangenenden aufweist. B. Eckgetriebe nach den Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stangenführun, gen (24) im Schnittpunkt der Drehachsen ein Aus schnitt (30) für ein Eckgelenk (9) freigelassen ist. 9.Eckgetriebe nach den Unteransprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (26) des Segments (25) durch Schlitze (29) in die Stangenfüh rungen (24) eingreifen, die gleichzeitig zur Halterung und Führung des Segments (25) ausgebildet sind. 10. Eckgetriebe nach den Unteransprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (16) des Segmentes (25) mit Taschen (28) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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