CH389619A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

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CH389619A
CH389619A CH1234660A CH1234660A CH389619A CH 389619 A CH389619 A CH 389619A CH 1234660 A CH1234660 A CH 1234660A CH 1234660 A CH1234660 A CH 1234660A CH 389619 A CH389619 A CH 389619A
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dibenz
azepine
methyl
dihydro
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CH1234660A
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Walter Dr Schindler
Blattner Hans
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Geigy Ag J R
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  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von neuen     N-heterocyclischen        Verbindungen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen    Ver  bindungen mit wertvollen pharmakologischen Eigen  schaften.  



  Im     Azepinring    durch Kohlenwasserstoffreste sub  stituierte     5H-Dibenz[b,f]azepine    und     10,11-Dihydro-          5H-dibenz[b,f]azepine    sowie Derivate derselben sind  bisher nicht bekanntgeworden.

   Es wurde nun gefun  den, dass     N-Derivate    solcher Verbindungen der  Formel  
EMI0001.0010     
    worin       R1    einen     Alkyl,        Alkenyl-,        Aryl-    oder     Aralkylrest,     worin     Methylengruppen    durch Sauerstoffatome  ersetzt und z.     B,        Benzolkerne    durch Halogen sub  stituiert sein können, .  



       R2    Wasserstoff oder einen     Alkyl-    oder     Alkenylrest,          X1    und X, Wasserstoff oder zusammen eine zusätz  liche Bindung,       Y1    und     Y,    unabhängig voneinander Wasserstoff, Ha  logenatome oder niedere     Alkylreste    und eines der  Symbole auch einen niederen     Alkoxyrest,     Z einen     geradkettigen    oder verzweigten     Alkylenrest     mit 2-6     Kohlenstoffatomen    und  Am eine niedere     Dialkylaminogruppe     bedeuten,

   wobei einer der beiden     Alkylreste    von Am  direkt mit dem     Alkylenrest    Z oder beide     Alkylreste       von Am unter sich direkt oder über ein Sauerstoff  atom, eine niedere     Alkylimino-,        Hydroxyalkylimino-          oder        Alkanoyloxy-alkyliminogruppe    verbunden sein       können,    wertvolle pharmakologische Eigenschaften,  insbesondere antiallergische,     antiemetische,        antikon-          vulsive    und sedative     Wirksamkeit    besitzen sowie auch  die Wirkung anderer Arzneistoffe,

   insbesondere von  Narkotika, potenzieren.  



       Quaternäre        Ammoniumsalze,    die sich von den  vorstehend definierten tertiären Basen ableiten, wir  ken als     Ganglioplegica.     



  Zur Herstellung der neuen Verbindungen der  Formel I setzt man Verbindungen der Formel  
EMI0001.0046     
    in Gegenwart eines Kondensationsmittels mit reak  tionsfähigen Estern von     Aminoalkoholen    der     Formel          HO-Z-Am        III     um.  



  Als Kondensationsmittel eignen sich dabei ins  besondere     Natriumamid,        Lithiumamid,        Kaliumamid,     Natrium oder     Kalium,        Butyllithium,        Phenyllithium,     oder     Lithiumhydrid.    Die Umsetzung kann in     An-          oder    Abwesenheit eines     inerten    organischen Lö  sungsmittel, wovon als Beispiele Benzol,     Toluol    und       Xylole    genannt seien,     durchgeführt    werden.

        Ausgangsstoffe der Formel     II    sind beispielsweise  das       10-Methyl-5H-dibenz[b,f]        azepin,          10-Äthyl-5H-dibenz[b,f]azepin,          10-Benzyl-5H-dibenz[b,f]        azepin,          10,11-Dimethyl-5H-dibenz[b,f]azepin,          10-Äthyl-11-methyl-5H-dibenz[b,f]        azepin,          10-Methyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,          10-Äthyl-10,1        1-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,          10-n-Butyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]        azepin,

            10-Phenyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,          10-Benzyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin     und       10,11-Dimethyl-10,11-dihydro-5H-          dibenz[b,f]azepin.     Diese Verbindungen können, ausgehend von ge  gebenenfalls     substituierten        5-Acyl-10,11-dihydro-5H-          dibenz[b,f]azpinen    hergestellt werden, indem man  diese zunächst durch     Bromierung    in     10-Stellung    mit  tels     Bromsuccinimid,    Abspaltung von Bromwasser  stoff, z.

