CH388964A - Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten

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CH388964A
CH388964A CH4779057A CH4779057A CH388964A CH 388964 A CH388964 A CH 388964A CH 4779057 A CH4779057 A CH 4779057A CH 4779057 A CH4779057 A CH 4779057A CH 388964 A CH388964 A CH 388964A
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CH
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phenothiazine
benzene
solution
abs
xylene
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CH4779057A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Guido Dr Gamboni
Schwarb Gustav
Original Assignee
Sandoz Ag
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  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

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  Verfahren zur     HersteRung    von neuen     Phenothiazin-Derivaten       Es wurde gefunden,     dass    man zu neuen, in     3-          Stellung    substituierten     Phenothiazinen    der Formel  
EMI0001.0007     
    gelangt, wenn man     Phenothiazine    der Formel  
EMI0001.0009     
    mit Verbindungen der Formel  
EMI0001.0010     
    kondensiert.

      <I>Beispiel<B>1</B></I>  <B><I>50,0</I> g</B>     3-Äthylmercapto-phenothiazin,   <B>9,05 g</B>  fein pulverisiertes     Natriumani-id    und 220     em3        abs.          Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden am       Rückflusskühler    bei einer     Ölbadtemperatur    von<B>180'</B>  zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu unterbre  chen,     lässt    man innerhalb 11/2 Stunden eine Lösung  von<B>20,7 g 1</B>     -Dimethylamino-2-chlor-äthan    in 20     ein-          abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stunden Er  hitzen wird das     Reaktionsgernisch    abgekühlt und  nach Zugabe von<B>15 g</B>     Ammoniumchlorid    dreimal  mit<B>je 125</B>     cm33    Wasser ausgeschüttelt.

   Man extra  hiert die     Xylollösung    mit 400     cm3   <B>15 %</B>     iger    wässe  riger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureauszug    mit  <B>150</B> cm?, Benzol und macht ihn mit<B>100</B>     cms        konz.     Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausge  schiedene Base wird in total<B>350</B>     cras    Benzol auf  genommen, die über Pottasche getrocknete     Benzol-          schicht    wird filtriert und unter vermindertem Druck  eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird im Hoch  vakuum destilliert.

   Nach Abtrennen eines unter  <B>0,008</B> mm     Hg    bis 194' übergehenden Vorlaufs fängt  man die unter dem gleichen Druck bei     194-197'     destillierende Hauptfraktion, das       3-Äthylinercapto-10-(2'-dimethylamino-          äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>195'</B> bei  <B>0,008</B> mm     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>0'</B> abgekühlten Lösung  von 46,44<B>g</B> der freien Base in<B>150</B>     cm3        abs.    Äthanol  mit     äthanolischem    Chlorwasserstoff bis zur kongo  sauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-Äthylmercapto-10-(2'-dimethylamino-          äthyl-l')-phenothiazins     aus.

   Das analysenreine Salz hat den     Snip.        133-1351,         <I>Beispiel 2</I>  48,0<B>g 3 -</B> (n<B>-</B>     Propylmercapto)   <B>-</B>     phenothiazin,     8,20<B>g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid    und 220     cm3          abs.        Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden  am     Rückflusskühler    bei einer     ölbadtemperatur    von  <B>1801</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu  unterbrechen,     lässt    man innerhalb     ll/.#,    Stunden eine  Lösung von<B>23,8 g</B>     1-Diäthylamino-2        -chlor-äthan    in  <B>25</B>     cm3        abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stun  den Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt  und nach Zugabe von<B>15,0 g</B>     Ammoniumchlorid     dreimal mit<B>je 125</B>     em3    Wasser ausgeschüttelt.

   Man  extrahiert die     Xylollösung    mit 400     cm3   <B>15 %</B>     iger     wässeriger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureauszug     mit<B>150</B>     cm3    Benzol und macht ihn mit<B>100</B>     CM3          konz.    Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die  ausgeschiedene Base wird in total<B>350</B>     CM3    Benzol  aufgenommen. Die<B>'</B> über Pottasche getrocknete       Benzolschicht    wird filtriert und unter vermindertem  Druck eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird  im     Flochvakuum    destilliert.

   Nach Abtrennen eines  unter<B>0,01</B> mm     Hg    bis 210' übergehenden Vorlaufs  fängt man die unter dem gleichen Druck bei 210  bis 2121 destillierende Hauptfraktion, das       3-(n-Propylmercapto)-10-(2"-diäthylamino-          äthyl-l#-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.    211' bei       0,01   <B>mm</B>     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>0'</B> abgekühlten Lösung  von 42,50<B>g</B> der freien Base in<B>135</B>     cm3        abs.     Äthanol mit     äthanolischem    Chlorwasserstoff bis zur  kongosauren Reaktion fällt das     Hydrochlorid    des       3-(n-Propylmercapto)-10-(2#-diäthylamino-          äthyl-l')-phenothiazins     aus.

