CH389187A - Papierfilter für Haushaltsstaubsauger - Google Patents
Papierfilter für HaushaltsstaubsaugerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/10—Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
- A47L9/14—Bags or the like; Rigid filtering receptacles; Attachment of, or closures for, bags or receptacles
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Description
Papierfilter für Haushaltsstaubsauger Die Erfindung betrifft ein Papierfilter für Haus haltsstaubsauger. Es ist bekannt, für Haushaltsstaub- sauger beutelförmige Papierfilter zum Sammeln dies Staubes zu benutzen, die gegenüber den sonst ver wendeten Filterbeuteln aus Stoff den Vorteil be sitzen, dass sie sehr billig sind und dass man des- halb dazu übergehen kann,
das volle Filter nach einmaliger Benutzung samt dem Inhalt wegzuwer- fen. Es entfällt also bei Verwendung von Papier filtern die ausserordentlich schmutzige und lästige Arbeit der Filterreinigung.
Die Papierfilter haben @im allgemeinen die Form einer Tüte, die durch Zusammenkleben einer dop pelt gelegten Papierbahn an den beiden Seitenkan ten zu einem Papierschlauch und sodann durch Verkleben der einen Schlauchöffnung entstanden ist.
Die Öffnung der Tüte wird teilweise direkt auf den Lufteintrittsstutzen, der einen kleineren Durch messer hat als die Tütenöffnung, aufgeschoben und durch einen übergespannten Ring, z.B. einen elasti schen Gummiring, auf diesem Stutzen festgehalten. Bei einer anderen Aus:
führu@ng ist die Tütenöffnung durch Falten in ihrem Durchmesser verkleinert und auf einen Pappstutzen aufgeklebt. Dabei ist also je de Tüte mit einem Pappstutzen versehen, und dieser dient zur Verbindung des Filterteufels mit dem Lufteintrittsstutzen.
Diesen beiden Papierfil.terausführungen ist ge- meinsam, dass der vordere Teil mechanisch stark ,beansprucht wird. Die erstgenannte Tütenausfüh- rung wird an .ihrem Vorderende beim Einsetzen in das Gerät durch Falten auf den Durchmesser des Ludteintrittsstutzens gebracht und durch ein das Pa pier aussen umspannendes und
es auf den Eintritts stutzen pressendes Befestigungsmittel luftdicht mit dem Eintrittsstutzen verbunden. Es ist ohne weite- res ersichtlich,
dass das Zusammenfalten des Pa pierfilters und die Umschnürungdurch dies Befe- stigungsmittel zu einer starken mechanischen Bean spruchung des vorderen Teiles des Papierfilters und infolgedessen leicht zu einem Reissen des Papiers führt.
Die Erfahrungen der Praxis haben dies be stätigt. Bei dem Papierfilter mit Pappstutzen wird das Papier an den Faltstellen nahe dem Stutzen ebenfalls mechanisch stairk beansprucht, und es hat sich im praktischen Betrieb herausgestellt,
dass an diesen Stellen die Papierfilter leicht reissen.
Es ist bereits versucht worden, diesen Schwie rigkeiten dadurch abzuhelfen, dass man das Papier filter in seiner Länge aus zwei verschiedenen Pa- pnewsorten hergestellt hat, nämlich aus einer gut luftdurchlässigen Papiersorte bekannter Art für den grösseren,
als Filter dienenden Teil und laus einer mechanisch festeren Papiersorte ,für den vorderen, der Befestigung des Papierfilters dienenden Teil. Es ist weiterhin versucht worden,
das Papierfilter an seinem vorderen Teil durch Doppeltlegen dies ver wendeten Papiers zu verstärken.
Diese Verfahren sind bei der Herstellung umständlich, d @a sie sich nicht bei dem maschinellen Arbeitsgang der Pa- pierfilterherstellung durchführen lassen, sondern ge trennte Handarbeitsgänge verlangen.