   B. durch Erhitzen mit     tertiären    organischen  Basen, wie     Collidin,    oder Behandlung mit alkoholi  scher Kalilauge in der Kälte, und     Anlagerung    von  Brom an die entstandene Doppelbindung in     5-Acyl-          10,11-        dibrom        -10,11-dihydro-5H-dibenz[b,

  f]azepine          überführt.    Letztere können durch Behandlung mit       mindestens    der doppelt     molaren    Menge von Alkali  metallverbindungen von niedermolekularen     Alkano-          len    unter gleichzeitiger     Abspaltung    von Bromwasser  stoff und der     Acylgruppe    in     10-Alkoxy-5H-dibenz-          [b,f]azepine    übergeführt werden. Diese werden zu  nächst in     5-Stellung        alkyliert,    z.

   B.     methyliert    oder       benzyliert    und die     5-Alkyl-    bzw.     5-Benzyl-verbindun-          gen    vorzugsweise sauer zu gegebenenfalls substituier  ten     5-Alkyl-    bzw.

       5-Benzyl-5H-dibenz[b,f]azepin-10-          (11H)-onen        hydrolysiert.    Diese werden gewünschten  falls zur     Einführung    eines von Wasserstoff verschie  denen Restes     R2    mittels     Natriumamid    in     inerten    or  ganischen Lösungsmitteln in ihre     11-Natriumderivate          übergeführt    und letztere mit reaktionsfähigen Estern  von niederen     Alkanolen    oder     Alkenolen,    z. B. niede  ren     Alkylhalogeniden    oder     Allylhalogeniden,    zur Re  aktion gebracht.

   Die dabei erhaltenen     11-substituier-          ten        5-Alkyl-    oder     5-Benzyl-5H-dibenz[b,f]azepin-10-          (11H)-one    bzw. die weiter oben genannten     5-Alkyl-          oder    5 -     Benzyl    - 5H -     dibenz[b,f]azepin-10(l        1H)-one     werden nun zur     Einführung    des Restes     R1    mit orga  nischen     Magnesiumhalogeniden    nach     Grignard    um  gesetzt, die erhaltenen     10-substituierten    bzw.

       10,11-          disubstituierten    10 -     Hydroxy        -10,11-dihydro-5-alkyl-          oder        5-benzyl-5H-dibenz[b,f]azepine    durch Wasser  abspaltung in     10-substituierte    bzw.

       10,11-disubstitu-          ierte        5-Alkyl-    oder     5-Benzyl-5H-dibenz[b,f]azepine          übergeführt    und diese     gewünschtenfalls    nach Hydrie  rung der nichtaromatischen Doppelbindung durch  Behandlung mit     konz.        Bromwasserstoffsäure    in der  Wärme     entalkyliert    bzw.     entbenzyliert.    Da sich der       Benzylrest    bei niedrigerer Temperatur abspalten lässt  als z.

   B. die     Methylgruppe    und anderseits bei der  Einwirkung von     konz.        Bromwasserstoffsäure    10,11-    ungesättigte Verbindungen bei höheren Temperatu  ren, z. B. beim Kochen mit     konz.    Bromwasserstoff  säure Umlagerungen eintreten können, verwendet  man zur Herstellung von 10,11 -ungesättigten Verbin  dungen der Formel     II    zweckmässig Zwischenprodukte  mit einem     Benzylrest    in     5-Stellung.     