   Das analysenreine Salz hat den     Smp.        185-187'.     <I>Beispiel<B>3</B></I>  <B><I>50,0</I></B>     3-Isopropylmercapto-phenothiazin,   <B>8,60 g</B>  fein pulverisiertes     Natriumamid    und 220     cm3        abs.          Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden am       Rückflusskühler    bei einer     ölbadtemperatur    von<B>180'</B>  zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu unter  brechen,     lässt    man innerhalb 11/2 Stunden eine Lö  sung von<B>25,0 g</B>     1-Dimethylamino-2-methyl-3-chlor-          propan    in<B>25</B> cm?,     abs.        Xylol        zutropfen.    Nach wei  teren<B>3</B> Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch  abgekühlt und nach Zugabe von<B>15,

  0 g</B>     Ammonium-          chlorid    dreimal mit     ie   <B>125</B>     em3    Wasser     ausgeschüttelt.     Man extrahiert die     Xylollösung    mit 400     CM3   <B>15 %</B>     iger          wässerfizer    Weinsäure, wäscht den     Weinsäureauszug     mit<B>150</B>     cms    Benzol und macht ihn mit<B>100</B> eins       konz.    Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die  ausgeschiedene Base wird in total<B>350</B>     cm3    Benzol  aufgenommen.

   Die über Pottasche getrocknete       Benzolschicht    wird filtriert und unter vermindertem  Druck eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird im       Nochvakuum    destilliert. Nach Abtrennen eines unter  <B>0,015</B> mm     Flg    bis<B>189'</B> übergehenden. Vorlaufs fängt    man die unter dem gleichen Druck bei<B>189-191</B>  destillierende Hauptfraktion, das       3-Isopropylmercapto-10-(3'-dimethylamino-          2'-methyl-propyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B><U>190-</U></B> bei  <B>0,015</B> mm     Hg.     



  <B>29,9 g</B> der freien Base und<B>9,50 g</B>     Maleinsäure     werden zusammen in<B>150</B> cm-- Aceton siedend gelöst  und heiss filtriert. Das im Filtrat ausgefallene Salz  wird aus 120     cm3    siedendem Aceton umkristallisiert.  Das analysenreine     Maleinat    des       3-Isopropylmercapto-10-(3'-dimethylamino-          2'-methyl-propyl-l')-phenothiazins     hat den     Sinp.    75-77c     (Zers.).    Sintern ab<B>70'.</B>  



  <I>Beispiel 4</I>  48,0<B>g</B>     3-Isobutylmercapto-phenothiazin,   <B>7,85</B>  fein pulverisiertes     Natriumamid    und 220     cm33        abs.          Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden am       Rückflusskühler    bei einer     ölbadtemperatur    von<B>180'</B>  zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu unter  brechen,     lässt    man innerhalb     l#Z,    Stunden eine Lö  sung von<B>20,3 g</B>     1-Dimethylamino-2-chlor-propan    in  20     em3        abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stun  den Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt  und nach Zugabe von<B>15,0 g</B>     Ammoniumchlorid     dreimal mit<B>je</B> 125 cm"- Wasser ausgeschüttelt.

   Man  extrahiert die     Xylollösung    mit 400     cm33   <B>15 Z",</B>     iger     wässeriger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureauszug     mit<B>150</B>     ein--    Benzol und macht ihn mit<B>100</B>     cm3          konz.    Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die  ausgeschiedene     Bäse    wird in total<B>350</B>     CM3    Benzol  aufgenommen. Die über Pottasche getrocknete       Benzolschicht    wird filtriert und unter vermindertem  Druck eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird im  Hochvakuum destilliert.

