CH388960A - Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten

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CH388960A
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ethyl
thioxanthene
methylmercapto
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CH29860A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Schwarb Gustav
Ruesch Leo
Rudolf Dr Griot
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Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
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    • C07D409/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms containing two hetero rings
    • C07D409/06Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen     Thioxanthen-Derivaten       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     Thioxanthen-Derivaten     der Formel  
EMI0001.0003     
    worin     Ri    und     R2    niedere     Alkylgruppen    bedeuten  und Alk für eine 3 oder 4     Kohlenstoffatome    enthal  tende     Alkylenkette    steht, welches dadurch gekenn  zeichnet ist,

   dass man ein     Thioxanthon-Derivat    der  Formel  
EMI0001.0010     
    mit einer metallorganischen Verbindung der For-  
EMI0001.0011     
  
    mel
<tb>  Alk
<tb>  / <SEP> \
<tb>  Hal-Mg-CH2 <SEP> CHz-CH-N-R2 <SEP> 111       worin     Hal    für Chlor, Brom oder Jod steht, umsetzt,    das Reaktionsprodukt zum     Thioxanthenol-Derivat     der Formel  
EMI0001.0014     
         hydrolysiert    und anschliessend mit wasserabspalten  den Mitteln behandelt.  



  Das Verfahren wird beispielsweise so ausgeführt,  dass man die Lösung von     2-(1'-Methyl-piperidyl-2')-          1-chloräthan    in einem wasserfreien     offenkettigen     oder     cyclischen    Äther, z. B.     Diäthyläther    oder       Tetrahydrofuran,    mit     Magnesiumspänen,    die bei  hoher Temperatur, vorzugsweise zwischen 105-110 ,  im Vakuum getrocknet und mit Jod     angeätzt    wur  den, versetzt, und das Reaktionsgemisch bei Rück  flusstemperatur des angewandten Äthers behandelt.  



  Anstelle von mit Jod aktiviertem Magnesium  kann auch eine     Magnesium-Kupfer-Legierung    (nach       Gilman)    verwendet werden. Die so bereitete     Gri-          gnardlösung    wird bei Siedetemperatur     portionen-          weise    mit dem im entsprechenden Äther gelösten  oder suspendierten     Thioxanthon-Derivat    der Formel       1I    versetzt, und das Reaktionsgemisch während meh  rerer Stunden erhitzt.

   Anschliessend entfernt man      das Lösungsmittel im Vakuum, behandelt das Reak  tionsgemisch in der Kälte mit wässeriger Ammonium  chloridlösung und extrahiert anschliessend mit einem  mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungs  mittel, vorzugsweise     Essigsäureäthylester.    Nach  Trocknen der Lösung wird das Lösungsmittel ver  dampft, und das als Zwischenprodukt entstandene       Thioxanthenal-9-Derivatgegebenenfalls    durch Destil  lation unter vermindertem Druck gereinigt.  



  Die Wasserabspaltung erfolgt durch Behandlung  mit wasserentziehenden Mitteln, wie beispielsweise       Phosphoroxychlorid,    bei erhöhter Temperatur. Zur  Isolierung des Endproduktes der Formel I wird die  auf Zimmertemperatur abgekühlte Reaktionslösung  auf Eis gegossen, mit einer     Alkalihydroxydlösung     alkalisch gemacht und mit einem mit Wasser nicht  mischbaren organischen Lösungsmittel, vorzugsweise  Chloroform, extrahiert. Nach     Entfernen    des Lösungs  mittels wird das Endprodukt der Formel 1 durch  Destillation unter vermindertem Druck gereinigt und  gegebenenfalls in die     sieroisomeren    Formen getrennt  und/oder     gewünschtenfalls    in     Säureadditionssalze     übergeführt.

    



  Die erfindungsgemäss hergestellten     Thioxanthen-          Derivate    sind bei Zimmertemperatur ölig oder fest.  Es sind basische Verbindungen, die mit Säuren be  ständige kristallisierte Salze bilden. Gewünschten  falls können sie in ihre     steroisomeren    Formen ge  trennt werden.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten,  bisher unbekannten     Thioxanthen-Derivate    sind auf  Grund ihrer ausgezeichneten     pharmakodynamischen     Eigenschaften zur Verwendung als Heilmittel in  hohem Masse geeignet. So wirken sie narkosepoten  zierend,     adrenolytisch    und sedativ. Ausserdem zeich  nen sie sich durch     antihistaminartige,        antipyretische     und     hypotherme    Wirkungen aus.  



  Die als Ausgangsmaterialien zur Verwendung  gelangenden     Thioxanthon-Derivate    der Formel     1I     werden hergestellt, indem man     Thiosalicylsäureester     mit     S-Alkyl-p-bromthiophenol    kondensiert und das  Reaktionsprodukt mit     Phosphoroxychlorid        cyclisiert.     