  Als reaktionsfähige Ester von     Aminoalkoholen     der Formel     III    kommen insbesondere die     Halogenide     in Frage, im einzelnen seien genannt:       Dimethylaminoäthylchlorid,          Diäthylaminoäthylchlorid,          Methyläthylaminoäthylchlorid,          ss-Dimethylamino-propylchlorid,          f-Dimethylamino-isopropylehlorid,          y-Dimethylamino-propylchlorid,          y-Dimethylamino-butylchlorid,          ä-Dimethylamino-butylchlorid,          y-Dimethylamino-ss-methyl-propylchlorid,

            a-Methyl-y-dimethylamino-n-amylchlorid,          ss-(Di-n-propylamino)-äthylchlorid,          ss-(Methyl-isopropyl-amino)-äthylchlorid,          P-(Di-n-butylamino)-äthylchlorid,          ss-(Di-isobutylamino)-äthylchlorid,          Pyrrolidino-äthylchlorid,          Piperidino-äthylchlorid,          @,-Pyrrolidino-propylchlorid,          y-Piperidino-propylchlorid,          Morpholinoäthyl-chlorid,          y-Morpholino-propylehlorid,          /3-(4-Methyl-piperazinyl-1)-äthylchlorid,

            y-(4-Methyl-piperazinyl-1)-propylchlorid,          ss-(4-.Acetoxyäthyl-piperazinyl-1)-äthylchlorid,          y-(4-Acetoxyäthyl-piperazinyl-1)-propyl-chlorid     und       1-Methyl-piperidyl-(3)-methylchlorid     sowie die entsprechenden     Bromide    und     Jodide.     Durch     Anlagerung    von reaktionsfähigen Estern,  insbesondere Halogeniden oder Sulfaten     aliphatischer     oder     araliphatischer    Alkohole, z.

   B. von     Methyljodid,          Dimethylsulfat,        Äthylbromid,        Äthyljodid    oder     Ben-          zylchlorid,    entstehen aus den tertiären Aminen der  allgemeinen Formel I in üblicher Weise     monoquater-          näre        Ammoniumverbindungen,    wobei die     Gruppe     Am     reagiert.     



  Mit anorganischen oder organischen Säuren, wie  Salzsäure,     Bromwasserstoffsäure,    Schwefelsäure,  Phosphorsäure,     Methansulfonsäure,          Äthandisulfonsäure,    Essigsäure,     Citronensäure,          Äpfelsäure,    Bernsteinsäure,     Fumarsäure,          Maleinsäure,    Weinsäure,     Benzoesäure    und       Phthalsäure     bilden die tertiären Basen     Salze,    welche zum Teil  wasserlöslich sind.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten     Teile     Gewichtsteile, diese verhalten sich zu     Volumteilen    wie  g zu     cm3.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden an  gegeben.      <I>Beispiel 1</I>  a) Zu einer Lösung von 600 Teilen     5-Acetyl-5H-          dibenz[b,f]azepin    in 1200     Volumteilen    Chloroform  werden unter Rühren bei 5-10  407 Teile Brom in  250     Volumteilen        Chloroform        zugetropft.    Hierauf  wird die entfärbte Lösung unter Rühren auf -10   abgekühlt, wobei Kristallisation des     5-Acetyl-10,11-          dibrom-10,

  11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin    eintritt.  Man     saugt    es ab und trocknet es im Vakuum,     Smp.     136-138 .  



  b) In eine Lösung von 135 Teilen Natrium in  1000 V     olumteilen    destilliertem Methanol werden un  ter starkem Rühren 125 Teile     5-Acetyl-10,11-dibrom-          10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin    eingetragen und  die Lösung anschliessend 16 Stunden unter     Rückfluss     gekocht. Dann werden 500     Volumteile    Methanol ab  destilliert und die Reaktionslösung weitere 24 Stunden  unter     Rückfluss    gekocht. Nach dem     Abkühlen    gibt  man langsam 500 Teile Wasser zu, wobei das kristal  lisierte Rohprodukt ausfällt. Es wird abgesaugt,  gründlich mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei  60  getrocknet.