Erfindungsgemäss hat sich nun gezeigt, dass man das Problem der Verstärkung des vorderen, der Befestigung dienenden Teiles eines Papierfilters dadurch auf eine überraschend einfache, billige und wirkungsvolle Weise lösen kann, dass. man den vor deren Teil mit einem dünnen Kunststoffüberzug ver sieht.
Durch diesen Überzug erhält das Papier eine unerwartet hohe Reissfestigkeit, ohne :dass die Bieg samkeit dabei abnimmt. Der Überzug ist so, dünn, dass auch an dem Übergang vom Papier mit Kunst- Stoffüberzug zum reinen Papier keine mechanischen Beanspruchungen auftreten.
Der Kunststoffüberzug wird vorteidhafterweise durch Auftragen einer wäss- rigen Dispersion eines Mischpolymerlsates, bei spielsweise von PVC, Polyäthylen oder anderen thermoplastischen Kunststoffen, erzeugt.
Das Auf tragen der Dispersion kann entweder von Hand mit einem Pinsel oder auch maschinell im Rahmen des normalen, maschinellen Herstellungsvoarganges der Filter erfolgen.
Wenn man den Kunststoffüberzug auf die Innenseite des Papierfilters aufträgt, so kann man beim weiteren Herstellungsvorgang notwendig werdende Klebungen, beispielsweise das Verbinden des Papierfilters mit einem Pappstutzen, durch Heissiegeln ersetzen. Unter Heissiegeln versteht man einen Arbeitsgang,
bei dem man das mit dem Kunststoffüberzug versehene Teil auf ein anderes Teil aufdrückt und erwärmt, wobei die Wärme den thermoplastischen Kunststoffüberzug erweicht, so dass er die beiden Teile miteinander verbindet.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel ein Papierfilter, das aus einer Tüte 1 besteht, die im zusammengelegten Zustand auf jeder Seite durch zwei Falten 2 eingefaltet ist, um ein grosses Volu men zu erzielen. Die Öffnung 3 der Filtertüte 1 wird im Staubsauger um einen Lufteintrittsstutzen herum zusammengefaltet und auf diesem durch ei nen Gummiring festgehalten.
An ihrem vorderen, der Öffnung 3 zugewandten Teil 4 ist die Filtertüte 1 mit einem Kunststoffüberzug versehen, der durch Bestreichen mit einer wässrigen Dispersion eines Kunststoffmischpolymerisates hergestellt worden ist. Der Kunststoffüberzug verbindet sich innigst mit dem Papier, so dass ein Ablösen völlig unmöglich ist.
In der Zeichnung ist die Grenze zwischen dem bestrichenen Teil 4 und dem unbehandelten Teil der Filtertüte 1 durch eine gestrichelte Linie ange deutet. Der Kunststoffüberzug ist so dünn, dass beim Befühlen des normalen Papiers und des mit dem Überzug versehenen Teiles kaum eine Dicken zunahme zu spüren ist. Die Öffnung des Papierfil- ters kann aber auch um einen Pappstutzen herum zusammengefaltet und mit diesem verklebt werden.
Dabei kann das oben beschriebene Heissiegelver- fahren Anwendung finden, wobei man gleichzeitig das Papierfilter mit dem Pappstutzen verbinden und im gleichen Arbeisgang auch die notwendige Ver- klebung der durch die Verringerung der Filteröff nung entstehenden Falten des Papierfilters vorneh men kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Papierfilter für Haushaltsstaubsauger, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des Papier filters mit einem dünnen Kunststoffüberzug verse hen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Papierfilter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffüberzug aus ei ner aufgetragenen wässrigen Dispersion eines ther moplastischen Mischpolymerisates besteht. 2. Papierfilter nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Papierfilter unter Verwendung eines Überzuges aus einem thermoplastischen Kunststoff mit einem Pappstutzen durch Heissve:rsiegeln verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0012370 | 1960-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH389187A true CH389187A (de) | 1965-03-15 |
Family
ID=7573839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1464561A CH389187A (de) | 1960-12-21 | 1961-12-18 | Papierfilter für Haushaltsstaubsauger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389187A (de) |
-
1961
- 1961-12-18 CH CH1464561A patent/CH389187A/de unknown
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