CH384497A - Photoelektrischer Schussfadenwächter für Bandwebstühle - Google Patents

Photoelektrischer Schussfadenwächter für Bandwebstühle

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CH384497A
CH384497A CH1359960A CH1359960A CH384497A CH 384497 A CH384497 A CH 384497A CH 1359960 A CH1359960 A CH 1359960A CH 1359960 A CH1359960 A CH 1359960A CH 384497 A CH384497 A CH 384497A
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CH
Switzerland
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weft thread
weft
thread monitor
reflective
light beam
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Application number
CH1359960A
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English (en)
Inventor
Mueller Jakob
Original Assignee
Mueller Jakob
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Photoelektrischer        Schussfadenwächter        für        Bandwebstühle       Es ist in der Technik ganz allgemein bekannt,  photoelektrische     Zellen    zur     überwachung    und Steue  rung der verschiedensten Arbeitsvorgänge zu ver  wenden. Es kommen dabei zwei verschiedene Sy  steme zur Anwendung. Bei dem einen sind Licht  quelle und Photozelle an zwei einander gegenüber  liegenden Orten angeordnet, und zwar so, dass der  zu überwachende Maschinenteil oder das Werkstück  sich zwischen Lichtquelle und Photozelle befinden.

    Tritt nun die zu überwachende bzw. einen Steuer  impuls auslösen sollende Bewegung oder Verände  rung ein, so wird dadurch entweder der Lichtstrahl  von der Lichtquelle zur Photozelle unterbrochen oder  freigegeben.  



  Beim anderen System sind Photozelle und Licht  quelle nicht einander gegenüber angeordnet, sondern  vorwiegend nebeneinander, meist in einem gemein  samen Gehäuse oder Aggregat, und der Lichtstrahl  wird derart auf einen Spiegel oder eine andere reflek  tierende Fläche gerichtet, dass er, wenn er zurück  geworfen wird, auf die Photozelle trifft.

   In diesem  Fall kann zur Auslösung der beabsichtigten Wirkung  entweder ein mehr oder weniger stationärer Spiegel  jenseits des Maschinenteiles oder des Werkstückes  angeordnet sein, dessen Bewegung oder Veränderung  den Lichtstrahl unterbricht oder freigibt, oder der  Spiegel selbst kann beweglich sein, so dass er, aus  gelöst durch die Bewegung oder Veränderung des  Werkstückes oder Maschinenteiles, in die Bahn des  von der Lichtquelle ausgesandten Lichtstrahles ge  langt und diesen infolgedessen auf die Photozelle zu  rückwirft.  



  Beide Varianten wurden bereits in der Weberei  dazu verwendet, um sowohl das Leerlaufen der       Schussspulen    als auch     Schussfadenbrüche    zu über  wachen. Auch in die Bandweberei hat der photo  elektrische     Schussfadenwächter    Eingang gefunden.

   Es    war aber bisher jeweils     immer    notwendig, für die bei  den Funktionen, das heisst     überwachung    des Leer  laufes der Spule einerseits und von Fadenbrüchen  anderseits, stets getrennte Photozellen und getrennte  Lichtquellen zu verwenden, wodurch die Anlagen  verhältnismässig kostspielig in der     Anschaffung,        kom-          pliziert    in der Montage und     empfindlich    im Betrieb  waren.  



  Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zum  Ziel, einen photoelektrischen     Schussfadenwächter    für  Bandwebstühle zu schaffen, der die oben geschilder  ten Nachteile vermeidet. Dieser     Schussfadenwächter,     der nach dem     Reflexverfahren    arbeitet, ist dadurch       gekennzeichnet,    dass Lichtquelle und Photozelle der  art am Webstuhl angeordnet sind, dass einerseits der  von der Lichtquelle ausgesandte Strahl eine reflek  tierende     Schussspule        trifft    und, sobald diese     leerläuft,     von ihr zur Photozelle zurückgeworfen wird, und dass  anderseits     mindestens    ein weiteres, reflektierendes  Organ vorgesehen ist,

   das bei Fadenbruch vom Licht  strahl getroffen wird und diesen ebenfalls zur Photo  zelle     zurückwirft.     



  Dieses weitere reflektierende Organ ist dabei vor  teilhaft beweglich und derart am     Webschiffchen    an  gebracht, dass es bei Fadenbruch in den Bereich des       Lichtstrahles    schwenkt. Es ist aber auch möglich, das  reflektierende Organ starr am     Webschiffchen    zu be  festigen und den Zutritt des Lichtstrahles bei Faden  bruch jeweils durch ein bewegliches     Abdeckorgan     freizugeben.  