   Durch Umkristallisation aus 350       Volumteilen        abs.    Alkohol erhält man das     10-Meth-          oxy-5H-dibenz[b,f]azepin    vom     Smp.    124 .  



  c) 111,5 Teile     10-Methoxy-5H-dibenz[b,f]azepin     und 95 Teile     Methyljodid    werden in 500     cm3        abs.          thiophenfreiem    Benzol gelöst. Innerhalb     11#-    Stunden  wird bei 43-45  eine Suspension von 26 Teilen       Natriumamid    in     Toluol        zugetropft.    Hierauf     erwärmt     man das Reaktionsgemisch 1 Stunde auf 55  und  anschliessend 1 Stunde zum Kochen unter     Rückfluss.     Nach dem Abkühlen wird es mit Wasser versetzt, die       Benzolschicht    abgehoben und gründlich mit Wasser  gewaschen.

   Dann wird sie über Natriumsulfat ge  trocknet und eingeengt, wobei Kristallisation eintritt.  Die Kristalle werden abgesaugt und mit wenig kaltem  Benzol gewaschen. Das erhaltene     5-Methyl-10-meth-          oxy-5H-dibenz[b,f]azepin    schmilzt bei 145-146 .  



  d) 116 Teile     5-Methyl-10-methoxy-5H-dibenz-          [b,f]azepin    werden in 500 Teilen 2n Salzsäure 1  Stunde unter     Rückfluss    gekocht. Nach dem Abkühlen  werden die ausgeschiedenen Kristalle in Benzol auf  genommen. Die     benzolische    Lösung wird mit Wasser  gewaschen, getrocknet und eingeengt, wobei das     5-          Methyl    -     5H-dibenz[b,f]azepin-10(11H)-on    auskristal  lisiert. Es wird abgesaugt und mit wenig     Benzol    ge  waschen.     Smp.    104 .  



  e) Zu einer     Grignard-Lösung    aus 18,7 Teilen  Magnesium und 108 Teilen     Methyljodid    in 250     Vo-          lumteilen        abs.    Äther werden bei 5-8  eine Lösung  von 85 Teilen     5-Methyl-5H-dibenz[b,f]azepin-10-          (11        H)

  -on    in 200     Volumteilen        abs.    Benzol     zugetropft.     Man     rührt    das Ganze 24 Stunden bei Raumtempera  tur und giesst dann die Reaktionslösung auf ein Ge  misch von 500 Teilen Eis und 300 Teilen     Ammo-          niumchlorid.    Die     benzolische    Phase wird abgehoben  und die     wässrige    Phase nochmals mit Benzol extra  hiert. Die vereinigten     benzolischen    Lösungen werden  mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft.

      Der zurückbleibende ölige Rückstand wird     mit          abs.    Äther übergossen, wobei Kristallisation eintritt.  Das so erhaltene     5,10-Dimethyl-10-hydroxy-10,11-          dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin    wird abgesaugt und mit  kaltem Äther gewaschen.     Smp.    138 .  



  f) 65 Teile der obigen     Hydroxyverbindung    wer  den mit 325     Volumteilen    2n Salzsäure 15 Minuten  unter     Rückfluss    gekocht. Nach dem Abkühlen kri  stallisiert das 5,10 -     Dimethyl    - 5H -     dibenz[b,f]        azepin     aus. Es wird abgesaugt und kann aus Benzol     umkri-          stallisiert    werden.     Smp.    96-97 .  



  g) 30 Teile     5,10-Dimethyl-5H-dibenz[b,f]azepin     werden in 1200     Volumteilen        abs.    Alkohol gelöst und       portionenweise    mit 100     Teilen    Natrium versetzt. Am  Schluss muss zur vollständigen Lösung des Natriums  noch erwärmt werden. Man destilliert den Alkohol  möglichst vollständig ab, gibt Wasser zu und kühlt  in einem Eisbad ab, wobei das     5,10-Dimethyl-10,11-          dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin    auskristallisiert.     Smp.     79-81 .  



