CH382887A - Verfahren zur Herstellung neuer metallhaltiger Azofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer metallhaltiger Azofarbstoffe

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CH382887A
CH382887A CH7995259A CH7995259A CH382887A CH 382887 A CH382887 A CH 382887A CH 7995259 A CH7995259 A CH 7995259A CH 7995259 A CH7995259 A CH 7995259A CH 382887 A CH382887 A CH 382887A
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cobalt
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chromium
atom
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Arthur Dr Buehler
Christian Dr Zickendraht
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     metallhaltiger        Azofarbstoffe       Es wurde gefunden, dass man zu wertvollen, neuen  metallhaltigen     Azofarbstoffen    gelangt, wenn man auf       Monoazofarbstoffe    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0005     
    worin R einen aromatischen Rest der Benzol- oder       Naphthalinreihe    bedeutet, der in Nachbarstellung zur       Azogruppe    eine     Hydroxylgruppe,    eine     Alkoxygruppe     oder eine     Carboxylgruppe    enthält,

       chrom-    oder     kobalt-          abgebende    Mittel so einwirken lässt, dass metallhaltige  Farbstoffe entstehen, die pro Molekül     Monoazofarb-          stoff    weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom  Chrom oder Kobalt in komplexer Bindung enthalten.  



  Die beim vorliegenden Verfahren als Ausgangs  stoffe dienenden, der     obenstehenden    Formel ent  sprechenden     Monoazofarbstoffe    können erhalten wer  den, indem man     o-Carboxy-,        o-Oxy-    oder     o-Alkoxy-          diazoverbindungen    der     Naphthalinreihe    oder vor  allem der     Benzolreihe    mit     6-Acylamino-2-oxynaph-          thalin-4-sulfonsäuren    vereinigt.

   Hierbei werden als       Diazoverbindungen    zweckmässig     Diazoverbindungen     von solchen     o-Carboxy-,        o-Alkoxy-    oder     o-Oxyaminen     der     Benzolreihe    verwendet, deren     Benzolkerne    ausser  der     Carboxyl-    oder     Alkoxy-    bzw.     Hydroxylgruppe     und der     Aminogruppe    noch weitere     Substituenten    ent  halten können, wie     Sulfonsäuregruppen,        Sulfongrup-          pen    (z.

   B. eine     Methyl-,        Äthy-    oder     Phenylsulfon-          gruppe),        Sulfonsäureamidgruppen,    die mit     Alkyl-    oder         Arylresten    gegebenenfalls substituiert sein können,  oder nicht     wasserlöslichmachende        Substituenten,    wie  Nitrogruppen,     -CO-Alkylgruppen    (z. B.     -CO-CH,)          Acylaminogruppen    (z. B.     Acetylamino)    und insbeson  dere Halogenatome (z. B. Chlor),     Alkylgruppen    (z. B.

         Methyl),        Alkoxygruppen    (z. B. die     Methoxygruppe).     



  Als     Diazoverbindungen    dieser Art kommen z. B.  diejenigen in Betracht, die aus folgenden Aminen durch       Diazotierung    erhältlich sind:     2-Amino-l-oxybenzol,          4-Nitro-,        4-Chlor-,        4-Methyl-    oder     4-Methoxy-2-          amino-l-oxybenzol,        5-Cyan-2-amino-l-oxybenzol-4-          methylsulfon,        4-Nitro-6-cyan-2-amino-l-oxybenzol,          4,6-Dinitro-2-amino-l-oxybenzol,        2-Amino-l-oxyben-          rol-4-methylsulfon,

          4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-6-sul-          fonsäureamid,        4=Chlor-6-nitro-2-amino-l-oxybenzol,6-          Acetylamino-4-nitro-2-amino-l-oxybenzol,        4-Acetyl-          amino-6-nitro-2-amino-l-oxybenzol,        5-Nitro-2-amino-          1-oxybenzol    oder     6-Chlor-4-nitro-2-amino-l-oxyben-          zol,        5-Chlor-2-aminobenzoesäure    und die entsprechen  den Verbindungen, welche in     1-Stellung    eine     Alkoxy-,

       vorzugsweise eine     niedrigmolekulare        Alkoxygruppe     von 1 bis 4     Kohlenstoffatomen,    z. B. eine     Methoxy-          gruppe,    anstelle der     Oxygruppe    aufweisen, ferner       2-Amino-l-oxybenzol-4-    oder     -5-sulfonsäure,        4-Nitro-          oder        4-Chlor-2-amino-l-oxybenzol-5-    oder     -6-sulfon-          säure,        6-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-4=sulfonsäure,

          5-          Nitro-2-amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure,        4-Methyl-2-          amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure,        6-Acetylamino-2-          amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure,        4-Acetylamino-2-          amino-l-oxybenzol-6-sulfonsäure,        2-Amino-l-oxyben-          zol-4,6-disulfonsäure,        2-Amino-l-oxynaphthalin-4-sul-          fonsäure,        1-Amino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure    und       6-Nitro-l-amino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure.     