  Zweckmässig werden Lichtquelle und Photozelle  in bekannter Weise unmittelbar benachbart, vorzugs  weise in einem gemeinsamen Gehäuse, vor der     Web-          lade    so angeordnet sein, dass der Lichtstrahl nahe  unter dem Bügel des     Webschiffchens    vorbei auf die       Schussfadenspule    gerichtet ist.      Eine besonders zweckmässige Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben.  In der Zeichnung zeigt  die     Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch Weblade,  Webschiffchen und Brustbaum und  die     Fig.    2 einen Grundriss des Webschiffchens.

    In diesen Figuren ist 1 der Bügel des Webschiff  chens, das mit seiner Basis 2 in den Führungen 3  und 4 der Weblade 5 gleitet. Am Brustbaum 6 des       Webstuhles    ist ein Lichtquelle und Photozelle enthal  tendes     Photozellenaggregat    7     derart    befestigt, dass der  von der Lichtquelle ausgesandte Lichtstrahl 8 unter  halb des Bügels 1 in das Webschiffchen eindringt und       dort    auf den Körper der     Schussspule    9 auftreffen  kann.

   Dieser ist mit einer     reflektierenden    Masse über  zogen oder aus reflektierendem Material hergestellt,  so dass er den Lichtstrahl reflektiert, der, auf seinem  Rückweg     mit    8' bezeichnet, auf die unterhalb der  Lichtquelle angeordnete Photozelle auftrifft. Die       Schussspule    9 ist in der vom Bügel 1 umschlossenen       Öffnung    des     Schiffchens    auf dem als Achse dienen  den Draht 10 gelagert, und der sich von ihr abrol  lende Faden 11 gleitet durch die Ösen 12, 13, 14 und  15, bis er durch die     in    der vorderen Mitte des Bügels  1 vorgesehene Öffnung 16 das     Schiffchen    verlässt.

   Am  Bügel 1 ist nun gelenkig eine reflektierende Scheibe  17 so befestigt, dass ihr beispielsweise aus Draht ge  fertigter Tragarm 18 auf dem zwischen den Ösen 14  und 15 gespannten Fadenstück des     Schussfadens    11       aufliegt.    Ausserdem kann auch eine der Ösen, bei  spielsweise die Öse 15, reflektierend ausgebildet sein.  



  Die so beschaffene Vorrichtung funktioniert auf  folgende Weise: Solange die     Schussspule    9 mit dem       Schussfaden    11 bewickelt ist, ist der reflektierende  Körper derselben verdeckt und der Lichtstrahl 8 wird  nicht auf die Photozelle zurückgeworfen.

   Sobald je  doch die     Schussspule        leerläuft    und nur mehr eine ge  ringe Fadenreserve aufweist, wird die reflektierende  Schicht des     Spulenkörpers    freigelegt; und wenn das  Webschiffchen sich gegenüber dem Aggregat 7 und  der darin enthaltenen Lichtquelle und Photozelle be  findet, so     reflektiert    die leer werdende Spule den  Lichtstrahl 8, dessen Rückstrahl 8' die Photozelle be  einflusst und über diese auf bekannte Weise das Still  setzen des Webstuhles bewirkt. Eine neue Schuss  spule kann dann in das     Schiffchen    eingelegt werden,  bevor der Faden ganz aufgebraucht ist und im geweb  ten Band ein Fehler     entstehen    konnte.  



  Reisst oder bricht jedoch der     Schussfaden    11 an  irgendeiner Stelle zwischen der     Schussspule    und dem  Band, so fällt die Spannung, die     ihn    zwischen den  Ösen 14 und 15 straff gehalten hat, dahin, und das  reflektierende Scheibchen 17 schwenkt durch sein  Eigengewicht in die in     Fig.    1     strichpunktiert    gezeich  nete Stellung, in welcher es, in gleicher Weise wie der       Spulenkörper,    den auf es auftreffenden Lichtstrahl 8       reflektiert,    so dass der Rückstrahl 8' über die Photo  zelle den Webstuhl augenblicklich zum Stillstand  bringt. Wenn eine der Ösen, z.