  Anstelle einer chemischen Reduktion kann auch  eine katalytische Hydrierung     durchgeführt    werden.  



  h) 24 Teile des obigen Reduktionsproduktes wer  den mit 150     Volumteilen    48     7oiger    Bromwasserstoff  säure 3 Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Man kühlt  ab, wobei das     Hydrobromid    des     5-Methyl-10,11-di-          hydro-5H-dibenz[b,f]azepins    auskristallisiert. Es wird  abgesaugt und     zwischen    Wasser und Äther verteilt,  wobei Hydrolyse eintritt. Die ätherische Lösung der  Base wird mit Wasser gewaschen, über     Kaliumcar-          bonat    getrocknet und eingedampft.

   Auf Zusatz von       Pentan    kristallisiert die freie Base.     Smp.    72-73 .  



  Wenn man zur     Grignard-Reaktion    (e)     Äthyljodid     anstelle von     Methyljodid    verwendet, erhält man eine  ölige     Hydroxy-verbindung,    aus welcher analog d, e  und f 5 -     Methyl    -10 -     äthyl    - 5H -     dibenz[b,f]azepin,          Kpo,oi    148-150 ;     5-Methyl-10-äthyl-10,11-dihydro-          5H-dibenz[b,f]azepin,        Kp.o,oo5    137-139  und     10-          Äthyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,        Smp.57     bis 58  erhalten werden.  



  i) 8 Teile 10 -     Methyl        -10,11-dihydro-5H-dibenz-          [b,f]azepin    werden in 50     Volumteilen        abs.    Benzol ge  löst. Dazu gibt man die     benzolische    Lösung der Base  aus 8 Teilen     Dimethylamino-äthylehlorid-hydrochlo-          rid.    Bei 50-55  werden 2,2 Teile     Natriumamid,    sus  pendiert in     Toluol,        zugetropft.    Das Reaktionsgemisch       wird    anschliessend 16 Stunden unter     Rückfluss    ge  kocht und nach dem Abkühlen mit Wasser zersetzt.

    Die     benzolische    Schicht wird abgehoben und viermal  mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Die klaren, salz  sauren Auszüge werden mit     konz.    Natronlauge alka  lisch gestellt und das ausgeschiedene Öl in     Petroläther     aufgenommen. Die     Petrolätherlösung    wird mit Was  ser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der  Rückstand wird im Hochvakuum destilliert, wobei  das 5 -     (ss    -     Dimethylamino-äthyl)-10-methyl-10,11-di-          hydro-5H-dibenz[b,f]azepin    unter 0,001 mm Druck  bei 133-135  übergeht.

      
EMI0004.0001     
  
    Das <SEP> mit <SEP> alkoholischer <SEP> Salzsäure <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> berei  tete <SEP> Hydrochlorid <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> 193-195 .
<tb>  



  Analog <SEP> können <SEP> erhalten <SEP> werden:
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-methyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin
<tb>  Kp.<B>0</B>,<B>00</B>2 <SEP> = <SEP> 140 
<tb>  Hydrochlorid <SEP> F: <SEP> 167-168 ;
<tb>  5-(;-Piperidino-propyl)-10-methyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f] <SEP> azepin
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>001</B> <SEP> = <SEP> 168<B>0</B>
<tb>  Hydrochlorid <SEP> Smp. <SEP> 181 ;
<tb>  5-(ss-Morpholino-äthyl)-10-methyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin
<tb>  Kp.<B>0</B>,<B>00</B>5 <SEP> = <SEP> 175<B>0</B>
<tb>  Hydrochlorid <SEP> Smp. <SEP> 216 ;
<tb>  5-[/3-Pyrrolidyl-(1')-äthyl]-10-methyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f] <SEP> azepin
<tb>  Kp.o.ooi <SEP> = <SEP> <B>155-157-</B>
<tb>  Hydrochlorid <SEP> Smp. <SEP> 217-219 ;