   Nach Abtrennen eines unter  <B>0,005</B> mm     Hg    bis 200' übergehenden Vorlaufs fängt  man die unter dem gleichen Druck bei     200-202'     destillierende Hauptfraktion, das       3-Isobutylmereapto-10-(2'-dimethylamino-          2'-methyl-äthyl-l')-phenot'hiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.    201' bei       0,005   <B>mm</B>     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf     0'-'    abgekühlten Lö  sung von 49,50<B>g</B> der freien Base in<B>150</B> cm-'     abs.          Äthanol    mit     äthanolischem        Chlorwasserstoff    bis zur  kongosauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-Isobutylmercapto-10-(2#-dimethylamino-          2'-methyl-äthyl-l')-phenothiazins     aus. Das analysenreine Salz hat den     Sinp.        184-1861.     Sintern ab<B>1781.</B>  



  <I>Beispiel<B>5</B></I>  <B>50,0 g 3 -</B> (sek-.<B>-</B> n<B>-</B>     Butylmercapto)-phenothiazin,     <B>8,15 g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid    und 220 cm,,       abs.        Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden  am     Rückflusskühler    bei einer     ölbadtemperatur    von  <B>1801</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu  unterbrechen,     lässt    man innerhalb     11/2    Stunden eine      Lösung von<B>26,1 g</B>     1-Diäthylamino-2-chlor-propan     in<B>27</B> cm;,     abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B>  Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch dreimal  mit<B>je 125</B> cm. , Wasser ausgeschüttelt.

   Man extrahiert  die     Xylollösung    mit 400     ein-   <B>15 %</B>     iger    wässeriger  Weinsäure, wäscht den     Weinsäureauszug    mit<B>150</B>     cm3     Benzol und macht ihn mit<B>100</B>     cm3        konz.    Natron  lauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausgeschiedene  Base wird in total<B>350</B>     CM3    Benzol aufgenommen.  Die über Pottasche getrocknete     Benzolschicht    wird  filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft.  Der     Eindampfrückstand    wird im Hochvakuum destil  liert.

   Nach Abtrennen eines unter<B>0,01</B> mm     Hg    bis  <B>206'</B> übergehenden Vorlaufs fängt man die unter  dem gleichen Druck bei     206-208'    destillierende  Hauptfraktion, das       3-(sek.-n-Butylmercapto-10-(2'-diäthylamino-          2'-methyl-äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>207'</B> bei  <B>0,01</B> mm     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>0'</B> abgekühlten Lösung  von 54,62<B>g</B> der freien Base in 200 cm;;     abs.        Athano,1     mit     äthanolischem        Chlorwasserstoff    bis zur kongo  sauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-(sek.-n-Butylmercapto-10-(2'-diäthylamino-          2'-methyl-äthyl-l')-phenothiazins     aus. Das analysenreine Salz hat den     Smp.        187-1891.     Sintern ab<B>1781.</B>  



  <I>Beispiel<B>6</B></I>  40,0<B>g</B>     3-Benzylmereapto-phenothiazin,   <B>5,83 g</B>  fein pulverisiertes     Natriumamid    und<B>180</B>     cm3        abs.          Xylol    werden unter Rühren während 2 Stunden am       Rückflusskühler    bei einer     ölbadtemperatur    von<B>180'</B>  zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen zu unter  brechen,     lässt    man innerhalb     11/"    Stunden eine Lö  sung von<B>15,2 g</B>     1-Dimethylamino-2-chlor-propan     in<B>16</B>     cm3        abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B>  Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abge  kühlt und nach Zugabe von<B>10,0 g</B>     Ammonium-          chlorid    dreimal mit<B>je 100</B>     cm3    Wasser ausgeschüt  telt.

   Man extrahiert die     Xylollösung    mit<B>300</B>     cm3     <B><I>15</I></B>     /'fi        iger    wässeriger Weinsäure, wäscht den     Wein-          säureauszug    mit<B>100</B> cm?, Benzol und macht ihn mit  <B>75</B> cm?     konz.    Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.     Die ausgeschiedene Base wird in total 200     em,3     Benzol aufgenommen. Die über Pottasche getrock  nete     Benzolschicht    wird filtriert und unter vermin  dertem Druck     eingedampft.    Der     Eindampfrückstand     wird im Hochvakuum destilliert.

   Nach Abtrennen  eines unter<B>0,008</B> mm     Hg    bis<B>227'</B> übergehenden  Vorlaufs fängt man die unter dem gleichen Druck  bei<B>227-229'</B> destillierende Hauptfraktion, das       3-Benzylmercapto-10-(2'-dimethylamino-          2#-methyl-äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>228'</B> bei       0,008   <B>mm</B>     Hg.     