   B. die Öse 15, selbst    reflektierend ist, so kann auch sie die gleiche Auf  gabe erfüllen wie das Scheibchen 17. Wenn nämlich  der Faden 11 bricht, der die Öse 15 hochgehalten hat,  so fällt auch sie nach unten und gelangt so, beson  ders wenn sie entsprechend gross ausgebildet ist, in  den Bereich des Lichtstrahles 8, mit der gleichen Wir  kung wie das Scheibchen 17.  



  Der so beschaffene     Schussfadenwächter    benötigt  folglich zur vollständigen Überwachung des     Schuss-          fadens,    d. h. zur Stillsetzung des Webstuhles sowohl bei  Leerwerden der     Schussspule    als auch bei Fadenbruch,  jeweils nur ein einziges aus Photozelle und Licht  quelle bestehendes Aggregat. Er ist also sowohl we  sentlich billiger in der Anschaffung als die bisherigen       Schussfadenwächter,    die für jede Funktion ein sepa  rates Aggregat brauchen, als auch billiger in der Mon  tage und einfacher in der     Wartung.     



  Es ist selbstverständlich auch möglich, Photozelle  und Lichtquelle nicht nebeneinander und im gleichen  Aggregat anzuordnen, immer unter der Vorausset  zung, dass die reflektierenden Organe, also der     Spu-          lenkörper    und der im Ausführungsbeispiel als Scheib  chen oder Öse ausgebildete     Fadenbruchwächter,    so  eingestellt werden, dass der auf sie treffende Licht  strahl von ihnen zur Photozelle reflektiert wird.  



  Zweckmässig wird bei Bandwebstühlen für je  zwei     nebeneinanderliegende    Schiffchen     immer    ein  erfindungsgemässer     Schussfadenwächter    angebracht  werden, so dass abwechselnd das eine und das andere  Schiffchen in seinen Bereich     kommt.    Es ist aber auch  durchaus möglich, jedem einzelnen Schiffchen einen       Schussfadenwächter    zuzuordnen oder einen einzigen       Schussfadenwächter    für eine grössere Anzahl von       Schiffchen    vorzusehen, wobei dann der     Schussfaden-          wächter    eine hin und her gehende Bewegung längs  der Weblade ausführen muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photoelektrischer Schussfadenwächter für Band webstühle, der nach dem Reflexverfahren arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquelle und Photo zelle derart am Webstuhl angeordnet sind, dass einer seits der von der Lichtquelle ausgesandte Strahl eine reflektierende Schussspule trifft und, sobald diese leerläuft, von ihr zur Photozelle zurückgeworfen wird und dass anderseits mindestens ein weiteres, reflek tierendes Organ vorgesehen ist, das bei Fadenbruch vom Lichtstrahl getroffen wird und diesen ebenfalls zur Photozelle zurückwirft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Lichtquelle und Photo zelle unmittelbar benachbart, so vor der Weblade an geordnet sind, dass der Lichtstrahl nahe unter dem Bügel des Webschiffchens vorbei auf die Schussfaden- spule gerichtet ist. 2. Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das weitere, reflektierende Organ am Webschiffchen angeordnet ist.
    3. Schussfadenwächter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere, reflektierende Organ so beweglich ausgebil det ist, dass es vom gespannten Schussfaden ausserhalb des Bereiches des Lichtstrahles gehalten wird, bei Fadenbruch jedoch in den Bereich des Lichtstrahles schwenkt. 4. Schussfadenwächter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere, reflektierende Organ ein Scheibchen ist, das durch sein Eigengewicht bei Fadenbruch in den Bereich des Lichtstrahles fällt.
    5. Schussfadenwächter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere, reflektierende Organ eine der Ösen ist, durch die der Schussfaden im Webschiffchen ge führt wird. 6. Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er zwei nebeneinanderlie- genden Schiffchen zugeordnet ist.
    7. Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er für eine grössere An zahl von Schiffchen vorgesehen ist und dass Licht quelle und Photozelle vor diesen eine hin und her gehende Bewegung längs der Weblade ausführen.
CH1359960A 1960-12-05 1960-12-05 Photoelektrischer Schussfadenwächter für Bandwebstühle CH384497A (de)

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GB4333161A GB937545A (en) 1960-12-05 1961-12-04 Photoelectric weft stop motion for ribbon looms

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814280A1 (de) * 1977-04-08 1978-10-12 Starlinger & Co Gmbh Schussfadenwaechter fuer eine rundwebmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2814280A1 (de) * 1977-04-08 1978-10-12 Starlinger & Co Gmbh Schussfadenwaechter fuer eine rundwebmaschine

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