  
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-äthyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin
<tb>  Kp.o,oo5 <SEP> = <SEP> 152-154  Hydrochlorid <SEP> Smp. <SEP> 141-143 ;
<tb>  5-[y-(4' <SEP> Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10  methyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin
<tb>  Kp.o.o5 <SEP> = <SEP> 185-189 .
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Zu <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 16 <SEP> Teilen <SEP> 10-Methyl-5H  dibenz[b,f]azepin <SEP> und <SEP> 18 <SEP> Teilen <SEP> 1-(y-Chlor-propyl)  4-methyl-piperazin <SEP> in <SEP> 160 <SEP> Volumteilen <SEP> Toluol <SEP> wird
<tb>  bei <SEP> 50  <SEP> unter <SEP> Rühren <SEP> eine <SEP> Suspension <SEP> von <SEP> 4 <SEP> Teilen
<tb>  Natriumamid <SEP> in <SEP> abs. <SEP> Toluol <SEP> langsam <SEP> eingetropft <SEP> und
<tb>  das <SEP> Ganze <SEP> anschliessend <SEP> etwa <SEP> 16 <SEP> Stunden <SEP> unter <SEP> Rück  fluss <SEP> und <SEP> Rühren <SEP> gekocht. <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Abkühlen <SEP> ver  setzt <SEP> man <SEP> das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> mit <SEP> Wasser, <SEP> hebt <SEP> die
<tb>  benzolische <SEP> Schicht <SEP> ab <SEP> und <SEP> extrahiert <SEP> sie <SEP> viermal <SEP> mit
<tb>  Salzsäure.

   <SEP> Die <SEP> klaren <SEP> salzsauren <SEP> Auszüge <SEP> werden <SEP> mit
<tb>  konz. <SEP> Natronlauge <SEP> alkalisch <SEP> gestellt <SEP> und <SEP> das <SEP> aus  geschiedene <SEP> Öl <SEP> in <SEP> Äther <SEP> aufgenommen. <SEP> Die <SEP> ätherische
<tb>  Lösung <SEP> wird <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> gewaschen, <SEP> getrocknet <SEP> und
<tb>  eingedampft.
<tb>  



  Das <SEP> zurückbleibende <SEP> rohe <SEP> Öl <SEP> wird <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> ge  löst. <SEP> Beim <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> alkoholischer <SEP> Salzsäure <SEP> kristal  lisiert <SEP> das <SEP> Dihydrochlorid <SEP> des <SEP> 5-[y-(4'-Methyl-pipera  zinyl <SEP> -1 <SEP> ') <SEP> - <SEP> propyl] <SEP> -10 <SEP> - <SEP> methyl <SEP> -5H-dibenz[b,f] <SEP> azepin.
<tb>  Smp. <SEP> 244-245'.
<tb>  



  Analog <SEP> werden <SEP> hergestellt:
<tb>  5-[y-(4'-Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10  äthyl-5-dibenz[b,f]azepin-dihydrochlorid,
<tb>  Smp. <SEP> 207-209 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-äthyl-5H  dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o.os <SEP> = <SEP> 161-162 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-methyl-5H  dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>01</B>5 <SEP> 159-160 ;

       
EMI0004.0002     
  
    5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-benzyl-11  methyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,flazepin,
<tb>  Kp.o.oo3 <SEP> = <SEP> 210 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-äthyl-11  methyl-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o,oi <SEP> = <SEP> 165-168 ;
<tb>  5-[/3-Pyrrolidyl-(1)-äthyl]-10,11-dimethyl-5H  dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o,oi <SEP> = <SEP> 152-155 ,
<tb>  Hydrochlorid <SEP> Smp. <SEP> 198-199 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10,11-dimethyl  10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o.o3 <SEP> = <SEP> 135-138 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10,11-dimethyl  5H-dibenz[b,fjazepin,
<tb>  Smp. <SEP> 78-79 ;
<tb>  5-[y-(4'-Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10,11  dimethyl-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Smp. <SEP> 110-l <SEP> 11 <SEP>  ;