  <B>29,36 g</B> der freien Base und<B>8,80 g</B>     Fumarsäure     werden zusammen in 120     CM3    Aceton siedend gelöst    und<B>-</B>heiss filtriert. Das in Filtrat ausgefallene Salz  wird aus 2000     cm3    siedendem Aceton umkristalli  siert. Das analysenreine     Fumarat    des       3-Benzylmercapto-10-(2'-dimethylamino-          21-methyl-äthyl-l')-phenothiazins     hat den     Smp.        107-109'        (Zers.).    Sintern ab<B>98'.</B>  



  <I>Beispiel<B>7</B></I>  <B>30,0 g</B>     3-Isopropylmercapto-phenothiazin        (Smp.          118-1201),   <B><I>5,15</I> g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid     und<B>180</B>     ern3        abs.        Xylol    werden unter Rühren wäh  rend 2 Stunden am     Rückflusskühler    bei einer     ölbad-          temperatur    von<B>1801</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das  Erhitzen zu unterbrechen,     lässt    man innerhalb 11/2  Stunden eine Lösung von<B>11,80 g</B>     1-Dimethylamina-          2-chlor-äthan        (Sdp.   <B>109-1101</B> bei<B>750</B> mm     Hg)    in  12 cm-'     abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stun  den Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt  und nach Zugabe von<B>10 g</B>     Ammoniumchlorid    drei  mal mit<B>je 75</B>     cms    Wasser ausgeschüttelt.

   Man extra  hiert die     Xylollösung    mit 240     CM3   <B>15 %</B>     iger    wässeri  ger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureextrakt    mit  <B>100</B>     cm3    Benzol und macht ihn mit<B>60</B>     cm3        konz.     Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausge  schiedene Base wird in total 200 cm-' Benzol auf  genommen, die über Pottasche getrocknete     Benzol-          .schicht    wird filtriert und unter vermindertem Druck  eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird im Hoch  vakuum destilliert.

   Nach Abtrennen eines unter  <B>0,015</B> mm     Hg    bis<B>188'</B> übergehenden Vorlaufs fängt  man die unter dem gleichen Druck bei     188-190'     destillierende Hauptfraktion, das       3-Isopropyhnercapto-10-(2'-dimethylamino-          äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>189'</B> bei  <B>0,015</B> mm     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>0'</B> abgekühlten Lösung  von<B>27,7 g</B> der freien Base in<B>150</B>     cm33        abs.    Äthanol  mit     äthanolischem        Chlorwasserstoff    bis zur kongo  sauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-Isopropylmercapto-1        0-(2-dimethylamino-          äthyl-l')-phenothiazins     aus. Das analysenreine Salz hat den     Smp.        182-1841.     



  <I>Beispiel<B>8</B></I>  <B>30,0 g</B>     3-Isopropylmercapto-phenothiazin        (Smp.          118-1201),   <B>5,15 g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid     und<B>180</B>     CM3        abs.        Xylol    werden unter Rühren wäh  rend 2 Stunden am     Rückflusskühler    bei einer     ölbad-          temperatur    von<B>180'</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das  Erhitzen zu unterbrechen,     lässt    man innerhalb 11/2  Stunden eine Lösung von 14,9<B>g</B>     1-Diäthylamino-2-          chlor-äthan        (Sdp.   <B>51-52'</B> bei<B>16</B> mm     Hg)    in<B>15</B> cm?,       abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stunden Er  hitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und  nach Zugabe von<B>10 g</B>     Ammoniumchlorid    dreimal  mit<B>je 75</B>     CM3    Wasser ausgeschüttelt.

   Man extrahiert  die     Xylollösung    mit 240     cm3   <B>15 %</B>     iger    wässeriger  Weinsäure, wäscht den     Weinsäureextrakt    mit<B>100</B> cm-'      Benzol und macht ihn mit<B>60</B>     cms        konz.    Natron  lauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausgeschiedene  Base wird in total 200 cm- Benzol aufgenommen,  die über Pottasche getrocknete     Benzolschicht    wird  filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft.  Der     Eindampfrückstand    wird im Hochvakuum destil  liert.

   Nach Abtrennen eines unter<B>0,01</B> mm     -Hg    bis  <B>186'</B> übergehenden Vorlaufs fängt man die unter  dem gleichen Druck bei     186-188'    destillierende  Hauptfraktion, das       3-Isopropylmercapto-10-(2'-diäthylamino-          äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>187'</B> bei       0,01   <B>mm</B>     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>0'</B> abgekühlten Lösung  von<B>30,31 g</B> der freien Base in<B>150</B>     cm3        abs.    Äthanol  mit     äthanolischem        Chlorwasserstoff    bis zur kongo  sauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-Isopropylmercapto-10-(2#-diäthylamino-          äthyl-l')-phenothiazins     aus. Das analysenreine Salz hat den     Smp.        162-164'          (Zers.).     