  In den nachfolgenden Beispielen erfolgen alle  Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind nicht  korrigiert.  



  <I>Beispiel 1</I>       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-2")-          äthyliden-1']-thioxanthen     a)     2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9).     Zur Herstellung des Ausgangsmaterials,     2-Me-          thylmercapto-thioxanthon-(9),    wird     Thiosalicylsäure     mit     p-Bromthioanisol    in Gegenwart von Kupfer und  einem     Alkalicarbonat    kondensiert, und das Reak  tionsprodukt mit     Thionylchlorid/Aluminiumchlorid          cyclisiert.     



  In einer gut getrockneten Apparatur werden  2,43g     Magnesiumspäne,    die zuvor mit     Joddämpfen     aktiviert wurden, mit 20 cm?,     abs.        Tetrahydrofuran            überschichtet,    einige Tropfen     Äthylenbromid    zuge  setzt und mit 29,5 g einer 50     z'r)igen    Lösung von       2-(1'-Methylpyrrolidyl-2')-äthylchlorid    im gleichen  Lösungsmittel zur Reaktion gebracht. Das Reaktions  gemisch wird 5 Stunden unter     Rückfluss    erhitzt, wo  bei das Magnesium grösstenteils in Lösung geht.

   Nun  gibt man mittels Extraktionsapparatur 5,5 g     2-Me-          thylmercapto-thioxanthon-(9)    zu und erhitzt weitere  12 Stunden zum Sieden. Das Lösungsmittel wird nun  unter vermindertem Druck teilweise     abdestilliert,    der  Rückstand in eine etwa 20     ?;        ige    wässerige Lösung  von     Ammoniumchlorid    eingetragen und dieses Ge  misch mit Chloroform extrahiert. Aus dem     Chloro-          formextrakt    wird nach dem Entfernen des Lösungs  mittels das rohe       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)    erhalten.

    Zur Trennung der     racemischen        Isomeren    werden  20 g der rohen     Thioxanthenolverbindung    in 50     cm3          abs.    Äthanol gelöst und mit 3,13 g     Fumarsäure    auf  gekocht. Durch fraktionierte Kristallisation wird das  rohe     Halbfumarat    vom     Smp.    187-189<B>'</B>     (rac.        a-Form)     und das rohe     Halbfumarat    vom     Smp.    etwa 150        (rac.        ss-Form)    erhalten.

   Nach viermaligem Um  kristallisieren des     Halbfumarates    vom     Smp.   <B>187</B> bis  l89      (rac.        a-Form)    aus 50     Ö        igem    Äthanol erhält  man das analysenreine       a-2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)-halbfumarat.          Smp.    200,5\     (Zers.).     



  Das aus obigem Salz freigesetzte       a-2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)     schmilzt nach Kristallisation aus 95     'ö        igem    Äthanol  bei     105,5-106,6''.     



  Das     Halbfumarat    vom     Smp.    etwa     150'F        (rac.        @-          Form)    löst man in heissem     Isopropanol,    filtriert von  wenig     schwerlöslichem        r,-Isomerem    ab und dampft  die Lösung zur Trockne ein. Nach zweimaligem Um  kristallisieren des Rückstandes aus     abs.    Äthanol  schmilzt das analysenreine         /)'-2        -Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)-halbfumarat     bei     150-1531.     



  Das aus obigem     Halbfumarat    der     rac.        f-Form     freigesetzte       j3-2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)     schmilzt, aus 95     O'        igem        Athanol    umkristallisiert, bei       120,5-121-.     



  b)     2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen.     Zur Wasserabspaltung erhitzt man 10 g des oben  erwähnten rohen     Isomerengemisches    der     Thio-          xanthenolbase    mit 20     cm--        Acetanhydrid,    dem 1,0 g       Natriumacetat    beigefügt wird, während 5 Stunden  zum Sieden. Nach Entfernen des überschüssigen           Acetanhydrids    unter vermindertem Druck versetzt  man mit     Natriumcarbonatlösung    und extrahiert mit  Chloroform.

   Nach Entfernen des Lösungsmittels aus  dem     Chloroformextrakt    wird das       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen     im Kugelrohr bei 180-185 /0,1 mm     Hg    destilliert.  



       Maleinat:    6,73 g der obigen im Kugelrohr destil  lierten     Thioxanthenbase    und 2,32 g     Maleinsäure     werden in 34     cm3,    siedendem Äthanol gelöst, filtriert  und bei     0     kristallisiert. Das       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen-maleinat     schmilzt nach zweimaligem     Umkristallisieren    aus       abs.    Äthanol bei 142-145  (Zerr.).  



       Fumarat:        Smp.    153-156  nach     Umkristallisieren     aus     abs.        Athanol.     



