CH381315A - Magnetohydrodynamischer Wechselstrom - Google Patents
Magnetohydrodynamischer WechselstromInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02K44/00—Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
- H02K44/08—Magnetohydrodynamic [MHD] generators
- H02K44/18—Magnetohydrodynamic [MHD] generators for generating AC power
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Description
Magnetohydrodynamäscher Wechselstrom Das Hauptpatent betrifft einen magnetohydro- dynamischen Wechselstromgenerator, der einen von ionisiertem Gas durchströmten Kanal und Mittel zur Erzeugung eines quer zur Strömungsrichtung ver laufenden Magnetfeldes umfasst. Der Kanal weist im wesentlichen einen ringförmigen Querschnitt auf, welcher zwischen einem Kern und einem Mantel verläuft, wobei Mantel und Kern Teile mindestens einer nach Art eines Manteltransformators aufge bauten magnetischen Struktur bilden, welche Wick lungen zur Erzeugung eines den Kanal radial durch setzenden Magnetfeldes und eine Sekundärwicklung zur Entnahme der erzeugten Wechselstromleistung trägt.
Werden drei solche magnetische Strukturen und ihre Wicklungen so miteinander vereinigt, dass sie vom Gas nacheinander durchströmt werden, erhält man einen Generator, mit welchem Drehstrom er zeugt werden kann. Wenn die drei Erregerwick- lungspaare aus einer Drehstromquelle gespeist wer den, so kann an den beispielsweise in Sternschaltung miteinander verbundenen Sekundärwicklungen die Drehstromleistung entnommen werden.
Bei einem derartigen Drehstromgenerator sind die longitudinalen Druckwellen im Gas zwar ge ringer als beim Einphasengenerator. Dagegen weist das magnetische Wanderfeld einen hohen Ober wellengehalt auf. Die Erfindung löst die Aufgabe, einen solchen Generator so auszubilden, dass er eine weitgehend sinusförmige magnetische Wanderwelle liefert. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der magnetischen Strukturen mindestens gleich der Anzahl der Phasen der das Magnetfeld erzeugenden, mindestens sechsphasigen Stromquelle ist und dass das Magnetfeld jeder Struktur teilweise durch die zugehörige Hauptphase und durch mindestens eine andere Phase erzeugt ist.
Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel der Er findung eine Anordnung der magnetischen Struk turen für ein Sechsphasensystem, wobei sechs magne tische Strukturen vorgesehen sind. Mit 1 ist der vom Gas mit der Geschwindigkeit v durchströmte Kanal bezeichnet, der im wesentlichen einen ring förmigen Querschnitt aufweist und der zwischen dem Kern 2 und dem Mantel 4 der nach Art ei nes Manteltransformators aufgebauten magnetischer Struktur verläuft. Die magnetischen Strukturen um fassen ferner eine Mehrzahl radialer Speichen 3 als Verbindung von Kern und Mantel. Das den Kanal radial durchsetzende Magnetfeld wird erzeugt durch die in jeder magnetischen Struktur vorgesehenen Wicklungspaare 5', 5" bzw. 6', 6" und 7', 7".
In den Sekundärwicklungen 8 kann eine Wechsel spannung abgenommen werden.
Die zwischen den einzelnen Strukturen ange ordneten Speichen bewirken eine gegenseitige Ent- kopplung einerseits zwischen den einzelnen Magnet systemen und anderseits zwischen dem jeweiligen Erregerkreis und dem zugeordneten Generator- oder Auskopplungskreis. Der in jedem Auskopplungskreis liegende Manteltransformator ist von konventioneller Bauart mit kleiner Streureaktanz und grosser Nutz- reaktanz. Infolge des geschlossenen Eisenweges ist der für die in der Sekundärspule induzierten
Spannung massgebliche Induktionsfluss rund um den Faktor der relativen Permeabilität grösser, d. h. etwa 1000mal grösser, als er ohne Speichen betragen würde.
Erfindungsgemäss wird das Magnetfeld jeder Struktur teilweise durch die zugehörige Hauptphase und teilweise durch die beiden benachbarten Phasen mittels getrennter Wicklungen erzeugt. In. Fig. 1 sind die Phasen, an welche die betreffenden Wick lungspaare beispielsweise angeschlossen sind, einge- zeichnet, wobei die zugehörigen Hauptphasen unter strichen sind. Hierbei ist das von - der Hauptphase, beispielsweise der Phase 3, gespeiste Wicklungspaar mit 5', 5" bezeichnet, während die durch die be nachbarten Phasen 2 und 3 gespeisten Wicklungs paare mit 6', 6" bzw. 7', 7" bezeichnet sind.