  Die bei der Herstellung der     Monoazofarbstoffe    als  Kupplungskomponente dienenden     6-Acylamino-2-oxy-          naphthalin-4-sulfonsäuren    enthalten im Naphthalin  kern keine weiteren     Substituenten.    Die     Acylreste         dieser Verbindungen können beliebig gebaut sein.  Zweckmässig wählt man solche     6-Acylamino-2-oxy-          naphthalin-4-sulfonsäuren,    deren     Acylrest    einfach  gebaut ist, z.

   B. nur die Elemente C, H und O auf  weist und höchstens sechs Kohlenstoff und zwei       Sauerstoffatome    enthält.     SolcheAcylreste    sind beispiels  weise diejenigen der allgemeinen Formel       _CO_Cn_1Hsn-1,     worin n eine ganze Zahl im Werte von 1 bis 6 bedeutet.  Ab     6-Acylamino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäuren    kom  men auch     2-Oxy-naphthyl-(6)-carbaminsäureester-4-          sulfonsäuren    in Betracht.

   Als Beispiele von möglichen       6-Acylamino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäuren    sind zu  erwähnen: Die     6-Formylamino-,        6-Acetylamino-,        6-          Propionylamino-,        6-n-Butyrylamino-,        6-Capronylami-          no-,        6-Benzoylamino-,        6-Phthaloylamino-,        (o-Carb-          oxybenzoylamino)-,        6-Tosylamino-    oder     6-Methan-          sulfoylamino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure,

      die 2       Oxynaphthyl-(6)-carbaminsäuremethylester-4-sulfon-          säure,        2-Oxynaphthyl-(6)-carbaminsäureäthylester-4-          sulfonsäure    und die     6-Acylamino-2-oxynaphthalin-4-          sulfonsäure    der Formel  
EMI0002.0031     
    Die Kupplung dieser Kupplungskomponenten mit  den erwähnten     Diazoverbindungen    kann nach üblichen,  an sich bekannten Methoden durchgeführt werden,  vorzugsweise in alkalischem, z. B.     alkalicarbonat-    bis       alkalihydroxydalkalischem    Mittel.  



  Nach beendeter Kupplungsreaktion können die       Farbstoffe    zur     Metallisierung    aus dem Kupplungs  gemisch, z. B. durch     Aussalzen    und Filtration, isoliert  werden. Sie werden zweckmässig als Filterkuchen ohne  Zwischentrocknung verwendet. In manchen Fällen ist  es auch möglich, die Behandlung mit den     chrom-    oder       kobaltabgebenden    Mitteln ohne     Zwischenabscheidung     direkt im Kupplungsgemisch durchzuführen.  



  Die Behandlung mit den     chrom-    oder     kobalt-          abgebenden    Mitteln kann nach an sich bekannten  Methoden erfolgen. Es empfiehlt sich im allgemeinen,  auf ein Molekül eines     Monoazofarbstoffes    weniger als  ein Atom Chrom oder Kobalt zu verwenden und/oder    die     Metallisierung    in schwach saurem bis alkalischem  Mittel, gegebenenfalls in Gegenwart organischer  Lösungsmittel, durchzuführen. Demzufolge sind auch  diejenigen Metallverbindungen, die in alkalischem  Mittel beständig sind, für die Durchführung des Ver  fahrens besonders gut geeignet, wie z.

   B. komplexe  Chrom- oder     Kobaltverbindungen        aliphatischer        Di-          carbonsäuren    oder     Oxycarbonsäuren,    wie z. B. der       Oxalsäure,    der Milchsäure, der     Glykolsäure,    der  Zitronensäure und insbesondere der Weinsäure, oder  komplexe Chromverbindungen aromatischer     Oxy-          carbonsäuren,    wie z.

   B. der     Salicylsäure.    Als     kobalt-          abgebende    Mittel kann man auch nach dem vor  liegenden Verfahren, und zwar mit Vorteil einfache  Verbindungen des zweiwertigen Kobalts wie Kobalt  sulfat oder     -acetat    oder gegebenenfalls frisch gefälltes       Kobalthydroxyd    verwenden.  