  Sowohl aus der      -    als auch aus der     P-Form    von       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-(9)     wird durch Wasserabspaltung mit     Acetanhydrid          2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpyrrolidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen     erhalten, das im Kugelrohr bei 0,1 mm     Hg    bei 180  bis 185  destilliert.         Fumarat:        Smp.    153-156  aus     abs.    Äthanol.

           Maleinat:        Smp.    142-143      (Zers.)    nach zwei  maligem     Umkristallisieren    aus     abs.    Äthanol. Der       Misch-Smp.    mit dem     sub    b erhaltenen     Maleinat    zeigt  keine Depression.

      <I>Beispiel 2</I>       2-Äthylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen       Zur Herstellung des Ausgangsmaterials,     2-Athyl-          mercaptothioxanthon-(9),    wird     Thiosalicylsäure    mit       S-Äthyl-p-brom-thiophenol    in     Gegenwart    von Kupfer  und einem     Alkalicarbonat    kondensiert und das Re  aktionsprodukt mit     Thionylchlorid/Aluminiumchlorid          cyclisiert.     



  In einer gut getrockneten Apparatur werden  6,07g     Magnesiumspäne,    die zuvor mit Joddämpfen  aktiviert wurden, mit 75     cm3        abs.        Tetrahydrofuran          überschichtet,    einige Tropfen     Äthylenbromid    zuge  setzt und mit 40,4 g     2-(1'-Methylpiperidyl-2')-äthyl-          chlorid    zur Reaktion gebracht. Das Reaktionsgemisch  wird     11/.,    Stunden unter     Rückfluss    erhitzt, wobei das  Magnesium grösstenteils in Lösung geht.

   Nun gibt  man mittels Extraktionsapparatur 27,2 g     2-Äthyl-          mercapto-thioxanthon-(9)    zu und erhitzt weitere 12  Stunden zum Sieden. Das Lösungsmittel wird nun  unter vermindertem Druck teilweise     abdestilliert,    der  Rückstand in eine etwa 20%ige wässerige Lösung  von     Ammoniumchlorid    eingetragen und dieses Ge  misch mit     Chloroform    extrahiert. Dieser Auszug  liefert nach dem Entfernen des Lösungsmittels 42 g    des rohen     2-Äthylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenols-(9).     



       Halbfumarat:        Smp.        180,5-181'.     



  Zur Wasserabspaltung erhitzt man 47,5 g der  rohen     Thioxanthenolbase    mit 32,5     cm3        Acetanhy-          drid,    dem 1,6 g     Natriumacetat    beigefügt werden,  während 5- Stunden zum Sieden. Nach Entfernen des  überschüssigen     Acetanhydrids    unter     vermindertem     Druck versetzt man mit Natronlauge und extrahiert  mit Chloroform. Aus dem     Chloroformextrakt    wird  das Lösungsmittel     abdestilliert,    und der Rückstand  im Kugelrohr bei 190-200 /0,03 mm     Hg    destilliert.

    Zur weiteren Reinigung wird das Destillat an Alu  miniumoxyd     chromatographiert    und mit einem Ge  misch von vier Teilen Chloroform und einem Teil       Cyclohexan        eluiert.            Maleinat:    4,5 g Base aus der     chromatographi-          schen    Hauptfraktion werden mit 1,44 g     Maleinsäure     und 25     cms        abs.    Äthanol heiss gelöst und bei 0   kristallisieren gelassen.

   Nach     zweimaligem    Um  kristallisieren aus     Äthanol/Äther        schmilzt    das analy  senreine         2-Athylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen-maleinat     bei 116-l18      (Zers.).       <I>Beispiel 3</I>       2-Methyhnercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen       a)     2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-9.       Zur Herstellung des Ausgangsmaterials,     2-Methyl-          mercapto-thioxanthon-9,

      wird     Thiosalicylsäuremethyl-          ester    mit     p-Bromthioanisol    kondensiert und das Re  aktionsprodukt mit     Phosphoroxychlorid    oder Alumi  niumchlorid     cyclisiert.    In einer gut getrockneten  Apparatur werden 0,79g     Magnesiumspäne,    die bei  110  getrocknet und mit Joddämpfen     angeätzt     wurden, mit 10     cm3        abs.        Tetrahydrofuran    über  schichtet und innerhalb einer Stunde mit einem Ge  misch von 5,24 g     2-(1'-Methylpiperidyl2')

  -1-chlor-          äthan    und etwa 30 Tropfen     Äthylbromid        in    10 cm 3       abs.        Tetrahydrofuran    bei     Rückflusstemperatur    behan  delt. Nachdem alles Magnesium in Lösung gegan  gen ist, lässt man die Lösung von 1,8 g     2-Methyl-          mercapto-thioxanthon-9    in 10     cms        abs.        Tetrahydro-          furan        zutropfen    und erhitzt das Reaktionsgemisch  zum Sieden am     Rückfluss    während 5 Stunden.