Es zeigt sich, dass im Falle eines Sechsphasensystems das entstehende magnetische Wanderfeld am wenig sten Oberwellen aufweist, wenn die von den benach barten Phasen gespeisten Wicklungspaare die halbe Windungszahl des mit der Hauptphase gespeisten Wicklungspaares aufweisen, d. h. wenn die Erregung des Magnetfeldes zur Hälfte durch die Hauptphase und zu je einem Viertel durch die beiden benach barten Phasen geschieht.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung können prinzipiell nur ungerade Harmonische auftreten. Es lässt sich zeigen, dass die dritte Harmonische exakt verschwindet bei der genannten Aufteilung der Er regung auf Haupt- und Nachbarphasen. Weitere Freiheitsgrade bestehen in der Länge der einzelnen Strukturen relativ zur Polteilung und in der Form der zugehörigen Feldkurve. Damit können auch die 5. und die 7. Harmonische unterdrückt werden. Die 9. Harmonische verschwindet ebenfalls, da die 3. Harmonische fehlt, so dass man durch diese Massnahmen als Resultierende eine nahezu ober- wellenfreie Feldkurve erhält.
Fig. 2a bis 2c zeigen in idealisierter Form die den einzelnen Magnetsystemen zuzuordnende Feld belegung durch die verschiedenen Phasen in dem Sinne, dass die resultierende Feldkurve möglichst Sinusform aufweist.
In Fig. 3 ist schliesslich anhand des Vektorpoly- gons noch die zeitliche Folge der einzelnen Phasen dargestellt. Der Winkelunterschied zwischen den Hauptphasen benachbarter Strukturen beträgt je weils 60 .
Das für die Erregung der gezeigten Anordnung erforderliche Sechsphasensystem lässt sich einschliess- lich der verschiedenen Komponenten leicht aus ei nem Dreiphasensystem gewinnen. Es ist hiebei vor- teilhaft, die zur gleichen Phase gehörigen Wick lungen der magnetischen Strukturen in Serie zu schalten. Die Länge der erläuterten Anordnung um fasst zwei Polteilungen. Selbstverständlich können noch mehr Polteilungen beigefügt werden. Auch kann die Phasenzahl innerhalb einer Polteilung mehr als drei betragen.
Je grösser die Zahl der Phasen pro Polteilung ist, um so geringer wird zwischen diesen der zeit liche Phasenunterschied. In den Speichen, die je zwei Magnetsysteme gemeinsam haben, können sich dann die Transformator-Induktionsflüsse weitgehend aufheben (bei drei Phasen pro Polteilung je zur Hälfte), während sich die Erregerflüsse addieren. Man kann deshalb die Speichen in axialer Richtung verhältnismässig kurz halten, falls die Erregerin duktionen wesentlich kleiner sind als die Induktion in den Transformatorkernen.
Selbstverständlich können die .Erregerwicklung und/oder die Sekundärwicklung ganz oder teil weise auch auf dem Kern im Kanalzentrum ange bracht sein. Bei sinngemässer Verteilung der Er regerwicklung lässt sich dadurch ein homogeneres Radialfeld erzielen, was besonders bei grosser Kanal weite von Bedeutung ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Magnetohydrodynamischer Wechselstromgenera tor nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der magne tischen Strukturen mindestens gleich der Anzahl der Phasen der das Magnetfeld erzeugenden, mindestens sechsphasigen Stromquelle ist und dass das Magnet feld jeder Struktur teilweise durch die zugehörige Hauptphase und durch mindestens eine andere Phase erzeugt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Magnetfeld jeder Struktur teilweise durch die zugehörige Hauptphase und teil weise durch die beiden benachbarten Phasen er zeugt ist. 2.Generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung des Magnetfeldes getrennte Wicklungen angeordnet sind. 3. Generator nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der gleichen Phase gespeisten Wicklungen der magne tischen Strukturen in Serie geschaltet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH741160A CH381315A (de) | 1959-11-14 | 1960-06-30 | Magnetohydrodynamischer Wechselstrom |
| GB3862460A GB959092A (en) | 1959-11-14 | 1960-11-10 | Improvements in or relating to magnetohydrodynamic electrical generators |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8062359A CH376169A (de) | 1959-11-14 | 1959-11-14 | Magnetohydrodynamischer Wechselstrom-Generator |
| CH741160A CH381315A (de) | 1959-11-14 | 1960-06-30 | Magnetohydrodynamischer Wechselstrom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH381315A true CH381315A (de) | 1964-08-31 |
Family
ID=25701281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH741160A CH381315A (de) | 1959-11-14 | 1960-06-30 | Magnetohydrodynamischer Wechselstrom |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH381315A (de) |
| GB (1) | GB959092A (de) |
-
1960
- 1960-06-30 CH CH741160A patent/CH381315A/de unknown
- 1960-11-10 GB GB3862460A patent/GB959092A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB959092A (en) | 1964-05-27 |
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