  Die Umwandlung der     Farbstoffe    in die komplexen       1:2-Metallverbindungen    geschieht mit Vorteil in der  Wärme,     offen    oder unter Druck, gegebenenfalls in  Anwesenheit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit  von Salzen organischer Säuren, von Basen, organischen  Lösungsmitteln oder weiteren, die Komplexbildung  und/oder die Abspaltung der gegebenenfalls in     o-          Stellung    zur     Azogruppe    stehenden     Alkoxygruppen     fördernden Mitteln.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen  Produkte sind neu.  



  Besonders wertvoll sind die Kobalt- und vorzugs  weise die Chromverbindungen dieser Art, die ein Atom  Metall an zwei gleiche, der Formel (1) entsprechende       o,ö        -Dioxymonoazofarbstoffe    komplex gebunden ent  halten.  



  Die neuen     chrom-    und     kobalthaltigen        Farbstoffe     sind in Wasser gut löslich. Sie eignen sich zum Färben  verschiedenster     Stoffe,    vor allem aber zum Färben  tierischer Materialien, wie Seide, Leder, aber auch zum  Färben und Bedrucken synthetischer Fasern aus Super  polyamiden oder     Superpolyurethanen.    Geeignet sind  sie besonders zum Färben     stickstoffhaltiger    Fasern,  wie Wolle, z.

   B. aus essigsaurem bis neutralem Bade  unter Zusatz von Verbindungen, die mindestens ein  basisches     Stickstoffatom    aufweisen, an welches min  destens ein eine     Polyglykolätherkette    enthaltender Rest  gebunden ist, wobei das Molekül mindestens drei  
EMI0002.0077     
         (vorzugsweise-CH,        CH.-0-Gruppen)    und mindestens  vier nicht einer solchen Gruppe angehörende Kohlen  stoffatome enthält, z.

   B. unter Zusatz einer Stickstoff  verbindung der Formel  
EMI0002.0080     
      worin R einen vorzugsweise     unverzweigten        aliphati-          schen        Kohlenwasserstoffrest    mit mindestens 12, vor  zugsweise 16 bis 22     Kohlenstoffatomen,    m und n ganze  Zahlen im Werte von höchstens 2 und p, q und r ganze  Zahlen bedeuten, wobei die Summe p     -1--    q     +    (m -1)  (r -1) mindestens 3 und vorzugsweise 6 bis 20 beträgt.  



  Die mit den neuen     Farbstoffen    erhältlichen Fär  bungen und Drucke zeichnen sich in der Regel durch  ausgezeichnete Ausgiebigkeit, durch die Gleichmässig  keit und, besonders verglichen mit den durch     Nach-          chromierung    erhaltenen entsprechenden Färbungen,  oft durch die Reinheit ihrer Farbtöne, durch eine gute  Chlor- und Lichtechtheit und vor allem durch gute  Reibechtheit und gute     Pottingechtheit    aus.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile,  sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile,  die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen  sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  15,4 Teile     5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    werden  unter Zusatz von 25     Vol.-Teilen        10-n-Salzsäure    in  200 Teilen Wasser aufgeschlämmt und bei 0 bis 2  mit  25     Vol.-Teilen        4-n-Natriumnitritlösung        diazotiert.    Die  durch Zugabe von     Natriumbicarbonat    neutralisierte       Diazoverbindung    lässt man einlaufen in eine mit Eis auf  0  abgekühlte Lösung von 28 Teilen     6-Acetylamino-2-          oxynaphthalin-4-sulfonsäure,    4,2 Teilen Natrium  hydroxyd, 5,3 Teilen     Natriumcarbonat    in 150 Teilen  Wasser.

   Nach beendeter Kupplung wird der     Farbstoff     durch Zugabe von     NatriumchloridundEssigsäure    abge  schieden, filtriert und getrocknet.    22,5 Teile des so erhaltenen     Farbstoffes    werden  unter Zusatz von 4 Teilen     Natriumhydroxyd    in 1000  Teilen 80  warmem Wasser gelöst und mit 50 Teilen  einer     Kobaltsulfatlösung    mit einem     Kobaltgehalt    von  3,25% versetzt. Nach halbstündigem Rühren ist die       Metallisierung    beendet.

   Der erhaltene     Kobaltkomplex     wird durch Zusatz von     Natriumchlorid    und durch  Neutralisieren mit Essigsäure abgeschieden,     abfiltriert     und getrocknet. Er stellt ein dunkles Pulver dar, das  sich in Wasser löst und Wolle in vollen grauen Tönen  von guter Wasch-,     Dekatur-    und     Carbonisierechtheit     und vorzüglicher Lichtechtheit färbt.  