  <I>Beispiel<B>9</B></I>  <B>30,0 g</B>     3-Isopropyhnercapto-phenothiazin        (Smp.          118-130'),   <B>5,15 g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid     und<B>180</B> cm-     abs.        Xylol    werden unter Rühren wäh  rend 2 Stunden am     Rückflusskühler    bei einer     ölbad-          temperatur    von<B>180'</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das  Erhitzen zu unterbrechen,     lässt    man innerhalb 11/2  Stunden eine Lösung von 13,4<B>g</B>     1-Dimethylamino-          2-chlor-propan        (Sdp.   <B>36-37'</B> bei<B>35</B><I><U>mm</U></I>     Hg)    in  <B>15</B>     cm.3        abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stun  den Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt  und nach Zugabe von<B>10 g</B>     Ammoniumchlorid    drei  mal mit<B>je 75</B>     cms    Wasser ausgeschüttelt.

   Man extra  hiert die     Xylollösung    mit 240     cras   <B>15 %</B>     iger    wässe  riger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureextrakt    mit  <B>100</B>     cm3    Benzol und macht ihn mit<B>60</B>     cm,3        konz.     Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausge  schiedene Base wird in total 200     cms    Benzol auf  genommen, die über Pottasche getrocknete     Benzol-          schicht    wird filtriert und unter vermindertem Druck  eingedampft. Der     Eindampfrückstand    wird im Hoch  vakuum destilliert.

   Nach Abtrennen eines unter  <B>0,01</B> mm     Hg    bis<B>186'</B> übergebenden Vorlaufs fängt  man die unter dem gleichen Druck bei     186-188'     destillierende     Hauptfraktion,    das       3-Isopropylmercapto-10-(2'-dimethylamino-          2#-methyl-äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>1871</B> bei  <B>0,01</B> mm     Hg.     



  Beim Versetzen einer auf<B>01</B> abgekühlten Lösung  von<B>31,51 g</B> der freien Base in<B>250</B>     CM3        abs.    Äthanol  mit     äthanolischern,    Chlorwasserstoff bis zur kongo  sauren Reaktion fällt das Hydrochlorid des       3-Isopropylniercapto-10-(2'-dünethylamino-          2#-methyl-äthyl-11)-phenothiazins       aus. Das analysenreine Salz hat den     Smp.    234-236'       (Zers.).     



  <I>Beispiel<B>10</B></I>  <B>30,0 g</B>     3-Isopropylmercapto-phenothiazin        (Smp.          118-120'),   <B>5,15 g</B> fein pulverisiertes     Natriumamid     und<B>180</B>     cms        abs.        Xylol    werden unter Rühren wäh  rend 2 Stunden am     Rückflusskühler    bei einer     ölbad-          temperatur    von<B>180'</B> zum Sieden erhitzt.

   Ohne das  Erhitzen zu unterbrechen,     lässt    man innerhalb     11/?     Stunden eine Lösung von 16,40<B>g</B>     1-Diäthylamino-          2-chlor-propan        (Sdp.        40-411    bei<B>11</B> mm     Hg)    in  <B>15</B>     cms        abs.        Xylol        zutropfen.    Nach weiteren<B>3</B> Stun  den Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt  und nach Zugabe von<B>10 g</B>     Ammoniumchlorid    drei  mal mit<B>je 75</B>     cm3    Wasser ausgeschüttelt.

   Man extra  hiert die     Xylollösung    mit 240     cm3    15%iger wässe  riger Weinsäure, wäscht den     Weinsäureextrakt    mit  <B>100</B>     cm3    Benzol und macht ihn mit<B>60</B>     CM3        konz.     Natronlauge     phenolphthalein-alkalisch.    Die ausge  schiedene Base wird in total 200     CM3    Benzol auf  genommen, die über Pottasche getrocknete     Benzol-          schicht    wird filtriert und unter vermindertem Druck       eingedampft.    Der     Eindampfrückstand    wird im Hoch  vakuum destilliert.

   Nach Abtrennen eines unter  0,02 mm     Hg    bis<B>1821</B> übergehenden Vorlaufs fängt  man die unter dem gleichen Druck bei     182-184'     destillierende Hauptfraktion, das       3-Isopropylmercapto-10-(2'-diäthylamino-          2#-methyl-äthyl-l')-phenothiazin,     auf. Die analysenreine Base hat den     Sdp.   <B>183'</B> bei  0,02 mm     Hg.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von neuen, in 3-Stel- lung substituierten Phenothiazinen der Formel EMI0004.0112 dadurch gekenzeichnet, dass man Phonothiazine der Formel EMI0004.0116 mit Verbindungen der Formel EMI0005.0001 kondensiert.
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