  
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-benzyl-5H  dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o.oo5 <SEP> = <SEP> 185-190  <SEP> und
<tb>  5-[y-(4'-Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10  benzyl-5H-dibenz[b,f]azepin.
<tb>  



  5-[ss-(1'-Methyl-piperidyl-2')-äthyl]-10-äthyl  10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>0</B>2 <SEP> <B>1980;</B>
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-10-äthyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>005</B> <SEP> 142 ;
<tb>  2-Methoxy-5-(;,-dimethylamino-propyl)-10  methyl-5H-dibenz[b,fjazepin,
<tb>  2-Methoxy-5-(y-dimethylamino-propyl)-10  methyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  5-[y-Piperidyl-(1')-propyl]-10-benzyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,fl <SEP> azepin,
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>009</B> <SEP> 215<B>0</B>;
<tb>  5-[ss-Pyrrolidyl-(1')-äthyl]-10,11-dimethyl  10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f] <SEP> azepin,
<tb>  Kp.o.oi <SEP> 155 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-phenyl-10,11  dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp-<B>0</B>,<B>00</B>7 <SEP> 187-189 ;

  
<tb>  5-(ss-Methyl-y-dimethylamino-propyl)-10  methyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,flazepin,
<tb>  KP-0e06 <SEP> 157 ;
<tb>  5-[y-(4'-Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10  phenyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.<B>0</B>.<B>008</B> <SEP> 220-222 ;
<tb>  5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-butyl-10,11  dihydro-SH-dibenz[b,f]azepin,
<tb>  Kp.o.i <SEP> 180 ;
<tb>  3,7-Dichlor-5-(y-dimethylamino-propyl)-10  benzyl-11-methyl-5H-dibenz[b,f]azepin;         3,7-Dimethyl-5-(y-dimethylamino-propyl)       10,11-dimethyl-10,11-dihydro-5H-dibenz-          [b,f]azepin;          5-[y-(4'-Methyl-piperazinyl-1')-propyl]-10-          butyl-10,11-dihydro-5H-dibenz[b,f]        azepin,          Kp.o.oos    190-192 ;

    5-[y-(4'-ss-Hydroxyäthyl-piperazinyl-1')-propyl]       10-benzyl-10,11-dihydro-5H-dibenz-          [b,f]azepin,          Bifumarat        Smp.    159 ;       5-[y-(4'-ss-Hydroxyäthyl-piperazinyl-1')-propyl]-          10-methyl-5H-dibenz[b,f]azepin,          Smp.   <B>81-83'.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von neuen N=hetero- cyclischen Verbindungen der Formel EMI0005.0016 worin R1 einen Alkyl, Alkenyl-, Aryl- oder Aralkylrest, worin Methylengruppen durch Sauerstoffatome ersetzt sein können, R, Wasserstoff oder einen Alkyl- oder Alkenylrest, X1 und X2 Wasserstoff oder zusammen eine zusätz liche Bindung,
    Y1 und Y2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Ha logenatome oder niedere Alkylreste und eines der Symbole auch einen niederen Alkoxyrest, Z einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und Am eine niedere Dialkylaminogruppe bedeuten, wobei einer der beiden Alkylreste von Am direkt mit dem Alkylenrest Z oder beide Alkylreste von Am unter sich direkt oder über ein Sauerstoff atom, eine Alkylimino-,
    Hydroxyalkylirnino- oder Alkanoyloxy-alkyliminogruppe verbunden sein kön nen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbin- durch der Formel EMI0005.0046 in Gegenwart eines Kondensationsmittels mit einem reaktionsfähigen Ester eines Aminoalkohols der Formel HO-Z-Am 111 umsetzt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die so erhaltenen Amine der For mel I mit anorganischen und organischen Säuren in ihre Säureadditionssalze überführt.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch hergestellten tertiären Amine zur Her stellung entsprechender quaternärer Ammoniumsalze, dadurch gekennzeichnet, dass man die tertiären Amine mit reaktionsfähigen Estern aliphatischer oder arali- phatischer Alkohole behandelt.
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