  <I>Beispiel 2</I>  22,5 Teile des gemäss Beispiel 1, Absatz 1 erhaltenen       Farbstoffes    werden in 600 Teilen W     asser    aufgeschlämmt,  mit 60 Teilen einer Lösung von     chromsalicylsaurem     Natrium mit einem Chromgehalt von 2,6 % versetzt  und 3 Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Nach dieser  Zeit ist die     Chromierung    beendet. Der gebildete Chrom  komplex wird durch Zusatz von     Natriumchlorid    abge  schieden,     abfiltriert    und getrocknet.

   Er stellt ein dunk  les Pulver dar, das sich in Wasser löst und Wolle in  vollen grüngrauen Tönen von guter Wasch-,     Dekatur-          und        Carbonisierechtheit    und vorzüglicher Lichtecht  heit färbt.  



  In der nachfolgenden Tabelle sind die Eigenschaften  weiterer analog     herstellbarer    Metallkomplexe be  schrieben. In Kolonne     III    ist der Farbton der mit dem       Kobaltkomplex,    in Kolonne     II    der Farbton der mit  dem Chromkomplex des entsprechenden, in Kolonne I  angegebenen     Farbstoffes    auf Wolle oder Fasern aus  Superpolyamiden erhaltenen Färbungen angegeben.

    
EMI0003.0050     
  
     
EMI0004.0001     
  
       In ein Färbebad, das aus 3000 Teilen Wasser,  10 Teilen kristallisiertes Natriumsulfat, 6 Teilen 40      ,öige     Essigsäure, 0,5 Teilen des unten unter A beschriebenen       Anlagerungsproduktes    aus     Oleylamin    und Äthylen  oxyd und 2 Teilen des in Beispiel 1 beschriebenen       Kobaltkomplexes    hergestellt wird, geht man bei 50 bis  80  mit 100 Teilen Wollstrickgarn ein. Im Verlaufe einer  halben Stunde wird das Bad auf Siedetemperatur  erhitzt und dann eine Stunde lang kochend gefärbt.  Hierauf wird die Wolle gespült und getrocknet. Man  erhält eine gleichmässig graue Färbung.  



  <I>A.</I>     HerstellungdesÄthylenoxydanlagerungsproduktes     100 Teile technisches     Oleylamin    werden mit 1 Teil  fein verteiltem Natrium versetzt und auf 140  erhitzt,  worauf man     Äthylenoxyd    bei 135 bis 140  einleitet.  Sobald das     Äthylenoxyd    rasch aufgenommen wird,  senkt man die Reaktionstemperatur auf 120 bis 125   und fährt mit dem Einleiten des     Äthylenoxyds    fort,  bis zur Aufnahme von 113 Teilen     Äthylenoxyd.    Das  so erhältliche Reaktionsprodukt ist in Wasser praktisch  klar löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarb- stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Mono- azofarbstoffe der allgemeinen Formel EMI0005.0015 worin R einen aromatischen Rest der Benzol- oder Naphthalinreihe, der in Nachbarstellung zur Azo- gruppe eine Alkoxygruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine Carboxylgruppe enthält, bedeutet, chrom- oder kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt,
    dass metallhaltige Farbstoffe entstehen, die pro Molekül Monoazofarbstoff weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Chrom oder Kobalt in komplexer Bin dung enthalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Ausgangsmonoazofarbstoffe solche der Formel EMI0005.0026 verwendet, worin R einen in Nachbarstellung zu einer Oxygruppe an die Azogruppe gebundenen Benzolrest bedeutet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Monoazofarbstoffe der Formel EMI0005.0031 verwendet, worin X eine Nitrogruppe oder ein Halogen atom und A ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder ein Wasserstoffatom bedeuten. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Monoazofarbstoffe verwendet, die eine einzige Sulfonsäuregruppe enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man weniger als 1 Atom, mindestens aber ein halbes Atom Chrom oder Kobalt pro Mol Farbstoff verwendet. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als kobaltabgebende Mittel ein einfaches Salz des zweiwertigen Kobalts verwendet. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als chromabgebende Mittel eine komplexe Chromverbindung einer aromatischen o-Oxycarbonsäure, vorzugsweise der Salicylsäure, ver wendet. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Metallisierung in alkali schem Mittel vornimmt. B.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Gemischen zweier ver schiedener metallisierbarer Monoazofarbstoffe aus geht, die beide der im Patentanspruch angegebenen Formel entsprechen, und von denen einer eine einzige und der andere zwei Sulfonsäuregruppen aufweist.
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