   Nach  Entfernen des Lösungsmittels im Vakuum wird der  Rückstand mit einer eisgekühlten     Ammoniumchlorid-          lösung    behandelt. Man extrahiert das Reaktionspro  dukt mit     Essigsäureäthylester,    trocknet die Lösung  über     MgS04    und destilliert das Lösungsmittel ab.

   Das       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-9     schmilzt nach     Umkristallisieren    aus     Isopropanol    bei  123-124 .     Halb-Fumarat,        Smp.    209      (Zers.).         b)     2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen.     Zu 4,11 g       2-Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyl-1']-thioxanthenol-9     werden 9,9     cm3        POCl,

      beigefügt und 5 Stunden zum  Sieden am     Rückfluss    erhitzt. Nach Abkühlen tropft  man das     Gemisch    auf 70 g Eis, stellt mit     NaOH-          Lösung    alkalisch, extrahiert     mehrmals    mit Chloro  form, trocknet die     Chloroformextrakte    über     Magne-          siumsulfat    und     destilliert    das       2-Methylmercapto-9-[2'-(N        methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen     nach Entfernen des     Lösungsmittels    im Kugelrohr bei  einem Druck von 0,

  04     Torr    und einer     Badtempe-          ratur    von 180-190 .     Sdp.    219 /0,05     Torr,    gelbes  Öl, das glasig erstarrt.  



  10 g des erhaltenen     Isomerengemisches    von     cis-          und        trans-          2-Methylmercapto-9-[2'-(N        methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen     werden in 30     cm3    Aceton gelöst und bei 0  stehen  gelassen, bis keine weiteren     Kristalle    mehr     ausfallen.     Nach     Umkristallisieren    aus Aceton erhält man die  eine     Isomerenform    analysenrein vom     Smp.105-107 .     



  Zur     Herstellung    des     Maleinates    vereinigt man  die heissen Lösungen von 3,0 g       2-Methylmercapto-9-[2'-(N        methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen          (Smp.    105-107 ) in 8     cm3        Zsopropanol    und 1,

  0 g       Maleinsäure    in 10     cm3        Isopropanol.    Das im Eis  schrank auskristallisierte     Maleinat    zeigt nach Um  kristallisieren aus 40     cm3        Isopropanol    den     kon°tan-          ten        Smp.    157-159 .         Fumarat:        Smp.    l41-143  aus Äthanol.         Isomeres    B: Die nach Abtrennung des     Isomeren     A erhaltene     Aceton-Mutterlauge    wird zur Isolierung  des     Isomeren    B eingeengt.

   Der Rückstand (6,5 g)  wird in 16     em3        Benzol/Petroläther    (1 : 1) gelöst und  an     einer    Säule von 185g     Aluminiumoxyd        adsorbiert.     Nachdem noch vorhandenes     Isomeres    A mit 585     cm3          Benzol/Petroläther        (1:

  l)    abgetrennt worden ist,       wird    mit 455     cm3        Benzol    das     Isomere    B     eluiert.    Die       Benzolfraktion    wird eingeengt und der Rückstand  mit 0,40 g     Fumarsäure    zusammen in 7,8     cms    sie  dendem     abs.    Äthanol gelöst, filtriert und zum Aus  kristallisieren auf 0  abgekühlt.

   Die ausgeschiedenen  Kristalle     liefern    nach     zweimaligem        Umkristallisieren     aus     abs.    Äthanol das     analysenreine        Isomere    B des  2     Methylmercapto-9-[2'-(N-methylpiperidyl-          2")-äthyliden-1']-thioxanthen-fumarats          (C22H25NS2    '     1/2        C4H404)    vom konstanten     Smp.    169  bis 171 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Thio- xanthen-Derivaten der Formel EMI0004.0093 worin R1 und R2 niedere Alkylgruppen bedeuten und Alk für eine 3 oder 4 Kohlenstoffatome enthal tende Alkylenkette steht, welches dadurch gekenn zeichnet ist, dass man ein Thioxanthon-Derivat der Formel EMI0004.0099 mit einer metallorganischen Verbindung der For mel EMI0004.0100 Alk <tb> Hal-Mg-CH_ <SEP> CH2 <SEP> CH-N-R2 <SEP> III worin Hal für Chlor, Brom oder Jod steht, umsetzt,
    9s das Reaktionsprodukt zum Thioxanthenol-Derivat der Formel EMI0004.0104 hydrolysiert und anschliessend mit wasserabspalten den Mitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als metallorganische Verbindun gen 1-Alkyl-piperidyl-(2)-äthyl-Magnesiumverbindun- gen verwendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als metall- organi#sche Verbindungen 1 - Methyl - piperidyl-(2)- äthyl-Magnesiumverbindungen verwendet werden.
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